International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mutmasslicher Kontaktmann von Anis Amri festgenommen

28.12.16, 14:08 28.12.16, 15:39


Bei der Suche nach möglichen Unterstützern von Anis Amri hat die Polizei nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Spiegel» eine mutmassliche Kontaktperson des Weihnachtsmarkt-Attentäters vorläufig festgenommen.

Der Zugriff erfolgte in Berlin, gut eine Woche nach dem Anschlag auf den Markt. Nach einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft handelt es sich um einen 40-jährigen tunesischen Staatsangehörigen. Gemäss «Spiegel» durchsuchten am frühen Mittwochmorgen Kräfte des Bundeskriminalamts Wohn- und Geschäftsräume des Mannes in Tempelhof.

Amri habe in seinem Mobiltelefon dessen Rufnummer gespeichert gehabt. Die weiteren Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Mann in den Anschlag eingebunden gewesen sein könnte. Inwieweit sich der Verdacht erhärten lasse, bleibe abzuwarten. Bis Donnerstag werde geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt werde, hiess es.

Amri soll beim Anschlag mit einem Lastwagen auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember zwölf Menschen getötet haben. Die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») reklamierte die Tat für sich. (meg/sda/dpa/afp)

Berlin trauert

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pitsch K. Matter 28.12.2016 17:38
    Highlight Vielleicht sollte man noch mal im LKW nachschauen, unter dem Sitz befinden sich bestimmt noch fünf Personalausweise... #FakeNews
    2 13 Melden

Parallele Sitzungen in München und Berlin: Deutscher Asylknatsch vor dem Showdown

Der Streit zwischen CDU und CSU über die Asylpolitik wurde in der vergangenen Woche immer erbitterter. Jetzt beraten die Führungsgremien beider Parteien darüber. Kommt es zum Showdown zwischen Kanzlerin Merkel und ihrem Innenminister Seehofer?

CDU und CSU steuern im zuletzt eskalierten Streit über die Asylpolitik an diesem Montag auf eine Entscheidung zu. Die Führungsgremien beider Schwesterparteien beraten in Berlin und München über den unionsinternen Konflikt, der zum Sprengsatz für die grosse Koalition in Berlin werden könnte.

In München kommt der CSU-Vorstand (10.00 Uhr) zusammen. Es wird erwartet, dass er Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer grünes Licht für sein Vorhaben geben wird, künftig Asylbewerber an der …

Artikel lesen