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FILE - In this Aug. 19, 2013, file photo, computer users sit near a monitor display with a message from the Chinese police on the proper use of the Internet at an Internet cafe in Beijing. A Chinese official newspaper says an entrepreneur has been sentenced to 5 ½ years in prison in December 2017 for selling virtual private network service amid a campaign by Beijing to stamp out technology that evades its internet filters. (AP Photo/Ng Han Guan, File)

Die Internet-Zensur in China weitet sich weiter aus.  Bild: AP/AP

News und Pornos als «schädliche Information» – China sperrte 2017 128'000 Internetseiten

09.01.18, 04:25


China hat nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur im vergangenen Jahr 128'000 Webseiten wegen obszöner oder anderer «schädlicher» Informationen vom Netz genommen. Zudem seien 30.9 Millionen illegaler Publikationen beschlagnahmt worden.

Dies berichtete Xinhua am Montagabend unter Berufung auf offizielle Zahlen. Demnach wurden 1900 Personen bestraft.

Die Volksrepublik hat die Internetzensur verschärft und begründet die Massnahmen mit der Erhaltung der «sozialen Stabilität». Vorgegangen wird etwa gegen Pornographie oder die unerlaubte Verbreitung von Nachrichten.

Im vergangenen Jahr wurden Portale von Konzernen wie Tencent, Baidu oder Weibo verwarnt oder bestraft, weil sie vor einem Treffen der Kommunistischen Partei Inhalte nicht nach den Vorstellungen der Machthaber zensiert hatten. (sda/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nosgar 09.01.2018 07:33
    Highlight Wir sind auf gutem Weg. Die schädlichen Einflüsse ausländischen Glückspiels sollten bald getilgt sein, dann können sich unsere Staatszensoren und die Lobbyisten um die nächsten schädlichen Wirkungen kümmern. Dann können wir vielleicht eines Tages auf Chinas Augenhöhe sein.
    9 0 Melden
    • Haiderfroh 09.01.2018 11:47
      Highlight Vielleicht bekommt der Bund ja dann eine Kopie von Chinas Filterliste. Dann geht das von heute auf morgen.
      8 0 Melden
    • pedrinho 09.01.2018 14:28
      Highlight "Dies berichtete Xinhua am Montagabend unter Berufung auf offizielle Zahlen."

      guter weg - oder bereits weiter "unsere" staatszensoren halten selbst diese nicht viel sagenden zahlen unter verschluss.
      2 0 Melden

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