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Vor Ankunft des ersten Flüchtlingszuges in Dortmund: Prügeleien im Bahnhof und ein versuchter Brandanschlag

06.09.15, 10:33 06.09.15, 10:48

Dortmund bereitet sich auf die Ankunft von über 1000 Flüchtlingen vor. Noch bevor aber heute Morgen um 08.40 Uhr der erste von zwei Flüchtlingszügen in der Stadt eintraf, kam es im Bahnhof zu Auseinandersetzungen, die einen grösseren Polizeieinsatz nach sich zogen.

Polizeikräfte trennten linke und rechte Protestler.
Bild: EPA/DPA

Pfefferspray und eine Festnahme

Rund 30 Anhänger der Neonazi-Partei «Die Rechte» enterten die Bahnhofshalle, riefen Parolen und lieferten sich Prügeleien mit Polizei und linken Gegendemonstranten. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und setzte Pfefferspray ein. Mindestens ein Gegendemonstrant wurde festgenommen. Das berichtet unter anderem die Zeitung Der Westen.

Stunden später kam es im Stadtteil Kemminghausen zu einem versuchten Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Passanten alarmierten die Polizei, nachdem sie im Gebäude eine Rauchentwicklung festgestellt hatten. Wie der Tagesspiegel schreibt, will ein Zeuge kurz zuvor ein Scheibenklirren gehört haben. Die Polizei setzt eine Sonderkommission ein, sie geht von Brandstiftung aus. (tat)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2015 13:01
    Highlight Der Staat soll endlich den braunen rechtsterroristischen Sumpf um "die Rechte" trockenlegen. Christian Worch und seine Kumpane sind seit Jahrzehnten bekannt. Auch ihre staatsfeindliche Haltung. Wieviel braucht es denn nach den NSU Morden noch um diese Terrorideologen hinter Schloss und Riegel zu bringen? Inzwischen werden von genau derselben Bande ja sogar Häuser angezündet... Was bitte sehr benötigt der Generalstaatsanwalt denn noch?
    26 8 Melden
    • AL:BM 06.09.2015 13:39
      Highlight Beweise? Zeugen? All die nebensächlichen Dinge in einem Prozess...
      23 5 Melden
    • Alnothur 06.09.2015 22:35
      Highlight Weil bloss einer Gruppe zugerechnet zu werden oder Mitglied sein alleine - glücklicherweise - für Verhaftung und Verurteilung nicht ausreicht. Das war die letzten 200 Jahre ein paar mal anders, und endete nie gut...
      4 1 Melden
  • Merida 06.09.2015 11:05
    Highlight @ militante Rechte und Linke: Habt ihr echt nichts besseres zu tun? HELFEN statt neue Konflikte schüren!!!
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