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Bautzen (Sachsen): Ein Feuerwehrfahrzeug steht am 21.02.2016 vor einem brennenden Haus. In der geplanten Flüchtlingsunterkunft war in der Nacht zu Sonntag ein Feuer ausgebrochen.
Bild: EPA/DPA

Betrunkene Sachsen jubeln über Brand in künftigem Flüchtlingsheim 

In einem leer stehenden Hotel im sächsischen Bautzen ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Dort sollten Flüchtlinge untergebracht werden. Betrunkene Schaulustige jubelten und störten die Feuerwehr beim Löschen.

21.02.16, 11:11 21.02.16, 12:08

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In der Nacht zu Sonntag ist in Bautzen ein Feuer in einem ehemaligen Hotel ausgebrochen. Das Gebäude sollte künftig als Flüchtlingsunterkunft dienen, wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe der Dachstuhl des L-förmigen Hauses vollständig gebrannt. Verletzt wurde niemand, das Gebäude stand leer.

Bautzen liegt etwa 60 Kilometer östlich von Dresden. Die Ursache des Brands im ehemaligen Hotel und Restaurant Husarenhof ist bislang ungeklärt. Das Feuer war gegen 3.30 Uhr ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr Bautzen und Freiwillige Wehren umliegender Kommunen rückten mit 70 Mann, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen auf angrenzende Wohnhäuser zu verhindern. Böiger Wind erschwerte die Löscharbeiten.

Betrunkene Schaulustige hätten sich während des Brands in der Nähe des Gebäudes aufgehalten und das Brandgeschehen mit abfälligen Bemerkungen oder unverhohlener Freude kommentiert.
Bild: dpa-Zentralbild

Anwohner und auch einige teils betrunkene Schaulustige hätten sich während des Brands in der Nähe des Gebäudes am Käthe-Kollwitz-Platz aufgehalten, teilte die Polizei mit. Sie hätten das Brandgeschehen mit abfälligen Bemerkungen oder unverhohlener Freude kommentiert.

Laut einem Bericht der Dresdner Morgenpost waren auch Kinder unter den Schaulustigen. Diese hätten wie die anwesenden Erwachsenen applaudiert und Flüchtlinge als «Kanaken» bezeichnet.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben die Personalien mehrerer Schaulustiger aufgenommen und Platzverweise gegen drei 19 und 20 Jahre alte Bautzener erteilt. Diese hätten die Arbeiten der Feuerwehr massiv behindert. Die Löscharbeiten dauern noch an.

Pegida-Demonstration in Dresden am 15.12.2014: Hier wird seit Monaten jeden Montag gegen die Aufnahmen von Flüchtlingen demonstriert.
Bild: dpa-Zentralbild

Schon im März sollten die ersten Asylbewerber in die Unterkunft einziehen, berichtet die Sächsischen Zeitung. Sie war demnach für 300 Personen konzipiert. Nach dem Brand ist das Dach des Gebäudes jedoch nahezu vollständig zerstört. Hinzu kommen vermutlich grosse Schäden im eigentlichen Wohnbereich durch Löschwasser.

hda

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 21.02.2016 16:57
    Highlight Das Eis, auf dem A. Merkel mit ihrer Asylpolitik tagträumend wandelt, wird immer dünner. Wenn der Frühling kommt, wird es endlich einbrechen.
    Frühling ist schön, mit so einer Aussicht für viele Deutsche bestimmt noch viel schöner.
    14 39 Melden
    • Moelal 21.02.2016 21:35
      Highlight Krank!
      10 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 22.02.2016 09:20
      Highlight @Paco69
      Bleibt die Frage:
      Wird in 50-100 Jahren Angela Merkel als die Kanzlerin in den Geschichtsbüchern stehen, die Deutschland und Europa ruiniert hat, oder wird sie die Kanzlerin sein, welche bis zum letzten Moment solidarisch geblieben ist und der Wiederholung gewisser Ereignisse die Stirn geboten hat.

      Wenn du ehrlich bist weist's auch du.
      3 0 Melden
    • Slypher 22.02.2016 09:35
      Highlight @Sir Jonathan Ive
      Kommt auf unser politisches System in 50-100 Jahren an, denn die Geschichte wird ja bekanntlich von den Siegern geschrieben...
      0 2 Melden
  • Maon 21.02.2016 16:40
    Highlight Finde ich schlimm, doch offenbar sind diese Menschen mehr als blöd. Die Asylheime werden von Steuergeldern bezahlt, also freuen sie sich eigentlich, dass ihre Steuergelder verbrennen...
    32 8 Melden
  • Ril 21.02.2016 15:47
    Highlight Wie tief kann man denn noch sinken?
    38 7 Melden
  • Moelal 21.02.2016 15:11
    Highlight Pegida sei dank! Die Hetzorganisation ebnet den Weg für solche intelligenzarme rechtsextreme Vollidioten
    33 8 Melden
  • Kibar Feyzo 21.02.2016 12:21
    Highlight Das ist Niedertracht in Reinkultur, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    51 9 Melden
  • who cares? 21.02.2016 12:03
    Highlight Da läuft es mir kalt den Rücken hinab. Diese Menschen hätten wahrscheinlich auch noch applaudiert, wenn bereits Flüchtlinge darin gewoht hätten.
    58 9 Melden

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