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Der Abschiedsbrief von FBI-Chef Comey – so stichelt er gegen Trump



epa05850855 FBI Director James Comey (L) departs a meeting with members of Congress at the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 March 2017. Lawmakers have said they have seen no evidence to back US President Donald J. Trump's claim that then President Obama wiretapped him.  EPA/JIM LO SCALZO

«Danke für dieses Geschenk», schreibt der FBI-Chef zum Abschied an seine Mitarbeiter.  Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Seine Entlassung hat FBI-Direktor Jim Comey zuerst für einen Witz gehalten. Nun hat er sich mit einem Abschiedsbrief an seine 35 000 FBI-Mitarbeiter gewandt – und konnte sich einen Seitenhieb gegen Donald Trump nicht verkneifen.

«Ich habe schon lange geglaubt, dass der Präsident einen FBI-Direktor aus jedem beliebigen Grund feuern kann – oder auch ohne jeden Grund», so Comey. Er werde aber keine Zeit dafür aufwenden, um über die Entscheidung und die Art und Weise der Entlassung nachzudenken. «Ich werde euch und die Mission sehr vermissen», schreibt Comey weiter.

Der Brief im Wortlaut

«Ich habe schon lange geglaubt, dass der Präsident einen FBI-Direktor aus jedem beliebigen Grund feuern kann – oder auch ohne jeden Grund. Ich werde aber keine Zeit dafür aufwenden, um über die Entscheidung und die Art und Weise der Entlassung nachzudenken. Ich hoffe, ihr macht das auch nicht. Es ist vorbei und mir geht es gleich wieder gut – obschon ich euch und die Mission sehr vermissen werde.

Ich habe es euch schon vorher gesagt: In turbulenten Zeiten sollte die amerikanische Bevölkerung das FBI als Fels in der Brandung und Sinnbild für Kompetenz, Ehrlichkeit und Unabhängigkeit sehen. Was mir der Abschied beim FBI schwer macht, ist das Wesen und die Qualität der Mitarbeiter, welche zusammen diesen Fels in der Brandung ausmachen.

Es ist sehr schwer eine Gruppe zu verlassen, die überzeugt ist, das Richtige zu machen. Meine Hoffnung ist, dass ihr unsere Werte und die Mission, das amerikanische Volk zu beschützten und die Verfassung hochzuhalten, weiterlebt. Mit euch zu arbeiten war eines der grössten Vergnügen meines Lebens. Danke für dieses Geschenk.»

Jim Comey

(amü)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tremeM 11.05.2017 17:41
    Highlight Highlight Sorry - aber das ist eine ziemlich schlechte Uebersetung des Briefes. Der wichtigeste Satz fehlt (letzter Satz im vorletzten Paragraph): "Wenn ihr das tut, dann werdet auch ihr traurig sein wenn ihr geht, und Amerika wird sicherer sein. " DAS ist der eigentlich Seitenhieb... *FP
    • tremeM 11.05.2017 17:48
      Highlight Highlight Sorry: *Uebersetzung; *wichtigste
  • pamayer 11.05.2017 13:45
    Highlight Highlight Nun, das FBI ist auch nicht über alle Zweifel erhaben.

    Im Vergleich mit Trump natürlich sehr.
  • Zerpheros 11.05.2017 10:30
    Highlight Highlight Wenn das FBI in unruhigen Zeiten ein Fels in der Brandung und Sinnbild der Kompetenz, Ehrlichkeit und Unabhängigkeit ist, dann ist Trump ein Sinnbild für ... da ist was zwischen den Zeilen 🕵️‍♀️
  • Calvin Whatison 11.05.2017 09:53
    Highlight Highlight Charakter und Grösse. Kunststück wollte Trump Ihn loswerden.
    • Calvin Whatison 11.05.2017 12:07
      Highlight Highlight Kommt auf die Art und Weise an. Du als Experte wirst es ja wissen.

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