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Brexit-Farage kehrt ins EU-Parlament zurück: «Jetzt lacht ihr mich nicht mehr aus, nicht wahr?»

Das EU-Parlament in Brüssel kam wegen des Brexits zu einer Sondersitzung zusammen. Ukip-Chef Nigel Farage feierte sich und den EU-Austritt. Zahlreiche Abgeordnete quittierten seinen Auftritt mit Pfiffen.

28.06.16, 14:05 28.06.16, 14:20


Ein Artikel von

Das Europaparlament ist nach dem Brexit-Votum der Briten zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Als der Chef der britischen Ukip, Nigel Farage, ans Rednerpult trat, wurde es laut im Plenum, es gab Pfiffe und Buhrufe. Farage, der seit Jahren für einen EU-Austritt Grossbritanniens kämpft, feierte den Brexit – und sich selbst. Als er vor 17 Jahren seine Austrittskampagne vorgestellt habe, hätten ihn alle ausgelacht. «Jetzt lachen Sie nicht mehr, oder?», so Farage.

Der Rechtspopulist warf den EU-Politikern Betrug vor. Die politische Union sei den Bürgern heimlich und «ohne je die Wahrheit gesagt zu haben» aufgezwungen worden.

«Jetzt lachen Sie nicht mehr, oder?»: Farages Rede.

Für Aufsehen sorgte der herzliche persönliche Umgang von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit Farage. Beide besprachen sich vor der Debatte im Parlamentssaal und tauschten vertraulich Worte aus. Als Farage sich von Juncker entfernen wollte, zog Juncker den Rechtspopulisten zurück und gab ihm Luftküsse auf die Wange.

Video: watson.ch

«Wir werden mit euch Handel treiben, wir werden mit euch kooperieren. Wir werden euer bester Freund auf der Welt sein.»

Ukip-Chef Farage

Später ging Juncker aber Farage und die Ukip-Leute hart an. Die Ukip-Abgeordneten hatten applaudiert, als Juncker erklärte, man müsse das demokratische Votum der Briten zum Brexit respektieren. «Das ist das letzte Mal, dass Sie hier applaudieren», so Juncker. Er sei in gewisser Weise «wirklich überrascht darüber, dass Sie hier sind. Sie haben für den Austritt gekämpft. Das britische Volk hat für den Austritt gestimmt. Warum sind Sie hier?»

«Warum sind Sie hier?»: Junckers Rede.

Das Brexit-Votum nannte Farage ein «Erdbeben». Grossbritannien werde nicht der letzte Mitgliedstaat sein, der die EU verlässt, drohte der Ukip-Parteichef.

«Wir bedauern zutiefst die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich uns verlassen will, aber Ihnen sind wir politisch und menschlich zutiefst verbunden.»

EU-Parlamentspräsident Schulz

Mehrmals musste Parlamentspräsident Martin Schulz während Farages kurzer Rede das Plenum beruhigen – zum Beispiel als der den Abgeordneten unterstellte, «fast niemand» von ihnen sei in seinem Leben «je einer vernünftigen Tätigkeit» nachgegangen oder einer wirklichen Arbeit. Schulz sagte in Richtung der lärmenden Parlamentarier: «Sie benehmen sich gerade, wie sich die Ukip normalerweise benimmt». Auch an Farage wandte sich Schulz: Dessen Bemerkung, dass «die Kollegen hier nie einen richtigen Job gemacht haben, geht so nicht». Farage solle nicht von sich auf andere schliessen.

Farage forderte, dass nach dem Brexit mit «einer vernünftigen und erwachsenen Haltung» ein neues Abkommen zwischen Grossbritannien und der EU geschlossen werden solle. «Wir werden mit euch Handel treiben, wir werden mit euch kooperieren», sagte der EU-Abgeordnete. «Wir werden euer bester Freund auf der Welt sein.» Farage schickte aber eine Warnung hinterher: Sollte es eine solche Vereinbarung nicht geben, wären die Konsequenzen für die EU viel schlimmer als für sein Land.

«Ich möchte, dass Grossbritannien seine Position klärt. Nicht heute, nicht morgen früh, aber doch recht schnell. Wir können uns nicht auf einen langen Zeitraum der Ungewissheit einlassen.»

EU-Kommissionspräsident Juncker

Begonnen hatte die Debatte mit Dankesworten von Parlamentspräsident Martin Schulz an die britischen Mitarbeiter und Abgeordneten des Hauses. «Wir bedauern zutiefst die Entscheidung, dass das Vereinigte Königreich uns verlassen will, aber Ihnen sind wir politisch und menschlich zutiefst verbunden.» Schulz dankte auch dem scheidenden EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill aus Grossbritannien, der beim Applaus seiner anwesenden Kommissionskollegen sichtlich bewegt war.

EU-Kommissionspräsident Juncker forderte Grossbritannien zum schnellen Handeln auf. «Ich möchte, dass Grossbritannien seine Position klärt. Nicht heute, nicht morgen früh, aber doch recht schnell. Wir können uns nicht auf einen langen Zeitraum der Ungewissheit einlassen», sagte Juncker bei der Sondersitzung. Bevor Grossbritannien seinen Wunsch nach einem EU-Austritt nicht offiziell angemeldet habe, gebe es auch keine Verhandlungen. «Ich habe meinen Kommissaren verboten, mit Vertretern der britischen Regierung zu diskutieren. Solange es keine Notifizierung gibt, gibt es auch keine Verhandlungen.»

anr/dpa/Reuters

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 28.06.2016 21:32
    Highlight Farage hat hoer nur seine Meinung und die DEMOKRATISCHE Abstimmung verteidigt. Ich sehe überhaupt kein Grund, um auf ihm herumzuhacken. Aber wer einen Fehler sucht, der wird ihn auch finden.
    15 8 Melden
  • DerGrund 28.06.2016 19:20
    Highlight Was für ein überdimensionierter Kindergarten...beleidigen, beleidigt sein, demonstrativ nicht zuhören, ausbuhen, Schadenfreude...alles Dinge die es auf einer grossen politischen Bühne eigentlich nicht geben darf. Ich vermisse Lösungsorientiertheit, Konkordanz, Pragmatismus und Objektivität.
    24 3 Melden
    • Hierundjetzt 28.06.2016 20:55
      Highlight Stimmt, wir haben keinen Nationalrat Blocher der andere Ratskollegen beleidigt, oder einen Köppel der bei Bundesräten Rechtsbruch erfindet. Seit wann die SVP Lösungsorientiert ist müssen Sie mir auch mal erklären. Pragmatismus bei der SP? Ach ja, seit wann den?

      Ich wäre daher sehr vorsichtig mit dem blutten Finger auf andere zu zeigen.
      3 12 Melden
    • Froggr 28.06.2016 21:24
      Highlight Die EU eben..
      7 4 Melden
  • Howard271 28.06.2016 17:15
    Highlight Ich war ja selbst auch gegen den Brexit und finde es immer noch eine schlechte Idee, aber mit dieser Arroganz von Juncker (siehe Video) muss sich die EU ja nicht über ihr schlechtes Image wundern...
    29 14 Melden
    • Fabio74 28.06.2016 19:55
      Highlight wegen solcher Obeflächlichkeiten?
      8 8 Melden
    • Froggr 28.06.2016 21:26
      Highlight Fabio74: Wenn es so an der Oberfläche aussieht, will ich mir gar nicht vorstellen wie es im inneren aussieht...
      9 2 Melden
    • Howard271 28.06.2016 22:41
      Highlight Diese Oberflächlichkeiten sind halt das einzige, was vielleicht 80% über die EU direkt sehen und hören - und sei es nur im Vorbeigehen.
      2 1 Melden
  • Hammerschlegel 28.06.2016 17:12
    Highlight Das Gerede von der soooo undemokratischen EU bin ich mir langsam aber sicher leid. Die Gesetzgebung erfolgt vom EU Rat (demokratisch gewählte Regierungschefs) und vom EU Parlament (demokratisch gewählte Volksvertreter). Das Initiativrecht fehlt zwar (noch) aber das ist auf diesem Niveau ja eher problematisch. die Regierungschefs and Volksvertreter können abgewählt werden. Und jedes der 28 bzw 27 Länder hat ein Vetorecht.
    25 18 Melden
    • nilson80 28.06.2016 20:29
      Highlight Danke. Man muss nicht jeden Mist verteidigen der in Brüssel gemacht wird, aber kann auch nicht jedes Versagen nationaler Regierungen damit rechtfertigen. Die EU ist kein komischer Kampfstern, sondern die Summe aller Teile. Ein beliebtes Bonmot von B. Johnson im Brexit Wahlkampf war die Frage wer den seinen Europaabgeordneten kenne. Eigentlich eine gute Frage, allerdings auch bezüglich der Verantwortung der Wähler. Die demokratischen Möglichkeiten werden nicht im Ansatz genutzt. Der Ruf nach Volksabstimmungen darf nicht eine Ausrede für die Trägheit der Stimmbürger sein.
      7 2 Melden
  • Friendo-86 28.06.2016 16:43
    Highlight Die folgende Aussage zeigt sinnbildlich, wie sich die Damen und Herren im Parlament benehmen: Dessen Bemerkung, dass «die Kollegen hier nie einen richtigen Job gemacht haben, geht so nicht». Farage solle nicht von sich auf andere schliessen.

    Herr Schulz wirft also Farrage vor, den anderen Parlamentariern einen unhaltbaren Vorwurf zu machen; allerdings nur, um Farrage sogleich den gleichen Vorwurf zu machen.

    Kindergartenzeugs.
    26 5 Melden
  • whatthepuck 28.06.2016 16:43
    Highlight Die Reaktion von Juncker mag cool sein aber ist doch genau mit ein Grund weshalb die EU bei vielen Bürgern unbeliebt ist. Man sollte die Staaten motivieren, miteinander zu arbeiten und nicht drohen, wenn das jemand nicht will.

    Es ist erstaunlich zu beobachten wie man nun vielerorts eine anti-Brexit-Haltung mit einer pro-EU-Haltung verwechselt. Das ist doch nicht das gleiche. Gerade hierzulande, wo das Thema EU endlich auch bei der Linken vom Tisch ist.
    18 5 Melden
    • MARTHAR 28.06.2016 18:01
      Highlight Ich denke, das ist hier missverständlich. Juncker wendet sich nicht an alle britischen Parlamentarier, sondern explizit an die von UKIP. Und deren Auftauchen ist doch nun wirklich sonderbar. Und jmd wie Farage anderen vorwirft, noch nie gearbeitet zu haben, ist blanker Hohn. Ich bin nicht der Meinung, dass man zu diesem der Lüge offenbarten Rechtspopulisten freundlich sein muss. Im Übrigen akzeptiert die EU ja den Entscheid von UK. Nur will da plötzlich niemand mehr das Gesuch einreichen.
      21 6 Melden
    • Fabio74 28.06.2016 19:56
      Highlight Grundsätzlich gelten deine Grundsätze auch für die Gegenseite. Aber wegen deswegen die EU hasst, kann etwas nicht stimmen
      2 2 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 28.06.2016 14:51
    Highlight In UK hat das BRexit weitgehende personelle Konsequenzen bis hin zu einer Regierungsumbildung.

    In der EU machen die Verantwortlichen weiter wie gehabt. Offenbar sehen sie sich nicht in der Verantwortung für das Desaster.

    Es kommt den Alten in der EU nicht in den Sinn, selber Verantwortung für ihr Missmanagement zu übernehmen und konsequenterweise zurück zu treten, um Platz für neue und junge Kräfte zu machen. Das wäre aber naheliegend und längst fällig.

    Die EU-Kommission sollte nun die Verantwortung übernehmen und in Corpore zurück treten.
    55 29 Melden
    • Fabio74 28.06.2016 15:44
      Highlight wenn GB austritt muss die EU-Spitze zurückteten? Weil Cameron das Referendum durchführen liess?
      Die Verantwortung hockt in Downing St 10.
      27 12 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 28.06.2016 15:50
      Highlight deleted_x: die Kern-Aufgabe der EU-Kommission wäre, die EU zusammen zu führen und zusammen zu halten. Das ist ihr offensichtlich nicht gelungen. Die Fliehkräfte nehmen sogar noch zu.

      In Art. 1 des EU-Vertrags wird eine "möglichst bürgernahe Entscheidfindung" festgeschrieben.

      "Möglichst bürgernah" fehlt der EU-Kommission. Das kann sie offensichtlich nicht.

      Daher soll die alte (zu Bürgernähe unfähige) Garde zurücktreten, Platz machen, damit Neue dann "möglichst bürgernahe" Entscheidfindungen einführen und die EU wieder glaubwürdig machen..

      Ich plädiere als eher FÜR direkte Demokratie.
      19 11 Melden
    • Stachanowist 28.06.2016 15:51
      Highlight @ Lorent

      "In der EU machen die Verantwortlichen weiter wie gehabt."

      Der Brexit ist noch keine Woche her. Dein Urteil ist etwas gar vorschnell.
      23 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 28.06.2016 14:38
    Highlight Ich bin eigentlich gegen den Brexit und Farage. Aber bei dem ganzen "mimimi" von Juncker und co. wünscht man sich irgendwie schon dass England eine Lawine auslöst und noch diverse andere Länder abhauen.
    58 26 Melden
    • Asmodeus 28.06.2016 15:50
      Highlight Hui da hat jemand aber Anger Issues :)


      Nur zu Deiner Information. Johnsons Lügen und Farages Rassismus sind ein extremes Problem aber nicht der Grund für den Brexit und nicht der Grund dafür, dass in ganz Europa die Randparteien immer stärker werden.

      Hauptschuld trägt der menschenverachtende Kapitalismus und sein Paradebeispiel sind die USA und die EU.

      Zum Wohle des Geldes lässt man in Griechenland Menschen sterben.
      Anstatt Arbeitsplätze zu schaffen werden die Banken und Milliardäre finanziell gefördert.

      Das aktuelle System ist korrupt. Die Leute fliehen darum in ein Neues. (Schlimmeres)
      34 6 Melden
    • Asmodeus 28.06.2016 15:58
      Highlight Oder anders gesagt.

      Das Hochhaus EU steht seit längerem im Flammen oder zumindest raucht es sehr stark. Die Elite hockt in ihren klimatisierten Räumen mit Frischluftzufuhr und der Rest bekommt ein immer stärkeres, mulmiges Gefühl.

      Die Briten sind nun aus Furcht vor den Flammen aus dem Fenster gesprungen. Wie hart der Aufprall sein wird, wird sich zeigen.

      Dass Le Pen, AFD, Johnson etc. davon profitieren ist, dass sie jemand anderem die Schuld an allen Problemen anhängen können.

      Das ist Politik. Die Leute mit Flammenwerfern zeigen auf diejenigen mit Zündhölzern und schreien "BRANDSTIFTER"
      26 3 Melden
    • opwulf 28.06.2016 16:36
      Highlight Was wir tun sollten ist einen europäischen Wirtschaftsraum von föderalistischen Staaten zu gründen - ja genau - nach Vorbild Schweiz! Jedes Land das geographisch in Europa liegt sollte automatisch dabei sein (anstatt einen Elite Club mit Aufnahmeregeln die je nach Aufnahmekandidat mal mehr mal weniger streng angewendet werden)! Schliesslich und deiner Logik folgend Herr/Frau Gelöscht - sind wir das Land das am längsten die liebliche Frucht des Friedens kosten dürfen! Wir sind also Vorbild! Und noch was - wir sollten die Diversität förden anstatt künstliche Gleichmacherei - wie bei uns hier ;-)
      11 2 Melden
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  • icaruus 28.06.2016 14:32
    Highlight "Der Rechtspopulist warf den EU-Politikern Betrug vor. Die politische Union sei den Bürgern heimlich und «ohne je die Wahrheit gesagt zu haben» aufgezwungen worden." War nicht Farage derjenige, welcher falsche Versprechen dem Britischen Volk gemacht hat und ein paar Stunden nach Abstimmungsende den Schwanz einzog?
    75 36 Melden
    • ElendesPack 28.06.2016 14:49
      Highlight Aber inhaltlich hat er trotzdem Recht. Von den Ursprüngen der Montanunion bis zur EU wurde Schritt um Schritt von einer Elite vollzogen, die sich niemals auch nur einen Deut um Volksmeinungen oder umfassende Informationen scherte.
      47 20 Melden
    • opwulf 28.06.2016 15:11
      Highlight Icaruus: Ich glaube die EU wie auch unsere Politiker machen Wahlversprechen welche sie zum grossen Teil nicht einhalten. Jetzt sieht man die Situation überall - alle Seiten wefen sich gegenseitig vor was sie gegenseitig nicht einhalten. Die EU ist genau so ein Rosenenpickerverein wie man es der Schweiz oder England vorwerfen kann. Klar haben wir Einzelne Präferenzen je nachdem wer uns ideologisch näher steht - aber schauen wir nach Afrika - wo die EU den afrikanischen Markt mit steuersubventierten Gütern überschwemmt? Und dann über Wirtschaftsflüchtlinge wundern? EU Aussengrenzen rassistisch?
      9 5 Melden
    • fuegy 28.06.2016 15:31
      Highlight Nein hat er nicht! Was meinst Du, wer diese "Elite" gewählt hat!? Nicht die Elite selbst oder so, nein, das jeweilige Volk der Länder hat diese "Elite" gewählt! Die Amtsperiode ist, glaube ich, 5 Jahre, solange hat das Volk seine von sich demokratisch gewählten Vertreter zu "ertragen". Das selbe in grün wie in der Schweiz mit Bern, nur ein bisschen anders was das System betrifft mit Brüssel.
      12 9 Melden
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  • Micha Moser 28.06.2016 14:24
    Highlight Mit Aussagen wie diesen bestätigt er nur das man ihn nicht umsonst auslachte.
    38 35 Melden

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