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Bild: JIM LO SCALZO/SPUTNIK POOL/EPA/KEYSTONE

Trump-Team hatte angeblich mehrmals Kontakt mit Russland

18.05.17, 15:39 18.05.17, 16:00

Zwischen Wahlkampfberatern von US-Präsident Donald Trump und Personen mit Verbindungen zur russischen Führung hat Insidern zufolge ein engerer Austausch bestanden als bislang bekannt. Zwischen April und November 2016 habe es in mindestens 18 Fällen entsprechende Telefonate, E-Mails und Text-Botschaften gegeben.

Dies sagten ehemalige und gegenwärtige US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kommunikationsvorgänge seien bislang nicht öffentlich gemacht worden.

Sie seien Teil der Unterlagen, die derzeit von der Bundespolizei FBI und Ermittlern des Kongresses geprüft würden. Diese untersuchen Vorwürfe, wonach Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps eingemischt hat und es Kontakte zwischen Russen und Trumps Beratern gegeben haben soll.

Die Regierungsvertreter, die Reuters die Informationen gaben, sagten, sie hätten in den bislang überprüften Kommunikationsvorgängen keine Hinweise für ein falsches Verhalten erkannt. Dennoch könnte sich mit dem Bekanntwerden der 18 Kontaktaufnahmen der Druck auf Trump und seine Berater weiter erhöhen, dem FBI und dem Kongress einen vollständigen Einblick in ihre Beziehungen zu Russen und anderen Vertretern mit Verbindungen zum Kreml zu gewähren.

Hinterzimmerkanal zu Putin?

Trump und seine Berater haben wiederholt jegliche geheime Absprachen mit Russland dementiert. Zum Reuters-Bericht äusserte sich das US-Präsidialamt zunächst nicht.

Ein Vertreter des russischen Aussenministeriums in Moskau lehnte eine Stellungnahme ab, ebenso wie der Anwalt von Trumps erstem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn, der wegen falscher Angaben zu seinen Russland-Kontakten nach nicht einmal vier Wochen im Amt seinen Hut nehmen musste.

Bei einem Drittel der beschriebenen 18 Kontaktaufnahmen habe es sich um Telefonate zwischen Trump-Beratern und dem russischen US-Botschafter Sergej Kisljak gehandelt, darunter Flynn. Der Gesprächsaustausch zwischen den beiden habe nach Trumps Wahlsieg am 8. November zugenommen, sagten vier gegenwärtige US-Regierungsvertreter.

Dabei sei es darum gegangen, einen Hinterzimmer-Kanal zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einzurichten, um die US-Sicherheitsbürokratie zu umgehen. Nach Auffassung der beiden Politiker behindere diese die Verbesserung der Beziehungen.

Kontakt zu Putin-nahem Oligarchen?

Neben Kisljak wurde nach Angaben von drei Informanten auch Kontakt zu dem ukrainischen Oligarchen Viktor Medwedtschuk aufgenommen. Dabei sei es unter anderem um die amerikanisch-russische Zusammenarbeit gegangen. Medwedtschuk, dessen Tochter ein Patenkind Putins ist, erklärte in einer E-Mail an Reuters, er kenne keine engen Mitarbeiter Trumps.

Die Identitäten der anderen Beteiligten in den 18 Kontakten blieben den Insidern zufolge geheim gehalten. Die Namen der Trump-Berater blieben in den Geheimdienstberichten bis auf Flynn verdeckt. (nfr/sda/reu)

100 Tage Trump in 90 Bildern

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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16
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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 18.05.2017 19:41
    Highlight "Hinterzimmer-Kanal " Also so etwas wie ein Rotes Telefon? Find ich gut!
    3 3 Melden
  • Narugami 18.05.2017 16:58
    Highlight ich sehe hier kein Problem, wenn die USA und Russland Kontakt miteinander haben...
    10 15 Melden
    • Raembe 18.05.2017 18:19
      Highlight Das war nicht Amerika das war ein Wahlkampf Team von Trump.....
      12 4 Melden
    • Weisnidman 18.05.2017 19:14
      Highlight und jetzt?! ist doch s@#egal ob die kontakt hatten oder nicht. als wären sie mit el chapo am dielen gewesen
      3 7 Melden
    • Raembe 18.05.2017 19:59
      Highlight Es geht darum was für Gespräche das waren, floss Geld? Wenn ja für was? Was war der Grund für die Gespräche? Hat es was mit dem Hacker Angriff auf Clinton zu tun? Und so weiter.

      Alles Fragen, die geklärt werden müssen und genau deshalb ist es nicht egal.
      6 0 Melden
    • Weisnidman 18.05.2017 21:37
      Highlight @Raembe Dann könnte man alle in der Politspitze einlochen würde alles offen gelegt werden.
      Jeder hat Dreck an den Fingern, die Sache ist wie sie sich gegen außen verhalten. Die einen werden von den Medien in Stücke gerissen und die anderen nicht. Kommt drauf an was sich besser verkauft. Es geht halt immer um Macht und Kohle. Trump hat dummerweise den Medien den Krieg erklärt und kommt jetzt unter die Räder.
      that's it
      2 2 Melden
    • Raembe 18.05.2017 22:02
      Highlight Wenn ein Verdacht besteht, das Russland illegal in den Wahlkampf eingegriffen hat, dann muss das untersucht werden. Egal ob die Medien einem gut gesinnt sind oder nicht. Das Justizministerium hat diese Untersuchung in Auftrag gegeben, nicht CNN oder BBC.

      Investigativ - Journalismus ist verdammt wichtig um solche Sachen aufzudecken. Stell Dir vor alle würden Trumps belegte Lügen glauben. Wo wäre die Welt dann?

      Ich verstehe nicht ganz wie Du einen Mann wie Trump unterstützen kannst. Wenn Trump redet, kommen bei meiner Oma wieder Erinnerungen vom Ww 2 hoch. Wie kann man so Jmd unterstützen?
      4 1 Melden
  • Richu 18.05.2017 16:55
    Highlight Dass nun sogar ehemalige US-Regierungsvertreter berichten, dass Trump zwischen April und Nov.2016 Trump in 18 Fällen entsprechende Telefonate, e-mails etc. zu Russland sowie anderen Verbindungen zum Kreml hatte, betätigt, dass Trump bespitzelt wurde, was die Regierung Obama immer verneinte! Auch der frühere Geheimdienstchef der USA, J. Clapper, welcher nach der Wahl von Trump zurückgetreten ist, hat eine Überwachung des Präs-Kandidaten Trump ausgeschlossen. Aber nun stellt sich heraus, dass die Regierung Obama betr. Bespitzelung von Trump (für einmal) nachweislich gelogen hat!
    8 18 Melden
    • Cubbie 18.05.2017 17:42
      Highlight Könntest du dir vorstellen, dass die Russen bespitzelt werden? Und wer dann mitabgehört wird ist dann Zufall. Sogar wenn's der zukünftige Präsident ist. Wie nennst du die Aussagen der Trumpregierung, die bisher jeden Kontakt nach Russland abgestritten hat? Lüge?
      11 2 Melden
    • Jason84 18.05.2017 18:02
      Highlight In den USA greift die sogenannte Voratsdatenspeicherung. Daher wird bei allen über einen gewissen Zeitraum gespeichert, wer wen wann angerufen oder anders kontaktiert hat. Das hat noch nichts mit Bespitzelung zu tun.
      6 2 Melden
    • Weisnidman 18.05.2017 21:48
      Highlight @Jason wenn ich das ganze Land abhöre und speichere ist das Bespitzelung! Das ganze wird schön verpackt und als Antiterror, Nationale Sicherheit usw präsentiert. Ist doch Bullshit! Das enzig gute an Trump ist, das er etwas Kaos in die ganze Maschinerie des FBI, CIA und all den Hintermänner bringt
      3 3 Melden
  • walsi 18.05.2017 16:40
    Highlight Schon wieder eine Trumpstory die im Konjunktiv geschrieben ist. Ich will entlich mal Fakten und belastbare Beweise.
    13 9 Melden
    • Richu 18.05.2017 17:52
      Highlight @walsi: Weil sich nachträglich aus den gemachten Erfahrungen zu oft erweist, dass die verbreiteten Info's nicht der Wahrheit entsprachen, ist die Presse vorsichtiger geworden und schreibt deshalb im Konjunktiv.
      4 7 Melden
    • Radiochopf 18.05.2017 18:24
      Highlight "Die Regierungsvertreter, die Reuters die Informationen gaben, sagten, sie hätten in den bislang überprüften Kommunikationsvorgängen keine Hinweise für ein falsches Verhalten erkannt." Abwe trotzdem wieder so eine riesen Story draus machsn..klare Beweise/Dokumente a la Wikileaks sinf glaubwürdig und sonst warten wir doch mal ab was die Untersuchungen bringen stattt wild zu spekulieren...
      6 7 Melden
    • SemperFi 18.05.2017 18:25
      Highlight @walsi: Dafür liefern Sie jedesmal mit ihren Kommentaren Fakten und belastbare Beweise, dass Sie keine Ahnung vom Zusammenhang zwischen indirekten Zitaten und Konjunktiv haben.

      https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/zitationsregeln/
      7 2 Melden
    • Luca Andrea 18.05.2017 21:27
      Highlight @ SemperFi: Die Entscheidende Stelle ist im Konjunktiv geschrieben.
      "Diese untersuchen Vorwürfe, wonach Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps eingemischt hat und es Kontakte zwischen Russen und Trumps Beratern gegeben haben soll."
      3 1 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

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