International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Feuer in BASF-Werk in Ludwigshafen ist unter Kontrolle

18.10.16, 07:48 18.10.16, 09:28


Nach der Explosion auf einem Werksgelände des Chemieriesen BASF im süddeutschen Ludwigshafen ist der Brand gelöscht. Das Feuer wurde am späten Montagabend unter Kontrolle gebracht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Zwei Mitarbeiter sind beim Unglück ums Leben gekommen; zwei weitere Menschen werden weiterhin vermisst. Sechs Menschen wurden laut dem Unternehmen schwer verletzt.

Der Brand aus der Luft. Bild: EPA/DPA

Die Werkfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen waren am Dienstagmorgen weiter im Einsatz, um Kühl- und Sicherungsmassnahmen an der Unfallstelle vorzunehmen. Messungen ausserhalb des Werksgeländes zeigten laut BASF keine erhöhten Werte gefährlicher Stoffe in der Luft und am Boden.

Das Unglück hatte sich am Montagvormittag bei Arbeiten an einer Trasse für Rohrleitungen im Landeshafen Nord ereignet. Dort werden brennbare Flüssigkeiten und unter hohem Druck verflüssigte Gase umgeschlagen. Nach der Explosion kam es zu Folgebränden. Über dem Areal bildete sich eine hohe schwarze Rauchsäule.

Bereits am Montagvormittag hatte es am BASF-Standort im hessischen Lampertheim eine Verpuffung an einem Filter gegeben. Dabei wurden vier Menschen verletzt, sie mussten in ein Spital eingeliefert werden. Die Anlage, in der Additive für Kunststoffe hergestellt werden, wurde abgestellt. (sda/afp)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

AfD will wissen, wer in Deutschland Bomben bastelt – und schiesst damit ein Eigentor

Die AfD will aus einem Sprengstofffund politischen Profit schlagen. Doch es passiert das Gegenteil.

Der Tag ging in die Thüringer Kriminalgeschichte ein. Noch nie wurde im gut zwei Millionen-Menschen-Bundesland so viel Sprengstoff sichergestellt wie am 13. März dieses Jahres. Zwei Männer horteten über 100 Kilo explosives Material.

Schnell entwickelte sich der Fund zum Politikum. Denn einer der zwei Beschuldigten ist kein Unbekannter. Der 31-jährige Jan R. war bis Mitte März Sprecher des Linksbündnisses «Zumsaru», das sich für Zivilcourage und Menschenrechte einsetzt. Zudem pflegt er eine …

Artikel lesen