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Bild: ap/bearbeitung watson

Wird Trump zum neuen Hitler? Parallelen gibt es, aber auch grosse Unterschiede

Steve Bannon, Alt-Right und alternative Fakten: Ist Trump ein Faschist?

16.02.17, 10:25 17.02.17, 06:36


In den USA mehren sich die Parallelen zum Totalitarismus der Dreissigerjahre: Donald Trumps einflussreicher Chefstratege Steve Bannon wähnt sich in einem «Weltkrieg gegen den islamischen Faschismus» und will die «jüdisch-christliche Zivilisation» retten.

Ein Video der Bürgerbewegung Trump Truth Watch. Video: YouTube/Trump Truth Watch

Der Präsident selbst bezieht seine Informationen von FoxNews, Breitbart und rechtsextremen Radio-Talkern. Die Alt-Right-Bewegung, welche die Herrschaft der weissen Rasse propagiert, ist zu einer politischen Kraft geworden; und Stephen Miller, ebenfalls ein Trump-Berater, hatte über das Wochenende Auftritte im TV, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen und an Hitler Demagoge Joseph Goebbles erinnern. Rasen wir auf eine neue Katastrophe zu?

Ian Kershaw zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart. In seinem jüngst erschienen Werk «Höllensturz» zeigt er auf, wie Benito Mussolini, Adolf Hitler und Josef Stalin an die Macht gekommen sind – und wie sie diese ausgeübt haben. Ein Vergleich mit Trump drängt sich auf.  

Hoellensturz von Ian Kershaw

Der britische Historiker Ian Kershaw erzählt die Geschichte dieses Kontinents vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis in die Zeit des beginnenden Kalten Kriegs Ende der vierziger Jahre, nachdem die europäische Zivilisation an den Rand der Selbstzerstörung gelangt war. bild: books.ch

Allerdings gibt es da ein klitzekleines Problem. «Faschismus zu definieren hat etwas vom Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln» stellt Kershaw fest. Eine wissenschaftlich präzise Analyse ist daher ein Ding der Unmöglichkeit. Immerhin gibt es Anhaltspunkte. Kershaw erwähnt folgende:  

«Einiges hatten die Ideologien der extremen Rechten aber doch gemeinsam (...): die hypernationalistische Betonung der Einheit eines Volkes, das seine Identität durch die ‹Säuberung› von denjenigen gewann, die nicht als zugehörig betrachtet wurden – Ausländer, ethnische Minderheiten, ‹Unerwünschte›; rassische Exklusivität (wenn nicht unbedingt in Form eines biologischen Rassismus wie bei den Nationalsozialisten), die durch das Beharren auf den ‹besonderen›, ‹einzigartigen› und ‹überlegenen› Eigenschaften des Volkes zum Ausdruck gebracht wurden, den extremen, so radikalen wie gewaltsamen Einsatz für die vollständige Vernichtung politischer Gegner. (...)»

Zweifellos trifft diese Charakterisierung auch für Trump und seine Anhänger in weiten Teilen zu. Ebenso hat sein Stil Ähnlichkeiten mit Hitler. Er ist ebenfalls ein begnadeter Demagoge, der Auftritte in grossen Stadien liebt und sich nicht um Wahrheit oder Logik kümmert. Ein zusammenhängendes Programm hat er nicht – selbst konservative Ökonomen halten seine Wirtschaftspolitik für unsinnig –, doch das braucht er auch nicht.

«Die meisten Wähler suchten kein zusammenhängendes Programm, verlangten nicht nach bestimmten Reformen des Staates. Die Anziehungskraft von Hitlers Partei entsprang ihrem Versprechen eines radikalen Neuanfangs», so Kershaw.  

Diese Widersprüche und die erratischen Ausbrüche Hitlers hatten zur Folge, dass er lange unterschätzt wurde. «Das lose Amalgam aus Phobien und nationalistischer Phrasendrescherei, das hinter der Gewaltrhetorik stand, brachte viele Kritiker dazu, die Nationalsozialisten als Protestbewegung mit unausgegorenen Vorstellungen abzutun», schreibt Kershaw.

Wie Hitler hat Trump auch keinerlei Hemmungen, der Wirtschaft Vorschriften zu machen und grossartige Versprechen abzuliefern: «In seiner ersten Rede als Reichskanzler, am 1. Februar 1933, versprach Hitler zwei grosse ‹Vierjahrespläne›; sie sollten die deutschen Bauern retten und die Arbeitslosigkeit beseitigen. Wie dies gelingen sollte, sagte er nicht, wusste es auch nicht», schreibt Kershaw.  

German chancellor Adolf Hitler speaks to 30,000 uniformed Nazi storm troopers at Kiel, Germany on May 7, 1933. He condemned the

Hitler spricht vor 30'000 Soldaten, Mai 1933. Bild: AP

Schliesslich trifft auch für Trump zu, was Kershaw über den Faschismus sagt: «Der Faschismus wollte eine Revolution, aber nicht wie die Marxisten den Umsturz der Klassengesellschaft, vielmehr eine Revolution der Mentalitäten, der Werte und des Willens.»  

So weit die Parallelen. 

Es gibt jedoch auch gewichtige Unterschiede:

Hitler hat Juden und Bolschewiken fanatisch gehasst. Dieser Hass war der Motor der nationalsozialistischen Bewegung und hat ihr eine unglaubliche Dynamik verliehen. Dazu gibt es bei Trump – wenigstens bisher – keine Anzeichen. Sein Schwiegersohn und Berater ist Jude. Trump spricht zwar ebenfalls von einer Bewegung, die er in Gang setzen will. Doch die paar Wirrköpfe der Alt-Right-Bewegung lassen sich auch nicht mit der SA oder gar der NSDAP vergleichen.

Allerdings sind im Umfeld von Trump immer wieder antisemitische Töne zu hören. So wurden beispielsweise im Communiqué des Weissen Hauses zum Holocaust-Jahrestag die Juden nicht erwähnt.  

In Deutschland herrschte vor Hitlers Machtübernahme Arbeitslosigkeit und Massenelend. In den USA herrscht derzeit jedoch de facto Vollbeschäftigung. Es trifft zwar zu, dass der Mittelstand seit Jahren mit stagnierenden Löhnen zu kämpfen hat, und dass die Industriearbeiter teilweise empfindliche Lohneinbussen verkraften mussten. Doch mit den Zuständen im Deutschland der Dreissigerjahre ist dies nicht vergleichbar.  

Tschetschenische Kinder spielen mit ihren Spielzeug-Gewehren in einem Aussenbezirk von Grosny. Das Bild entstand während des Ersten Tschetschenienkrieges (1994–1996), in dem die Tschetschenische Republik Itschkerien ihre Unabhängigkeit behaupten konnte. Doch bereits am 1. Oktober 1999 marschierte die russische Armee erneut ins Land ein, diesmal auf Putins Befehl.  bild: reddit

Dem «Führer» ist es gelungen, die Massenarbeitslosigkeit sehr rasch zu beseitigen. Ähnlich wie Putin heute in Russland war Hitler deshalb bis zum Ausbruch des Krieges sehr beliebt. Das trifft auf Trump nicht zu. Schon bei Amtsantritt wurde er von mehr als der Hälfte der Amerikanerinnen und Amerikaner abgelehnt.

Auch ausserhalb der USA kommt Trump schlecht an, vor allem in Europa. Es gibt einen Grund, weshalb Blocher auf Distanz zu ihm geht und weshalb sich SVP-Politiker beklagen, dass die Medien viel zu viel über Trump berichten. Anders als gehofft, schadet er der neuen Rechten.  

Der Faschismus der Dreissigerjahre hatte auch unter bedeutenden Intellektuellen Anhänger. Martin Heidegger, der führende Philosoph seiner Zeit, war ein glühender Nazi, ebenso wie – zumindest eine Zeitlang – der Dichter Gottfried Benn. Winston Churchill hat anfänglich Benito Mussolini bewundert, genauso wie der Dichter Ezra Pound, der dies bis zum bitteren Ende tat. Dass Trump unter Dichtern und Denkern Bewunderer hat, ist nicht bekannt.

Hitler brachte den Staat in nur sechs Monaten vollständig unter Kontrolle. Das dürfte Trump kaum gelingen. Wie die Schweiz sind die USA ein föderalistischer Staat, und die Bundesstaaten verteidigen ihre Rechte mit Zähnen und Klauen. Die reichsten und bedeutendsten Bundesstaaten – Kalifornien, New York und Massachusetts – haben Trump nicht gewählt und bereits angekündigt, dass sie seine Umwelt- und Einwanderungspolitik nicht mittragen werden. Trump hat deshalb Kalifornien bereits gedroht, die Bundesbeiträge zu streichen. Das dürfte schwierig werden. Kalifornien schickt mehr Geld nach Washington, als es bezieht.  

Trumps Wahl hat sofort zu einer breiten Protestfront geführt. Frauen, Linke, Studenten und Comedians wie Stephen Colbert, Trevor Noah, John Oliver oder Bill Maher stellen Trump und seine Regierung täglich bloss. Sein Sprecher Sean Spicer wurde von Melissa McCarthy in einem legendären Auftritt bei S.N.L. in seine Einzelteile zerlegt.

Der «Woman March» in Washington, 21. Januar 2017. bild: epa

Die Zivilgesellschaft hat die Gefahr erkannt: «Die Institutionen, welche die Macht des Präsidenten überwachen und seine Skandale aufdecken müssen – von den Gerichten über die Comedians bis zu den Journalisten – befinden sich alle auf Alarmstufe 1, ausser dem republikanischen Kongress, der sich im Tiefschlaf befindet», stellt die «New York Times»-Kolumnistin Maureen Dowd fest.  

Trump ist schlecht gestartet. Sein Bannstrahl gegen die Muslime war so schlampig verfasst, dass er sogleich von Richtern wieder aufgehoben wurde. Das Chaos in der Verwaltung hat bereits das erste prominente Opfer gefordert: Der umstrittene Sicherheitsberater Michael Flynn musste zurücktreten, weil er seine Kompetenzen überschritten und gelogen hat.  

In einer solchen Situation pflegen ruchlose Diktatoren zu drastischen Massnahmen zu greifen. Hitler erfand den Brand des Reichstages, um die Presse unter Kontrolle zu bringen und Oppositionelle in Konzentrationslager zu sperren. Putin soll seinen Geheimdienst beauftragt haben, Terroranschläge auf Moskauer Wohnblöcke zu verüben, um den Krieg gegen Tschetschenien zu rechtfertigen. Wird auch Trump einen realen oder erfundenen Terroranschlag zum Anlass nehmen, mit Notrecht seine Ziele durchzuboxen?  

This is a view of the entirely destroyed tribunes of the Reichstag, Berlin, Feb. 28, 1933.  (AP Photo) (KEYSTONE//)

Das völlig zertörte Reichstagsgebäude in Berlin einen Tag nach dem Brand am 28. Februar 1933. An diesem Tag wurde die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat erlassen, womit die Grundrechte der Weimarer Verfassung ausser Kraft gesetzt und der Weg freigeräumt wurde für die legalisierte Verfolgung der politischen Gegner der NSDAP. Bild: AP

Dieses Szenario ist Ernst zu nehmen und Trump-Kritiker wie Paul Krugman warnen in der «New York Times» davor. Es ist jedoch auch, wie es in der Börsensprache heisst, eingepreist. Bereits beginnt der zivile Widerstand, allfällige Gegenmassnahmen vorzubereiten.  

Ist Trump also ein Faschist? Die Frage ist falsch gestellt. Der 45. Präsident der USA ist kindisch, narzisstisch, ignorant und ein notorischer Lügner. Er hat einen miesen Charakter, ist gierig, rücksichtslos und hat in seinem Umfeld mehr als fragwürdige Gestalten wie Steve Bannon und Stephen Miller. So gesehen muss man mit dem Schlimmsten rechnen.  

Doch gleichzeitig hat er massive, in dieser Form unerwartete Gegenreaktionen ausgelöst. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wird es den Medien, den Comedians, der Zivilgesellschaft und einzelnen progressiven Bundesstaaten gelingen, Trump in seine Schranken zu weisen? Bisher sehen die Anzeichen gut aus. Aber bei Trump weiss man bekanntlich nie.

Passend dazu: Trumps beste Tweets

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Brikne, 20.7.2017
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161
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161Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Steimolo 16.02.2017 23:13
    Highlight Wie wäre es mal mit einem artikel welcher das dilemma der demokraten zeigt? Zb jimmy dore show hier. Die eigenen leute protestieren gegen einen demokratischen senator weil er für die republikaner abgestimmt hat. Medienblackout?!
    8 4 Melden
  • lily.mcbean 16.02.2017 17:29
    Highlight Bin ich die Einzige die der Meinung ist das Steve Bannon sehr warscheinlich ein Alki ist? Dazu noch ein fanatischer, was eine sehr gefährliche Mischung ist. Fanatismus und Sucht = katastrophe.
    21 13 Melden
    • Danyboy 16.02.2017 21:59
      Highlight Schwierig zu sagen. Er sieht krank aus, aber da bringt spekulieren nicht viel. Viel schlimmer ist, was dieser Typ an Ansichten hat und verbreitet. Wenn hier schon Hitlervergleichw gezogen werden, dann eher bzgl Ansichten bei Bannon
      18 4 Melden
  • R&B 16.02.2017 16:43
    Highlight Ui!
    Ich habe gedacht, die Löpfe-Hasser, Putin-Lover und Putin-Schreiberlinge haben sich von watson verdünnisiert, aber BAMM!!! sie und deren falschen Fakten sind in dieser Kommentar-Spalte zurück.

    32 55 Melden
    • flausch 16.02.2017 17:36
      Highlight Alternative Fakten - Nicht falsche! ;)

      Blitz!
      Blitz!

      Danke Löpfe! Ich bin zwar auch nicht immer einverstanden und manchmal finde ich das Geschriebene auch einfach nicht vollständig durchdacht. Aber was zählt ist der Mut die eigene Sichtweise darzulegen und aktiv Fragen zu stellen und den Versuch Antworten zu finden anzugehen.
      Selbst wenn man nicht derselben Meinung ist, Löpfe bereichert die Denkweisen durch seinen ganz eigenen Gesichtspunkt und das ist eigentlich durchwegs positiv.
      Leider sehen das hier nicht alle gleich.

      und aus Lügenpresse Geschrei wurd Löpfepresse!
      30 21 Melden
    • flausch 16.02.2017 19:04
      Highlight Ja du darfst in einer Kommentarspalte kundtun das du nicht einverstanden bist, du darfst es begründen, und niemand hat das Recht dir das zu verbieten.
      Nur ist es eben so das Löpfe ein bisschen polarisierend wirkt. Es gibt Kommentare die klar auf die Person spielen und dies hatt nichts mit einer Diskussion zwischen unterschidlich denkenden Menschen zu tun.
      20 8 Melden
    • R&B 16.02.2017 20:20
      Highlight @Vreneli: Andere Meinungen sollen Kund getan werden, aber es kann nicht angehen, dass der Autor oder andere Kommentatoren beleidigt werden.

      Ich finde es auch mühsam bei den Putin-Lovern & Co., dass immer wieder die gleichen Dinge behauptet werden, die bei näherer Betrachtung nicht Stand halten.

      Z.B., dass die USA 30 Mio Tote seit dem 2.WK zu verantworten hat. Es wird dabei einfach nicht erwähnt, dass Länder vor Aggressoren geschützt wurden. Z.B. Hat die USA die Invasion der Nordkoreaner in Südkorea verhindert.

      Das alles verhindert eine seriöse Diskussion und das bedaure ich hier.
      13 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flausch 16.02.2017 16:01
    Highlight Naja Hitler kann er nicht werden, zu kleine Hände, falsche Zeit usw.
    Aber Faschist ist er bereits.
    Und ehrlich gesagt nur einer unter vielen.

    Vergleicht mal die Liste in folgendem Link mit diversen Politikern rechter Parteien. Es gibt zu viele Faschisten aber was wirklich beängstigt ist das noch mehr Menschen sich davor Verschliessen. Immer gut: Das Argument das Geschichte sich nicht wiederholen würde.
    Nicht exakt, aber sie tut es!


    http://www.openculture.com/2016/11/umberto-eco-makes-a-list-of-the-14-common-features-of-fascism.html
    18 22 Melden
    • Domino 16.02.2017 18:58
      Highlight Also Trump soll Hitler sein, weil er ein Problem mit Muslimen habe?
      Also überprüfe mal den Islam mit den 14 Fragen von Eco....
      12 15 Melden
    • flausch 16.02.2017 19:21
      Highlight Ähem! Nein ich habe ja gerade gesagt das er nicht Hitler sein kann. Und das wort Muslime hab ich gar nicht gebraucht.
      Aber es macht mich ein bisschen stutzig was du mit "dem Islam" meinnst. Meiner meinung nach ist der Islam gar nicht so homogen.
      Ja klar gibt es auch im Islam, Christentum und Judentum Faschistoide strömungen (diese drei Religionen haben ja auch einen klaren/weitreichenden zusammenhang) aber es gibt sie auch in jeglichen anderen Ideologien.
      Der punkt ist der es gibt in der Menschheit faschistische strömungen (in allen teilen der Menschheit) entdecke, benenne und kritisiere sie!
      18 7 Melden
  • Oberlehrer 16.02.2017 15:39
    Highlight Der Artikel enthält alternative Fakten:
    Erstens ist und war Tschetschenien nie ein Land. Zweitens konnte nur Präsident Jelzin 1999 den Einmarsch befehlen.

    Warum Ian Kershaws Buch unbedingt mit den Themen Trump, SVP, Alt Right und Putin (es fehlen eigentlich nur noch die typischen Zutaten Neoliberalismus, "Wohlstandsfaschismus", Köppel / "Weltwoche", Le Pen und Orban) verwurstet werden muss, ist mir nicht ganz klar. Aber wahrscheinlich denkt Löpfe auch beim Lesen der Staubsauger-Bedienungsanleitung an die genannten Themen...
    52 23 Melden
    • R&B 16.02.2017 20:27
      Highlight @Oberlehrer: Ich find Ihren letzen Satz frech und beleidigend. Für mich zeugt dies von keiner richtigen Diskussionskultur, sondern nur von einem Schlagabtausch, um sich seine eigenes Ego aufzupolieren.

      Schade
      22 28 Melden
    • Ivan der Schreckliche 16.02.2017 23:49
      Highlight Und ich finds frech, dass auf Fehler hingewiesen wird, diese aber nicht korrigiert werden.
      6 0 Melden
    • R&B 17.02.2017 10:00
      Highlight @Ivan: Sorry, aber Ihre Antwort geht nicht auf meinen Kommentar ein.
      1 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erasmus von Ottendamm 16.02.2017 14:44
    Highlight In anderen Zeitungen wurde die Parallelen zwischen Trump und Mao Zedong untersucht. Ich fand diese um einiges stichhaltiger, als den Bezug zu Hitler, wie es in diesem Artikel probiert wird.
    27 11 Melden
  • Saraina 16.02.2017 14:28
    Highlight Trump hasst nicht die Juden fanatisch, sondern die Muslime. Bereits hat er ja die Frauen und Kinder islamistischer Kämpfer für vogelfrei erklärt, und kürzlich in Jemen auch schon welche getötet, ohne dass jemand wegen diesem Kriegsverbrechen auf die Barrikaden gestiegen wäre.
    26 28 Melden
    • Soli Dar 17.02.2017 19:10
      Highlight @Ollowain, bin grundsätzlich absolut einverstanden. Obamas Drohnen und Kriegsinterventionen mit tausenden Toten in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Irak, Somalia, Syrien und Lybien macht aber Trump keinenfalls besser, noch legitimiert es sein destaströstes Bombenkommando in Jemen.
      Gleichzeitig müsste man Obama fairerweise den Nobelpreis wegnehmen.
      4 0 Melden
  • Andre Schmid 16.02.2017 14:25
    Highlight Zu empfehlen: Der Aufstieg des Bösen,,, dann wisst ihr wie Hitler erstanden ist.
    18 10 Melden
  • Amadeus 16.02.2017 13:56
    Highlight Man nehme ein Geschichtsbuch und mache subjektive Quervergleiche einzelner Passagen mit der aktuellen Situation in den USA. Dann noch ein bisschen Putin, SVP und Faschismus. Alles gut umrühren und mit einer kleinen, als Frage getarnten Verschwörungstheorie garnieren.

    Tadaaaa

    Fertig ist der Artikel, der zwar keinen Infogehalt hat, aber ganz sicher über 100 Kommentare erhält (mit diesem, +1)
    82 30 Melden
  • Linus Luchs 16.02.2017 13:51
    Highlight Pudding lässt sich nicht nageln, aber das Wesen des Faschismus‘ lässt sich durchaus beschreiben. Es gibt eine prägnante Skizzierung von 14 Merkmalen von Laurence W. Britt und eine anspruchsvollere von Umberto Eco:

    http://www.tenbaht.de/blog/?page_id=33

    http://www.zeit.de/1995/28/Urfaschismus/seite-4

    Sehr viele dieser Punkte werden von Trump und seinen Handlangern erfüllt. Der Mann, der sich mit dem Faschistenprofil praktisch vollständig deckt, ist Stephen Bannon. Ein hoch intelligenter Fanatiker mit äusserst destruktiven Zielen. Bannon liebt den Krieg. Sein Einfluss ist die grösste Gefahr.
    38 8 Melden
  • Karoon 16.02.2017 13:39
    Highlight Nun versucht sich Loepfe auch noch als Hitler-Forscher, autsch. Natürlich kann man Hitler und Trump vergleichen. Man kann Hitler auch mit Merkel, Tschäppät oder Blocher vergleichen - man findet immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Deshalb ist dieser Vergleichsansatz ziemlich sinn- und inhaltslos. Abgesehen davon, gibt grosse Unterschiede bei Trump: Demokratisch gewählt, vom Volk gewählt, keine Grossmachtsfantasien, kein bedingungslos loyaler Stab, im Geflecht von Checks and Balances, keine Massenarbeitslosigkeit, keine grosse Inflation, keine internationale Demütigungen im Vorfeld etc.
    49 25 Melden
    • dr. flöckli 16.02.2017 14:49
      Highlight Hitler wurde auch demokratisch gewählt, mein Freund!
      36 17 Melden
    • Karoon 16.02.2017 16:03
      Highlight Die NSDAP wurde 1932 zwar mit 37% die stärkste Partei, insofern hatte Hitler eine demokratische Legitimation. Mit der "Wahl" Hitlers zum Reichskanzler hatte dies aber nichts zu tun, denn zu diesem wurde er vom Reichspräsidenten Hindenburg ernannt, mein Freund!
      29 6 Melden
    • flausch 16.02.2017 16:08
      Highlight @karoon
      Demokratisch Gewählt? Siehe oben.
      Grossmachtfantasien? Doch irgendwie schon.
      Loyaler Stab? Hatte Hitler auch nur teilweise.
      CHecks und Balances? Siehe Sally Yates und alle anderen die widersprechen.
      Massenarbeitslosigkeit? Braucht er nicht es gibt genügend Arme und welche mit drei beschissenen Jobs.
      Inflation? Abstiegsängste haben dieselbe Wirkung.
      Demütigungen? Ähm Abstiegsängste werden als demütigend empfunden.

      Wären da noch mehr Argumente?
      14 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • R&B 16.02.2017 13:30
    Highlight Der Vergleich mit Hitler wird von vielen als überrissen angeschaut. Natürlich gibt es nie zu 100% Übereinstimmung.

    Aber: Die Republikaner und z.T. die Welt sind sich schon daran gewöhnt, dass immer eine noch schrecklichere Neuigkeit von Trump kommt.

    Jeder andere Präsident wäre schon längst in einem Amtsenthebungsverfahren. Trump ist aber wie Tefon.

    Die Amis müssen höllisch aufpassen, dass Trump kein Diktator wird, weil das Akzeptanz-Niveau der Amis sich täglich senkt.
    20 36 Melden
  • Stachanowist 16.02.2017 13:28
    Highlight Finde es bemerkenswert, dass im Artikel immer noch steht, dass Putin den Befehl zum Beginn der Militäraktionen in Tschetschenien 1999 gegeben hatte. Habe vor zweieinhalb Stunden auf den Fehler hingewiesen.

    Der Schweizer Pressekodex besagt:

    "Die Berichtigungspflicht wird von den Medienschaffenden unverzüglich von sich aus wahrgenommen"

    Watson scheint diese Pflicht sehr locker zu nehmen. Finde ich insbesondere bei schnelllebigen Online-Medien, wo Artikel nur ein paar Stunden auf der Startseite sind, fragwürdig.

    Hier noch der Link zu Jelzins Befehl (auf Russisch):

    http://tinyurl.com/j3anjuf
    39 12 Melden
    • Philipp Löpfe 16.02.2017 14:05
      Highlight Lieber Stachanowist: Bekanntlich hat es zwei Tschetschenien-Kriege gegeben. Jelzin hat 1999 eine schmählich Niederlage erlitten, Putin hat danach Grosny – wie kürzlich Aleppo – in die Steinzeit zurück gebombt. Also mach dich bitte schlau, ja.
      28 58 Melden
    • Stachanowist 16.02.2017 14:17
      Highlight Ich bin mir bewusst, dass es zwei Tschetschenienkriege gab, dennoch danke für den Hinweis. Vom Zweiten Tschetschenienkrieg, der im Herbst 1999 begann, spreche ich ja. Zu diesem Zeitpunkt war Jelzin Präsident & Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Premierminister Putin konnte den Militärschlag nicht anordnen, weil das in Russland nur der Präsident kann.

      Die Bildunterschrift ist deshalb schlicht falsch.

      Wenn Sie den Link öffnen, sehen Sie, dass der Erlass aus dem Sept. 1999 stammt & von Jelzin unterzeichnet ist. Leider habe ich keine deutsche oder englische Übersetzung davon.
      43 4 Melden
    • Stachanowist 16.02.2017 14:28
      Highlight Und übrigens... Sie schreiben:

      "Jelzin hat 1999 eine schmählich Niederlage erlitten"

      Jelzins Niederlage war im Ersten Tschetschenienkrieg. Der fand von 1994-96 statt, nicht 1999. Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, jedoch denke ich angesichts dieser offensichtlichen Verwirrung bzgl. der beiden Tschetschenienkriege, dass Sie sich "schlau machen" sollten.
      47 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 16.02.2017 13:08
    Highlight Das ist komletter Quatsch. Es gibt überhaupt keine relevanten Parallelen. Ich finde, die Medien sollten langsam, aber sicher neue Themen aquirieren. Die steigern sich sensationslustig in was rein, als ob sie einen neuen Hitler WOLLTEN. Meine Meinung.
    Wie schon oft gesagt, wurden unter Bush und Obama viele (!) Länder aktiv angegriffen von den USA, was man Trump bisher nicht anlasten kann.
    57 37 Melden
    • pamayer 16.02.2017 13:36
      Highlight Na ja, der Trump trumpt mal knapp einen Monat.
      16 15 Melden
    • AdiB 16.02.2017 13:46
      Highlight Trump hat nen einsatz in jemen mitgeleitet das in ein desaster endete. Mehrere tote zivilisten. Dazu gabs nen artikel in fast jeder zeitung.
      16 22 Melden
    • Danyboy 16.02.2017 13:57
      Highlight Warten wir mal ab. Eines der grössten Risiken unter Trump ist ein riesiger Handelskrieg. Das klingt vielleicht nicht so schlimm wie zb Bushs Kriege, wird aber noch viel gravierende Folgen haben.
      13 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccara 16.02.2017 12:55
    Highlight Ich mag Trump auch nicht. Aber haben wir keine andere Problemherde, die einen Artikel mindestens verdient haben? Er wird nicht verschwinden, nur weil watson täglich zwei Artikel über ihn bringt. (leider...)
    46 17 Melden
    • flausch 16.02.2017 16:19
      Highlight Sicher haben wir andere Problemherde.
      -Nachbars Katze ist verschwunden.
      -Mein Lieblingsprodukt ist nicht mehr im Handel.
      -Meine Hände sind klein.
      -Aarau hat die Eishalle versaut und Zürich gleich Hardturm, Letzigrund und PJZ.
      -Es gab eine Linke Demo ohne Gewalt zumindest keine Gewalt ausserhalb des Monopoles.
      -Ich habe zuviel Getrunken.
      -Ou da hat mich ein "Asozialer Penner" nach Geld gefragt.

      Naja da stört so ein Faschist in Amerika doch nicht, wir können ja zur Not noch über Flüchtlinge und "Asoziale" wettern!

      Doch Trump ist ein Thema und Faschismus genauso. Ignoranz führt in den Tod!
      15 16 Melden
    • blaubar 16.02.2017 18:53
      Highlight Stimmt. Weil: Trump hat einen Bademantel, obwohl sein Pressesprecher das Gegenteil behauptet hat.
      11 1 Melden
    • Baccara 17.02.2017 07:41
      Highlight Ihr könnt gerne weiter blödeln - aber es gibt tatsächlich noch andere Probleme auf der Welt, die für andere Leute lebensbedrohend sind. Und da geht's nicht um kleine Hände oder Rechtschreibefehler.
      Und falls ihrs noch nicht bemerkt habe - es gibt noch andere Länder als Amerika. Echt jetzt!
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Genital Motors 16.02.2017 12:49
    Highlight Das ist eine Beleidigung für Hitler`s Rhetorik!!
    21 15 Melden
  • Z&Z 16.02.2017 12:49
    Highlight Herr Löpfe, ich kann Ihre These zumindest in einem Punkt vielleicht anpassen. Warum immer der Fokus auf Juden? Werde ich nie verstehen. Trump mag keine Islamisten. Ist man flexibler mit der Gleichung, dass es Minderheiten sein sollen, geht zumindest das wunderbar auf. Trotzdem, respektive dennoch; ich möchte dieser These keine grosse Beachtung geben. Ich bin kein US-Fan, aber zumindest in diesem Punkt habe ich Vertrauen in die US-Richter und Senatoren, dass sie erkennen, wenn Trump anfängt, seine Befugnisse entsprechend zu erweitern, und sie es blockieren.
    30 4 Melden
  • AdiB 16.02.2017 12:47
    Highlight Nur eine frage an die trumpfans. Was hat trump bis jetzt positives fürs volk bewirkt?
    Ich lese nur dinge, die dennen gut kommt die schon genug haben. Bauten von pipelines und banken dürfen wieder zocken.
    Ein grosser negatives faktor von trump ist das er obamacare abgeschaft hat. 20 millionen menschen in den usa waren darauf angewiesen. Und jetzt haben 20 millionen keinen zugang zu ärztlichen behandlungen oder medikamenten. Und so etwas verteidigt ihr?
    16 27 Melden
    • scertes 16.02.2017 13:40
      Highlight eine executive order unterschreiben ist noch lange nicht abschaffen...

      zum guten glück
      13 6 Melden
    • AdiB 16.02.2017 14:54
      Highlight Ok. Mag sein. Trozdem hat er noch nichts positives fürs volk unterschrieben. Und an den blitzen erkenne ich das einigen menschen es scheissegal ist ob 20 millionen sich keine medizinische behandlung leisten können. Und von den trumpfans habe ich noch keine begründung wieso protrump. Wahrscheinlich werde ich auch nie eine richtige antwort bekommen.

      Naja die sonne scheint und ich mach früher feierabend, das lass ich mir von keinen trump nehmen.
      9 7 Melden
  • Luca Brasi 16.02.2017 12:35
    Highlight Warum eigentlich immer mit Hitler vergleichen? Gibt doch noch genügend andere Faschisten in der Geschichte.
    Wobei Trump ja eher Opportunist ist. Geschäftsbeziehungen mit Saudi-Arabien hatte er ja auch weiterhin, obwohl ein Großteil der 9/11-Terroristen Saudis waren und dieser Staat dafür bekannt ist andere Religionen und Glaubensgemeinschaften unter der Knute zu halten und überall auf dem Globus das Wahabitentum durch finanzielle Zuwendungen zu verbreiten.

    PS: Das Buch von Kershaw dürfte sicher lesenswert sein. Auch wenn der Name Trump wohl nicht fällt. ;)
    46 3 Melden
  • piatnik 16.02.2017 12:35
    Highlight ja, trump wird zu hilter...jetzt zufrieden?
    26 21 Melden
    • Sandro Lightwood 16.02.2017 13:04
      Highlight Jetzt widersprichst du aber dem Autor des Artikels!
      17 4 Melden
  • dr. flöckli 16.02.2017 12:33
    Highlight Ich finde den Artikel stellt eine wichtige Frage, nämlich ob Trumps "Politik" faschistisch ist oder nicht und meiner Meinung nach trägt sie ganz klar Züge davon. Daher guter und wichtiger Artikel! Wer von Trump-Hetze oder Ähnlichem spricht, verkennt den Ernst der Lage!
    2 kleine inhaltliche Imputs:
    - R. Paxton hat im Buch "Anatomy of Fascism" eine in meinen Augen sehr lesenswerte Definition des Faschismus geliefert.
    - Ich denke, es ist die falsche Frage, ob Trump und seine Kumpanen antisemitisch sind, viel eher sollte man seine Einstellung/Handlungen gegenüber Muslimen hinterfragen...
    27 29 Melden
  • allesklar 16.02.2017 12:23
    Highlight finde den vergleich eher schwierig. die ausgangslage war bei hitler schon sehr anders: verlorener 1.weltkrieg, nationalstolz der deutschen am boden, unzählige bewaffnete freikorps in deutschland, welche ohne aufgabe dastanden, unklare politische situation, schlechte wirtschaftslage und hitler selbst ein erfolgloser mann, der seine aufgabe noch nicht gefunden hatte bis er propaganda verantwortlicher in der reichswehr wurde.
    42 5 Melden
    • Mr. Malik 16.02.2017 12:52
      Highlight Dieser kommentar deckt mehr ab als der gesammte artikel auf den er sich bezieht.
      17 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 16.02.2017 12:18
    Highlight Ich halte den Hitler/Trump-Vergleich für ziemlich abwegig, Trump kann nicht so schön Malen wie Hitler das konnte!
    83 12 Melden
  • Walter Sahli 16.02.2017 12:16
    Highlight Ich würde Trump viel eher mit Präsident Rexall aus Frank Millers "Give me Liberty" vergleichen, als mit Hitler.
    8 9 Melden
  • Triple 16.02.2017 12:06
    Highlight Bin ja bei weitem kein Freund von Donald, aber der Vergleich mit der Situation in Deutschland zwischen 1918 und 45 finde ich völlig deplatziert. Dieser zeugt in meinen Augen von einer völligen Ignoranz der damaligen Lage.
    57 12 Melden
    • Dewar 16.02.2017 12:44
      Highlight Es sagt ja niemand, dass die Situation gleich sei, sondern eher ein Analogon der digitalisierten Welt dazu. Gewichtige Unterschiede bestehen natürlich, wie im Artikel erwähnt. Am Ende geht es aber auch nicht um objektive Gemeinsamkeiten, sondern darum, wie die Menschen sich fühlen. Und da kann man in punkto Desillusioniertheit und Zukunftsangst, gekoppelt mit dem Sehnen nach alter Grösse der Nation und der Projektion der eigenen Unzufriedenheit auf Sündenböcke, m.M.n. durchaus Parallelen ziehen. Allerdings ist die USA diesbezüglich wohl viel stärker gespalten, als es Deutschland damals war.
      7 11 Melden
  • Majoras Maske 16.02.2017 11:50
    Highlight Ich denke nicht, dass Trump ein Faschist ist (seine Berater aber wohl schon). Bisher war es so, dass die Ideologie der Faschisten sehr dominant und nicht heimlich war, in dem an etwa Kriege und Männlichkeit mit Uniformen verherrlicht hat, an die höhere Bestimmung des eigenen Volkes und an den fanatischen Endkampf glaubte. Auf Bannon treffen diese Punkte zu, aber auf Trump nicht. Er ist selbstherrlich und überträgt das auf sein Land, aber er ist kein Faschist. Und ein so blöder nüzlicher Idiot wird er wohl kaum sein, zumal er der am besten überwachte Präsident in der Menschengeschichte ist.
    26 2 Melden
  • Lowend 16.02.2017 11:48
    Highlight Die Schweizer Faschisten, die es ja offiziell nicht gibt, scheinen sich darüber aufzuregen, dass Herr Löpfe, nach Trumps Debakel der ersten Wochen im Amt, sich die Frage stellt, wer da der Chef im Weissen Haus ist und ob da so etwas wie eine faschistische Revolution im Gange sein könnte, was meiner bescheidenen Meinung nach durchaus eine legitime Frage ist, da der POTUS sehr undemokratisch und unter Umgehung der Parlamente versucht, die USA quasi per Notrecht über Dekrete zu regieren.
    Dass sich jetzt die Schweizer Faschisten derart aufregen, zeigt nur deren demokratiefeindliche Einstellung!
    35 52 Melden
    • ElendesPack 16.02.2017 12:20
      Highlight Jawohl, alles Faschisten.
      Lowends Nazometer schlägt gottseidank früh genug aus (und auch Löpfe gebührt hier dank...Ihr seid wahre Kassandren der Postmoderne).
      33 32 Melden
    • Lowend 16.02.2017 12:32
      Highlight Es erstaunt mich einfach, wie viele Verteidiger von neofaschistischen Führern und Ideologien hier in der demokratischen Schweiz anzutreffen sind und noch erstaunlicher ist es, wie viele Nichtfaschisten sich ob meinen absichtlich pointierten Aussagen derart aufregen und direkt in die kleine Wut-Falle treten, die ich da extra für sie aufbaue.

      Jedenfalls könnte man fast meinen, dass da ein Dirigent den Chor der Empörten dirigiert, denn es scheint, dass die Flut der Kommentatoren eigentlich alle das selbe denken und fühlen.

      Man muss kein Schelm sein, wenn man sich da so seine Gedanken macht. ;-)
      20 32 Melden
    • Mr. Malik 16.02.2017 13:00
      Highlight Ich würde mich als links aussen bezeichnen, keineswegs als faschistisch, und trotzdem reg ich mich über die mangelnde qualität, dieses artikels auf. Folgt man der logik löpfe, ist es auch völlig ok zu fragen ob dieser artikel vergleichbar mit einem artikel aus dem stürmer zu vergleichen. (Generiert klicks und viewing time)
      Ergibt absolut kein sinn (löpfe ist 100% kein fascho, darüber müsse wir gar nicht erst diskutieren).
      Ich dag nicht mal, dass der faschismusvorwurf gegenüber der trump regierung haltlos ist. Liest man diesen artikel scheint es jrdoch so.
      15 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jaybee 16.02.2017 11:47
    3 9 Melden
  • Chinarolf 16.02.2017 11:43
    Highlight "Doch die paar Wirrköpfe der Alt-Right-Bewegung ..."
    Das ist wohl die Untertreibung des Jahres.
    29 10 Melden
  • Der Zahnarzt 16.02.2017 11:38
    Highlight Trump und seine Entourage sind widerlich, ohne Zweifel; dennoch hat das ganze auch positive Seiten:

    1. Vielen Menschen ist klar geworden, dass Politik eine Rolle spielt und es nicht egal ist, wer an der Macht ist (auch in der Schweiz nicht!)

    2. Die Politik von Trump ist aus Sicht seiner Anhänger keineswegs widersprüchlich! Sie lässt sich einfach nicht mit den bisherigen Kategorien deuten. Das Werkzeug, um Trump zu verstehen und die Widersprüche aufzulösen, erhält man, wenn man Kapitalismus, Nationalismus und (Neo)Liberalismus im richtigen Verhältnis mischt.
    31 6 Melden
  • Eskimo 16.02.2017 11:37
    Highlight Liest diese Trump Artikel eigentlich noch jemand?
    Gibt es nun in den nächsten 4 bis 8 Jahren täglich solche dummen und populistischen Anti Trump Artikel hier auf Watson?
    Dann lösche ich diese App nämlich....
    65 66 Melden
    • Triple 16.02.2017 12:17
      Highlight Ich hoffe es geht in dieser Kadenz weiter, alles andere wäre eine Kapitulation der Demokratie.
      24 29 Melden
    • Platon 16.02.2017 12:35
      Highlight @Eskimo
      Dann lösch sie doch.
      16 14 Melden
    • meine senf 16.02.2017 12:40
      Highlight Wenn man will, dass über ein bestimmtes Thema weniger berichtet wird, gibt es einen grossen Fehler, den man machen kann:

      Den Artikel anklicken und sogar noch kommentieren.

      Dem allmächtigen Klickzähler und den Werbekunden ist es egal, weshalb man einen Artikel anklickt.
      25 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 16.02.2017 11:35
    Highlight Tut mir leid watson, aber bei aller gerechtfertigter Kritik an Trump, dieses Artikel hier ist vergeudete Arbeitszeit. Der Artikel ist populistisch, reisserisch, Thematisch belanglos und äusserst weit hergeholt und entspricht eigentlich überhaupt keinem Merkmal von gutem Journalismus. Journalisten sollten Fakten darstellen und nicht Gedankenexperimente veranstalten.

    Abgesehen davon halte ich eure manische Fixierung auf Trump (täglich zwei Artikel mindestens?) langsam für zwanghaft und unausgewogen gegenüber dem, was in der restlichen Welt so alles passiert.
    96 35 Melden
  • Mr. Malik 16.02.2017 11:33
    Highlight Das versagen der sozialdemokratie (und nun der linksliberalen) dem rechtspopulismus klar stirn zu bieten und die bedürfnisse der unterschicht und unteren mittelschicht nicht nur zu erkennen sondern auch mutig dafür einzustehen.. lässt sich auch als beispiel heranziehen..
    Natürlich möchte ich nicht sagen, die linken sind schuld am faschismus!
    Aber auch trump hatte "linke" wähler.
    @Philipp Löpfe
    Beim lesen kommt bei mir das gefühl auf, dass du eigentlich nur auf populismus eingehst und auf faschismus nur oberflächlich?
    Aber bringt man hitler in die überschrift dan klicken narren wie ich :)

    31 10 Melden
    • Mr. Malik 16.02.2017 12:44
      Highlight @peter
      Gute frage.. hatte zu wenig zeichen im kommemtarfeld übrig..
      Der begriff ist sehr ungeschickt gewählt, da hast du recht.
      Aber was ich grundsätzlich meine mit "linke" wähler sind natürlich nicht ideologisch linke sondern die schicht von wählern, welche viele linke (ich nicht ausgenommen) lange als sichere stimmen betrachtet haben, trotz vielen istorischen lektionen.
      Dieses selbstverständnis, den "einfachen mann" (allein dieser begriff zeugt eigentlich von unbeschreiblicher arroganz) , zu besitzen, hat einen sehr schweren stand gegen den verführerischen rechtspopulismus.
      9 3 Melden
  • rogerty72 16.02.2017 11:25
    Highlight Ähhhm - also ich weiss nicht...
    Zieht man jetzt nicht langsam etwas paradoxe Vergleiche herbei?
    39 4 Melden
  • Ville_16 16.02.2017 11:20
    Highlight Wann hört eigentlich dieses pubertäre Personenbashing mal auf? Ist ja unendlich nervig.
    48 20 Melden
  • Joe_Dirt 16.02.2017 11:16
    Highlight Ist Eure Strategie eigentlich den Leuten mit Trump dermassen auf die Nüsse zu gehen, bis ihn jemand über den Haufen schiesst?
    Die Anti-Trumpster kommen mir gerade vor wie heulende Kleinkinder, täglich irgendeine Story betreffend seiner Person in die Welt schreien und gleichzeitig Obama in den Himmel loben. Der Typ hat einen Friedensnobelpreis bekommen obwohl keine Regierung mehr Bomben geschmissen hat als seine.
    Aber man will ja alternativ und anders als alle anderen sein, da überlegt man sich was GANZ EIGENES und hetzt jeden Tag gegen einen Mann, der erst wenige Tage im Amt ist.
    79 50 Melden
    • Firefly 16.02.2017 12:33
      Highlight "Aber man will ja alternativ und anders als alle anderen sein, da überlegt man sich was GANZ EIGENES und hetzt jeden Tag gegen einen Mann, der erst wenige Tage im Amt ist."

      Also ich begreiffs nicht, einmal sind die Medien Mainstream und dann wieder alternativ und völlig eigen.

      Die Kritik an Trump bezieht sich meistens direkt auf sein Tun, Schalten und Walten, sein getwittere und so weiter und so fort. Ist also nicht abstrakt sondern konkret. Im Gegenteil zur Hetze einiger gegen ganze Volksgruppen oder Religionszugehörigkeiten oder sexuellen Präferenzen... diese sind abstrakt!
      11 7 Melden
  • Domino 16.02.2017 11:15
    Highlight Vielleicht sollte man vor so einem Artikel mal den Nationalsozialismus mit dem Islam vergleichen oder Islam und Faschismus, anstatt Trump mit Faschismus. Dann merkt man schnell das solche Artikel reiner Populismus sind.
    In der letzten Zeit sinkt Watson echt tief, schade.
    Anstatt euch Schauermärchen aus den Fingern zu saugen, befasst euch besser mit Geschichte.
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Relations_between_Nazi_Germany_and_the_Arab_world
    59 29 Melden
  • inquisitio 16.02.2017 11:14
    Highlight "Ist Trump also ein Faschist? Die Frage ist falsch gestellt."
    Wie wäre denn die Frage richtig gestellt?
    19 8 Melden
    • Philipp Löpfe 16.02.2017 11:21
      Highlight Wie sich die Zivilgesellschaft dagegen wehren kann.
      37 44 Melden
    • Mr. Malik 16.02.2017 13:17
      Highlight Abstimmen ist die passivste form der aktiven beteiligung (ok, stimmverweigerung,ist noch etwas passiver) und manchmal nur das zuckerbrot zir peitsche.
      Solange man nicht die möglichkeit hat, die optionen die man zur wahl hat massgeblich mitzudefinieren, welch wert hat dann die stimme?
      Ich hätte wohl kaum mit freude für clinton gestimmt.
      Und ich hoffe die leute die trump kritisieren, täten dies auch wenn er mit 80% gewählt worden wäre.
      Eine demokratische wahl darf, soll..nein MUSS immer kritisch diskutiert werden.
      Wie dies von löpfe gemacht wurde, finde ich jedoch bedauernswert.
      11 1 Melden
  • inquisitio 16.02.2017 11:12
    Highlight Wo ist dieser Kommentar von Herr Löpfe als Kommentar gekenntzeichnet?
    Ist das die subjektive Wahrnehmung und Meinung von Herr Löpfe, oder ein sachlicher Artikel von watson?
    Darf ich um Aufklärung bitten? Vielen Dank.
    58 12 Melden
  • Didabelju68 16.02.2017 11:11
    Highlight Auch wenn ich inhaltlich mit der Politik von Donald Trump nicht einverstanden bin, finde ich den Vergleich zu Hitler sehr gewagt und gefährliche Stimmungsmacher
    55 11 Melden
  • inquisitio 16.02.2017 11:10
    Highlight "In einer solchen Situation pflegen ruchlose Diktatoren.. Hitler, Putin, Trump".
    Sind Russland und die USA keine Demokratien?
    Und dann: "Hitler hat den Reichstag in Brand gesetzt... Putin soll Terroranschläge durchgeführt haben... Trump wird..."
    Ja, Hitler hat. Unbestritten.
    Aber Putin soll und Trump wird... Sind das Verschwörungstheorien? Oder Fakten?
    Können Sie mir das bitte genauer erläutern, Herr Löpfe?

    64 9 Melden
    • Philipp Löpfe 16.02.2017 11:24
      Highlight Die Theorie, dass der russische Geheimdienst die Anschläge in Moskau verübt haben soll, kannst du in den verschiedensten Quellen nachlesen. Bei Marsha Geshen z.B., oder bei Charles Clover. Alexander Litwinenko soll vom Geheimdienst in London ermordet worden sein, weil er die Beweise für diese These liefern wollte.
      25 67 Melden
    • Doradal 16.02.2017 11:36
      Highlight Man kann auch in vielen Quellen nachlesen, dass 9/11 von den Amerikanern durchgeführt wurde. Jedoch werden diese Theorien auf watson immer als Unsinn von Verschwörungstheoretikern abgetan...
      47 7 Melden
    • reaper54 16.02.2017 11:48
      Highlight voncentfreiburghaus das sind auch Verschwörungstheorien. Oder glaubst du ernsthaft ein Verräter wie Snowden oder Manning hätte diese Informationen, wenn es sie geben würde, nicht als erstes Publik gemacht? Sie hätten es längst ausgeschlachtet wenn es so gewesen wäre. Da es nicht so war gibt es auch keine beweise.
      12 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 16.02.2017 11:08
    Highlight Naja die Aufgezählten eigenschaften des Faschismus lassen sich lustigerweise alle im Koran widerfinden. Ist der Islam also der Urfaschist? 🙊
    Trump und Hitler zu vergleichen ist sehr dähmlich. Herkunft, Fähigkeiten, Ansichten sind sie zu unterschiedlich. Es hätte bessere Alternativen als Trump und Hillary gegeben nur wurden diese bereits vor den Wahlen, Demokratisch besiegt... :(
    48 18 Melden
    • Zwerg Zwack 16.02.2017 11:19
      Highlight Hast du den Koran gelesen?
      11 23 Melden
    • reaper54 16.02.2017 11:24
      Highlight einige Teile davon ja.
      Sure 3 Vers 110 oder Sure 9 Vers 30 (um nur mal zwei Beispiele zu nennen) passen Top in das bild welches oben vom Faschismus gezeichnet wird.
      21 4 Melden
    • boexu 16.02.2017 11:43
      Highlight Hast wohl dämlich gemeint.
      5 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 16.02.2017 11:03
    Highlight "[...] am 1. Oktober 1999 marschierte die russische Armee erneut ins Land ein, diesmal auf Putins Befehl."

    Dieser Satz enthält zwei Fehlinformationen.

    1. Tschetschenien ist kein "Land", seine unilaterale Unabhängigkeitserklärung wurde auch vom Westen nie anerkannt.

    2. Im Oktober 1999 war Jelzin Präsident, nicht Putin. Er gab den Befehl, zum "Einmarsch" - dies, nachdem tschetschenische Islamisten Dagestan angegriffen und hunderte Menschen ermordet hatten.
    73 13 Melden
  • Grego 16.02.2017 10:50
    Highlight Wird watson zum neuen Blick? Parallelen gibt es, aber auch grosse Unterschiede.
    134 21 Melden
    • Anded 16.02.2017 11:38
      Highlight Blick hat 5 Buchstaben. Genauso wie Putin und Trump. Watson mit 6 Buchstaben kann man also eher mit Hitler vergleichen. Löpfe/Loepfe ist das magische Bindeglied dazwischen, weil man den Namen sowohl mit 5 oder auch 6 Buchstaben schreiben kann.
      61 5 Melden
  • fabsli 16.02.2017 10:48
    Highlight Kommt Trump eigentlich auch in den USA so rüber, wie wir es hierzulande täglich lesen? Kann mir das kaum vorstellen.
    63 14 Melden
    • Waedliman 16.02.2017 11:45
      Highlight Die Antwort auf diese Frage kann man sich selbst geben, indem man einfach mal selbst schaut, was die New York Times bzw. CNN so schreiben ;-)
      16 12 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 14:24
      Highlight Also in US Foren, wird über Trump genauso gestritten wie hier.
      Bei den "grossen" Medien wird zwar ähnlich berichtet wie hier, doch ist der Ton und die direkten "Angriffe" wesentlich geringer bzw. subtiler.
      3 1 Melden
  • yellowastra 16.02.2017 10:47
    Highlight Er ist Zumindest schonmal der "Twitler" soviel steht fest🤔
    54 10 Melden
    • Olaf! 16.02.2017 11:01
      Highlight ;)
      53 3 Melden
  • Effersone 16.02.2017 10:46
    Highlight Für mich persönlich geht das schon fast unter Hetzte. Wo sind solche Artikel zum Europa-Buddy Erdogan welcher gerade wirklich eine Diktatur aufbaut? Eben, deshalb für mich unglaubwürdig.

    "Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wird es den Medien, den Comedians, der Zivilgesellschaft und einzelnen progressiven Bundesstaaten gelingen, Trump in seine Schranken zu weisen?"

    Ist es nicht Aufgabe der Medien, unabhängig zu Berichten?
    73 34 Melden
    • Firefly 16.02.2017 11:26
      Highlight @Effersone Erdogan bekommt hier auch sein Fett weg, und auch Putin und Trump und Assad und all die anderen aufstrebenden Halb-Diktatoren, die dieses Jahrhundert wohl oder übel noch erleben muss.
      8 16 Melden
    • Effersone 16.02.2017 11:28
      Highlight Da mögen Sie recht haben. Trotzdem ist mir die momentane Berichterstattung zum Thema Trump 1. zu aufdringlich und 2. viel zu Einseitig.
      Wie ich gesagt habe, mann hat sich dermassen auf Trump eingeschossen, das mann vergisst (eventuell wird es auch bewusst ausgeblendet), dass z.B. Herr Erdogan vor der Haustür der " Wertegemeinschaft" bzw. des "Friedensprojektes" EU eine Diktatur aufbaut und es Interessiert kein Schwein, weder Politiker noch Medien. Das ist für mich pure Heuchelei.
      26 8 Melden
    • Gurgelhals 16.02.2017 11:50
      Highlight Ich weiss ja nicht, auf welche Medien sie sich konkret beziehen, aber ich lese sowohl hier auf Watson wie auch auf anderen Portalen und in Zeitungen – egal ob NZZ, Tagi, Süddeutsche, FAZ, BBC, Guardian, ... – sehr wohl, sehr oft und seit langem über die bedenklichen Vorgänge in der Türkei. Vor nicht weniger als einer Woche wurde z.B. hier und anderswo über das anstehende Verfassungsreferendum berichtet. Dass hier etwas mit heuchlerischer Absicht unter den Tisch gekehrt wird, kann man nun wirklich nicht ernsthaft behaupten.
      13 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sansibar 16.02.2017 10:45
    Highlight Im Vergleich zu Hitler ist er dumm wie Stroh. Das wird zwar zu einigen kleineren diplomatischen Skandalen führen, aber noch keinen Weltkrieg auslösen. Er sieht sich ja mehr als "CEO von Amerika"... Mir tun da eher die Amis leid, aber vielleicht geht dann mal ein Ruck durchs Land. Das wäre dann immerhin besser als mit Clinton.
    27 39 Melden
    • reaper54 16.02.2017 11:20
      Highlight Hitler hat die Politik begriffen und sich von 0 hochgearbeitet.
      Trump hat keine Ahnung von Politik und hat mit x Millionen Startkapital begonnen.
      Hitler war ein sehr böser aber kein dummer Politiker.
      Trump ist ein sehr unfähiger Politiker (bis jetzt) der nicht aus Fehlern lernt.
      13 9 Melden
    • Lichtblau 16.02.2017 23:19
      Highlight Hitler, als neues Phänomen, wurde von der damaligen Elite als nicht ernst zu nehmender Emporkömmling mit geringer Halbwertzeit betrachtet. Diese Arroganz hat sich bitter gerächt. Bei Trump sind die Meinungen ähnlich. Nur gibt es jetzt eben Erfahrungswerte - und der Mann ist ja ständig unter Beobachtung der ganzen Welt.
      1 0 Melden

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