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Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, gleichzeitig einer seiner engsten Berater, ist der Enkel von Holocaust-Überlebenden. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trump prangert zum Holocaust-Gedenktag in Israel Antisemitismus an

24.04.17, 06:04 24.04.17, 06:41

Nach mehrfacher Kritik an Erklärungen seiner Regierung zum Holocaust hat US-Präsident Donald Trump dem Antisemitismus den Kampf angesagt. «Wir müssen Vorurteile und Antisemitismus ausmerzen, wo immer sie anzutreffen sind», sagte Trump.

«Amerika steht an der Seite Israels.»

US-Präsident Donald Trump.

Der Mord an sechs Millionen Juden durch die Nazis lasse sich «mit Worten nicht beschreiben», kein «menschliches Herz» könne dieses Morden durch das «Böse» verkraften, erklärte Trump in einer Videobotschaft an die New Yorker Vollversammlung des Jüdischen Weltkongresses anlässlich des Holocaust-Gedenktags in Israel.

Gleichzeitig zollte Trump Israel und dem Durchhaltewillen der Juden seinen Tribut. Niemand dürfe die Drohungen «eines Regimes» ignorieren, das «offen von Israels Zerstörung spricht», sagte er und fügte hinzu, «Amerika steht an der Seite Israels».

Im Januar hatte eine Erklärung des Weissen Hauses zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Stirnrunzeln gesorgt, in der das Schicksal der sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden unerwähnt blieb.

Mitte April rief dann Trumps Pressesprecher mit einem verfehlten Vergleich zwischen Hitler und dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad empörte Reaktionen hervor. Trumps Kritiker und politische Gegner sagen, sein Wahlsieg habe Neo-Nazis und rechtsextreme Gruppen ermutigt.

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, gleichzeitig einer seiner engsten Berater, ist der Enkel von Holocaust-Überlebenden, seine Tochter Ivanka trat 2009 zum Judentum über. (sda/afp)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sisiphos 24.04.2017 10:54
    Highlight Hatte Trump schon mal eine Meinung? Ja, viele und die ändern im Minutentakt. Aber Ahnung hat er keine. Schon gar nicht von Ethik und Moral. Dieses orangene Frettchen ist eine Schande für die Menschheit und lässt als amerikanischer President über die Rechtmässigkeit des Tyrannenmords nachdenken
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  • roger.schmid 24.04.2017 10:18
    Highlight «Wir müssen Vorurteile und Antisemitismus ausmerzen, wo immer sie anzutreffen sind», sagte Trump.. 😂 jaja, Vorurteile ausmerzen - damit hat er bereits im Wahlkampf geglänzt. Darin ist er richtig stark 😂
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  • rodolofo 24.04.2017 07:08
    Highlight Vordergründig geht es um die Juden und um Anti-Semitismus.
    Hintergründig und als "des Pudels Kern" geht es um Israel und dessen Faschistische Siedlung-Politik!
    Der Umgang mit den Palästinensern in einer Rassistischen Apartheid-Gesellschaft ist das Muster für den Umgang der US-Gesellschaft mit den Afro-Amerikanern und mit anderen Minderheiten!
    Das alte Südafrika der weissen Herrenrasse lässt grüssen...
    Und der Ku Klux Klan ist auch mit von der Partie.
    Ach wie ich diese Art von USA hasse!
    Scheiss drauf auf diesen Scheiss!
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    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 09:32
      Highlight Ach rodolofo, warst du in Rhodesien damals? Schade, hätte deinen Horizont erweitert. Stadtkindliches rumproleten klingt im watson Forum stark.

      Trump trifft damit wohl einen wunden Punkt der europäischen Linken haha! Zeigt aber wie nahe ihr dem Islamismus seid.
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    • äti 24.04.2017 10:33
      Highlight @stipps: "Stadtkindliches rumproleten klingt im watson Forum stark" - genau. Aber, wenn selber, dann grandios. Sehr typisch.
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    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 12:56
      Highlight @äti: A) bin kein Stadtkind B) Ku Klux, weisse Herrenrasse, rassistische Apartheid-Gesellschaft etc. klingt natürlich sehr distinguiert gell äti ^^ *gröhl*
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    • äti 24.04.2017 16:00
      Highlight @stipps: dein letzter Abschnitt war gemeint. *grunz*
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    • rodolofo 24.04.2017 22:01
      Highlight Stipps, wie immer ohne Grips.
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