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Elon Musk: «Der Klimawandel ist real. Das Pariser Abkommen zu verlassen, ist weder gut für Amerika noch für die Welt». bild: keystone

Tesla-Chef Elon Musk hat die Nase voll und macht Schluss mit Trump

Elon Musk hatte angekündigt, seine Beraterfunktionen bei Donald Trump zu beenden, wenn der US-Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen kündigt. Kurz nach Trumps Entscheidung hat Musk sein Amt niedergelegt.



Tesla-Chef Elon Musk und Disney-Chef Robert Iger haben aus Protest über den Austritt der USA aus dem Weltklimavertrag ihre Beraterfunktionen bei US-Präsident Donald Trump gekündigt. «Der Klimawandel ist real. Das Pariser Abkommen zu verlassen, ist weder gut für Amerika noch für die Welt», teilte Musk über Twitter mit.

Über 187'000 Retweets und über 411'000 Likes für Musks Tweet zeigen, wie sehr Trumps Entscheidung die Menschen beschäftigt.

Er habe alles getan, um Trump davon zu überzeugen, an dem Pariser Klimaschutzabkommen festzuhalten, sagte Musk bereits am Mittwoch.

Disney-Chef Iger kündigte an, aus Prinzip müsse er das Beratergremium verlassen. General Motors erklärte dagegen, dass Chefin Mary Barra weiterhin an den Beratungen mit Trump teilnehmen werde.

Auf den Rückzug von Tesla-Chef Musk angesprochen, sagte Handelsminister Wilbur Ross bei Fox News, es gehe weniger um Klima als um US-Gelder, die an andere Länder fliessen und das Klimaproblem nicht lösten.

Apple, Microsoft und Google sind enttäuscht

US-Grosskonzerne wie Apple, Microsoft, Google, Adobe, Unilever, Mars, Facebook und Morgan Stanley riefen US-Präsident Trump noch am Donnerstag in ganzseitigen Zeitungsanzeigen zum Verbleib der USA im Pariser Klimaschutzabkommen auf.

Tech-Konzerne wie Microsoft schalten am Donnerstag dieses Inserat

Google-Chef Sundar Pichais Reaktion

Microsoft-CEO Satya Nadella

Apple-Boss Tim Cook

Trump hatte am Donnerstag den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 angekündigt. Der Vertrag unterwandere die US-Wirtschaft, koste das Land Jobs und sei unfair gegenüber den USA. Er strebe neue Verhandlungen an.

International stiess seine Entscheidung auf Kritik. Russland und China, die zusammen mit den USA zu den grössten Klimasündern zählen (siehe unten stehende Slideshow), bekräftigten, das Klimaschutzabkommen nicht zu verlassen.

Die offizielle Stellungnahme der Schweiz

Die grössten Klimasünder

(oli/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tropfnase 04.06.2017 10:41
    Highlight Highlight Lieber Herr Musk, verlegen Sie doch Ihre Firmensitze in die Schweiz 🙌
    14 1 Melden
  • blaubar 02.06.2017 11:58
    Highlight Highlight The Lady is a Trump.
    7 3 Melden
  • Darth Unicorn #Tanooki4KindersirupDoch 02.06.2017 11:41
    Highlight Highlight Unser CEO sollte auch besser aufhören zu beraten anstatt mit drumpf zu golfen 😒
    8 1 Melden
  • Spooky 02.06.2017 11:25
    Highlight Highlight @Elon Musk

    Good riddance!
    20 9 Melden
  • corel 02.06.2017 10:55
    Highlight Highlight Selber schuld liebe Amis. 😭😁😁
    34 6 Melden
  • WARSICS 02.06.2017 10:24
    Highlight Highlight Ich dachte immer Unilever gehört zu uns und wir (Holland) haben es erfunden... Mit ein paar Strategen aus UK. :(
    16 5 Melden
  • Theor 02.06.2017 10:12
    Highlight Highlight So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass Trump gar nichts falsch gemacht hat.

    Die grossen "Changemaker" wie Apple, Tesla, Windows, GM, etc. halten alle weiterhin am Klimawechsel. Es ist daher zu erwarten, dass diese wohl selbstständig die Klimaziele weiterhin erfüllen werden.

    Nur zahlen sie diese von nun an aus eigener Tasche. Der Staat muss sie nicht mehr subventionieren. Trump als geschickter Schachspieler?
    27 226 Melden
    • Darth Unicorn #Tanooki4KindersirupDoch 02.06.2017 11:39
      Highlight Highlight "S0 lAnGsAm bEsChLe1Ht MiCh dA5 GeflFüHl, daSs TrUmP gAr niChTs fAlsCh gEmAcHt hAt. "
      User Image
      66 10 Melden
    • m. benedetti 02.06.2017 11:45
      Highlight Highlight Und wo zahlen Apple, Google, Microsoft und Co. ihre Steuern? Musks Firma zahlt wahrscheinlich kaum welche, denn Tesla schreibt Jahr für Jahr Verluste. Deine vielen Blitzer bestätigen mir irgendwie, dass sich hier eine Blase aufgebaut hat, die eine differenzierte Debatte verhindert. Schade.
      13 20 Melden
    • blaubar 02.06.2017 12:06
      Highlight Highlight Ich bin auch nicht vom menschengemachten Klimawandel überzeugt. Das CO2 Märchen glaube ich nicht im Bezug auf Klima. Aber: Immer mehr Co2 verpuffen halte ich trotzdem für falsch. Wir sollten nachhaltig funktionieren und nicht mehr Energie verbrauchen als in derselben Zeit real hergestellt werden kann. Mit Uran, Kohle, Öl etc. beuten wir Stoffe aus, die Millionen von Jahre brauchten um so zu existieren. Und alte Brennstäbe strahlen nach ein paar Jahren Ausbeutung viele tausend Jahre weiter. Das ist wirklich nicht ok.
      Deswegen: Solar und Tesla! Go!
      20 40 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 02.06.2017 10:01
    Highlight Highlight Ach. Hat nun auch der Hipster-Messias genug von Trump?
    26 177 Melden
    • sowhat 02.06.2017 14:13
      Highlight Highlight .... Mich auch..
      12 3 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 16:08
      Highlight Highlight Relativ simpel. Er ist ein überjubelter Soziopath der behandelt wird als hätte er das Hände waschen erfunden und könnte im Alleingang die Welt retten.

      Steve-Jobs-Syndrom
      14 17 Melden
    • sowhat 02.06.2017 18:16
      Highlight Highlight Ok, verstehe. So schlimm find ich ihn nicht. Natürlich ist er kein Heiliger, muss er aber auch nicht. Es reicht, dass er was bewirkt und das ist ja nicht zu negieren. So lange er nicht wie 45 gemeingefährlich wird, ist mir egal was seine Motivation ist. Das Result zählt😉
      12 2 Melden
  • almlasdn 02.06.2017 09:45
    Highlight Highlight Domokratie my ass! Der macht was er will, denke nicht, dass die Mehrheit der US-Bürger zugestimmt hätte. Passiert halt in so einem "System"...
    60 5 Melden
  • Lukakus 02.06.2017 09:41
    Highlight Highlight Besser wäre es gewesen, nicht auszutreten und dafür den Präsidenten grün zu beraten.

    Aufgeben kann jeder, hat der Menschheit jedoch selten geholfen.
    28 14 Melden
    • Richu 02.06.2017 10:02
      Highlight Highlight Ebenfalls aus "geschäftlichen" Gründen ist aus meiner Sicht sein Entscheid richtig, auzutreten!
      27 13 Melden
    • Richu 02.06.2017 10:05
      Highlight Highlight Entschuldigung für meinen Typfehler. Es muss natürlich "auszutreten" heissen!
      4 10 Melden
    • tschoo 02.06.2017 10:14
      Highlight Highlight Er hat den Präsidenten ja grün beraten, und zwar so viel wie irgendwie möglich war. Wenn der Präsident beratungsresistent ist, was soll er dann noch seine Zeit dort vergeuden? Besser investiert er sie irgendwo, wo sie auch fruchtet. Trump macht was er will, Beratung hin oder her.
      35 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jokaero 02.06.2017 09:39
    Highlight Highlight Elon for president!
    49 18 Melden
    • tschoo 02.06.2017 10:15
      Highlight Highlight Johnson/Musk 2020
      24 11 Melden
    • m. benedetti 02.06.2017 11:37
      Highlight Highlight Ist nicht möglich, Musk ist Südafrikaner.
      10 0 Melden

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