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Die Polizei sichert den Tatort in Hamburg. Bild: EPA/EPA

Messer-Angreifer von Hamburg war Behörden als Islamist bekannt

29.07.17, 13:09 29.07.17, 17:37

Der Messer-Angreifer von Hamburg ist den Sicherheitsbehörden bekannt gewesen. Es habe Anzeichen für eine Radikalisierung gegeben, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote am Samstag. Der Mann sei als Islamist, «nicht aber als Dschihadist» geführt worden.

Man sei nicht zu der Einschätzung einer unmittelbaren Gefährlichkeit gelangt. Bei dem Mann gebe es einerseits Hinweise auf religiöse Beweggründe und islamistische Motive, andererseits auch auf eine «psychische Labilität». Die Polizei wisse noch nicht, was letztlich den Ausschlag für den Messerangriff gegeben habe.

Video: Passanten stoppen den Attentäter mit Stühlen

Video: YouTube/Loritus News

«Solchen Anschlägen in dieser Begehungsform wohnt immer ein hohes Mass an Unberechenbarkeit inne, weil es eine in gewisser Weise willkürliche Tat ist – mit primitivsten Mitteln, an einem fast beliebigen Ort ausgeführt», sagte Grote.

Er rief die Bürger auf, dem Hass die Stirn zu bieten und sich nach dem blutigen Angriff nicht von Angst leiten zu lassen. Grote sprach von einer «erbärmlichen, verachtenswerten Tat» eines Menschen, der offenbar als Schutzsuchender nach Deutschland gekommen sei. Der Angriff habe die Opfer wie aus dem Nichts getroffen. «Es hätte jeden von uns genauso treffen können.»

Spurensicherung am Tatort in Hamburg. Bild: dpa

Der Mann hatte am Freitag in einem Supermarkt im Hamburger Stadtteil Barmbek mit einem Messer auf Kunden eingestochen. Er tötete einen Menschen und verletzte sieben weitere, einige von ihnen schwer. Alle Verletzten seien aber mittlerweile ausser Lebensgefahr, sagte Grote.

Keine Hinweise auf Hintermänner

Derzeit gebe es keine Hinweise auf Hintermänner oder eine Einbindung des Täters in ein Netzwerk. Hierzu seien aber weitere Ermittlungen nötig. «Wir gehen im Moment von einem Einzeltäter, einem zumindest psychisch labilen Einzeltäter aus.» Es müsse nun aber geprüft werden, ob die Sicherheitsbehörden allen Hinweisen immer in angemessener Weise nachgegangen seien.

Der Täter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten war zudem ausreisepflichtig, wie der Innensenator ausführte. Noch am Freitag habe er sich bei der Ausländerbehörde erkundigt, ob die nötigen Passersatzpapiere eingetroffen seien. (sda/dpa/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • price02 29.07.2017 18:48
    Highlight Der Mann sei "psychisch labil" und "Behörden als Islamist bekannt" gewesen? Tönt für mich nach Pleonasmus, anders kann ich mir Fundamentalismus (ganz allgemein, nicht nur den islamistischen) nicht erklären...
    15 3 Melden
  • Verifiable Truth 29.07.2017 14:37
    Highlight Wenn der idiot als psychisch kranker islamistische Terrorist den Behörden bereits bekannt war,,,
    Dann soll dieser Behörde allesamt gekündigt werden. , tut nicht den Job wofür sie Geld bekommt.
    Die Vorteile einer demokratischen Gesellschaft haben für mich nur unter EINER Bedingung noch einen Wert -SICHERHEIT.
    Wenn es keine Sicherheit- gibt zur Hölle mit Schengen und offenen Grenzen.
    Wenn Merkelregime meint, Washington DC will von ihr, dass sie aller Welt Flüchlinge willkommen heisst, dann soll sie in den USA sich um einen Job kümmern.
    70 60 Melden
    • Hoppla! 29.07.2017 16:05
      Highlight Und was hätten geschlossene Grenzen genau bewirkt?

      Ausserdem: "Bei dem Mann gebe es einerseits Hinweise auf religiöse Beweggründe und islamistische Motive, andererseits auch auf eine «psychische Labilität». Die Polizei wisse noch nicht, was letztlich den Ausschlag für den Messerangriff gegeben habe." Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.

      Allgemein: Einfach mal tief durchatmen und alles in Relation setzen. Alles andere ist dumm.
      28 55 Melden
    • Rendel 29.07.2017 16:28
      Highlight Er war den Behörden nicht als Terrorist bekannt. Terrorist wird man erst durch eine Tat. Wollen sie nun alle psychisch Kranken und alle Islamisten präventiv einsperren? Das würde heissen unseren Rechtsstaat auflösen.
      Die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Krebs streben oder eine Autounfall, ist übrigens grösser, als dass sie Opfer von einem Terroranschlag werden.
      27 57 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 16:32
      Highlight @pondering: Wenn Sie die Demokratie und den Rechtsstaat mit allen Risiken und Nebenwirkungen nicht schätzen , empfehle ich Ihnen Nordkorea als Auswanderungsziel. Garantiert keine Terroranschläge, die lästige Entscheidung vor dem volllen Brotregal bleibt Ihnen erspart und das Regime füllt Ihnen sogar den Wahlzettel aus. Paradiesisch!
      35 27 Melden
    • Chääschueche 29.07.2017 16:54
      Highlight Psychisch kranke vor allem wenn es noch anzeichen zu gewallt gibt werden schon lange behandelt. Dafür würde es Kliniken geben...

      Aber eben... es sind ja immer nur einzelfälle und interessanterweise ist jeeder dieser Terroristen schon bekannt.... es wird aber erst was passieren wenn was wirklich grosses passieren wird... vorher sagt man einfach: Tja wir hatten kenntnisse aber er war doch so nett...
      16 9 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.07.2017 17:19
      Highlight @Rendel, ja.
      14 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 29.07.2017 18:11
      Highlight @rendel. Ich stimme Ihnen zu. Trotzdem werd ich das Gefühl nicht los, dass der Rechtsstaat vor allem die Täter schützt? Und was ist, wenn die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines islamistischen Anschlags zu werden in den nächsten Jahren immer grösser wird, der Staat aber genauso hilflos sein wird wie heute, indem er polizeilich bekannte Gefährder nicht dingfest machen kann/darf? Wieviel "Kollateralschaden" in Form von Opfern darf der Rechtsstaat denn zulassen? Oder wird der Rechtsstaat dann um Unrechtsstaat für die Opfer?
      18 2 Melden
    • Rendel 29.07.2017 19:02
      Highlight Wie werden denn die Täter geschützt, Wölfli. Ich erinnere, ein Täter ist jemand der eine Tat begangen hat. Welche Gesetze würden sie sich denn wünschen und welche Gesetze können Taten verhindern ohne unseren Rechtsstaat aufzugeben, der besagt, jeder ist vor dem Gesetze gleich. Wollen sie eine Mehrklassengesellschaft? Zuerst Islamisten und dann? Wer kommt als nächstes?

      @roterriese, dass du bereit bist den Rechtsstaat abzuschaffen, konnte ich schon vermuten.
      5 20 Melden
    • Verifiable Truth 29.07.2017 21:07
      Highlight Ich werde einfach das Gefühl nicht los dass hierzulande und und Brüssel, Entscheidungen , die NICHT im Sinne der Demokratie, sondern UNTER DECKUNG der Demokratie getroffen werden
      Was amerikanische Geheimdienste, offene Society NGO, ihre Kuratoren, hier durchziehen, mit Verharmlosug von Migration und Akzeptanz für erhöhte Risiken der Gesellschaftspaltung, und Terroranschläge.
      Auch mainstream Media spielt die gleiche Musik, schleicht sich auf neue Plattformen, will sich für alternativ(nicht fakenews) ausgeben.
      Üblicheausreden:ja wir hatten sie unter Beobachtung, Einzelgänger,unklare motive
      10 3 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.07.2017 21:18
      Highlight Da muss man den Rechtsstaat nicht abschaffen - Gesetzliche Grundlage schaffen und gut ist.
      13 4 Melden
    • Rendel 29.07.2017 21:37
      Highlight Werden sie doch mal konkret, roterriese, welche Gesetze sie schaffen würden. Und denken sie dabei bitte an die bestehende Verfassung und an die bestehenden Gesetze und an die Menschenrechte. Führen sie das doch bitte einmal konkret aus.
      3 13 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.07.2017 23:59
      Highlight Eine Art Verwahrung. Die Verwahrung ist heute auch eine Massnahme und keine Strafe. Sie wird aufgrund der Rückfallgefahr des Täters ausgesprochen und soll die Bevölkerung präventiv schützen. Genau so etwas kann man auch für Islamisten einführen.
      3 1 Melden
    • Rendel 30.07.2017 08:51
      Highlight Ein Islamist ist ja noch kein Täter und auch noch kein Dschihadist. Sie wollen allen ernstes Menschen einsperren, die noch nichts verbrochen haben?
      3 2 Melden
    • SemperFi 30.07.2017 09:17
      Highlight @roterriese: Verwahrung ist die dauerhafte Inhaftierung von gefährlichen Straftätern über den Vollzug der Freiheitsstrafe hinaus. Es muss also eine Straftat vorliegen und ein entsprechendes Urteil. Nichts da von präventiv im Sinn von Verhindern von Ersttaten. Das vorsorgliche Versorgen hatten wir vor 60 Jahren in der Schweiz zu Genüge.
      3 0 Melden
  • Maria B. 29.07.2017 13:56
    Highlight Die meisten dieser vorgängig aufgenommenen muslimischen Flüchtlinge und heutigen islamistischen Gefährder sind den Behörden bekannt - und dennoch können sie ganz offensichtlich nur selten von ihren Gräueltaten abgehalten werden.

    Welche Lehren und Konsequenzen man wohl mittelfristig daraus ziehen wird ?
    79 10 Melden
  • Sharkdiver 29.07.2017 13:47
    Highlight Die Passaten waren alles Ausländer. Wäre es anders herum würde dies im Titel stehen?!?
    23 60 Melden
  • Selbstdenker97 29.07.2017 13:47
    Highlight Sieht so aus als wären es Moslems gewesen die den Täter gestoppt haben.
    55 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.07.2017 15:19
      Highlight Gut möglich. Ich traue deutschen Männern sowas eher weniger zu.
      Die haben ja in Köln schon ihre Frauen im Stich gelassen...
      52 50 Melden
    • Selbstdenker97 29.07.2017 16:47
      Highlight Liegt wohl an der Erziehung heutzutage die Gewallt als ultimatives Übel darstellt. Der Umkehreffekt die Leute können sich nicht mehr verteidigen und laufen lieber weg.
      14 0 Melden
    • Jokerf4ce 02.08.2017 07:39
      Highlight Sie dürfen sich ja nicht mal wehren
      1 0 Melden
  • MaxHeiri 29.07.2017 13:30
    Highlight Schutzsuchender aus den Emiraten? Was reitet den diese Migrationsbehörde?
    83 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.07.2017 15:20
      Highlight Vielleicht hat er gesagt, er sei Syrer. 🙄
      35 11 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 15:34
      Highlight Ein in den Emiraten geborener staatenloser Palästinenser.
      17 38 Melden
    • atomschlaf 29.07.2017 15:48
      Highlight "Ein in den Emiraten geborener staatenloser Palästinenser."

      Auch da stellt sich die Frage, was so einer in Deutschland zu suchen hat.
      58 10 Melden
    • Saraina 29.07.2017 16:31
      Highlight Atomschlaf: vielleicht wollte er auch endlich einmal Staatsangehöriger sein, anders als seine staatenlosen Eltern und Grosseltern vor ihm?
      10 41 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 16:33
      Highlight @atomschlaf: Schutz?
      12 32 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 16:40
      Highlight Gaza ist mehr oder weniger unbewohnbar und Westjordanland nicht viel besser. Arabische Staaten nehmen kaum Palästinenser auf, was glaubst du also was der wohl wollte?
      15 61 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 18:42
      Highlight @Sapere Aude

      Gaza mehr oder weniger unbewohnbar? Extrem dicht besiedelt, aber die Lebenserwartung liegt höher als in vielen afrikanischen Ländern:
      <Die Lebenserwartung liegt bei 74,16 Jahren ... Damit ist die Lebenserwartung im Gazastreifen etwas höher als der weltweite Durchschnitt, der bei 73 Jahren liegt> (Wiki)
      und Islamisten werden in Gaza nun wahrlich nicht verfolgt.
      Versteh jedes Individuum, das elenden Verhältnissen zu entkommen versucht, aber Europa hat nicht die Kapazität, all diese Menschen aufzunehmen. Wir können auch den Nahostkonflikt so nicht lösen.
      26 3 Melden
    • Maria B. 29.07.2017 19:23
      Highlight Sapere Aude 16:40 :

      Meines Wissens leben sowohl in Jordanien wie auch im Libanon insgesamt mehrere 3-4 Millionen palästinensische Flüchtlinge.

      Also ist das kein Argument, warum so Einer ein gänzlich kulturfremdes Gastland wählen müsste. Wobei das im Hinblick auf die Sozialleistungen natürlich verlockender ist, sich einen Staat mit vermehrter Hängematte auszusuchen.

      Und erst recht, wenn er gegen den später terroristisch vorgehen will...
      19 3 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 19:32
      Highlight Der neueste UN Bericht sagt etwas anderes:

      "In einem neuen Bericht mit dem Titel Gaza – zehn Jahre später hat die UN die Lebensbedingungen der zwei Millionen Menschen im Gazastreifen untersucht. Demnach haben die Bewohner nur noch wenige Stunden am Tag Elektrizität und die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei mehr als 60 Prozent. Mehr als 95 Prozent des Wassers hat dem Bericht zufolge keine Trinkwasserqualität. Ein normales Leben in dem Gebiet sei so laut Piper nicht mehr möglich. "


      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/nahost-konflikt-gazastreifen-un-nicht-bewohnbar
      2 16 Melden
    • Saraina 29.07.2017 19:52
      Highlight Gaza ist nicht unbewohnbar, aber es hat keinen Flughafen. Um hinzukommen müsste der Täter von Hamburg entweder über Ägypten oder Israel einreisen, aber beiderorts sind die Grenzen zu Gaza geschlossen. Abgesehen davon würden ihn beide Länder gar nicht erst einreisen lassen.
      Es ist war, dass Millionen von palästinensischen Flüchtlingen in Jordanien, Libanon und Syrien! leben, Zehntausende in den Golfstaaten. Nach 70! Jahren haben sie immer noch keine Staatsbürgerschaft. Da kann Einer der dritten Generation schon nach Europa wollen, damit wenigstens seine Kinder endlich Reisefreiheit haben.
      5 9 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 19:54
      Highlight @Maria B.

      Bist gegen Flüchtlinge in der Schweiz, findest aber total ok, dass im Libanon 50% der Bevölkerung Flüchtlinge sind? Bisschen inkonsequent. Im übrigen hätte man im 2015 schon auf deine Idee kommen sollen und das Word Food Programm besser finanzieren. Die Flüchtlingswelle wurde nämlich unter anderem ausgelöst, weil das UNHCR nur noch Nahrungsmittel für 40% der Flüchtlinge zur Verfügung stellen konnte.
      2 17 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 20:42
      Highlight @Sapere: Ein normales Leben in dem Gebiet sei so laut Piper nicht mehr möglich. "

      1 Jetzt schwächen Sie also ab. Nicht mehr unbewohnbar, sondern kein normales Leben möglich. Dem kann ich zustimmen, aber das gilt für viele Regionen in dieser Erde. Tägliche Stromunterbrüche sind in vielen Ländern Afrikas üblich. Jugendarbeitslosigkeit beträgt z.B. in Malawi ca. 80% (Quelle: www.strassenkinderreport.de). Sauberes Trinkwasser ist für Millionen von Slumbewohnern nicht vorhanden. Gaza hat wenigstens eine überdurchschnittliche Dichte an Hilfsorganisationen. Versteh trotzdem, dass man von dort flieht
      12 1 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 20:49
      Highlight @Sapere Aude

      2) Auch wenn ich Verständnis habe, für jeden der vor solchen Lebensumständen flieht, finde ich es nicht gerecht, wenn das Asylrecht zu einem perversen Survival of the Fittest verkommt: Wer die gefährliche, strapaziöse, kostspielige Reise übersteht und europäischen Boden erreicht, hat gewonnen, da er aufgrund nicht vorhandener Papiere nicht mehr zurückgeschickt werden kann. Da nicht alle, die unter unwürdigen Bedingungen leben, aufgenommen werden können, muss die Auswahl nach humanistischen Kriterien erfolgen und nicht mittels einem darwinistischen Wettlauf.
      9 0 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 21:13
      Highlight Deshalb sollte man ja legale Fluchtmöglichkeiten öffnen.
      1 12 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 21:14
      Highlight Und nicht jedes Gebiet ist von allen Seiten blockiert, wird von staatenlosen bewohnt und steht unter Belagerung.
      0 11 Melden
    • Maracuja 29.07.2017 21:36
      Highlight @Sapere Aude: Und nicht jedes Gebiet ist von allen Seiten blockiert, wird von staatenlosen bewohnt und steht unter Belagerung.

      Haben Sie irgendwelchen Grund zur Annahme, dass der Täter vor seiner Flucht im Gazastreifen gelebt hat? M.W. ist bisher nur bekannt, dass er in den VAE geboren wurde (was vermutlich eine Aufenthaltsbewilligung seiner Eltern voraussetzte).
      13 0 Melden
    • Maria B. 29.07.2017 21:41
      Highlight Sapere Aude 19:54

      Bitte keine fadenscheinigen Ausflüchte und Abirrungen auf Nebenkriegsschauplätze ;-)!

      Es geht hier ausschliesslich um deine erwiesene Falschdarstellung, dass arabische Staaten "kaum Palästinenser" aufnehmen würden, dies obwohl es bekanntlich mehrere Mio. sind.

      Seit einigen Tagen kämpfst du hier unübersehbar gleich an mehreren Baustellen, aber so richtig vorwärts scheinst du dabei nicht gekommen zu sein und verlierst dich daher mehr und mehr in Monologen deren Inhalte nur sehr bedingt mehrheitsfähig sind.

      Übrigens werden diese P-Lager von Europa finanziell unterstützt!
      10 1 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 21:44
      Highlight Arabische Staaten gewähren den Palästinenser seit 70 Jahren kein Bürgerrecht, auch nicht in der dritten Generation.
      2 12 Melden
    • Sapere Aude 29.07.2017 21:49
      Highlight Ausserdem bin ich hier bei weitem nicht der einzige der hier diesen Standpunkt vertritt Maria, also handelt es sich bei weitem nicht um einen Monolog.
      1 9 Melden
    • Saraina 29.07.2017 22:29
      Highlight Das Problem ist, dass Millionen von Menschen seit 70 Jahren, drei Generationen ohne Bürgerrecht als Faustpfand gegen Israel gehalten werden. Die Palästinenser, welche in Syrien lebten sind übrigens genauso auf der Flucht wie Millionen anderer Syrer auch. Es ist ja jetzt nicht so, dass Jordanien und Libanon, die weiss Gott enorme Flüchtlingsmengen tragen, sich um diese Menschen auch noch kümmern könnten. Wohin also? VAE, Saudi Arabien und Ägypten nehmen keine Flüchtlinge auf, Irak ist offensichtlich indisponiert. Wohin soll "so einer" also gehen im Versuch, ein normales Leben zu führen?
      4 5 Melden
    • Saraina 29.07.2017 22:36
      Highlight Bei der Gelegenheit könnte man sich auch mal fragen, wieso eigentlich die Briten, die Amerikaner, die Franzosen und was sonst noch so mitmischt in diesem kulturfremden Gebiet, ums verrecken die Politik bestimmen wollen? Könnte es sein, dass die Menschen dort mindestens so sauer werden wie wir nach einem Attentat eines Arabers, wenn ihnen wieder mal das Haus zerbombt und ein Teil der Familie verbrannt wurde? Einfach so, aus geopolitischen Erwägungen?
      5 2 Melden
    • atomschlaf 30.07.2017 00:03
      Highlight "VAE, Saudi Arabien und Ägypten nehmen keine Flüchtlinge auf"

      Warum sollte Europa es denn tun?

      Ich sehe keinen Grund.
      4 2 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 06:00
      Highlight Wenn die Mehrheit einen Standpunkt vertritt, heisst das nicht, dass diese im Recht ist Maria. Während dem zweiten Weltkrieg glaubten auch eine Mehrheit, das Boot sei voll und es wurden tausende in den Tod geschickt. Heute wo es uns sowohl wirtschaftlich als politisch um einiges besser gehen würde, glaubt ihr in Länder wie Palästina, Syrien, Afghanistan oder Jemen würde Frieden Freude Eierkuchen herrschen und die Menschen von dort hätten kein Recht, sich in Sicherheit zu bringen. Obwohl ihr euch kaum vorstellen könnt, wie es ist in Gaza oder anderen Orten zu leben.
      1 3 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 06:08
      Highlight Euch interessiert es auch nicht, dass Flüchtende in Libyen und anderend failed states ausgebeutet, gefoltert, missbraucht und vielleicht sogar getötet werden. Hauptsache eure heile Welt bleibt bestehen, am Abend Netflix einschalten und einmal pro Jahr in die Ferien fahren. Das bedeutet natürlich nicht, dass es unter den Flüchtenden auch nicht einige gibt, die Gewalt anwenden oder unter falschen Angaben einreisen. Die Mehrheit möchte jedoch in Frieden und Sicherheit leben, so wie du und ich. Deshalb wurde der Messerstecher auch von einem Tunesier in Schach gehalten.
      2 3 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 06:15
      Highlight Denn er und die meisten der anderen interessieren sich weder für den heiligen Krieg noch dafür, alleine von unserem Steuergelder zu leben. Nein sie wollen schlicht ein normales Leben leben so wie du und ich. Nur ist das in ihrer Heimat nicht möglich. Du magst vielleicht daran zweifeln, aber die Menschen kommen nicht freiwillig hierher, sie kommen, weil sie keine andere Möglichkeit sehen. Mag sein, dass ich in der Minderheit bin, das bestärkt mich lediglich darin, für die Schwachen und Hilflosen einzutreten. Welche Gründe hast du für deine Position?
      3 4 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 06:20
      Highlight Übrigens sind weder die Anzahl der Blitze noch Kommentare repräsentativ. Und wenn ich einen Monolog führen würde, dann würde ich entweder das Gespräch mit mir selbst führen oder adere würden mir nur zu hören. Beides ist hier nicht der Fall, schliesslich antwortest du und andere mir auf meine Kommentare. Was man in der Regel Dialog oder Diskussion nennt. Indem du mich hier versuchst mit Worten in ein nicht vorhandenes Abseits zu stellen, zeigst du nicht nur, dass du keine Argumente hast sondern auch, dass du andere Meinungen nicht akzeptierst.
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 09:37
      Highlight "Euch interessiert es auch nicht, dass Flüchtende in Libyen und anderend failed states ausgebeutet, gefoltert, missbraucht und vielleicht sogar getötet werden."

      Ob es uns interessiert oder nicht ist irrelevant. Relevant ist einzig, dass die europäischen Sozialstaaten diesen Zustrom auf Dauer nicht verkraften.

      Sehr guter Kommentar dazu:

      https://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-merkels-lockruf-id7034357.html
      7 0 Melden
    • Saraina 30.07.2017 12:09
      Highlight Da gebe ich dir Recht, rich guy. Aber ich finde immer noch es wäre besser wenn die Bürger sich etwas anstrengen würden um über real machbare Lösungen nachzudenken, als schlicht zu motzen. Den Meisten ist es doch schon zuviel Aufwand, über die Komplexität der Situation nachzudenken. Väterchen Regierung soll's lösen. Und zur Not wird dann halt nach dem starken Mann gerufen, wie auch schon.
      2 2 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 17:48
      Highlight @ richGuy, ist man an einem lösungsorientierten Ansatz interessiert ist es sehr wohl relevant. Denn solange diese Staaten failed state sind, werden weitere Flüchtende kommen und eine Rückführung ist praktisch noch rechtlich nicht möglich. Statt den Immigranten das Leben so schwer wie möglich zu machen, würde ich einen neuen zeitlich begrenzten Asylstatus einführen für Armutsmigranten. Ausbildungsmöglichkeiten mit der der Bedingung danach in ihr Ursprungsland zurückzukehren um dort zu helfen ein funktionierend Gemeinwesen aufzubauen.
      1 5 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 17:52
      Highlight Der Artikel hat typischen Blick Niveau, pauschalisierend und inhaltlich fehlerhaft. Sind es doch gerade Schulz und Wagenknecht, die die Flüchtlingskrise im Wahlkampf angesprochen haben.
      0 4 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 17:56
      Highlight ""VAE, Saudi Arabien und Ägypten nehmen keine Flüchtlinge auf"

      Warum sollte Europa es denn tun?

      Ich sehe keinen Grund."

      Nur weil diese Staaten ihren Brüdern und Schwester nicht helfen, heisst dass nicht, dass wir unsere humanitären Pflichten vernachlässigen.¨

      Im übrigen finde ich es lächerlich, wie die rechten mit dem Sozialstaat kommen, wo ihr es gerade seid, die diesen a nicht gewollt habt und b jetzt mit allen Mittel abbauen möcht. Steuerflüchtlinge sind auf der anderen Seite in keiner Weise ein Problem.
      0 5 Melden
    • Sapere Aude 30.07.2017 18:03
      Highlight Da schnüren Bürgerliche ständig neue Steuerpakete für ausländische Firmen, wodurch unter anderem Rohstoffriesen wie Glencore in die Schweiz kommen und ihre Gewinne hier versteuern. Diese Geld haben sie aber nicht in der Schweiz erwirtschaftet, nein sondern gerade in jenen Länder aus welchen unter anderem die Armutsmigranten kommen. Staaten wie Mali oder Nigeria gehen Milliarden von Steuergelder verloren, die dann fehlen um Infrastruktur aufzubauen.
      0 5 Melden
    • Maracuja 31.07.2017 13:10
      Highlight Sapere: Asylstatus einführen für Armutsmigranten. Ausbildungsmöglichkeiten mit der der Bedingung ...

      1. Armutsflüchtlinge möchten der instabilen Situation in Heimatländern dauerhaft entkommen, viele würde versuchen sich von der Rückkehr zu drücken.
      2. in vielen armen Ländern fehlt es nicht an ausgebildeten Leuten, sondern an Arbeitsplätzen, Stabilität für eigenes Geschäft (z.B Stromunterbrüche)
      3. Sogar wenn es an Ausbildung fehlen würde, wäre es sinnvoller sie vor Ort anzubieten. Menschen auf Wohlstandsinsel zu holen, um sie kurze Zeit später wieder ins Elend zurückzuschicken ist grausam.


      5 0 Melden

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