International

Bis zu sieben Jahre Jugendhaft für Anschlag auf Sikh-Gebetshaus in Essen

21.03.17, 12:13

Der Tatort in Essen. Bild: EPA/DPA

Wegen eines Sprengstoffanschlags in Deutschland auf ein Gebetshaus der Sikh-Gemeinde hat das Landgericht Essen am Dienstag die drei 17-jährige Angeklagten zu hohen Jugendstrafen verurteilt.

Die Richter verhängten Haftstrafen von sieben Jahren, sechs Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Zwei Angeklagte wurden unter anderem wegen Mordversuchs verurteilt, der dritte wegen Verabredung zum Mord. Er war am Tatort nicht dabei gewesen.

Bei der Explosion eines selbstgebastelten Sprengsatzes am 16. April 2016 hatte ein Priester der Sikh-Religionsgemeinschaft Brandverletzungen und einen offenen Knochenbruch am Fuss erlitten, zwei weitere Männer zogen sich Schnittverletzungen zu. Durch die Wucht der Explosion wurde die Eingangstür des Gebetshauses zerstört, Fensterrahmen wurden herausgerissen.

Wie der gesamte Prozess gegen die drei Angeklagten aus Essen, Gelsenkirchen und Schermbeck (Nordrhein-Westfalen) fand auch die Urteilsverkündung am Dienstag hinter verschlossenen Türen statt. Grund war das jugendliche Alter der Beschuldigten, die zur Tatzeit 16 Jahre alt waren. Das Verfahren hatte im Dezember begonnen. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Klopp lässt seinen Penalty-Frust an den Reportern aus

Vom Meister ausgezeichnet – Die besten Parker-Weine fürs Fest

O du schreckliche! Das Bullshitbingo für das Weihnachtsessen mit deiner Familie

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

8 Katzen, die sich den Sommer mit sehnlichst zurückwünschen

Israelischer Professor zum Trump-Entscheid: «Jerusalem war nie das Hindernis für Frieden»

«So etwas macht man nicht» – FDP-Boss Gössi kritisiert Geheimtreffen vor Juncker-Besuch

«Bilder von unten» – 12 Leute erzählen, was sie auf Tinder und Co. nicht sehen wollen

Bitte, Nintendo, diese 15 Games gehören auf einen Game Boy Classic Mini!

Warum nach einem Amoklauf in den USA noch viel mehr Menschen starben

Jahre des Zorns – was der Palästinenser-Aufstand bedeutet

Diese Obdachlosen haben vielleicht ihr Zuhause verloren – nicht aber ihren Humor

Trump macht Jerusalem zur Israel-Hauptstadt – die Nahost-Eskalation in 9 Punkten erklärt

Dieser Schweizer Soldat musste gerade durch die Französisch-Hölle – aber sowas von

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 23.03.2017 07:10
    Highlight Weiss man etwas über das Motiv?
    0 0 Melden

Vom Jäger zum Gejagten – Wildschwein tötet Mann nach Treibjagd

In Greifswald, im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, scheuchten Treiber Wildschweine vor sich her. Eines der Schweine griff daraufhin einen der Jäger an und tötete ihn.

Nach der Schussabgabe wurde der Jäger vom Wildschwein angegriffen und schwer am Bein verletzt. Der Jäger, der sich zu diesem Zeitpunkt im Schilf eines Sees befand, stürzte und geriet daraufhin für Sekunden mit dem Kopf unter Wasser.

Der Mann aus der Region Greifswald war bei der sogenannten Nachsuche, als er auf die …

Artikel lesen