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Donald Trump raises his fist at a news conference New York where he denounced a New York Post report that the Sultan of Brunei is interested in buying the Plaza, the landmark hotel overlooking Central Park, Dec. 21, 1994. Trump, who operates the Plaza, threatened to sue the Post for $500 million after the paper reported that the Sultan had bid $300 million to snatch the Plaza from his control. (AP Photo/Marty Lederhandler)

Die grosse Geste hatte Donald Trump schon immer drauf. Bild: AP

Soziopath, Hochstapler, Egomane: Netflix-Doku zeigt den wahren Donald Trump

Donald Trumps Karriere vom halbseidenen Geschäftsmann und Berufspromi zum Präsidenten der USA ist unheimlich und surreal. Eine vierteiliger Dokumentarfilm auf Netflix zeigt, wie es dazu kam.



New York hatte in den 1980er Jahren viele Probleme. Sehr viele sogar. Eines war die Wollman Rink, eine beliebte Eisbahn am Südende des Central Park in Manhattan. Sie war 1980 dermassen marode, dass sie geschlossen werden musste. Die Stadt versprach eine baldige Sanierung, doch sechs Jahre später war die Bahn immer noch eine Baustelle. Nun trat Donald J. Trump auf den Plan.

Er hatte drei Jahre zuvor den luxuriösen Trump Tower an der 5. Avenue erbaut und das miserable Image der Stadt aufpoliert. Nun bot er an, die Wollman Rink in Rekordzeit zu erneuern, für drei Millionen Dollar. Erledigen sollte die Arbeit ein Bauunternehmer, der schon mehrmals für ihn tätig war – und zwar gratis. Als Gegenleistung versprach ihm Trump viel positive PR.

New York City Parks Commissioner Henry Stern, right, and real estate mogul Donald Trump, lift shovels of cement to mark the start of concrete pouring in Central Park's Wollman Rink, Sept. 10, 1986. Trump is financing the rebuilding of the rink. (AP Photo/Mario Suriani)

Trump beim Baustart an der Wollman Rink. Bild: AP

Der Unternehmer erledigte den Job in nur sechs Monaten. Wer aber beanspruchte bei der glamourösen Neueröffnung im Oktober 1986 die gesamte Publicity für sich? Wer wohl?

Genialer Verkäufer seiner selbst

Dies ist eine von zahlreichen erhellenden Episoden aus der vierteiligen Dokumentation «Trump: An American Dream», die seit letzter Woche auf Netflix zu sehen ist. Ursprünglich wurde sie für den britischen Channel 4 produziert. Der Titel ist nicht sehr originell, auch inhaltlich hat die Doku keine sensationellen Enthüllungen zu bieten. Manches wird nur angetönt, etwa Trumps Prozesswut.

Sehenswert aber ist die Serie allemal. Selbst wenn man sich mit Donald Trumps Lebensweg näher befasst hat, ist man am Ende fassungslos und fragt sich: Wie konnte es nur passieren, dass dieser Mann zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde?

Die simple Antwort: Trump ist vor allem ein genialer Verkäufer seiner selbst. Nur so konnte er seinen Fans vormachen, er sei ein erfolgreicher Geschäftsmann – obwohl seine Bilanz in diesem Bereich gelinde gesagt durchzogen ist.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Die erste Folge behandelt seinen Aufstieg. Donald wollte die Welt der Mietshäuser in Brooklyn und Queens, mit denen sein Vater Fred Trump reich geworden war, hinter sich lassen und Manhattan erobern. Dies gelang ihm mit der Renovierung eines Luxushotels und vor allem mit dem Bau des Trump Tower. Seine grösste «Leistung» bestand darin, Steuererlasse herauszuschlagen, auch gegen den Widerstand des damaligen Bürgermeisters Ed Koch.

Mehr Schein als Sein

Damals war Trump durchaus zu originellen Entscheiden fähig. So ernannte er mit Barbara Res eine Frau zur Bauleiterin des Trump Tower, was in der machohaften Branche für Aufsehen sorgte. Res kommt in der Doku zu Wort, wie andere Freunde und Kritiker von «The Donald». Sie erwähnt, wie sein Ego mit jeder Etage wuchs. Und dass er hinter der glitzernden Fassade den Innenausbau der Wohnungen mit billigen Materialien vornahm, um Geld zu sparen.

Mehr Schein als Sein: Auch diese Beschreibung passt zur Karriere des egomanischen Trump, der bei der Beisetzung des Vaters vor allem über seine eigenen Geschäftserfolge sprach. Wobei diese überschaubar sind. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre wagte er mit zwei eigenen Casinos in Atlantic City den Einstieg ins Glücksspiel-Geschäft, obwohl Papa Fred ihm davon abriet.

«So funktionieren Hochstapler»

Seinen grössten Coup wollte er mit dem Trump Taj Mahal landen, das er als «achtes Weltwunder» bezeichnete. Doch die Baukosten explodierten, bis zur Eröffnung 1990 beliefen sie sich auf mehr als eine Milliarde Dollar. Das liess sich kaum refinanzieren. «Er hätte eine Million Dollar Gewinn pro Tag machen müssen. Das schafft weltweit kein Casino», sagt ein ehemaliger Mitarbeiter.

FILE - In this April 5, 1990 file photo, Donald Trump stands next to a genie's lamp as the lights of his Trump Taj Mahal Casino Resort light up during ceremonies to mark its opening in Atlantic City, N.J. Trump opened his Trump Taj Mahal casino 26 years ago, calling it

Trump bei der Eröffnung des Taj Mahal im April 1990. Bild: AP/AP

1991 ging das Taj Mahal erstmals Konkurs und mit ihm zahlreiche Subunternehmer, die auf ihren unbezahlten Rechnungen sitzen blieben. Der Wirtschaftsjournalist David Cay Johnston wollte Trumps Kenntnisse des Casino-Business testen, indem er in einem Interview absichtlich falsche Fakten in seine Fragen einbaute. Statt ihn zu korrigieren, nahm Trump die Fehler auf und baute sie in seine Antworten ein. «So funktionieren Hochstapler», lautete Johnstons Fazit.

Bizarre «Affäre» mit Carla Bruni

In den 90er Jahren schrammte Donald Trump mehrfach am Abgrund vorbei. In jener Zeit tauchte er häufiger in den Klatschspalten als auf den Wirtschaftsseiten der Zeitungen auf. Im dritten Teil der Doku werden das Scheitern seiner ersten Ehe und die vielen Affären behandelt. Er könne nicht mit einer Frau schlafen, die Kinder geboren habe, lautete die Begründung für seine Untreue. Empathie gehört definitiv nicht zu seinen Vorzügen. Einmal fällt der Begriff «Soziopath».

Die bizarrste Episode handelt von Gerüchten um eine angebliche Affäre mit dem französischen Model Carla Bruni. Die People-Reporterin der «New York Daily News» rief in seinem Büro an und wurde mit einem angeblichen PR-Mann verbunden. Sie merkte schnell, dass es Trump persönlich war. Er behauptete, die heutige Ehefrau von Nicolas Sarkozy habe seinetwegen Mick Jagger verlassen. In Wirklichkeit hatte Carla Bruni keinerlei Interesse an einem Techtelmechtel mit Trump.

Ein Wrestler als Vorbild

Den Höhepunkt seiner Promi-Karriere erreichte er mit der Reality-Show «The Apprentice». Ihr verdankt er sein Image als toller Business-Hecht, der er nie war. Davon handelt der letzte Teil – und von Trumps Ambitionen auf die Präsidentschaft. Als Vorbild wird der ehemalige Profi-Wrestler Jesse Ventura genannt, der 1998 als anfänglich chancenloser Aussenseiter sensationell die Gouverneurswahl in Minnesota gewonnen hatte.

FILE - In this July 9, 2004 file photo, Donald Trump, seeking contestants for

Mit «The Apprentice» wurde Trump zum Fernsehstar. Bild: AP/AP

Trump sprach schon früh von einer möglichen Kandidatur. Mehrfach liebäugelte er damit, um am Ende zu kneifen. Denn es gab zwei Probleme: Donald Trump hat keine klaren Überzeugungen. An Sachthemen ist er kaum interessiert. Und hinter seinem grossspurigen Auftreten steckt ein sehr unsicherer Mensch. Bis zuletzt zauderte er, ob er zur Präsidentschaftswahl 2016 antreten sollte.

Mit der Bekanntgabe am 16. Juni 2015 im Trump Tower endet die Netflix-Serie. Und mit einem Zitat von Trump himself: «Die Welt lacht über uns. Wenn ich Präsident bin, wird man nicht mehr lachen.» In der Tat: Trump ist als Präsident überhaupt nicht lustig, sondern nur noch zum Fürchten.

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zap Brannigan 16.04.2018 19:55
    Highlight Highlight Das eigentliche Thema wird natürlich von den beiden Parteien verschwiegen: Wie kann es sein, dass die eigene Basis den Republikanern einen wie Trump reindrückt, obwohl er nie einer ein offizieller Kandidat war? Wie kann es sein, dass die Kandidatin der Demokraten gegen einen wie Trump verliert?
    Weil beide Parteien die Antwort auf diese Frage nicht hören wollen, wurde Trump gewählt. Und leider machen beide Parteien nicht den Eindruck, als hätten sie etwas aus dem Desaster gelernt.
    • Billy the Kid 16.04.2018 20:48
      Highlight Highlight Amen, Amen, Amen - aber nicht nur die beiden Parteien machen diesen Eindruck - nein - selbst hier am andern Ende des Atlantiks peilt mans teilweise immer noch nicht - läuft den Kriegstreibern blind hinterher und "wundert sich" über alles mögliche, nur nicht über sich selber. Trump würde twittern: "Sad".
    • Billy the Kid 16.04.2018 21:35
      Highlight Highlight Abgesehen davon: ALLE Kandidaten ausser Bernie Sanders (der "böse Sozialist") wären genau so schlimm - wenn nicht noch schlimmer als Trump gewesen. Ted Cruz - what the fuck? Hillary Clinton (die 2.) - what the fuck? Bush (der 3.) - das war selbst für die konservativen Amerikaner zu viel des "Guten".
    • Billy the Kid 16.04.2018 22:24
      Highlight Highlight America will never be destroyed from the outside.
      If we falter, and loose our freedoms, it will be because we destroyed ourselves!" (Abraham Lincoln)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Billy the Kid 16.04.2018 11:46
    Highlight Highlight Trump ist die "List der Geschichte". Die Reps, als auch die Demokraten demontieren sich gerade selber - indem sie dem Donald nur dann Beifall klatschen wenn er Syrien bombardiert und sich mit Russland in die Wolle kriegt (obwohl er in seinem Wahlkampf immer wieder Obama und Hillary für so eine Aussenpolitik an den Pranger stellte). Selbst so durchgeknallte Trumpfans wie Alex Jones haben langsam die Schnauze voll und wenden sich in Scharen von ihrem ehemaligen Idol ab.
    Nun - das Aufwachen von einem "Traum" hat begonnen...
  • Waedliman 16.04.2018 08:36
    Highlight Highlight Das ist doch genau die Geschichte, auf die Amerikaner abfahren: Wenig Bildung, wenig Stil, aber Millionen auf dem Konto. Deshalb wurde er gewählt, weil er der Inbegriff des amerikanischen Traums ist.
  • Rim 15.04.2018 21:41
    Highlight Highlight Da gibt's eigentlich nichts, was wir nicht schon wussten.: Trump kann nicht Präsident. So. Aber eben. Trump ist bloss Symptom einer kranken Gesellschaft. Die Reps sind so kaputt (korrupt) und dumm,(ideologisch dadurch inzwischen bis an den rechtesten Abgrund "flexibel") dass ein Trump ihr Kandidat wurde. Die Demokraten sind so kaputt und dumm,(ideologisch kleinkariert, zersplittert) dass ihre Kandidatin nicht die volle Unterstützung bekam. Was die Staaten vereinigt ist m.E: Abgrundtiefe Korruption und Dummheit (Trump bloss ein Symptom für diese Seuche die, im Uebrigen, weltweit grassiert.
  • AJACIED 15.04.2018 21:35
    Highlight Highlight Lustig wie viele erst jetzt sich für Trump interessieren 😂😂😂 er war immer so.
    That amerika 😂😂😂
  • mostlyharmless 15.04.2018 20:55
    Highlight Highlight Die deutsche Version ist übrigens zwar weitaus erträglicher als der Protagonist, aber trotzdem übel.
    Ich empfehle, das mit O-Ton anzuschauen.
  • Roterriese 15.04.2018 20:31
    Highlight Highlight Und täglich grüsst die tägliche Dosis Empörung in Form eines Artikels über Donald Trump :)
    • roger.schmid 15.04.2018 23:13
      Highlight Highlight Ich bin froh, empört sich noch immer ein grosser Teil der Menschen über Faschismus..
    • Roterriese 16.04.2018 07:30
      Highlight Highlight Dein Kommentar verhöhnt die Opfer des Faschismuses bravo.

      Bitte führe Beispiele (mit Quellen) auf, die belegen, dass Trump wie Hitler und Mussolini regieren und daher "faschistisch" ist. Oder ist die Faschismus-Keule nur die neue Nazi-Keule, gegenüber allen die nicht deiner Meinung sind?
    • roger.schmid 16.04.2018 09:03
      Highlight Highlight Dein "Opfer verhöhnen" ist eine absolute Frechheit (@Watson von mir wurden schon Kommentare nicht veröffentlicht,die einiges weniger beleidigend waren).

      Trump KANN noch nicht wie Mussolini regieren, da es in den USA noch ein paar checks and balances und die von dir belächelte Empörung gibt. Wer nicht sieht, dass er das gerne würde (offene Bewunderung für Diktatoren wie Duterte, Xi usw., Abschaffung der Gewaltenteilung,Justizbehinderung, Todesstrafe für Dealer, einsperren von politischen Gegnern, Muslimbann, usw. usf.) stellt sich wohl absichtlich doof.. So hat es schon einmal angefangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 15.04.2018 20:09
    Highlight Highlight "In Wirklichkeit hatte Carla Bruni keinerlei Interesse an einem Techtelmechtel mit Trump."

    Quelle?
    • Hinkypunk 15.04.2018 22:06
      Highlight Highlight Vermutlich die Doku auf Netflix. Aber sehr weit hergeholt, ich weiss.
    • Sauäschnörrli 16.04.2018 00:03
      Highlight Highlight Reicht dir das?

      Play Icon
    • Spooky 16.04.2018 10:34
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli
      In dieser Klatsch & Tratsch - Sendung musste Carla Bruni ja nur die "appearance" (Aussehen) von Donald Trump mittels einer 10 Punkte-Skala bewerten. 🙈

      Kannst du nicht Englisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rocky53 15.04.2018 19:32
    Highlight Highlight ihr könnt schreiben.zeigen,reden was ihr wollt über trump,ein ähnliches volk hat ihn gewählt, so ist die lage und bis neuwahlen wird sich nichts ändern. er war ober dann ganz unten und wieder oben ,nn sogar präsident sowas hatte keiner vor ihm geschafft.
    • goatfoodcompany 15.04.2018 20:51
      Highlight Highlight nur weil es vorher noch niemand geschafft hat, heisst es nicht dass es deshalb etwas gutes ist.
    • AJACIED 15.04.2018 21:30
      Highlight Highlight Amen.
      Die leute bringen soviel Aufwand um immer und immer zu sagen was sie über Trump 🙈denken.
      Das Volk hat gewählt was sie verdient.
      Ich hoffe ihr bleibt solange wie möglich in diesem Smog .
  • Hiker 15.04.2018 18:27
    Highlight Highlight Zunächst, die USA sind nicht die Schweiz. Das deren Bürger die Nase voll haben von einer Wirtschaftspolitik welche die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht ist verständlich. Das ist in vielen Gegenden der USA viel stärker spürbar als anderswo. Zudem war der Amerikaner einmal sehr weit vorne was Lebensqualität und Prestige in der Welt angeht. Der Zustand vor Trump verletzte das Selbstverständnis des durchschnittlichen Amis zutiefst. Da erschien und erscheint immer noch Trump mit seinem konsequenten America first wie der fleischgewordene Heiland. Egal wie schändlich er ist.
  • Therealmonti 15.04.2018 17:07
    Highlight Highlight Donald Trump – Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – wenn es nicht zum Heulen wäre, wäre es zum Lachen..
    • AJACIED 15.04.2018 21:31
      Highlight Highlight Mann wähl was Mann verdient. Typisch amerika
  • Sapientia et Virtus 15.04.2018 17:02
    Highlight Highlight Irgendjemand bei Netflix profitiert davon, wenn Trump diskreditiert wird. Die Frage ist nur: wer - und warum?
    • Matti_St 15.04.2018 17:59
      Highlight Highlight Eigentlich ist die Berichterstattung ziemlich ausgewogen. Also die Menge die ihn super findet und die anderen.
      Das er bei einem solchen Doku schlecht aussieht, hat nur mit seiner Person als solches zu tun.
    • reconquista's creed 15.04.2018 18:52
      Highlight Highlight Genau, denn dass Trump als Depp hingestellt wird nur weil er ein Depp ist wäre VIEL zu einfach. Da müssen höhere Mächte drin verwickelt sein - Echsenmenschen vielleicht..?
      Bambambaaaaam.
    • swisskiss 15.04.2018 19:12
      Highlight Highlight Die Gegenfrage: Wenn FOX oder Breitbart, the american spectator oder Info Wars Trump über den grünen Klee loben. Wer profitiert und warum?

      Aber grundsätzlich richtig, immer die Quelle und deren Motive zu hinterfragen.

      Das relativiert Darstellungen und verhindert, dass man unbesehen und unreflektiert zum Opfer von Manipulation und Propaganda wird.

      Medienkompetenz ist immer eine kritische Auseinandersetzung mit Information.
      Egal welcher Quelle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gregor Hast 15.04.2018 15:05
    Highlight Highlight Alles, was Herr Trump bisher geleistet hat, sehe ich hier überhaupt keinen Narzissten, Egomane oder Soziopath- sondern ein Mensch, der nur das beste für andere will.
    • ~°kvinne°~ 15.04.2018 16:31
      Highlight Highlight Haha, danke für das. Ich mag Sarkasmis ganz fest 😊
    • Flötist 15.04.2018 16:38
      Highlight Highlight @Gregor Hast Das sagt nun wahrlich mehr über dich aus als über Trump.
    • trio 15.04.2018 17:10
      Highlight Highlight Sarkasmus in reinster Form!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mischa Müller 15.04.2018 14:53
    Highlight Highlight Man sollte D.T. auf alle seine Neurobiologischen Funktionen hin untersuchen... und beobachten. Meines Erachtens hat der eine sehr festgefahrene, tendenziöse, Neuroplastizität und eine ganzheitliche, manische Persönlichkeitsstruktur, seit Kindheit. Dessen Bewusstsein sitzt irgendwo in seiner rechten Hirnhälfte, während sein manifestes, expressives Verhalten klar rechts ist.
    • swisskiss 15.04.2018 20:20
      Highlight Highlight Eine psychische Deprivation, durch einen dominanten Vater und leblose Mutter erklärt Trumps Zwang gefallen zu wollen und Bestätigung zu erhalten.

      Seinen Rassismus und Misogynie ist dadurch nicht erklärbar und gründet offensichtlich in der Entwicklung zum Erwachsenen und seinem Aufenthalt auf der militärischen Privatschule "New York Military Academy."

      Eine weisse Eliteschule mit militärischen Gepflogenheiten und Uniformpflicht.

      Einem angehenden Neurotiker wird ein "weisses Amerika" Weltbild vermitelt.

      Das Resultat sieht man heute.
  • Sarkasmusdetektor 15.04.2018 13:45
    Highlight Highlight Unsinn, die Welt lacht sich doch tot.
    • Sophia 15.04.2018 16:42
      Highlight Highlight Ja, dann muss doch wenigstens keiner mehr Krieg führen! Totlachen macht doch viel mehr Spass, als Totschiessen und das Beste dran ist: Es kostet nichts!
  • Ville_16 15.04.2018 13:44
    Highlight Highlight Lese ich da einen Neidtext? Sowas kann über jeden erfolgreichen Menschen geschrieben werden.
    • banda69 15.04.2018 14:32
      Highlight Highlight Stimmt. Blocher hat sich sein Vermögen auch ergaunert.
    • Raembe 15.04.2018 15:28
      Highlight Highlight Guck die Doku und entscheide dann.
    • Hierundjetzt 15.04.2018 15:52
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass Du Dir auch nur im Ansatz bewusst bist, was es heisst, wenn ein grosses Kind mit kleinstem Selbst die mächtigste Position der westlichen Heimisphäre mit Lug und Trug ergattert
    Weitere Antworten anzeigen
  • saugoof 15.04.2018 13:35
    Highlight Highlight Zukünftige Generationen werden sich wundern wie es so weit kommen konnte dass ein total unfähiger Narzisst President wurde.

    Antwort habe ich auch keine, ausser das mir Trump Anhänger mehr wie Kultmitglieder als rational denkende Menschen vorkommen.
    • Gregor Hast 15.04.2018 15:09
      Highlight Highlight Trump ist überhaupt nicht unfähig - er macht seine Sache gut - sehr gut sogar.
    • Sharkdiver 15.04.2018 15:10
      Highlight Highlight Ich wundere mich jetzt schon und Vorallem dass seine zwillingsbrüder im Geiste im Russland und der Türkei regieren
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 15:21
      Highlight Highlight Die Antwort ist HC, die Demokraten haben auf ein totes Pferd gesetzt und Trump unterschätzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 15.04.2018 13:35
    Highlight Highlight “Soziopath, Hochstapler, Egomane: Netflix-Doku zeigt den wahren Donald Trump"
    also im prinzip hatten die meisten amerikanischen (oder die grossen politiker anderer länder) diese merkmale.
    • Paddiesli 15.04.2018 14:28
      Highlight Highlight Es stimmt zwar, dass wir weltweit einige davon haben, aber gleich "die Meisten" in denselben Topf zu werfen, ist nur eine reisserische Aussage. Aber von den Einigen schlägt Trump sie alle locker. Und wenn er könnte, wie er wollte, wie zB Erdogan, wäre er noch viel gefährlicher. Die Presse wäre schon lange im Gefängnis, Mueller auch.
  • Robi_77 15.04.2018 13:30
    Highlight Highlight Oh je, hört das Trump - bashing wirklich nie auf?? Der Mann hatte einfach Erfolg in seinem Leben und genauso als bisher hervorragender US-Präsident - was seine Gegner rasend macht!
    Hervorragend deshalb, weil er all die schrecklichen Kriegstreiber seines Landes (vor allem also die ca. 400 reichsten Milliadäre aka. 'die herrschende Klasse' und die ihr hörige Presse) weitestgehend in Schach hält - und das ist doch was!
    • swisskiss 15.04.2018 14:20
      Highlight Highlight Alleine im Kabinett Trump ist mehr Vermögen vorhanden, als die ärmsten 43% der US Bürger zusammen.

      Es ist erschreckend wirr, wenn man das gezielte pushen von Trump durch die Milliardäre Adelson, Wynn, Koch, Mercer und Murdoch mit ihren Medien wie FOX, Breitbart, Wall Street Journal, Boston Globes etc. nicht erkennt und nicht mal den Hintergrund von Ross, Mnuchin oder De Voes kennt.

      Sie sind so komplett manipuliert in Ihrer grentenlosen Naivität, dass Sie nicht mal die Zusammenhänge erkennen wollen.
    • Shin Kami 15.04.2018 14:52
      Highlight Highlight "Hervorragender US-Präsident" dein Ernst? Der Typ hat bisher nichts zustande gebracht und hatte jeden Tag einen neuen Skandal. Normalerweise wäre er schon weg vom Fenster aber wir sind ja mittlerweile so abgestumpft dass das normal scheint. Bisher hat Trump im Amt nur die Welt verunsichert und Beleidigt, Urlaub auf dem Golfplatz gemacht und sich selbst eine Steuererleichtetung geschenkt... Das einzige in dem Trump hervorragend ist, ist sämtliche Idioten der USA und der Welt hinter sich zu scharen und mit dem ganzen Schwachsinn auch noch durchzukommen.
    • Sharkdiver 15.04.2018 15:11
      Highlight Highlight Ach ja? Was ist mit den Raketen auf Syrien? Kriegstreiber? Sollen wir Assad weiter Sarin Sprühen lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 15.04.2018 13:28
    Highlight Highlight Herrliche Szene als er mit seinen Kids ein Interview führt über sich selber.
    • Gregor Hast 15.04.2018 15:10
      Highlight Highlight Wo kann ich diese Szene bitteschön sehen, damit ich mir ein eigenes Bild machen kann?
    • Matti_St 15.04.2018 16:23
      Highlight Highlight Netflix
      Schau dir mal „Trump: An American Dream“ auf Netflix an
      www.netflix.com/title/80206395?source=android
    • Sophia 15.04.2018 17:02
      Highlight Highlight Was ist schon Erfolg im Leben haben? Gar nichts! Im Leben kommt es darauf an, wie man Erfolg hat. Es ist leicht, Erfolg zu haben, wenn man reich geboren wurde.
      Es kann doch einer Erfolg haben und ein Lump sein, oder ein Gauner oder ein Solipsist oder sonst wie geschädigt. Der Papst hat Erfolg und der Pol Pot hatte Erfolg und der Ghandi auch. Erfolg haben sagt rein gar nichts über den Wert eines Menschen aus, aber über den schon, der glaubt, ein Erfolgreicher müsse auch ein Vorbild sein.
  • Chili5000 15.04.2018 13:19
    Highlight Highlight Und ich dachte er wäre en glate chaib! Danke Netflix...
  • DäPublizischt 15.04.2018 13:18
    Highlight Highlight Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, wenn man sieht, was für labile, unberechenbare Menschen es schaffen, solch hohe Machtpositionen zu besetzen.

    "Das Volk hat immer recht!" stimmt halt leider doch nicht immer so ganz.
    • Gregor Hast 15.04.2018 15:11
      Highlight Highlight Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Medien Ihre Meinung beeinflussen kann? Es wäre ratsam sich mehrere Meinungen anzuhören, um sich ein realeres Bild von Herrn Trump machen zu können. Ein Soziopath, Narzisst, Egomane und dergleichen ist er nämlich schon mal nicht.
    • DäPublizischt 15.04.2018 16:22
      Highlight Highlight Dieser Artikel ist lange nicht er erste, den ich über Trump gelesen habe. Und mir ist durchaus bewusst, dass Medien unter Umständen einseitig berichten können.

      Aber die Berichterstattung geht in allen Medien, die nicht extrem rechtsaussen sind, in die gleiche Richtung.

      Lies mal seine Tweets, schau seine Interviews, schau seine Wahlkampfreden an. Wie kann man da denn noch sagen, dass Trump kein Egomane ist oder zum Narzissmus neigt? Mir scheint, als ob nicht ich derjenige bin, der sich kein reales Bild von Trump gemacht hat.
    • reconquista's creed 15.04.2018 16:52
      Highlight Highlight Komplett richtig Publizist.
      Aber Herr Hast hält sich nicht mit solch mühsamen Sachen wie objektive Meiningsbildung beim Lesen von Trump Tweets oder dem Schauen seiner Interviews, Auftritte, Reden etc. auf.
      Seine Meinung ist nun mal gemacht und sie laut rumzuposaunen macht viel mehr Spass als sie zu reflektieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 15.04.2018 13:18
    Highlight Highlight Das fake-Telefonat, in dem er sich als sein eigener PR-Agent ausgibt, hab ich mal gehört. Das Schlimme: er erlaubt sich eindeutig keinen Scherz und glaubt scheinbar wirklich, mit diesem Stunt durchzukommen. Er versucht tatsächlich, sich (sehr stümperhaft) den Ruf eines unwiderstehlichen Frauenheldes verschaffen. Dabei ist es sonnenklar (nur checkt er das nicht), dass er es höchstselbst ist, der "Mr Trump" und "dessen" Erfolg beim andern Geschlecht über die Massen lobt. Man hat schon fast Mitleid.
    • Ohniznachtisbett 15.04.2018 18:51
      Highlight Highlight Citation: Ja genau. Kommt einem vor wie ein Freier der am Stammtisch rumposaunt er hätte gestern drei Frauen abgeschleppt...
  • Paddiesli 15.04.2018 13:10
    Highlight Highlight Das zu erkennen braucht's eigentlich keine Netflix Doku, sondern nur eine Prise gesunden Menschenverstand und Lesen von Körpersprache. Nichtsdestotrotz zeigt die Doku, was für eine Unperson Trump ist und immer bleiben wird. Diese Doku hätte Netflix bringen sollen, als Trump als Präsident kandidiert hatte - nicht, wenn's schon zu spät ist.
    • Gregor Hast 15.04.2018 15:14
      Highlight Highlight Wäre ich Amerikaner, hätte ich ihn, trotz allem, auch wenn dies bei Netflix erschienen wäre, als Präsidenten gewählt. Weil ich dann endlich einen Menschen als Präsidenten hätte und nicht einen Roboter!
    • David Steger 15.04.2018 17:05
      Highlight Highlight Trump hat im Wahlkampf nachweislich falsche Fakten genannt und seine Anhänger hat es nicht interessiert. Der Film hätte wahrscheinlich gar nichts geändert.
    • Raembe 15.04.2018 17:08
      Highlight Highlight Obama war auch kein Roboter....

      Zeigte sehr oft Emotionen und gesunden Menschenverstand.

      Letzters vermisse ich bei Trump.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 15.04.2018 13:01
    Highlight Highlight Das amerikanische System ist so aufgebaut, dass nicht jeder Präsident werden kann.
    Zumindest galt dies früher... :P
    Play Icon
    • Paddiesli 15.04.2018 14:20
      Highlight Highlight Es ist halt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. ;)

Je mehr Leichen desto Krimi – die Reportage vom «Wilder»-Dreh

Was? Ein Jahr ist schon vorbei, seit «Wilder» am Fernsehen lief? Uns kommt es vor wie gestern, und die Sehnsucht nach der zweiten Staffel ist so gross, dass wir mal nachgeschaut haben. Im Jura.

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