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Trump begnadigt zwei Truthähne vor Thanksgiving – und stichelt gegen Obama

21.11.17, 20:12 21.11.17, 20:32


US-Präsident Donald Trump hat vor dem Erntedankfest Thanksgiving zwei Truthähne begnadigt. Sie dürfen sich in Virginia zur Ruhe setzen.

«Anders als andere Vögel in dieser Zeit des Jahres hat Drumstick (Schlegel) ein sehr glückliches Leben vor sich», sagte Trump am Dienstag an der Seite von Sohn Barron und Frau Melania. «Drumstick wird sehr glücklich sein», sagte Trump.

Donald Trump mit Sohn Barron und Frau Melania an der jährlichen Truthahn-Begnadigungs-Zeremonie. Bild: AP/AP

Den zweiten, ebenfalls zur Begnadigung vorgesehenen Truthahn Wishbone (Schlüsselbein) liess Trump beim Gnadenakt offiziell zunächst unerwähnt. Er sagte aber, Drumstick und Wishbone dürften sich nun in Virginia zur Ruhe setzen.

Diese eher skurrile Zeremonie im Garten des Weissen Hauses liess der US-Präsident mal wieder nicht ohne einen Seitenhieb auf seinen Vorgänger verstreichen. In Virginia träfen die zwei Truthähne auf die beiden Vögel, die Barack Obama 2016 begnadigt hatte, sagte Trump.

Er habe ja sehr viele Erlasse Obamas rückgängig gemacht, seine Berater hätten ihm aber gesagt, dass die die Truthahn-Begnadigungen Obamas unter gar keinen Umständen aufgehoben werden könnten.

Die Portion Selbsthumor Trumps im Video (mit englischem Untertitel).

Die Begnadigung vor dem traditionellen US-Fest hat eine lange Geschichte. Als erster US-Präsident begnadigte John F. Kennedy 1963 einen Truthahn. «Wir werden diesen wachsen lassen», sagte er damals, als er das seit 1947 übliche Geschenk an das Weisse Haus dem nationalen Truthahnverband zurückschickte. George Bush senior führte 1989 dann die jährliche Zeremonie ein. (sda/dpa)

Trumps Handschlag

Video: watson

Wut, Trauer, Entsetzen über Trumps «Dreamer»-Entscheid

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 22.11.2017 06:16
    Highlight Thanksgiving ist ein Fest der Superlative! 45 Millionen Truthähne werden jährlich nicht begnadigt. Die USA reist, wie wild gewordenes Federvieh, umher, und am darauffolgenden Black Friday werden Schnäppchen gepickt, was die Wirtschaft hergibt. Am Wochenende gibt es dann gnadenlose Katerstimmung.
    2 1 Melden
  • ThomasHiller 22.11.2017 00:47
    Highlight Ist diese Besessenheit Trumps von Obama eigentlich schon pathologisch ?
    4 1 Melden
  • bokl 21.11.2017 23:10
    Highlight I will make Wishbone the happiest turkey ever. Turkey first!
    5 0 Melden
  • α Virginis 21.11.2017 22:32
    Highlight Nur noch peinlich, wenn Ihr mich fragt. Nicht das "Begnadigen" der Truthähne, sondern das Gehabe von Trump...

    ...Harren wir der Dinge, die da kommen.
    22 10 Melden
  • Pana 21.11.2017 21:51
    Highlight "Er habe ja sehr viele Erlasse Obamas rückgängig gemacht, seine Berater hätten ihm aber gesagt, dass die die Truthahn-Begnadigungen Obamas unter gar keinen Umständen aufgehoben werden könnten."

    Interessant, wie er ganz offen anspricht, was normalerweise seine Grundpolitik bzw einzige Mission im Oval Office ist.
    44 3 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 21.11.2017 23:04
      Highlight Immerhin kann er über sich selbst Lachen. :D
      1 2 Melden
    • Tilman Fliegel 21.11.2017 23:18
      Highlight Weil er das für völlig normal und selbstverständlich hält. Der Irre kann nicht erkennen, wie irr er ist.
      5 1 Melden
    • dmax 21.11.2017 23:37
      Highlight bin schon lange der meinung das der verrückte orange clown einen rache feldzug gegen obama führt!
      Er wird die konsequenzen (leider) nicht tragen müssen, so lange wird auch das böse nicht leben....
      aber seine nachfahren werden dafür bezahlen müssen, garantiert!
      8 1 Melden
  • Pasch 21.11.2017 21:10
    Highlight Kuckt doch das arme Tier an das schreit ja förmlich: Tötet mich!
    14 21 Melden

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