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Erstes Handshake zwischen Putin und Trump

Trump plaudert erstmals über Putin-Treffen – und bittet zum Gruppen-Gebet im Oval Office😲

13.07.17, 03:27 13.07.17, 10:53


Nach dem Ende des G20-Gipfels ist Donald Trump tagelang auf Tauchstation gegangen. Laut Insidern aus dem West-Wing hat der US-Präsident in dieser Zeit vor allem Fernsehen geschaut. Und über die jüngsten Berichte zur Russland-Connection des Trump-Clans geschäumt. 

Das Putin-Meeting

Nun hat er sich erstmals zu seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäussert. «Ich denke, wir haben uns sehr gut verstanden, und das ist keine schlechte Sache. Das ist eine gute Sache», sagte Trump in einem Interview mit dem christlichen US-Sender CBN (Christian Broadcasting Network). Das Meeting sei «exzellent» gewesen.

Zur ganzen Russland-Affäre erklärte er sich nur vage. Er sei sich sicher, dass Putin Hillary Clinton als Präsidentin favorisiert habe. «Wenn Hillary gewonnen hätte, wäre unser Militär dezimiert worden. Unsere Energie wäre viel teurer geworden. Das ist etwas, was Putin an mir nicht schätzt». Deshalb ergebe es keinen Sinn, wenn es heisst Putin habe ihn als Kandidaten favorisiert. Er selbst tue in vielen Bereichen das «genaue Gegenteil» von dem, was der russische Präsident wünsche.

Und ja, dann haute Trump nochmals in die Tasten und äusserte sich zur Russland-Affäre, in der sein Sohn derzeit im Zentrum des Interesses steht. «Das ist die grösste Hexenjagd aller Zeiten», twitterte Trump. 

Die Grätsche des neuen FBI-Direktors

Da grätschte ihm ausgerechnet der von Trump höchstpersönlich nominierte künftige FBI-Direktor Christopher Wray rein. «Ich sehe nicht, dass Sonderermittler Robert Mueller eine Hexenjagd betreibt», sagte Wray bei einem Hearing

Der designierte FBI-Chef Wray im Hearing.  Video: YouTube/Washington Post

Und wie steht's bei Wray mit der Loyalität? Was würde er tun, wenn der Präsident von ihm unsaubere Aktionen verlangen würde? «Zuerst würde ich versuchen, mit ihm zu sprechen. Und wenn das nichts bringt, würde ich zurücktreten.»

Das Gruppen-Gebet

Trump Senior hat in den letzten Tagen nicht nur Fernsehen geschaut. Er hat auch gebetet. Und zwar nicht alleine. 

Am Montag hatte sich Trump mit einer Gruppe evangelikanischer Pastoren getroffen. Diese dachten wohl, Trump habe höhere Unterstützung nötig und legten ihm zum Gebet die Hand auf die Schulter. US-Medien sahen natürlich sofort einen Zusammenhang mit der überkochenden Russland-Affäre. Später äusserte sich das Weisse Haus dazu: «Wer nur in einer Krise betet, hat den Sinn nicht verstanden. Die Menschen sollten jeden Tag beten», sagte Trump-Sprecherin Sarah Huckabee Sanders. Es sei lächerlich, das Gebet von Trump in Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen zu stellen. 

(amü)

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 13.07.2017 22:32
    Highlight Jetzt beginnt er auch noch zu beten.
    Der ist ja völlig durchgeknallt.
    Bei all dem Scheiss, was dieser Trump rauslässt, nützt auch beten nichts. Ausser der Gott, den Trump anbetet, ist auch so ein Laferi.
    3 2 Melden
  • Phrosch 13.07.2017 20:44
    Highlight Darf ich mir den Hinweis erlauben, dass es keine "evangelikanische Pastoren" gibt? Es gibt evangelisch (hier bei uns gleich reformiert oder protestantisch) und evangelikal (eine freikirchliche Ausrichtung). Ausserdem käme noch anglikanisch in Frage, also zur englischen Staatskirche gehörend. Alle drei würden Wert darauf legen, nicht mit den anderen in ein einziges Wort gepackt zu werden.
    0 3 Melden
  • D(r)ummer 13.07.2017 16:17
    Highlight Ohne Witz, die Amis (hier der Präsi) und Religion.
    Echt unverständlich für mich.

    Ich muss lachen. Wenn es einen Gott gibt, dann würde der garantiert NICHT einen Präsidenten (egal wie der heisst) einer Grossmacht schützen/unterstützen wollen.
    Im Gegenteil, er würde die Bürger vor dem Präsidenten schützen...
    10 1 Melden
    • Pana 13.07.2017 16:36
      Highlight Etwa so :)
      5 0 Melden
  • Olaf! 13.07.2017 08:27
    Highlight "Wenn Hillary gewonnen hätte, wäre unser Militär dezimiert worden." Aber jetzt wurde mir doch immer von Trump und seinen Supportern erzählt Hillary wäre so ein Warmonger. Interessant...
    57 6 Melden
    • LeChef 13.07.2017 09:18
      Highlight In der wirren Welt der Trump-Anhänger braucht es eben beides: Grosse Armee und gleichzeitig weniger militärische Einsätze ;))
      30 5 Melden
  • rodolofo 13.07.2017 08:16
    Highlight Das Gebet soll wohl vor allem die Evangelikalen bei der Stange halten...
    Ich habe allerdings meine Zweifel, dass das deren Eifersucht auf die Russisch-Orthodoxen Rivalen, die sich ja auch sehr um Trump bemühen, besänftigen wird.
    Jedenfalls zeigt sich in diesem Gebet eine gewisse Verzweiflung. Ein Göttliches Wunder soll jetzt helfen, die bösen Medienleute zu verscheuchen.
    Aber Gott hat sein Wunder bereits vollbracht, indem er den unfähigsten Kandidaten, den es für das Präsidentenamt je gab, zur Wahl verholfen hat!
    Ich glaube nicht, dass noch mehr Wunder möglich ist.
    Aber wir werden es ja sehen.
    25 8 Melden
  • Butzdi 13.07.2017 07:16
    Highlight Ach, die Scheinheiligkeit wird immer unerträglicher und die Lügen immer dreister. Wäre wirklich langsam 'Mueller time'.
    84 8 Melden
    • Hoodoo 13.07.2017 07:43
      Highlight ... glückseelig sind die Armen im Geiste, ...
      33 7 Melden
  • hero70 13.07.2017 07:13
    Highlight "evangelikanischer" ist eine (vermutlich unabsichtliche) Wortneuschöpfung. Gemeint war wohl eher "evangelikaler". Aber als Zusammenzug von "evangelikal" und "amerikanisch" sollte "evangelikanisch" unbedingt den Weg in den Duden finden!
    62 2 Melden
  • Sagitarius 13.07.2017 06:23
    Highlight Ich glaube da nützt beten auch nicht mehr!
    46 9 Melden
  • Dirk Leinher 13.07.2017 05:14
    Highlight Die Welt steht am Rande des 3. Weltkrieges. Trump scheint sich mit Putin nach wie vor verständigen zu wollen.
    Wohl nur Kriegstreiber können darin was Schlechtes sehen.
    14 72 Melden
    • reconquista's creed 13.07.2017 07:34
      Highlight Ich schätze ihren Optimismus, dass sie davon ausgehen, Trump würde bewusste politische Entscheidungen treffen und nicht nur selbstverliebt spontane und eingennützige Aktionen ausführen.
      68 6 Melden
    • Alex23 13.07.2017 07:46
      Highlight Dirk, es geht hier nicht darum, ob sich Trump mit Putin verständigen will oder nicht. Tatsächlich wäre eine lösungsorientierte Zusammenarbeit sinnvoll.
      Wir haben es hier aber mit einem unfähigen Präsidenten zu tun, der mal hü und mal hott schreit, dem es um niemanden ausser sich selbst geht, der von politischen Zusammenhängen keine Ahnung hat und auch nicht bereit ist, dazu zu lernen, der lügt, wenn er den Mund aufmacht, sich den Teufel darum schert, wie es um unseren Planeten bestellt ist, dem der kleine Mann, um den er sich angeblich kümmern wollte, scheissegal ist. DAS ist das Problem.
      70 6 Melden
    • rodolofo 13.07.2017 08:25
      Highlight Dazu verweise ich auf den Artikel im heutigen Tages Anzeiger in der Rubrik "International":
      Ein Falke für Putin
      Er hält nichts vom Minsker Abkommen und will dem Kreml Härte mit Härte vergelten: Kurt Volker, der neue US-Sondergesandte für die Ukraine, ist nicht nach Russlands Geschmack.
      Die Wahl von Trump ist der grösste Betrug aller Zeiten!
      Mit Anti-Establishment und Anti-Kriegstreiberin Hillary-Rhetorik haben das Establishment und die Kriegstreiber die Macht errungen.
      Die Europäisch zurückhaltenden Friedens-Bemühungen werden lächerlich gemacht. Militärische "Lösungen" werden gesucht...
      24 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnuderbueb 13.07.2017 04:13
    Highlight Das Weisse Haus erinnert mich immer mehr an einen Sektentempel. Ich hoffe, dass sich meine Befürchtung, die USA könnten von einem christlichen Übereifererstaat in einen christlichen Gottesstaat abtrifften, nicht bewahrheitet. Hoffentlich sind die Führungs-Tage dieses Geld und Lügengurus bald gezählt.
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