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Bundeskanzlerin Merkel – hier mit der britischen Premierministerin Theresa May – ist Gastgeberin des G20-Gipfels von Hamburg. Bild: CARSTEN KOALL/EPA/KEYSTONE

Angela Merkel: Von Nordkorea geht «grosse Gefahr» für Frieden aus

05.07.17, 21:05 06.07.17, 08:30


Nach dem ersten nordkoreanischen Test einer Interkontinentalrakete hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel die Führung in Pjöngjang als «grosse Gefahr» für den Frieden bezeichnet. Deutschland werde sich an der Seite Südkoreas «gegen atomare Bewaffnung» und für den Frieden einsetzen, sagte Merkel am Mittwoch bei einem Besuch von Südkoreas Präsident Moon Jae In im Kanzleramt in Berlin.

Moon sprach sich dafür aus, beim bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg «intensivere Sanktionsmöglichkeiten gegen Nordkorea herauszuarbeiten». Bei der friedlichen Lösung des Konflikts setze er auf die persönliche Unterstützung durch Merkel.

In Bezug auf Deutschland sagte der südkoreanische Staatschef, Deutschland habe seine Wiedervereinigung bereits erreicht. Die Bundesrepublik stelle daher eine «grosse Hoffnung» für sein Land dar.

Trump unter Druck

Nordkorea hatte am Dienstag verkündet, es habe erfolgreich eine ballistische Interkontinentalrakete getestet. Als Reaktion auf den Test und als Warnung an die Führung in Pjöngjang hielten die USA und Südkorea eine gemeinsame Militärübung ab.

Der jüngste Raketentest erhöht den Druck auf US-Präsident Donald Trump, der im Januar erklärt hatte, er halte es für ausgeschlossen, dass nordkoreanische Raketen jemals die USA erreichen könnten.

Am Freitag und Samstag findet in Hamburg der G20-Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer mit Merkel als Gastgeberin statt. (sda/afp/dpa)

Derweil vor dem G20-Gipfel: Hamburg im Bann von 1000 Zombies

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    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 05.07.2017 22:17
    Highlight Welchen Frieden meint Merkel?
    Den in Syrien, den in Libyen oder den im Jemen?
    31 6 Melden
  • Don Sziggy 05.07.2017 22:05
    Highlight Ja, genau, die haben viel mehr Kriege angefangen als die USA und Trillionen von Menschen umgebracht, einfach schlimm und dass die USA noch nicht rausgefunden haben, dass die dringenst Demokratie und Frieden brauchen und deshalb zu Tode gebombt werden müssen, wie all diese undemokratischen Länder im Nahen Osten etc., die unbedingt Demokratie brauchen und nun völlig Tod-gebombt sind, ja wirklich, auch Nordkorea braucht dringenst Demokratie und Frieden….
    21 16 Melden
    • h0nd 05.07.2017 22:25
      Highlight Ja, bitte setzt eure Welttour fort

      23 7 Melden
    • Radiochopf 05.07.2017 22:43
      Highlight @H0nd die Liste ist wohl von 2015... in Jemen haben sie auch 2016/17 gebombt genauso wie Sudan, Afghanistan und Pakistan und weitere Länder.. aber die Bedrohung für Frieden sind immer die anderen Länder.. das diese Propaganda immernoch geglaubt wird ist einfach traurig..
      20 8 Melden

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