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«Save Obamacare»-Demo vom 23. März in Los Angeles. Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Abstimmung über «Obamacare» zurückgezogen – Trump schiebt Schuld auf Demokraten

24.03.17, 18:57 25.03.17, 11:17

Blamage für US-Präsident Donald Trump: Die US-Republikaner haben die Abstimmung über die von ihm gewollte Abschaffung von «Obamacare», der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama, zurückgezogen – mangels Erfolgsaussichten. Das gab die Parteiführung am Freitag in Washington bekannt.

Präsident Trump soll den Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, um diesen Schritt gebeten haben. Die Republikaner hatten bis kurz vor Beginn der für den Nachmittag (Ortszeit) angesetzten Abstimmung nicht annähernd die erforderlichen 216 Stimmen beisammen.

Vorausgegangen war ein tagelanger Polit-Krimi, bei dem Trump persönlich versucht hatte, ausreichend viele parteiinterne Kritiker umzustimmen. Eine Alternative für die bei Republikanern verhasste Gesundheitsversorgung Obamas war eines der zentralen Wahlversprechen des neuen Präsidenten.

«Wir müssen auf absehbare Zukunft mit »Obamacare« leben», sagte Ryan. «Wir waren kurz davor, aber wir haben es nicht ganz geschafft.» Der Ablauf des Verfahrens sei enttäuschend.

Pelosi: Grosser Tag für das Volk

Die Oppositionschefin im Repräsentantenhaus, die Demokratin Nancy Pelosi, bezeichnete den Freitag dagegen als «grossen Tag für das amerikanische Volk.»

Die Abstimmung galt auch als erste grosse Bewährungsprobe für die Frage, ob Trump in der Lage sei, schwierige politische Projekte im Parlament durchzusetzen. Während der ersten beiden Monate seiner Regierungszeit hatte er vor allem Dekrete erlassen, die keine parlamentarische Debatte erfordern, dementsprechend meist aber auch wenig Wirkung entfaltet hatten.

Kritiker hatten bemängelt, Trump habe den von ihm massgeblich initiierten und vom Sprecher des Abgeordnetenhauses, Ryan, eingebrachten Gesetzesentwurf überhastet vorangetrieben. Er wurde von moderaten Republikanern als zu drastisch und vom konservativen Flügel als zu wenig weitgehend abgelehnt.

«Zu viel staatliche Einmischung»

Manche Republikaner lehnten «Obamacare» unter anderem deshalb ab, weil es aus ihrer Sicht zu viel staatliche Einmischung in den Versicherungsmarkt vorsieht und durch höhere Beiträge für Wohlhabende eine Vermögensumverteilung bedeutet.

Nicht zuletzt wollten die Republikaner die Gesundheitsreform wohl auch deshalb stoppen, weil sie ein Prestige-Projekt der demokratischen Obama-Regierung war. Trump nannte «Obamacare» im Wahlkampf sowie als Präsident immer wieder ein «Desaster». Die Versicherung sei viel zu teuer und belaste Millionen von Amerikanern.

Der republikanische Entwurf sah im Gegensatz zu «Obamacare» keine Versicherungspflicht für alle vor. Ein Programm zur kostenlosen Versicherung für Bedürftige sollte eingeschränkt werden. Die Subventionierung von Beiträgen würde nach Alter und nicht mehr primär nach Einkommen gestaffelt. Die geplanten Zuschüsse über Steuergutschriften sollten deutlich magerer ausfallen als die Hilfen unter «Obamacare».

Hardliner gegen Moderate

Trump erklärte sich nach Medienberichten noch am Donnerstag bei einem Treffen mit dem «Freedom Caucus» genannten rechten Flügel der republikanischen Abgeordneten zu Änderungen bereit. So wurden einige Pflicht-Versicherungsleistungen gestrichen. Das reichte den Berichten zufolge allerdings nicht, um genügend Mitglieder der Fraktion umzustimmen.

Moderaten Republikanern war die Kompromisslösung wiederum zu riskant, weil Millionen bisher versicherter Amerikaner wieder ohne bezahlbare Krankenversicherung dastehen könnten. Den Abgeordneten schlug in ihren Wahlkreisen wachsende Kritik entgegen. Trump hatte gedroht, Abgeordnete würden bei den Kongresswahlen im Herbst 2018 Mandate verlieren, wenn sie nicht zustimmen.

Das unabhängige Budgetbüro des Kongresses schätzt, dass auch mit den jüngsten Nachbesserungen nach dem Plan der Republikaner im kommenden Jahr 14 Millionen weniger Amerikaner krankenversichert wären als unter «Obamacare». Im Jahr 2026 wären es demnach 24 Millionen Versicherte weniger. (sda/dpa/afp/reu)

... und nun schiebt er den Demokraten die Schuld zu

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 25.03.2017 23:21
    Highlight Klar sind die Demokraten schuld und nicht Trumps komplett dämlicher Gegenvorschlag. Sonst wäre ja Trump nicht das, was er ist, ein kranker Narzisst
    4 0 Melden
  • Sapere Aude 25.03.2017 12:27
    Highlight Zwei Minuten reines Bullshitting was uns da Trump in seiner Ansprache präsentiert. Es ist nicht mal mehr eine Lüge, was er dort erzählt, es ist lediglich eine Ansammlung von zusammenhanglosen Worten mit fehlender logischer Konsistenz. Macht auf der sprachlichen Ebene keinen Sinn mehr, wenn er nicht einmal mehr ganze Sätze formt.
    8 0 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 23:38
      Highlight Sapedre, da kann ich Ihnen nur Recht geben, leider...
      1 0 Melden
    • Sapere Aude 26.03.2017 08:19
      Highlight Naja gehört zu seiner Methode, damit kann jeder sich herauspicken was ihm gefällt. Dass er dabei nicht einmal in kompletten Sätzen spricht, fällt seinen Jüngern nicht auf.
      1 0 Melden
  • oskar 25.03.2017 08:13
    Highlight tja, realpolitik ist eben etwas schwieriger als wahlkampf
    22 0 Melden
  • sowhat 25.03.2017 08:13
    Highlight Hmmm... Es könnte interessant werden, die jenigen, die sich nicht zur Verschlechtetung der Versicherten haben überzeugen lassen, in nächster Zeit im Auge zu behalten. Immerhin hat DT ja eine ziemlich klare Drohung geäussert......
    7 0 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 23:40
      Highlight Die Drohung gin eher an seine eigenen Leute, und somit untergräbt sich der Vollidi** selbst.
      1 0 Melden
  • Midnight 25.03.2017 07:37
    Highlight Erinnert mich irgendwie an die SVP und die Schlappe bei der USR III. Hauptsache die Anderen sind Schuld wenn die eigene Vorlage 💩 ist 😄😄😄
    62 6 Melden
  • Randy Orton 25.03.2017 07:21
    Highlight Trumps Partei hat die Mehrheit und hätte es ohne die Demokraten geschafft, wären eine grosse Mehrheit der Republikaner hinter Trumps Idee gestanden. Und jetzt gibt er den Demokraten die Schuld.
    Das wird dann in 2 Jahren lustig wenn die Demokraten wieder die Mehrheit stellen.
    67 0 Melden
  • lilie 25.03.2017 06:34
    Highlight Ich bin erleichtert, dass Obamacare in Kraft bleibt. Versicherungspflicht für alle ist nicht nur die einzige Lösung, die in einem Erstweltland angebracht ist - es ist auch die günstigste Lösung, logischerweise.

    Obamacare hat aber noch etliche Kinderkrankheiten und sollte überarbeitet werden. Nachdem sein eigener Entwurf (sprich: Schnellschuss) keine Zustimmung fand, wird Trump aber das Gesundheitssystem in Ruhe lassen.

    Das ist tragisch.

    Trotzdem: Auf diese Art können sich alle an das neue System gewöhnen, und vielleicht kommt dann ja mal jemand mit vernüntigen Verbesserungsvorschlägen.
    37 1 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 23:31
      Highlight Hi lilie. Ja, Kinderkrankheiten und noch ein langer Weg bis zum "Optimum". Trotzdem: Versicherungspflicht für alle, wie in der Schweiz, ist allemal besser als das, was ich früher in den USA gesehen habe. Als ich in NY war, traf ich nen Hobo, der hatte Lungenentzündung. Ich ging ins Lenox, gleich neben dem Central Park, aber musste erst zahlen, damit sie sich das arme Schwein mal ansehen... Am Ende zahlte ich für seine Behandlung. Naja, er ist wieder wohlauf, aber DAS kann ja nicht die Lösung sein, oder? Möchte einer auf jemand wie mich warten? Im Regen und so? (sry, war nicht auf Dich gemünzt)
      2 0 Melden
    • lilie 26.03.2017 01:25
      Highlight @a Virginis: Genau solche Dinge habe ich gehört, und ich finde das unglaublich. In einem zivilisierten Land sollte jeder Zugang zu medizinischer Hilfe haben, unabhängig von seinem Hintergrund.

      Echt toll, dass du geholfen hast! Aber wie du sagst: Das kann nicht die Lösung sein.

      Versicherung für alle müsste selbstverständlich sein. Und wenn ja alle einzahlen, müsste das doch auch günstiger kommen.
      2 0 Melden
  • toobitz 25.03.2017 01:48
    Highlight Er hat die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
    Er hat die Mehrheit im Senat.
    Er hat die Exekutive.
    Und er schiebt es auf die Demokraten.
    Dieser Mann ist einfach nur noch pathetisch.
    66 1 Melden
    • Simon 25.03.2017 08:17
      Highlight Das englische Wort pathetic und das deutsche Wort pathetisch haben imfall nichts miteinander zu tun.
      19 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.03.2017 00:17
    Highlight Gefällt mir. Jänu - die Versicherung für Krankheitskosten ist wohl auch das kniffligste Thema das Trump sich aussuchen konnte. Dass er dies als erstes Gesetzgebungsprojekt gewählt hat, deutet aber daraufhin, dass er von Politik nichts versteht...
    38 1 Melden
  • empi 25.03.2017 00:15
    Highlight Gute Nachrichten von der Trump-Front. Geht doch!
    15 1 Melden
  • EvilBetty 25.03.2017 00:08
    Highlight ...
    16 4 Melden
  • Tom Garret 25.03.2017 00:02
    Highlight Gute Entwicklung für das Amerikanische Volk. Und Trump zeigt einmal mehr seine dünne Haut...
    26 1 Melden
  • lord byron 24.03.2017 23:43
    Highlight Amerika hat sich leider weit weg von der Demokratie entfernt. Wie die Time geschrieben hat: "Is the Truth Dead?" Der Präsident der Vereinigten Staaten spielt Frank Underwood, versagt aber auf der ganzen Linie und lässt die Reality Shows leider wieder aufleben. In der Hauptrolle? Er selber.
    22 0 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 23:53
      Highlight Aloha Sir byron^^ Sollte ich Trump Fan sein, würde ich mich vor Ihnen verneigen, aber nein, ich bins nicht ;) Nee, mal ernst: Habe die Time gelesen, und was übrig bleibt, ist ein sehr schaler Nachgeschmack, was die Wahrheitsliebe des POTUS anbelangt. Der Mann ist ein notorischer Wahrheisverneiner und in seinem Nartzissmus wohl nur noch von Erdogan oder Kim Jong-un überholt, wenn überhaupt. Zumindest hat er eines der grössten Atomwaffenarsenals unter seiner Fittiche, wenn auch nicht (zum Glück) allein, und alleine das gibt mir zu denken.
      1 0 Melden
  • Dummbatz Immerklug 24.03.2017 23:34
    Highlight Jetzt wird the Donald halt die Steuern senken und schon haben ihn dort alle wieder lieb... Pfeiffe!!
    13 2 Melden
  • Butzdi 24.03.2017 22:54
    Highlight Grundprinzip im Prozessmanagement: Shit in --> Shit out. Manche Sachen kann man nicht vergolden. Ist ja klar, dass jetzt jemand anders Schuld sein soll, aber wer 7 Jahre nur kritisiert, in der langen Zeit nichts Besseres aufstellt und dann mit so einem katastrophalen Hüftschuss meint, Erfolg zu haben, dem ist nicht zu helfen.
    Für mich als Trumpkritiker war es von Montag bis Freitag eine tolle Woche!
    31 1 Melden
  • Gummibär 24.03.2017 22:47
    Highlight Es ist wirklich kaum zu begreifen, dass die Demokraten ihren Lieblingspräsidenten Donald Trump nicht mit ein paar Stimmen unterstützt haben, damit er die Abweichler in der eigenen Partei überwinden konnte. Wie konnten sie nur dem geliebten Präsidenten so in den Rücken fallen. Schrecklich ist das.
    36 2 Melden
  • stamm 24.03.2017 22:33
    Highlight Hehehe....wenn man alles glaubt, was in den Medien steht, dann dürften wir der Gesundheits wegen auch nicht so viel Fleisch essen.... Ich behaupte: schlimmer wie Obama und Bush kann es kaum kommen....
    1 66 Melden
  • Töfflifahrer 24.03.2017 22:33
    Highlight Wie lange geht es wohl bis Trump einen Krieg von Zaun bricht um vom Chaos abzulenken?
    25 2 Melden
  • HabbyHab 24.03.2017 22:22
    Highlight Sein Einsatz dafür war ja auch sehr gross.
    129 3 Melden
  • Töfflifahrer 24.03.2017 22:21
    Highlight Und Trump schiebt die Schuld auf die Demokraten? Echt jetzt? Man wie ist der denn drauf, ja was glaubt den der, dass die Demokraten diesen Mist noch unterstützen?
    Seine Aussage war doch, alle Amerikaner werden eine bessere und billigere Krankenversicherung erhalten. Die Vorlage war, Einschränkung der Leistungen und Verteuerung, so, dass weniger sich eine Versicherung leisten können. Das sollen die Demokraten unterstützen? Nimmt der Drogen oder ist besoffen?
    125 2 Melden
    • EvilBetty 25.03.2017 00:08
      Highlight ...
      13 1 Melden
  • Rim 24.03.2017 21:50
    Highlight Uebrigens: Eine weiter Annektote am Rande (Uns CH wird das kaum überraschen, wir kennen das längst:-) macht Trump in der NYT die Demokraten für sein "Desaster" verantwortlich. Ist ja auch logisch;-) Die Reps haben die Mehrheit, liessen sich mehrheitlich aber von den Trash nicht überzeugen und die Minderheit (Demokraten) haben für den Trash (Obamacareersatz) keinen Finger gerührt. Die pösen, pösen Ignoranten! :-))) In den USA läuft eine Comedie ab, die uns CH, danke der Weisheit unserer Vorväter erspart bleibt. (Ansonsten hätte Blocher bei "trumpis" gespielt;-) Die Amis müssen da durch.
    102 4 Melden
  • roger.schmid 24.03.2017 21:47
    Highlight Und jetzt live: Trump gibt den Demokraten die Schuld für das Debakel.. Es ist wirklich unfassbar.
    111 4 Melden
  • Maett 24.03.2017 21:47
    Highlight Ja ist die amerikanische Diktatur denn jetzt gar nichts mehr wert?
    71 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.03.2017 00:21
      Highlight Zusammenhang?
      3 8 Melden
    • Maett 25.03.2017 14:11
      Highlight @Toerpe Zwerg: Humor?
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.03.2017 21:18
      Highlight Da gibt es Mindestanforderungen ...
      0 1 Melden
  • Chääschueche 24.03.2017 21:46
    Highlight Dann wird jetzt Lobbyarbeot betrieben bis man die Mehrheit hat... oder man streicht ein paar Punkte oder fügt einige hinzu. Und wenns passt gibts eben wieder eine Abstimmung.

    14 5 Melden
    • Gurgelhals 24.03.2017 22:06
      Highlight So einfach ist das nicht. Die Tea Partier haben die Vorlage abgelehnt, weil sie Obamacare ersatzlos abschaffen wollen. Die weniger radikalen Reps machen das aber nicht mit, weil dies in ihren umkämpften Wahlbezirken politischer Selbstmord wäre.

      Die Sache geht noch weiter: Die geplanten Steuersenkungen stehen nun auch auf der Kippe, weil sie mehrheitlich durch Einsparungen bei Obamacare hätten finanziert werden sollen. Die Vorlage muss aber budgetneutral sein, damit die Reps die Sperrminorität der Dems im Senat umgehen können.

      Kurz: Trump: 2 Monate im Amt und schon ein "lame duck president".
      92 1 Melden
    • Töfflifahrer 24.03.2017 22:23
      Highlight @Gurgelhals: Super erklärt, Danke
      41 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2017 21:37
    Highlight Trump ist wohl schon "tired of winning" 😅
    62 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 24.03.2017 21:35
    Highlight
    101 1 Melden
  • Gurgelhals 24.03.2017 21:34
    Highlight Ohne Worte.
    99 1 Melden
    • Triumvir 25.03.2017 02:05
      Highlight Doch kleines trotziges Trump-Bubi konnte mit seiner Verschlimmbesserung nicht mal alle eigenen Parteimitglieder überzeugen und ist jetzt total wütend😂💩
      16 0 Melden
    • Baba 25.03.2017 08:32
      Highlight Tolles Bild 😂. Zum Glück hat er so kleine Hände, sonst würde es schwierig mit dem kleinen Steuerrad 😆...
      8 0 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 23:55
      Highlight Was man so alles mit Photoshop machen kann... :(
      0 0 Melden
  • Rim 24.03.2017 21:18
    Highlight Tja .-) Heute morgen hat "der beste Dealer der Welt" die Partei nochmals grossmundig "zwischernd" zu erpressen versucht: Take it or leave ist. Hat nicht funktioniert (das Konstrukt konnte nicht überzeugen) Die Senatoren wollen ja 18 wiedergewählt werden. Trumps tiefen Fall nehmen sie dafür billigend in Kauf. Das dürfte Trump nicht wundern. Er "funktioniert" ja auch so. Bloss ist er es sich nicht gewohnt, dass anderen seine Eitelkeiten gleichgültig sind. (Trump hat Obama nichts entgegen zu stetzen, das war immer klar) Dazu fehlt es an Geist, Verstand, Integrität.) Aber er kann gut zwischern;-)
    103 1 Melden
    • Töfflifahrer 24.03.2017 22:25
      Highlight Und bitte nicht vergessen, das hier war die beste Vorlage und der beste Deal und hatte die grösste Zustimmung! Alles andere sind fake news!
      54 2 Melden
  • Darkside 24.03.2017 21:12
    Highlight Klärt mich auf, wenn eine Abstimmung im Sinne des Regenten keine Aussicht auf Erfolg hat kann seine Truppe die einfach verschieben um noch Lobbyismus zu betreiben bis es passt? Bin nur ich das oder ist das eine sehr entartete Art der Demokratie...
    87 3 Melden
    • pamayer 24.03.2017 21:43
      Highlight Sehe es ähnlich, so wie die SVP mit Blocher als BR: er war gefangen in Gesetzen und Verordnungen und dem Kollegialitätsprinzip und es stank ihm fürchterlich, konstruktive Arbeit zu leisten.
      Als SVP Boss könnte er stänkern und zündeln, wie es ihm beliebte.

      Trump müsste eben mal arbeiten, sich einlesen und denken - und schon sind wir bei der ersten Hürde, da diese präsidialen Tätigkeiten ihn hoffnungslos überfordern.
      82 2 Melden
    • Töfflifahrer 24.03.2017 22:26
      Highlight @paymayer: ... einlesen und denken .... Da haben wir doch die Knackpunkte bereits.
      44 2 Melden
    • ThomasHiller 24.03.2017 23:15
      Highlight Was spricht dagegen, eine auf verlorenem Posten stehende Abstimmung zurückzuziehen?
      Ich meine, ich gönne Trump scheitern auf ganzer Linie.
      Aber eine Idee zu überdenken und eine bessere Lösung zu finden (ich weiß, "Trump" und "besser" in einem Satz haben etwas satanisches an sich) ist ja nicht an sich falsch. Es bleibt peinlich für Trump, ist aber an sich legitim.

      In Deutschland haben wir eine bessere Alternative für so etwas: Vermittlungsausschuss.... ;-)
      9 1 Melden
  • Marshawn 24.03.2017 20:56
    Highlight Naja, wer konnte auch damit rechnen, dass sich jemand gegen diese Verschlimmbesserung wehren würde? Schliesslich ist es ja auch viel komplexer als angenommen.
    69 1 Melden
  • Tom Garret 24.03.2017 20:07
    Highlight Jaja und Stunden vor der Wahl hiess es Trump wird nicht gewählt, er wird keine Chance haben. Mal schauen ob morgen wieder das grosse erstaunen herrscht bei den Medien... Ich bin da einiges Vorsichtiger geworden, man kann auch dazu lernen 😉
    7 137 Melden
    • Scaros_2 24.03.2017 21:01
      Highlight Wenn eine abstimmung zurückgezogen wird gibt es kein rückzug vom rückzug
      99 2 Melden
    • Firefly 24.03.2017 21:40
      Highlight @Tom, leider lernen manche Leute nichts dazu und unterstützen ein Großmaul auch dann noch, wenn dieses der Welt schon etliche Male klar gemacht hat, dass da nur heisse Luft kommt.
      64 2 Melden
    • Blutgrätscher 24.03.2017 21:44
      Highlight Wetten?
      30 2 Melden
    • Tom Garret 24.03.2017 23:52
      Highlight @Scaros_2 Ich habe diesen Kommentar geschrieben bevor die Abstimmung verschoben wurde. Watson hat den Artikel geändert, meinen Kommentar aber so belassen. (Danke für Blitze 😉)
      @Firefly Du meinst ich unterstütze Trump?? Was für eine dumme Aussage! Aber stell dir vor obwohl ich gegen ihn bin und wie alle gedacht habe dass er nie gewählt wird ist er nun Präsident. Darum glaube ich auch nicht einfach so dass die Abstimmung bachab geht nur weil es in den Medien steht. Denn die haben auch alle geschrieben Trump werde nicht gewählt. Das hatte ich damals geglaubt. War das jetzt verständlich?
      4 3 Melden
    • Tom Garret 25.03.2017 00:07
      Highlight @Watson, wenn ihr einen neuen Artikel schreibt und dann einfach meinen Kommentar zu einem anderen Artikel übernehmt ist das irgendwie speziell... Dieser macht ja nun wirklich keinen Sinn wenn es heisst die Abstimmung wurde verschoben...
      5 2 Melden
    • Midnight 25.03.2017 07:43
      Highlight @Firefly Das klingt nach einer ziemlich exakten Beschreibung eines SVP-Wählers 😄😄
      1 0 Melden
    • Firefly 25.03.2017 10:14
      Highlight Nein, ich rede von den anderen Medien, die es auch gibt, Weltwoche, Basler Zeitung, NZZ, die Trump immer noch toll, bis super toll finden. DIE Medien gibt es in der Schweiz nicht.
      1 0 Melden
    • α Virginis 26.03.2017 00:01
      Highlight @Tom Garret: Eeeeeventuell wird die Überraschung auf Deiner Seite sein, wenn sich alle, die gegen den uferlosen Kapitalismus sind zusammenschliessen (notabene, auch gegen Nationalismus und so)? Könnte es sein, dass Trump nur noch das letzte Aufbäumen einer niedergehenden Klasse/Gesellschaft ist? Schon mal diese Fragen gestellt?
      0 1 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

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