International

2,1 Millionen: Zuwanderung nach Deutschland 2015 so hoch wie nie 

14.07.16, 11:01 14.07.16, 11:12

Schwarz-Rot-Gold: Fussballfans während der EM-Partie Deutschland-Slowakei. Bild: EPA/DPA

Noch nie sind so viele Menschen nach Deutschland gekommen wie 2015. Mehr als 2,1 Millionen Menschen zog es in die Bundesrepublik, das waren 46 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Darunter sind viele Flüchtlinge, aber auch Arbeitsmigranten aus dem EU-Ausland. Der Wanderungsüberschuss – Einwanderung minus Auswanderung – erreichte mit gut 1,1 Millionen ebenfalls den höchsten Stand seit der Gründung der Bundesrepublik.

Die Zahl der Auswanderer stieg auch auf einen Rekord: 998'000 Menschen kehrten Deutschland den Rücken, neun Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die meisten Menschen kamen aus Syrien (326'000), gefolgt von Rumänien (212'000) und Polen (190'000). (wst/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Der Kicker, der nie kickte – die bizarre Geschichte von Fake-Fussballer Carlos Kaiser 

Neue Umfrage zeigt: Die Gegner der No-Billag-Initiative liegen vorne – und zwar deutlich

Bewaffnete greifen Hotel in Kabul an

US-Kongress findet Kompromiss gegen «Shutdown» – die grössere Hürde kommt aber noch

Das sind die Rekordtorschützen in Europas Top-Ligen

Mord an Ex-YB-Spieler Andrés Escobar: Mutmasslicher Auftraggeber wurde verhaftet

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen

Apple knickt ein – neues Feature gibt iPhone-Usern (endlich) die Wahl

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Pädosex-Drama in Freiburg: Hauptverdächtiger hatte Kontaktverbot zu Kindern

Einer der Hauptverdächtigen im Fall des vermutlich über Jahre sexuell misshandelten neunjährigen Jungen bei Freiburg im Breisgau hätte nach Zeitungsberichten keinen Kontakt zu Kindern haben dürfen.

Gegen den einschlägig wegen Missbrauchs von Minderjährigen vorbestraften 37-Jährigen habe ein Kontaktverbot zu Kindern und Jugendlichen bestanden, berichtete die «Badische Zeitung».

Auch die «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» berichteten unter Berufung auf Oberstaatsanwalt Michael …

Artikel lesen