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President-elect Donald Trump, left, and New York Times Publisher Arthur Sulzberger Jr., right, appear during a meeting with editors and reporters at The New York Times building, Tuesday, Nov. 22, 2016 in New York. (Hiroko Masuike/The New York Times via AP)

Das Treffen zwischen Donald Trump und den Medienvertretern fand in New York statt.  Bild: AP/The New York Times

Trump vs. Journis: «Desaster», sagen die – «sehr herzlich», fanden's die anderen

22.11.16, 22:42 23.11.16, 06:53


Neustart? Eher: Ziemliches Tohuwabohu. Vom Treffen des designierten US-Präsidenten Donald Trump und ausgewählten Medienvertretern am Montag werden Details bekannt. Und sie deuten daraufhin, dass der angestrebte Neustart im angespannten Verhältnis zwischen Medienschaffenden und Trump eher einer Abrechnung als einer Aussöhnung gleichkam.

Trump, der im Wahlkampf erwiesenermassen mit zahllosen Lügen Stimmung gemacht hatte, schimpfte offenbar unter anderem: 

«Wir sind in einem Raum voller Lügner der betrügerischen, unehrlichen Medien, die völlig falsch gelegen haben.»

Donald Trump gemäss «New York Post»

Das Boulevardblatt «New York Post» zitierte einen Teilnehmer der exklusiv-delikaten Runde mit den Worten, das Treffen habe einem «Erschiessungskommando» geglichen. Sein Fett weg bekam demnach auch Jeff Zucker. Trump griff den CNN-Chef dem Insider zufolge mit folgenden Worten an:

«Ich hasse Ihren Sender. Jeder bei CNN ist ein Lügner. Sie sollten sich schämen.»

Donald Trump gemäss «New York Post»

Kellyanne Conway, from left, President-elect Donald Trump, New York Times Publisher Arthur Sulzberger Jr., and vice chairman of The New York Times Company Michael Golden appear during a meeting with editors and reporters at The New York Times building, Tuesday, Nov. 22, 2016 in New York. (Hiroko Masuike/The New York Times via AP)

Gängige Praxis: Fotografen dürfen den Beginn eines Treffens knipsen, dann müssen sie verschwinden. Bild: AP/The New York Times

Anders tönt es aus Trumps Entourage. Kellyanne Conway, Trumps Wahlkampfmanagerin, beschrieb das Treffen wie folgt:

«Sehr herzlich, sehr produktiv, sehr angenehm. Sehr offen, sehr ehrlich.»

Trump Ex-Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway

Bei der «Aussprache» zugegen waren auch mehrere populäre Moderatoren grosser TV-Anstalten. Donald Trump gab seit seiner Wahl zum US-Präsidenten bislang keine Pressekonferenzen, stand lediglich für einige ausgewählte Interviews zur Verfügung.

Ein Treffen mit der «New York Times», die ihm mit Enthüllungen über dubiose Geschäftspraktiken und Unregelmässigkeiten über seine Steuermoral schwer zugesetzt hatte, war nach einem Zoff zwischen den beiden Parteien zunächst abgesagt worden. Es fand dann doch noch statt. Hier folgen die zehn wichtigsten Zitate des Interviews:

(tat)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • D(r)ummer 23.11.2016 09:26
    Highlight «Wir sind in einem Raum voller Lügner der betrügerischen, unehrlichen Medien, die völlig falsch gelegen haben.»
    Wo er recht hat, hat er recht.
    Er hat sich nicht ausgenommen (er wird ja US-Präsident).
    2 1 Melden
  • fcsg 23.11.2016 00:05
    Highlight Eine Seite scheint massivste Wahrnehmungsstörungen zu haben, fragt sich aber nur welche...;-)
    14 7 Melden
    • Maett 23.11.2016 01:56
      Highlight @fcsg: wohl beide. Hier prallen zwei Ideologien zusammen, die beide nicht funktionieren und sich immer wieder gegenseitig stärken, weswegen die Menschheitsgeschichte eine Historie der Extreme ist.

      Vielleicht wird man irgendwann in der Lage sein, daraus zu lernen, und für den Menschen sinnvolle Strukturen schaffen. Ich bezweifle das allerdings, denn dem instinktiven Naturell entspricht es überhaupt nicht.
      19 5 Melden
  • Johnny Guinness 22.11.2016 23:52
    Highlight Vor ein paar Tagen war auf watson ein Artikel über 2 Typen, die fake news für Konservative schreiben, finde den Artikel nicht mehr, kann mir einer den Link schicken (über Suchfunktion habe ich nichts gefunden)? Wie hiessen die zwei?
    10 3 Melden
    • Antwoord 23.11.2016 02:09
      Highlight Pinky und Brain ;-)
      16 1 Melden
    • Spooky 23.11.2016 04:40
      Highlight Max und Moritz ;-)
      11 2 Melden
    • D(r)ummer 23.11.2016 09:32
      Highlight Einer heisst Paul Horner.
      3 0 Melden
    • Spooky 24.11.2016 04:41
      Highlight Ich denke, das waren Beavis & Butthead.
      0 1 Melden
  • The Origin Gra 22.11.2016 23:12
    Highlight Dieser Wahnsinn!
    8 Mio Tote im WW1, über 50 Mio Tote im WW2, beide vom Zaun gebrochen aus der Stupiden Idee heraus das eigene Grüppchen hätte mehr Rechte oder sei mehr Wert als das andere Grüppchen. Also fast 70 Mio Sinnlos Abgeschlachtete Menschenleben später… fangen wir wieder an zu denken das eigene Grüppchen stehe über den anderen Grüppchen… 😨😰😱 Hey wie Dumm muss man sein?

    Wann begreift endlich der Hinterste und Letzte das der Wert eines Menschen nicht an seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht, seiner Herkunft, Ethnie oder sonstwas gemessen werden kann? Jeder Mensch ist ein Mensch! 😠
    30 3 Melden
    • Maett 23.11.2016 01:54
      Highlight @The Origin Gra: was aber auffällt ist, dass so etwas (auch im kleinen Stil) immer dann passiert, wenn man die verschiedenen Ethnien anfängt zu mischen. Denn ein Mensch ist nun mal nicht nur ein Mensch, er bringt auch Kultur, Wertebilder und Ideologie mit, was mitunter überhaupt nicht zusammenpasst - das führt zu Rudelbildung und dann zu Rivalitäten (bei allen Formen von Rudeltieren).

      Und dennoch macht man immer wieder denselben Fehler. Statt die Grundsätze der Biologie zu achten, lebt der Mensch in Illusionen und schafft sich dadurch einen Krieg nach dem anderen.

      Wie dumm muss man sein?
      17 24 Melden
    • todesnachti 23.11.2016 03:20
      Highlight Nur weil man das Wort Rasse durch Ethnie ersetzt ist es nicht weniger Raissmus. Überall auf der Welt "mischen" sich seit tausenden von Jahren Menschen. Wenn Kriege entstehen, dann aus anderen Interessen. Hautfarben und ähnliches bieten Kriegstreibern nur eine gute Grundlage, um es dem Kanonenfutter zu verkaufen.
      24 7 Melden
    • _kokolorix 23.11.2016 06:26
      Highlight @maett
      Aus deinen Worten klingt der pure Faschismus, ungeschönt und völlig hemmungslos.
      Wo bitte war die Vermischung der Ethnien vor dem 1.Wk? Und wo vor dem 2.Wk?
      Vor dem 1.Wk besassen 1% der Europäer über 90% des Gesamtvermögens. Dieses 1% fühlte sich wie die Götter und provozierte das grosse Schlachten.
      Ein dummer, minderwertiger, schwuler Ökonom wies die Sieger darauf hin, dass Deutschland die Reparationen niemals wird zahlen können, deswegen in Chaos und Instabilität fallen würde, vergeblich. Das war der Startschuss für den 2.Wk.
      Du solltest dich mal mit der Geschichte auseinandersetzten
      10 3 Melden
    • _kokolorix 23.11.2016 08:43
      Highlight Die Opferzahlen sind wesentlich zu tief. Der 2.Wk verschlang mind. 80mio Menschenleben, von den irreparablen Schäden an Umwelt und Gesellschaft einmal abgesehen.
      Das einzig gute daran war, dass die herrschende Elite einen Grossteil ihres Vermögens verlor und darum bis vor etwa 30 Jahren ihr Einfluss zu klein war um weitere Katastrophen auszulösen. Aber das wird derzeit gerade 'korrigiert' und die Folgen werden nicht ausbleiben, Syrien ist nur ein Vorgeschmack auf das was noch auf uns zukommt
      0 1 Melden
    • Hashtag 23.11.2016 09:36
      Highlight @maett

      Was bezeichnest du als den Grundsatz der Biologie?
      1 1 Melden

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