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Zehntausende Haitianer flüchteten nach dem schweren Beben 2010 in die USA.  Bild: AP

Trump schickt 60'000 Bebenflüchtlinge zurück nach Haiti

21.11.17, 04:08 21.11.17, 04:26

Die US-Regierung hat das Auslaufen der Aufenthaltsgenehmigungen für rund 59'000 Haitianer angekündigt. Diese waren nach dem schweren Erdbeben 2010 in die USA geflüchtet.

Ein Sprecher gab die Entscheidung der kommissarischen Heimatschutzministerin Elaine Duke am Montag bekannt. Die Lage auf Haiti habe sich inzwischen so weit stabilisiert, dass die Menschen zurückkehren könnten.

Der Schutzstatus werde nun noch ein letztes Mal bis Juli 2019 verlängert. Die Sondergenehmigungen wurden ursprünglich für 18 Monate von der Regierung von Präsident Barack Obama erteilt und seitdem mehrfach verlängert, zuletzt im Mai unter dessen Nachfolger Donald Trump bis Ende Januar 2018. Bei dem Beben auf Haiti kamen mehr als 300'000 Menschen ums Leben.

Haitianer flüchten nach Kanada

Nach Angaben des Ministeriums soll jedoch eine 18-monatige Übergangsfrist den Betroffenen ausreichend Zeit geben, ihre Rückkehr vorzubereiten oder nach anderen legalen Aufenthaltsmöglichkeiten in den USA zu suchen. Damit kam das Ministerium Forderungen von Exil-Verbänden und Nichtregierungsorganisationen entgegen, den Schutzstatus nicht, wie ursprünglich geplant, im Januar auslaufen zu lassen. Aus Sorge vor dem baldigen Ende ihrer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigungen waren tausende Haitianer im Sommer über die Grenze nach Kanada geflüchtet, um dort Asyl zu beantragen. (sda/reu/dpa/afp)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 21.11.2017 05:53
    Highlight Was Trump macht ist ja eigentlich die Idee vom Asylstatus. Sobald sich die Lage normalisiert müssen diese nach Hause.
    19 3 Melden
  • walsi 21.11.2017 05:51
    Highlight Man sollten denken, dass genug Zeit vergangen ist seit der Katastrophe und die Leute nun in ihre Heimat zurück kehren können. Klingt für mich wie ein normaler Vorgang. Ich sehe das Problem nicht.
    17 3 Melden
    • gas_wookie 21.11.2017 11:52
      Highlight Das Problem ist, dass der Begriff „Flüchtling“ in der Presse seit 2015 de facto heilig gesprochen ist. Wen sie mit diesen Begriff adeln für den sollten gem. der Journallie die Welt grenzen- und kostenlos offenstehen.
      7 0 Melden

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