International

Trumps Sprecherin fragt, was US-Bürger mit 4000$ machen würden. Die Antworten? Unbezahlbar

24.10.17, 02:08 24.10.17, 14:34

Wieder einmal geht ein Twitter-Schuss des Weissen Hauses gehörig nach hinten los. Die Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump fragte auf dem Kurznachrichtendienst, was die Bürger mit 4000 Dollar machen würden.

Trump-Sprecherin Sarah Sanders fragt, die Twitter-User schiessen zurück. Und zwar so richtig.  Bild: EPA/EPA

Denn so viel würde angeblich jede Familie mit Trumps umstrittenen Steuersenkungsplan einsparen. «Nichts als Lügen», frotzeln schon mal einige User. 

Sprecherin Sarah Sanders versprach sogar, die Antworten an einem Pressebriefing vorzulesen. Ein gefundenes Fressen für alle Trump-Gegner. 

«Der Psychopath-in-chief ...»

«Ich würde es an JEDEN Kandidaten spenden, der gegen unseren armseligen Präsidenten antritt und eine Amtsenthebung startet», schreibt eine Userin. 

Schnaps für die Impeachment-Party

Ein weiterer User würde das Geld für Alkohol an der Impeachment-Party von Trump ausgeben. «Ich warte nur noch auf das Datum, wissen sie da mehr», fragt er Sanders. 

Sparen für den Atomkrieg ...

Ein anderer Twitter-Nutzer schreibt, er würde mit den 4000 Dollar Gold kaufen. «Gold ist nach einem Nuklarkrieg mit Nordkorea die einzige Tauschware, die übrig bleibt. »

Geld für die Krankenkasse

So einfach wie die Trump-Administration die Rechnung präsentiert, ist die Sache aber nicht. Für viele Leute bliebe wegen den steigenden Gesundheitskosten unter dem Strich weniger Geld übrig. 

Eine Frau glaubt, dass die Bürger schlussendlich mehr Steuern zahlen werden, damit das Trump-Imperium eine Steuersenkung kriegt. 

Ab in die Zeitmaschine! 

Ein Mann würde sich eine Zeitmaschine kaufen, um die drei weiteren Trump-Jahre als Präsident zu überspringen. 

Inkompetentes White House 

Und dann zum Schluss die Frage aller Fragen. Macht es wirklich Sinn, eine solche Frage auf Twitter rauszuhauen, Frau Sanders? Eher nein. (amü)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • si.grobs 24.10.2017 22:20
    Highlight Natürlich ist die 4000$-Rechnung ein Witz und die Twitter-Umfrage eher unbeholfen. Gleichzeitig finde ich die aufgeführten Antwort-Teets aber eher *gääähn*...

    Unbezahlbar - ist zumindest für mich - anders
    4 4 Melden
  • SonShine 24.10.2017 17:17
    Highlight Eine Meinung soll sich jeder selbst bilden. Mein Input zum Thema Kompetenz ist:

    9 0 Melden
  • Rubby 24.10.2017 16:22
    Highlight Jetzt wird's aber Zeit...dieser trump muss abgesetzt werden!!!
    12 0 Melden
  • D(r)ummer 24.10.2017 10:40
    Highlight Da löscht's ja selbst der Kosmischen Hintergrundstrahlung ab...

    37 1 Melden
  • alessandro 24.10.2017 08:01
    Highlight Es ist wirklich erstaunlich, wie da in vollem Ernst ein Durchschnittswert über alles auf die gesamte Bevölkerung aufgeteilt wird. Wer wieviel wirklich spart sieht man nämlich nicht, nur das Total. Noch obskurer ist, dass sich das Ganze scheinbar auf 8 Jahre verteilen soll.

    71 4 Melden
  • Jein 24.10.2017 07:53
    Highlight Nicht einsparen, stattdessen geht die US-Regierung davon aus dass die Senkung der Unternehmenssteuer dem durchschnittlichen US-Haushalt ein Lohnwachstum von $4000 bereitet. Die UK hat aber im letzten Jahrzehnt ein ähnliches Experiment versucht unter der gleichen Annahme, dabei stellte sich aber heraus dass sich die Löhne sogar negativ entwickelten...
    84 3 Melden
    • Sandro Lightwood 24.10.2017 09:55
      Highlight Nehme an, das weiss die Regierung auch. Klingt aber nicht so sexy.
      48 0 Melden
    • EvilBetty 24.10.2017 10:00
      Highlight Ja was für eine Überraschung aber auch, dass die Unternehmen die Gewinnzunahme nicht an die Mitarbeiter weitergibt.
      43 0 Melden
    • Asmodeus 24.10.2017 10:19
      Highlight Weil es immer wieder relevant ist.
      105 2 Melden

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