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Eine frühe Version von Roxxxy, dem weiblichen Sex-Roboter, der dieses Jahr auf den Markt kommen soll.
Bild: AP

Roboter erobern den Sex-Markt – aber Achtung: «Ein Mensch, der Sex mit einer Maschine hat, kann keine Empathie für sie empfinden»

Die Roboter-Ethikerin Kathleen Richardson warnt eindringlich vor Sex-Robotern – diese würden unsere Sexualität zerstören. Ein Gespräch über käufliche Liebe, Kinder-Sex-Roboter und Menschlichkeit im Zeitalter der Technologie.

28.09.15, 10:12 29.09.15, 06:27

Die Roboter kommen. Und zwar nicht nur in die Fabrik, das Restaurant und das Büro – sondern auch ins Schlafzimmer. Schon seit Jahren tüfteln Unternehmen an Sex-Robotern, und noch dieses Jahr soll das erste serienmässig produzierte Modell auf den Markt kommen: Für 7000 US-Dollar wird man die «sexy Roxxxy» von True Companion bestellen können.

Ein guter Zeitpunkt, mal darüber zu reden, welche Auswirkungen diese Roboter auf uns haben. Keine guten, finden die Ethiker Kathleen Richardson und Erik Billing: In ihrer Kampagne gegen Sex-Roboter warnen sie eindringlich vor den Sex-Robotern. Damit nehmen sie die Gegenposition ein zu Enthusiasten wie David Levy, der in seinem Buch «Love + Sex with Robots» eine goldene Zukunft von erfüllten (sexuellen und emotionalen) Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen prognostiziert.

Im Gespräch erläutert Kampagnenleiterin Kathleen Richardson, warum sie die Zukunft mit Sex-Robotern etwas kritischer sieht.

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Würdest du Sex mit einem Roboter haben?

5,852 Votes zu: Würdest du Sex mit einem Roboter haben?

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Ist es in Ordnung, wenn eine Frau einen Vibrator benutzt?
Aber sicher doch.​ Ich habe nichts gegen Hilfsmittel, mit denen man seine Sexualität ausleben und interessanter machen kann.

Was gibt es dann an Sex-Robotern auszusetzen?
Da gibt es einen entscheidenden Unterschied: Ein Vibrator tut nicht so, als wäre er ein Mensch. Es ist weder wahrscheinlich, dass er einen Menschen ersetzt, noch hat er eine Auswirkung darauf, wie wir Sexualität in unserer Gesellschaft ansehen.

Die Forscherin Kathleen Richardson.
Bild: Kathleen Richardson

Zur Person

Kathleen Richardson forscht als Roboter-Ethikerin an der De Mont Universität in Leicester, England. Sie hat sich unter anderem mit dem Einsatz von Robotern zur Therapie autistischer Kinder, der Entwicklung von menschenähnlichen Robotern und Sozialen Netzwerken wie Facebook beschäftigt. Ihr Projekt Campaign against Sex Robots ist teilweise Inspiriert von der Campaign against Killer Robots, die vor Tötungs-Robotern warnt. (rey)

Und Sex-Roboter tun das?
​Wenn wir Roboter entwerfen, die einem idealisierten Bild eines Frauenkörpers entsprechen, zementiert das den weiblichen Körper in unserer Gesellschaft als Objekt. Sex mit Robotern entartet unser Verhältnis zur Sexualität – ähnlich wie die Prostitution.

Was hat käufliche Liebe damit zu tun?
In einem gesunden sexuellen Verhältnis sind beide Parteien gleichwertige, handelnde Subjekte – diese Subjektivität macht unsere Menschlichkeit aus. Eine Prostituierte gibt ihre Subjektivität auf und wird zum Objekt, um einen Käufer zu befriedigen. Genauso wie der Roboter ein Objekt ist.

«Ein Mensch, der Sex mit einer Maschine hat, kann keine Empathie für sie empfinden.»

Das stört doch den Roboter nicht. Er hat keine Gefühle.
Es geht nicht um den Roboter. Es geht um uns Menschen. Ein Mensch, der Sex mit einer Maschine hat, kann keine Empathie für sie empfinden. Das muss einen mit der Zeit abstumpfen. Empathie ist aber der Schlüssel fürs soziales Zusammenleben, und auch für eine gegenseitig befriedigende sexuelle Begegnung. 

Aber wenn Roboter diese Arbeit übernehmen, braucht es doch keine Prostituierten mehr. Alle gewinnen.
Das halte ich für unwahrscheinlich. Die Sex-Industrie profitiert von neuen Technologien. Das zeigt die weltweite Zunahme von Prostitution und Porno-Produktion mit dem Wachstum des Internets. Und selbst wenn alle Prostituierten durch Roboter ersetzt würden: Stellen sie sich vor, immer mehr Männer schlafen mit perfekten Sexmaschinen, die ihnen jeden Wunsch erfüllen. Was passiert mit den Ehefrauen, die da nicht mehr mithalten können?

So argumentieren auch Pornografie-Kritiker.
Pornos beeinflussen sexuelle Vorlieben. Es kann also dazu kommen, dass eine Frau ihren Mann nicht mehr sexuell befriedigen kann, weil er sich an die Praktiken, die er in den Filmen sieht, gewöhnt hat. Irgendwann reicht die Missionarsstellung nicht mehr.

«Was, wenn die Roboter erfahren, dass sie nur als Sex-Sklaven oder Killermaschinen ins Leben gerufen wurden?»

Was ist eigentlich mit Männern? Die könnten doch im Bett auch durch Roboter ersetzt werden.
Selbstverständlich gilt, was wir sagen, auch für Männer. Wir fokussieren uns aber auf die Frauen, weil es bei der Gleichberechtigung noch Nachholbedarf gibt. Die weibliche Sexualität ist erst seit wenigen Jahrzehnten ein öffentliches Thema. Erst in den 60er-Jahren redete man darüber, dass vielleicht auch Frauen einen Orgasmus haben könnten.

Diese Zeiten sind doch vorbei.
Es sind in erster Linie Männer, die sich Sex kaufen können. Die meisten sexuell motivierten Verbrechen gegenüber Frauen und Kindern werden von Männern begangen. Das spiegelt die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft wieder.

Wir sind doch nicht alle Triebtäter.
Nein. Nur weil jemand in einer Machtposition ist, heisst das nicht, dass er sie auch ausnützt. Wir müssen aber die Bedingungen für eine Sexualität schaffen, die auf Ebenbürtigkeit basiert.

Es wird wohl auch Kinder-Sex-Roboter geben. Ein Forscher schlägt vor, solche zur Therapierung von Pädophilen einzusetzen.
Es gibt keine Anzeichen dafür, dass man eine solche Neigung besser unter Kontrolle bringt, indem man sie auslebt. Im Gegenteil. Untersuchungen haben gezeigt, dass mit dem Anstieg des Angebots an Kinderpornographie im Internet auch der sexuelle Missbrauch an Kindern steigt.

Sind Roboter-Freunde ohne Geschlechtsteile okay?
Roboter können durchaus eine Bereicherung in unserem Leben darstellen – so lange sie nicht andere Menschen ersetzen, sondern eine Ergänzung darstellen. Wie ein Haustier. Wir würden ja auch nicht unseren Ehepartner oder unsere Kinder für eine Katze aufgeben.

Warum sollte ein einsamer Mensch nicht einen Roboter zum besten Freund haben?
In einem berüchtigten Experiment ​aus den 60er-Jahren sperrten Forscher Affen in einen Käfig, isoliert von ihren Artgenossen. Die Tiere bekamen Nahrung, es fehlte ihnen physisch an nichts. Trotzdem trugen sie schwere psychische Schäden davon, als sie zu lange von ihren Artgenossen getrennt waren. Was ihnen fehlte, war Liebe. Bei uns ist es nicht anders. Menschen brauchen Menschen. 

«In Japan werden Roboter-Rechte intensiv diskutiert – dabei haben dort Immigranten nicht einmal Rechte.»

Und wenn wir einen Roboter mit Bewusstsein entwickeln?
Davon sind wir noch weit entfernt. Aber dann müssten wir etwas anderes Bedenken: Jedes empfindungsfähige Wesen hat das Recht auf eine positive Herkunftsgeschichte. Was, wenn diese denkenden Roboter erfahren, dass sie nur als Sex-Sklaven oder Killermaschinen ins Leben gerufen wurden? Das wird sie sehr wütend machen – zu Recht.

Sie propagieren die Entwicklung von «ethischen Technologien». Was kann ich mir darunter vorstellen?
Roboter können viel Gutes bewirken. Ich beschäftige mich etwa mit dem Einsatz von Robotern bei der Therapie von autistischen Kindern. Viele Eltern standen den Robotern zwar kritisch gegenüber, aber die betroffenen Kinder sahen sie als etwas sehr Positives.

Denken Sie wirklich, ein Verbot von Sex-Robotern ist realistisch?
​Wir wollen in erster Linie eine Diskussion lostreten. Wir leben in der besten aller Zeiten, die Technologie gibt uns ungeahnte Möglichkeiten. Wir dürfen dabei aber unsere Menschlichkeit nicht verlieren. In Japan etwa werden Roboter-Rechte intensiv diskutiert – dabei haben dort Immigranten nicht einmal Rechte.

Schon vor fünf Jahren wurde der Prototyp des Sex-Roboters Roxxxy präsentiert. Bald soll eine verbesserte Version auf den Markt kommen.

YouTube/asylumchannel

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 1337pavian 29.09.2015 10:21
    Highlight Den Artikel konnte ich kaum lesen. Amerikanischer Heuchlerei-Fetischismus ist nicht so mein Ding. Bin nun halt mal konfessionlos.

    Die Aussagen der Pornodarsteller über ihre Masturbationsgewohnheiten hingegen fand ich äusserst anregend und fortschrittlich. Die Gedanken sind nun mal frei, wem das wehtut, der leidet Höllenqualen.
    2 0 Melden
  • Crisyscon 28.09.2015 22:43
    Highlight Und als nächstes gibt es Kinderrobotter die frau nicht mehr gebären muss.
    2 0 Melden
    • Tobias Claren 01.01.2017 18:30
      Highlight Dafür wird die Ektogenese sorgen.
      Die künstliche Gebährmutter.
      Das Baby wächst von der Bechruchtung bis zur Gebrutsreife in einem Behälter, einer Maschine heran:


      Zusammen mit der Technik dass man aus einer Hautzelle eine Eizellle herstellen kann, braucht man nicht mal eine Frau dazu.
      Ja, auch aus einer männlichen Hautzelle kann man wohl eine Eizelle herstellen.
      Wohl auch Spermien.
      Also könnten auch zwei Männer ein Kind bekommen.
      Genetisch ist dann einer der Männer die "Mutter" (Mitochondriale DNA...).
      Irgendwann auch DIY zu Hause...
      0 0 Melden
    • Tobias Claren 01.01.2017 18:35
      Highlight @ GhettoLeif

      Absolut richtig. Und bei Menschen kommt noch hinzu dass um so intelligenter sie sind, um so eher kommen sie ohne Freunde, soziale Kontakte etc. aus.
      Das ist nachgewiesen.
      Auch nachgewiesen, um so intelligenter:
      Um so eher Linksliberal/Links
      Um so glücklicher.

      Entsprechend sind durchschnittlich und unterdurchschnittlich Intelligente eher Rechtskonservativ bis Rechts und Rechtsradikal und unglücklicher.
      Wobei das mit dem Glück damit zusammenhängen könnte/dürfte, dass Intelligente einen Beruf erlernen/studieren, den sie wollen, und nicht "Ausbildung-Lotterie" mit x Bewerbungen.
      0 0 Melden
  • Señor Ding Dong 28.09.2015 13:48
    Highlight Da das besagte Experiment keinen Sexroboter für Affen beinhaltete, kann ich die Argumentation nicht anerkennen.

    Generell halte ich es für ein viel grösseres Problem, dass sich Leute zu sehr emotional an ihre Gadgets binden. Dass nun mit dem Sexbot das Gegenteil die grosse Gefahr sein soll, finde ich merkwürdig.
    14 1 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 08:09
      Highlight Ja das Experiment hat mich auch genervt.

      Hier wird Einzelhaft ohne jegliche sozialen Kontakte als Grund genommen um zu beweisen, dass künstliche soziale Kontakte (Roboter, Computer, Plüschtiere) schädlich, respektive unmöglich seien.
      0 0 Melden
    • 1337pavian 29.09.2015 10:25
      Highlight GhettoLeif

      Ich dachte exakt dasselbe (herrgott sind wir kreativ!) aber das ist auch mehr oder weniger gemeint. Die Beziehung zum realistischen Sextoy soll (mehr noch als als die zum Vibrator) zwischenmenschliche Beziehung negativ beeinflussen.

      Ausreden samt und sonders. Die zwischenmenschliche Beziehung bleibt zwingender Hauptinhalt unseres Lebens.

      Uns davon ab und an loszustrampeln - und das Losstrampeln vom zwanhgaften Strampeln an sich ad infinitum - macht doch den Reiz irgendwie aus.

      Entschuldige den Redundanz-Tanz aber es regnet mir heute zu wenig.
      0 1 Melden
    • Tobias Claren 01.01.2017 18:45
      Highlight "Die zwischenmenschliche Beziehung..."

      Und genau das ist eine dieser "Wahrheiten", die gerne von Menschen in radikaler und verhetzender Weise vertreten wird.
      Menschen die in radikaler Weise beim Kampfbegriff "Das Wichtigste im Leben" nur eine Art von Antwort akzeptieren.
      "Liebe", "Partnerschaft", "Kinder", "Freunde" etc..
      Wer das nicht so sieht, der ist "Krank", "Pervers" etc..

      Es gibt auch Menschen die ohne soziale Kontakte nicht "unglücklich" sind.
      Viele Bez./Ehen wären ohne kopulative Komponente doch nicht existent.
      Z.B. Männer deren Frauen ihnen etwas verbieten ("WAF"), und das akzept..
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2015 13:00
    Highlight Was für ein verstörtes Weltbild diese Frau hat, was für ein spass das zu lesen 😀
    26 2 Melden
    • 1337pavian 29.09.2015 10:26
      Highlight Sex + Spass = Win

      Da können sich die Worte lange rausputzen.
      1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 28.09.2015 12:23
    Highlight Sex mit einem Sexbot passt in die Welt von Botox.
    Ist Sex mit einem Bot eigentlich Sex?
    Kann man bald bei der IKEA das passende Möbel um die Sexbot zu verstauen kaufen und kann man die Teile im Geschirrspüler reinigen? Kann Siri bald Bluetooth-Sex? Neue Fragen auf neue Entwicklungen...
    12 3 Melden
  • ket4mon 28.09.2015 12:19
    Highlight Ein Mensch ist also nicht fähig, Enpathie zu einem Roboter aufzubauen. Nun gut. Warum gibt es dann Personen, die einen Wolkenkratzer geheiratet haben, welcher nur so ganz nebenbei nicht sprechen kann?
    20 3 Melden
    • meerblau 28.09.2015 14:44
      Highlight Man nennt dies Objektophilie und wird als eine Art sexuelle Orientierung gehandelt. Objektophile sind in die Objekte verliebt, können aber die gleiche Liebe nicht für Menschen empfinden. Dies ist aber nicht auf eine Entwicklung zurückzuführen, sondern, wie eben jede andere sexuelle Orientierung, schon gegeben.
      Zwar stimmt der Widerspruch, den du benennst, aber dein Argument hinkt genauso. ;)
      5 1 Melden
    • ket4mon 28.09.2015 18:15
      Highlight Das stimmt, das war mir auch bewusst. Es ist mir mehr darum gegangen, die Augen etwas zu öffnen, was anscheinend auch funktioniert hat ;)
      1 1 Melden
  • Likos 28.09.2015 11:44
    Highlight "Irgendwann reicht die Missionarsstellung nicht mehr."

    Dazu braucht es jetzt nicht unbedingt Pornos :D.
    38 1 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 28.09.2015 11:03
    Highlight Meine linke Hand.
    24 0 Melden
  • paper 28.09.2015 10:57
    Highlight Die Untersuchung, dass mehr Kinderpornografie zu mehr Kindesmissbrauch führt, würde ich gerne sehen.
    Aus Japan kennt man das anders: Da sind Anime-Pornos mit Minderjährigen unter den normalen Pornographieauflagen erlaubt (heisst: Konsum erst ab 18 erlaubt und Pixelung der Geschlechtsteile).
    Bisher habe ich nur davon gehört, dass man mit diesem Rahmen gute Erfahrungen gemacht hat.
    (Zusätlich entfällt so das grösste Problem der Kinderpornografie: die Herstellung)
    13 4 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 08:20
      Highlight Hier muss allerdings etwas ergänzt werden.


      1. Die Zensurrichtlinien in Japan sind/waren sehr streng. Sex zwischen erwachsenen Menschen war in Manga/Anime verboten oder nur stark zensiert möglich.
      Aus diesem Grund bedient man sich Ausweichmöglichkeiten wie Tentakelmonster, anthropomorphe Tiere oder eben minderjährige Charaktere.

      2. Gerade die minderjährigen Charaktere sind vielen Politikern (und auch Mangaka) ein Dorn im Auge. Gerade weil sie unter dem Verdacht stehen Sex mit Kindern zu verharmlosen und zu fördern.
      Es gab bereits Bestrebungen sie zu verbieten (und bei uns sind sie illegal)
      0 0 Melden
    • 1337pavian 29.09.2015 10:34
      Highlight Moralisch sind für Pädophile diese Zeichnungen ja wohl die Krone der Porno-Schöpfung, müssen sie sich doch nach deren Konsum nicht mit dem Wissen um die Förderung von real existierendem, wenn nicht gar porno-industriellem Kindesmissbrauch herumschlagen.

      Pädophile, die so denken, sind wünschenswert, sollte es sie tatsächlich zu allen Zeiten als Minderheit geben und davon ist der Statistik zufolge auszugehen.
      0 0 Melden
  • Asmodeus 28.09.2015 10:47
    Highlight Selten so eine gequirlte Kacke gelesen.

    Der Grund wieso diese Sexroboter immer menschlicher/realistischer werden sollen ist ja gerade, damit die Empathie gesteigert wird.
    Es ist auch kein Wunder, dass vor Allem in Japan an dieser Technologie gearbeitet wird.

    Gerade in Japan haben viele junge Männer kaum Zeit neben der Arbeit/Studium um sich ein eigenes gesellschaftliches Umfeld aufzubauen. Sie gehen zu Hostessenclubs oder spielen Dating-Spiele um wenigstens irgendeine Form von "menschlicher" Interaktion zu haben.
    Statt "menschliche" Bots zu verbieten sollte man unsere Menschlichkeit fördern.
    27 4 Melden
  • Jaing 28.09.2015 10:41
    Highlight Mir scheint als sei für diese Frau sowieso der Mann die Wurzel allen Übels.
    68 4 Melden
  • Mox 28.09.2015 10:38
    Highlight Es sei dahingestellt, ob Sex mit einem Roboter ein gesundes Sexualleben darstellt, aber ihre Argumente sind rein moralisch. Die Gesellschaft verroht, wenn Menschen Sex mit einem Objekt haben. Vor allem wenn dieses Objekt aussieht wie eine Frau. Das ist einfach die feministsiche Leier von der Angst, dass die Frau zum Sexobjekt degradiert wird.
    Besonders inkonsequent: «Ein Mensch, der Sex mit einer Maschine hat, kann keine Empathie für sie empfinden»
    Gleichzeitig findet sie aber Roboter für behinderte Kinder eine super Idee. Als ob diese keine Empathie ihrem gegenüber empfinden sollen können.
    56 0 Melden
    • everSin 28.09.2015 11:44
      Highlight Stimme dir völlig zu. Und was sich prinzipiell hinter dieser feministischen Leier versteckt, ist die Panik, dass Frauen ihre Sexualität nicht mehr als Machtmittel eindetzen können - das ist auch ihr Problem mit Prostitution und Pornografie. Ihre doppelbödige moralinsäuerliche Argumentationsweise ist erbärmlich - besonders wenn man bedenkt, dass sie sich sonst im akademischen Diskurs bewegt.
      25 6 Melden
    • 1337pavian 29.09.2015 10:38
      Highlight Mit deinem "die Panik, dass Frauen ihre Sexualität nicht mehr als Machtmittel einsetzen können" und der nahtlosen Überleitung zu einer quasi marktwirtschaftlichen Legitimierung der Prostitution garnierst du hier locker ein paar Herzen also lass es mich doch noch kurz direkt sagen, damit dir dein Gehabe nicht zu sehr zu Kopfe steigt:

      Stolze Frauen verachten Typen wie dich zu Recht.
      2 2 Melden
  • Zwergpony 28.09.2015 10:37
    Highlight Ich liebä euri push-nochrichtä💕
    14 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2015 10:24
    Highlight Feminismus ist nicht gleich Gleichberechtigung von Mann und Frau. Zeigt sich einmal mehr anhand dieses Interviews.
    41 4 Melden
    • Asmodeus 28.09.2015 10:53
      Highlight EIGENTLICH wäre Feminismus genau das. Aber mittlerweile haben sogenannte "Femnazis" leider den Begriff Feminismus korrumpiert.

      Deswegen finde ich die Bezeichnung "Equalism" besser, da diese Rassen/Geschlechter/Glaubens-Übergreifend funktioniert.
      40 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2015 11:45
      Highlight @Asmodeus - Genau das habe ich damit gemeint. Besten Dank für deinen Input.
      14 1 Melden
    • pun 28.09.2015 12:58
      Highlight Klar gibt es auch Idiotinnen. Aber der Begriff "Feminazis" ist nicht nur eine Erfindung von Frauenfeinden oder wird zumindest von solchen intensiv benutzt, sondern relativiert auch noch eines der grössten Verbrechen der Menschheit.

      Nichtsdestotrotz ist "equalism" natürlich besser, weil es von Anfang an alle einschliesst.
      8 5 Melden
    • Asmodeus 28.09.2015 13:24
      Highlight Deswegen hab ich den Begriff "Femnazis" in Klammern gesetzt. Ich finde den Begriff ähnlich bescheuert, aber er ist mittlerweile genauso in den Sprachgebrauch übergegangen wie "Alphakevin".

      4 0 Melden
    • EvilBetty 28.09.2015 17:16
      Highlight Alphakevin? Noch nie gehört.
      2 2 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 08:20
      Highlight Haste nix verpasst. ;)
      0 0 Melden

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