International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Billionaire environmental activist Tom Steyer arrives to speak during a news conference in Washington, Monday, Jan. 8, 2018. Steyer announced Monday he will spend $30 million to get young voters to the polls in this year's midterm elections.  (AP Photo/Carolyn Kaster)

Tom Steyer am Montag vor seiner Medienkonferenz in Washington. Bild: AP/AP

Dieser Milliardär will Trump stürzen und spendet dafür 30 Millionen Dollar



Tom Steyer ist reich. Und er hat eine Mission: Er will Donald Trump loswerden. Der 60-jährige Hedgefond-Manager, Aktivist und Umweltschützer aus Kalifornien lässt sich dieses Ziel einiges kosten. Er will demokratische Kandidaten bei den Wahlen im November mit 30 Millionen Dollar unterstützen, damit sie die Mehrheit im Kongress erobern und Trump des Amtes entheben können.

«Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um bei der Rettung unseres Landes mitzuhelfen», sagte Steyer am Montag an einer Medienkonferenz in Washington nicht ohne Pathos. Vor einem Jahr habe man noch nicht gewusst, wie sich Donald Trumps Präsidentschaft entwickeln und wie er sich benehmen würde. «Jetzt wissen wir, dass das Amt einen Mann nicht verändern kann, der nicht an die verfassungsmässige Demokratie glaubt.»

abspielen

Tom Steyer fordert Trumps Absetzung. Video: YouTube/Tom Steyer

Im letzten Herbst startete Tom Steyer mit der von ihm gegründeten Vereinigung NextGen America eine Kampagne, mit der er Trumps Amtsenthebung forderte. Nun will er bei den Kongresswahlen nachlegen und sich dabei auf die Millennials fokussieren: «Sie bilden den grössten Block der Wahlberechtigten, und sie sind entsetzt über das Treiben in Washington», sagte Steyer.

Antithese zu Mercer

Der Milliardär hatte bereits bei den Wahlen 2014 und 2016 die Demokraten mit Spenden in zweistelliger Millionenhöhe unterstützt. Seine Strategie, junge Wählerinnen und Wähler mit dem Kampf gegen den Klimawandel zu ködern, war jedoch ein Fehlschlag. Weshalb sich Steyer nun auf das Impeachment von Präsident Trump konzentrieren will.

Mit seinem progressiven Aktivismus bildet Tom Steyer eine Antithese zu Robert Mercer, der es ebenfalls als Hedgefonds-Manager zu einem Milliardenvermögen gebracht hat. Mit seiner Tochter Rebekah war er der wichtigste Geldgeber von Steve Bannon. Er unterstützte dessen Kreuzzug gegen das republikanische Establishment, bis sich Bannon mit seinen Aussagen im Enthüllungsbuch «Fire and Fury» um Kopf und Kragen geredet hat.

Tom Steyer will seinerseits allen Kongressabgeordneten und Senatoren ein Exemplar dieses Buchs zustellen lassen, um seine Argumente für eine Amtsenthebung von Donald Trump zu unterstreichen, wie er am letzten Freitag einem Fernsehsender in San Francisco erklärte. Spekulationen über eigene politische Ambitionen wies er zurück. Er wolle weder für den Senat noch als Gouverneur von Kalifornien kandidieren, sagte er am Montag. (pbl)

«Wahnsinn»: Reaktionen auf Trumps Verteidigung der «Alt Right»

abspielen

Video: watson

Trumps Amerika

Trump 2018

«Die amerikanische Demokratie wird weitere sieben Jahre Trump nicht überleben»

Link zum Artikel

Chef-Korrespondent der «New York Times»: «Die Leute sind hungrig auf Trump-Storys»

Link zum Artikel

Die Trump-Show verzückt die Manager, doch nicht alle lassen sich aus dem Takt bringen

Link zum Artikel

Trump und die «Pipi-Tapes»: Wer lügt?

Link zum Artikel

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Link zum Artikel

Bringt das «Steele-Dossier» Trump zu Fall? Diese neuen Details sagen: Ja!

Link zum Artikel

Zu fett, Haarausfall, geistig «topfit» – Trumps Gesundheitszustand in 4 Punkten

Link zum Artikel

Jetzt räumen die Milliardäre auf – das sind die Folgen des Trump/Bannon-Krieges

Link zum Artikel

Geheime Screenshots aufgetaucht – weshalb Donald Trump WIRKLICH in die Schweiz kommt 😂

Link zum Artikel

470'000 Trump-Retweets kamen von automatischen Accounts in Russland

Link zum Artikel

«Ein Krieg in Korea wäre wirtschaftlich zu verkraften»

Link zum Artikel

Die Hatz auf Mueller wird zur Gefahr für die US-Demokratie

Link zum Artikel

Während du dich über ihn aufregst, macht Trump Pläne für seine Wiederwahl

Link zum Artikel

Hillary Clinton überrascht bei den Grammys das Publikum – und Donald Trump ...

Link zum Artikel

Für Trump naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moelal 09.01.2018 19:41
    Highlight Highlight Hauptsache der Trump ist weg, koste es was wolle! Das sind gut investierte Millionen, denn sie werden Milliarden sparen helfen.
  • sowhat 09.01.2018 19:25
    Highlight Highlight Ja klar, erst,mal motzen, dass er reich ist. Also muss er auch ein schlechter Mensch sein. Ein bisschen differenzierter dürfte von Watsonlesern schon argumentiert werden.
    Er sollte erst dies und oder das. OMG, seid doch einfach froh, dass da eine Kohle in die Hand nimmt und das oragne Monster von den gefährlichen Hebeln weg zu bringen. Hat es denn eurer Meinung nach nicht schon genug Schaden angerichtet?
  • aglio e olio 09.01.2018 11:56
    Highlight Highlight Wieder so einer der denkt, mit seinem Geldmitteln die Palarmentarier zu beeinflussen sei ok. Ist es m.M.n. nicht. Auch wenn mir dessen Ziel passen würde.
    Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
    Das Geld wäre besser für die Entwicklung einer breit gebildeten, gerechten Zivilgesellschaft investiert.
    • Cross 09.01.2018 12:34
      Highlight Highlight Wilkommen in der Realität :)
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 09.01.2018 12:39
      Highlight Highlight Aye. Gescheite Ansicht!
    • phreko 09.01.2018 13:05
      Highlight Highlight Mit 30mio kommt man bei der Bildung von 300mio Menschen wie weit?

    Weitere Antworten anzeigen

Trump kommt doch nicht in die Schweiz – der US-Präsident sagt WEF-Besuch ab

US-Präsident Donald Trump hat wegen der Haushaltssperre seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum (WEF) Ende Januar in Davos abgesagt. Zuvor hatte er bereits angedeutet, eine Absage wegen der Lage in den USA zu erwägen.

«Wegen der Uneinsichtigkeit der Demokraten den Grenzschutz betreffend und der Wichtigkeit von Sicherheit für unser Land, sage ich hochachtungsvoll meine sehr wichtige Reise nach Davos in der Schweiz zum Weltwirtschaftsforum ab», twitterte Trump am Donnerstag.

Das WEF findet vom 21. …

Artikel lesen
Link zum Artikel