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ZUR HEUTIGEN URTEILSVERKUENDUNG IM PHISHING PROZESS AM BUNDESSTRAFGERICHT IN BELLINZONA, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 26. OKTOBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - A man types command lines into his laptop, pictured on November 26, 2009, posed picture. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Mann tippt Befehlszeilen in seinen Laptop, aufgenommen am 26. November 2009, gestellte Aufnahme. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Stromausfall in der Ukraine, der durch einen Hackerangriff ausgelöst wurde. Bild: KEYSTONE

Hacker sollen in Netzwerk von US-Stromversorger eingedrungen sein

31.12.16, 06:08 31.12.16, 06:20


Russischen Hackern ist es einem Pressebericht zufolge gelungen, in das Netzwerk eines Stromversorgers im US-Bundesstaat Vermont einzudringen.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Stromausfall in der Ukraine, der durch einen Hackerangriff ausgelöst wurde.

Die Cyberattacke habe für den Betrieb des Unternehmens keine Folgen gehabt, habe aber die «Verwundbarkeit» des US-Stromnetzes deutlich gemacht, berichtete die Zeitung «Washington Post» am Freitag unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Behörden.

Im System des Stromversorgers sei ein «Code» entdeckt worden, der einer russischen Cyberattacke namens Grizzly Steppe zugeordnet werden könne, berichtete die Zeitung auf ihrer Website. Wann der Code entdeckt wurde, wurde nicht mitgeteilt.

Der genaue Grund für den Angriff des Netzwerkes sei unklar, berichtete die Zeitung. Möglicherweise hätten die russischen Hacker testen wollen, ob sie in einen Teil des US-Netzwerkes eindringen können.

80'000 Menschen ohne Strom

Im Dezember 2015 hatte ein durch einen Hackerangriff ausgelöster Stromausfall den Westen der Ukraine für mehrere Stunden in Dunkelheit gehüllt, 80'000 Menschen waren betroffen. Russland hatte den Vorwurf, für die Cyberattacke verantwortlich zu sein, zurückgewiesen.

Laut einem in dieser Woche veröffentlichtem Bericht der US-Bundespolizei attackierten russische Geheimdienste in den vergangenen zwei Jahren das Computersystem der Demokratischen Partei von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit betrügerischen E-Mails. Demnach setzten sie ihre Hackerversuche auch nach der Präsidentschaftswahl im November fort.

Die US-Geheimdienste werfen Moskau vor, mit solchen Angriffen in den US-Wahlkampf eingegriffen zu haben und dabei das Ziel verfolgt zu haben, die Chancen des Immobilienmilliardärs Donald Trump auf einen Sieg zu erhöhen.

Der scheidende US-Präsident Barack Obama reagierte darauf mit einer Reihe von Strafmassnahmen. Unter anderem wies er 35 russische Geheimagenten aus. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tatwort 31.12.2016 12:32
    Highlight Langsam wird es peinlich. Zugänge zu US-Kraftwerken sind schon seit Jahren zu kaufen. Erst vor kurzem bot ein Hacker aus dem Osten - nicht Russland - einen Zugang zu einem Kraftwerksbetreiber gegen eine Jahreskarte seines Lieblings-Fussballclubs an. Aber plötzlich sind es jetzt die russischen Geheimdienste, die - ohne dass dies bewiesen wäre - die armen, technisch so unterlegenen Amerikaner hacken.
    Merke: Die "Täter" sind immer von der politischen Grosswetterlage abhängig. Morgen sind es dann wieder die Chinesen oder die Nordkoreaner. Wie es den Amis eben gefällt...
    13 2 Melden
  • Commander 31.12.2016 12:03
    Highlight Das US-Stromnetz. Das wurde doch mal durch ein paar durchgeknallte Sicherungen mit anschliessendem Domino-Effekt teilweise lahmgelegt. Brauchts da überhaupt irgendwelche Hacker? 😁
    30 0 Melden
  • dmark 31.12.2016 11:39
    Highlight Früher wurde die Infrastruktur der Strombetreiber noch über die Stromleitungen gesteuert. Warum muss es heute über das Internet geschehen? Wann lernt es denn der Dümmste, dass alles im Internet angreifbar ist?
    Gerade so wichtige Strukturen müssen komplett autonom funktionieren, dann gibt es auch keinen "Angriff" von aussen.
    29 2 Melden
  • zialo 31.12.2016 11:38
    Highlight Trollen hier russische Internettrolle rum?
    120 21 Melden
    • Datsyuk * 31.12.2016 12:26
      Highlight Was ist denn deine Meinung zum Thema? Mit deinem Kommentar trägst du jedenfalls nichts zu einer Diskussion bei.
      6 4 Melden
    • opwulf 31.12.2016 16:17
      Highlight Zialo: Deine unglaubliche Anzahl Herzchen lässt eher auf andere Trolle schliessen ;) happy new year isch bald hier
      4 1 Melden
  • Flughund 31.12.2016 10:18
    Highlight Und wieder waren es die pösen pösen Russen. Nein aber auch...
    Die armen Amis verlieren immer mehr an Glaubwürdikeit in der Welt.



    24 72 Melden
  • Beobachter24 31.12.2016 09:04
    Highlight Und täglich grüsst das postfaktische Murmeltier im Konjunktiv.
    32 87 Melden
  • wiisi 31.12.2016 08:10
    Highlight "unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Behörden". Was heisst das eigentlich immer, kann mir das mal jemand erklären?
    32 3 Melden
    • EvilBetty 31.12.2016 09:57
      Highlight Dass man eigentlich keinen Plan hat wer, was, wann, wo gesagt hat.

      Gschichte-Chischte.
      33 4 Melden

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