International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FBI-Vizechef McCabe tritt nach Angriffen durch Trump zurück

29.01.18, 18:54 29.01.18, 20:20

FBI-Vizechef Andrew McCabe, der seit langem in der Schusslinie von US-Präsident Donald Trump stand, wirft das Handtuch. Sein Rücktritt werde sofort wirksam, berichteten US-Sender am Montag.

Er bleibt aber noch bis März bei der Bundespolizei angestellt, um von seinen vollen Pensionsansprüchen zu profitieren, wie aus Regierungskreisen verlautete.

Trump feuerte McCabes Chef

Der 49-jährige McCabe, der mehr als zwei Jahrzehnte lang für die Bundespolizei arbeitete, ist ein Vertrauter des früheren FBI-Direktors James Comey. Trump hatte Comey im Mai überraschend gefeuert.

Der Präsident begründete den Rauswurf damals unter anderem mit den FBI-Ermittlungen zur Russland-Affäre - also zu möglichen illegalen Kontakten des Trump-Teams nach Moskau in der Zeit vor Amtsantritt des Präsidenten.

Nach Comeys Entlassung übernahm McCabe dann kommissarisch die Behördenleitung, bis im August der neue FBI-Chef Christopher Wray sein Amt antrat. Trump nahm McCabe jedoch von früh an ins Visier. Hinter den Kulissen soll er ihn als Mann der oppositionellen Demokraten bezeichnet haben.

In die Nähe der Demokraten gerückt

Die «Washington Post» berichtete in der vergangenen Woche, dass McCabe kurz nach Comeys Rauswurf vom Präsidenten gefragt worden sei, wen er bei der Präsidentenwahl 2016 gewählt habe. Eine solche Frage stellt einen Tabubruch dar - zumal die Ermittlungsbehörden ihre Arbeit in weitgehender Unabhängigkeit vom Weissen Haus verrichten sollen. McCabe antwortete dem Bericht zufolge seinerzeit, dass er nicht gewählt habe.

Trump machte der Zeitung zufolge bei dem Gespräch mit McCabe im Oval Office auch seinem Ärger darüber Luft, dass dessen Frau den Demokraten angehört und Spendengelder von einer der früheren Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton nahestehenden Organisation erhalten hatte. Jill McCabe hatte 2015 für einen Sitz im Regionalparlament des Bundesstaats Virginia kandidiert, bei der Wahl aber verloren.

Dies teilweise auch öffentlich: So kritisierte der Präsident beispielsweise im Juli im Kurzbotschaftendienst Twitter seinen Justizminister Jeff Sessions dafür, dass dieser den «Comey-Freund» McCabe nicht von der FBI-Spitze entfernt habe. 

(sda/dpa/kün)

Trumps Handschlag

Video: watson

Mehr zu Donald Trump

Für Trump naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit

470'000 Trump-Retweets kamen von automatischen Accounts in Russland

Hillary Clinton überrascht bei den Grammys das Publikum – und Donald Trump ...

Die Trump-Show verzückt die Manager, doch nicht alle lassen sich aus dem Takt bringen

«Die amerikanische Demokratie wird weitere sieben Jahre Trump nicht überleben»

Chef-Korrespondent der «New York Times»: «Die Leute sind hungrig auf Trump-Storys»

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Geheime Screenshots aufgetaucht – weshalb Donald Trump WIRKLICH in die Schweiz kommt 😂

Zu fett, Haarausfall, geistig «topfit» – Trumps Gesundheitszustand in 4 Punkten

Bringt das «Steele-Dossier» Trump zu Fall? Diese neuen Details sagen: Ja!

Während du dich über ihn aufregst, macht Trump Pläne für seine Wiederwahl

Jetzt räumen die Milliardäre auf – das sind die Folgen des Trump/Bannon-Krieges

«Ein Krieg in Korea wäre wirtschaftlich zu verkraften»

Die Hatz auf Mueller wird zur Gefahr für die US-Demokratie

Trump und die «Pipi-Tapes»: Wer lügt?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
16
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • m. benedetti 29.01.2018 23:38
    Highlight liebes watson, hört doch mal auf mit den pausenlosen bla-berichten aus trumpionien. berichtet dafür mehr aus den schweizer regionen. oops, sorry, aber dafür bräuchte es ja direkte recherche. also excüsi. es kostet viel weniger geld von irgendwelchen cnns, nyts etc. abzuschreiben. ergo weiter so. einfach feste draufhauen
    3 6 Melden
    • SemperFi 30.01.2018 07:23
      Highlight @m. benedetti: Lieber Benedetti, Recherche - Handarbeit - Kosten - Gratisportal? Klingelt‘s jetzt? Gehören Sie auch zu denen, die glauben, im Internet sei alles gratis und Informationen generiere sich aus Regenbogenponyfürzen?
      1 1 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 10:31
      Highlight Herr Benedetti mich interessieren diese Berichte und da bin ich sicher nicht die Einzige. Ich begrüsse es sehr immer updated zu werden über Trump. Es gibt sicher genug Möglichkeiten News aus unseren diversen Regionen zu kriegen. Abbonieren Sie eine Zeitung aus Ihrer Region, schauen Sie am Abend Schweiz aktuell".
      1 1 Melden
  • Hierundjetzt 29.01.2018 20:28
    Highlight Off Topic: Kuuuurzen Moment: mit 49 (20 Dienstjahren) erhält man in den USA die volle Pension? Wow...
    48 4 Melden
    • Panna cotta 29.01.2018 23:34
      Highlight Er hält nur seine Pensionsansprüche aufrecht. Das heisst nicht, dass er in Pension geht.
      2 1 Melden
    • Hugo Wottaupott 30.01.2018 01:33
      Highlight In CH erhält man mit 5 Minuten Bundesrat eine Phantasierente!
      5 2 Melden
    • _stefan 30.01.2018 02:43
      Highlight Nach 20 Jahren Dienst im FBI kann sich ein Special Agent mit 50 Jahren pensionieren lassen. McCabe ist am 5. Mai 1968 geboren.

      Kein Wunder kostet der US-Staatsapparat so viel...
      5 1 Melden
    • walsi 30.01.2018 06:05
      Highlight Darum sind auch viele Pensionskassen in den USA finanziell am Anschlag und drohen pleite zu gehen.

      https://www.ft.com/content/f2891b34-3705-11e7-99bd-13beb0903fa3
      1 0 Melden
    • Richu 30.01.2018 18:29
      Highlight @Hierundjetzt: Mache doch diese sinnvolle Sparmassnahme, keine volle Rente bei einem Alter von 49 Jahre, der Regierung Trump. Aber in der Schweiz haben wir auch sehr schlechte Beispiele. So hatte die abgewählte Bundesrätin Metzler bereits mit 38 Jahren Anspruch auf eine Jahresrente von Fr. 220'000, wobei bei anderweitigen, hohen Jahresverdienst nicht die volle oder keine Bundesrats-Rente ausbezahlt wird!
      1 0 Melden
  • Selbstdenker97 29.01.2018 20:02
    Highlight Ein sehr kurzer Artikel der sehr wenig Aussagt ausser das Trump den FBI Chef kritisiert hat.
    Der Begriff atackiert grenzt meiner Meinung nach schon fast an Stimmungsmache.
    Ich glaube kaum das der FBI-Chef zurücktritt nur weil in Trump kritisiert hat.
    15 53 Melden
    • HabbyHab 29.01.2018 22:14
      Highlight Wenn du stets attackiert wirst von rechtsnationalen Medien und vom Präsident und anderen Mitgliedern der Regierung selbst, würdest du nicht auch langsam genug haben?
      Btw Fox News schreibt von "removed".
      45 9 Melden
    • walsi 30.01.2018 06:09
      Highlight @HabbyHab: Wenn die linken Mainstreammedien den Präsidenten die ganze Zeit atakieren ist das aber OK? Die machen ja nur ihren Job. Bemerkst du die Doppelmoral deines Postings?
      2 6 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 10:57
      Highlight SE Mueller ist nun mit seinen Ermittlungen bei Trump angekommen, welcher hoffentlich bald unter Eid aussagen muss. Da Trump definitiv ganz viel Dreck am Stecken hat will/muss er das unbedingt vermeiden. Also was macht er, er lenkt ab, mit Hillary, nun mit diesen Memos. Mc Cabe wollte er schon lange loswerden. Es ist nicht normal, dass er immer das FBI angreift u.diskreditiert. Er meint alle müssen ihn beschützen. Die Instititionen sind für alle da, nicht nur für ihn. Er verhält sich bald wie ein Diktator. Ziel ist schlussendlich Mueller und die Ermittlungen loszuwerden.
      1 0 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 29.01.2018 19:00
    Highlight Das hat nicht mit Trump zu tun, resp mit seinen Angriffen. Meiner Meinung nach. Sonder das FISA Memo wird demnächst veröffentlicht, welches Comey, McCabe und Rosenstein schwer belastet. Der erste hat nun die Konsequenzen gezogen...
    17 64 Melden
    • HabbyHab 29.01.2018 22:13
      Highlight Woher willst du bitte wissen, was in dem berüchtigten Memo steht? Es ist bloss Ablenkung durch Nunes..
      45 13 Melden
    • walsi 30.01.2018 06:11
      Highlight @HabbyHab: Du weisst also was im Memo steht. Falls nicht, wie kannst du dann beurteilen, dass es nur zur Ablenkung dient?
      1 3 Melden

So lacht das Netz über die Friedensmünze zu Ehren des Trump-Kim-Treffens

Das ist sie nun also: Die militärische Ehrenmünze, die eigens für das Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem US-Präsidenten Donald Trump angefertigt wurde. Ein Treffen, das der Welt Frieden bringt, endlich die Korea-Staaten wieder näher zueinander führt und ja, den Präsidenten Trump womöglich sogar zu einem Friedensnobelpreisträger macht ...

Moment! Halt! War da nicht etwas? Ach so, ja: Nun, ob sich Trump und Kim Jong Un tatsächlich treffen, ist eigentlich gar noch …

Artikel lesen