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Ungarn-Präsident Orban wird von wütendem Belgier zusammengestaucht – und zwar so was von



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Verhofstadt staucht Orban zusammen.

Ungarn ist momentan nicht sonderlich beliebt bei der EU. Auf die ständige Stimmungsmache gegen Brüssel agierten die EU-Abgeordneten mit grossem Unmut.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban musste sich am Mittwoch im EU-Parlament einiges anhören. Besonders die Wutrede von Guy Verhofstadt, belgischer Politiker der Flämischen Liberalen und Demokraten, hatte es in sich.

In seiner fünf minütigen Ansprache kritisierte er Orbans Politik heftig. Sie sei eine «moderne Version des Kommunismus» wie unter Stalin und Orban versuche all seine Feinde auszumerzen, so Verhofstadt.

Er legte Orban indirekt sogar den Austritt aus der EU nahe: «Sie wollen das Geld der EU, nicht aber ihre Werte.» Er habe grösseren Respekt vor Euroskeptikern, die immerhin offen sagten, «dass sie die Werte der EU ablehnen und austreten wollen.» (nfr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stojan 29.04.2017 05:24
    Highlight Highlight Uhhh bekommt Orban ja gleich Angst.
  • sherpa 28.04.2017 09:53
    Highlight Highlight Bei Orban, dem eigensinnigen und extremen Rechtspopulisten muss man, wie bei Erdogan und Co., immer auf alles gefasst sein. All diese "Politiker" haben nur ihre eigene Macht im Visier und werden wohl nie eine gelebte Demokratie akzeptieren.
  • rodolofo 28.04.2017 07:22
    Highlight Highlight Super!
    Diese Standpauke war fällig!
    Diese ehemaligen Ostblock-Kommunisten sind dermassen Geldgierig und Charakterlos, dass sie mit allen Mitteln an Geld und Macht herankommen wollen...
    In Orwell's "Farm der Tiere" sind das die Schweine, die die Macht auf dem Bauernhof übernommen haben, nachdem der Bauer verjagt worden war.
    Jetzt wünschten wir uns den Bauern zurück, aber verhandeln müssen wir mit den Schweinen...
    • Luca Brasi 28.04.2017 10:59
      Highlight Highlight Orban ist aber nicht wirklich ein klassischer Vertreter der ehemaligen Ostblock-Kommunisten.

      http://www.n-tv.de/politik/Viktor-Orban-in-vier-Daten-article17505436.html

      Unter ihm bekam die neue ungarische Verfassung stärkere nationalistische und christliche Betonungen (z.B. ist nun die Stephanskrone nicht mehr im Museum sondern im Parlament ausgestellt).
      Er befürwortet aber autoritäre Strukturen wie sie Putin besitzt. Ich würde ihn eher als ehemaligen Liberalen einstufen, der nun auf Autoritarismus und Nationalismus setzt.
    • rodolofo 28.04.2017 22:20
      Highlight Highlight @ Luca Brasi
      Diese charakterlosen Funktionäre haben ein feines Gespür dafür, woher der Wind weht.
      Und jetzt weht eine steife Bise von Rechts...
  • Juliet Bravo 27.04.2017 23:34
    Highlight Highlight Was für eine grossartige Rede!
    Wäre für uns Schweizer gut, wir könnten da im Parlament eine Rolle spielen. Zu sagen hätten wir einiges.
    • Telomerase 28.04.2017 07:31
      Highlight Highlight Aber zuhören würde trotzdem niemand.
  • Cheesemaster Flex 27.04.2017 23:28
    Highlight Highlight Ich teile die Zustimmung hier nur teilweise.

    Hab die Rede gehört. Das er die undemokratische Einflussnahme von George Soros zur Sprache brachte fand ich mutig und gut.

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/orban-gegen-soros/

    Bin trotzdem kein Freund von Orban, wollte er doch wer sich erinnern mag u.a. tatsächlich eine Internetsteuer einführen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Orban-zieht-umstrittene-InternetSteuer-zurueck/story/19476687

    Tja is leida nicht immer allse schwarz/weiss. Drum hier noch was für die Poeten ;)

    https://genius.com/Inflabluntahz-kopf-gegen-herz-lyrics
    • Cheesemaster Flex 28.04.2017 00:18
      Highlight Highlight Nicht das es mein Ego verletzen würde, aber die ersten Blitze kamen zu schnell als dass jemand die angefügten Links gelesen haben könnte...
    • Fabio74 28.04.2017 07:40
      Highlight Highlight Den Blitz für die Soros-Hetze
    • opwulf 28.04.2017 08:39
      Highlight Highlight Fabio: "Soros und seine Wette gegen das Pfund" (obwohl es noch zig weitere hätte) sind Grund genug gegen ihn zu hetzen! Das man Buffet gut finden kann, verstehe ich! Aber bei Soros der dann noch von sozial denkenden Menschen verteidigt wird, hört der Spass auf! Erinnert mich an Tony Blairs Links!
  • Don Alejandro 27.04.2017 21:16
    Highlight Highlight Ungarn ist jährlicher Nettoempfänger von über 2,6 Mrd. EUR in direkten Geldzuflüssen. Indirekt proftiert Ungarn aufgrund des Marktzutritts in die EU geschätzt auf 20-30 Mrd. rund 1/4 - 1/3 des BIP: Resultierend aus Investitionen ausländischer Firmen und deren Wertschöpungspotenzial im Inland. Hauptsächlich auch, weil als Mitglied der EU ist Rechtssicherheit gewährleistet. Will heissen; einfach den Geldhahn zudrehen und das Problem löst sich von selbst. Money talks hard, das wird auch ein anderer Diktator - der vom Bospurus - noch bald merken...
    • pamayer 27.04.2017 21:56
      Highlight Highlight Nestlé und Novartis sind bekanntlich grad am überlegen, ihre Investitionen in der Türkei zu überdenken.

      Könnte für Erdi einschneidend werden.
    • Juliet Bravo 27.04.2017 23:38
      Highlight Highlight Frau Doktor, das hat wie gewohnt mehr mit Geld als mit Anstand zu tun.
    • FrancoL 28.04.2017 00:03
      Highlight Highlight @Frau Dr. Holla die Waldfee; Leider geht es da weniger um Anstand sondern um die Angst das Gesicht zu verlieren und somit grosses Geld liegen zu lassen. Nenn noch wäre es zu begrüssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 27.04.2017 19:24
    Highlight Highlight Stark und vielleicht auch ein Weckruf an alle anderen die sich in der EU nur eine Melkkuh sehen, aber nichts dazu beitragen wollen.

    Das heisst aber auch einen Weckruf an alle die Schläfer in der EU die die EU an die Wand fahren mögen Hauptsache sie können noch einige Jährchen ihren Stuhl retten.

    Es muss einen Ruck durch die Gemeinschaft und da müssen die Sesselhocker und die Orbans weg! Es muss im Nachgang an den Brexit eine Reformation eingeleitet werden die diesen Namen verdient. Reformieren heisst aber auch ALLE in die Verantwortung nehmen, darum haben Orbans da keinen Platz.
    • FrancoL 27.04.2017 23:08
      Highlight Highlight @Frau Dr. Holla die Waldfee.
      Es müssen mehr Menschen tief im Inneren an die europäische Idee glauben, dann erst wird ein Ruck durch die erstarrten Reihen gehen. Das wird dann der Fall sein wenn der Egoismus etwas zurückgedrängt wird und man Platz auch für andere lässt.
      Ich denke dieser Ruck wird durch die Reihen gehen, allerdings nicht in den nächsten Jahren, da geht der Pendel immer noch in Richtung Einzelstaat-Egoismus, doch ich bin zuversichtlich dass die Weltlage auch vielen Verknöcherten und Ängstlichen nahe legen wird an Europa zu glauben ohne dass man seine Identität verraten muss.
    • Juliet Bravo 28.04.2017 01:09
      Highlight Highlight (was fürs europäische Herz:
      Play Icon
      )
    • rodolofo 28.04.2017 07:39
      Highlight Highlight Lieber FrancoL,
      Ich sehe Licht am Ende des Rechsnationalen, Neo-Religiös-Inquisitorischen Tunnels!
      Ich sehe den Welt-Frühling kommen!
      Hörst Du nicht auch, wie die Vögelein zwitschern?
      All die modernen, urbanen Macrons und Kleinerts
      sammeln bereits eifrig Material für Ihre Nester.
      Auch der Kuckuck beobachtet ihr emsiges Treiben sehr interessiert! Er wird sich zu gegebenem Zeitpunkt und gemachte Nest setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boogie Lakeland 27.04.2017 18:54
    Highlight Highlight Recht hat er!
  • DrMabuse 27.04.2017 18:54
    Highlight Highlight Orban ist ein erbärmlicher und änstlicher lakaie!
  • Juliet Bravo 27.04.2017 18:34
    Highlight Highlight Gut so! Jemand muss es diesen "Fünfer-und-Weggli"-EU-Verächtern mal gehörig and den Grind werfen.
  • Raembe 27.04.2017 18:31
    Highlight Highlight Respekt, Jmd musste es dem Typen mal sagen.
  • Herren 27.04.2017 17:46
    Highlight Highlight Wow. Ned Stark legt sich mit dem Haus Orban an.
    • Hallosager 27.04.2017 22:39
      Highlight Highlight Beim zweiten Blick nach deinem Kommentar.. Hat was 😂😂👍
  • Gähn on the rocks 27.04.2017 17:31
    Highlight Highlight go guy!
    direkt ansprechen, fakten benennen, klar und deutlich.
    like!
  • Echo der Zeit 27.04.2017 17:29
    Highlight Highlight Geile Siech!
  • jachen 27.04.2017 16:31
    Highlight Highlight Solche Politiker wünsche ich mir auch bei uns.
  • Sheriff_Rooster_Cockburn 27.04.2017 16:26
    Highlight Highlight "Wie würden sie das nennen? Nicht besonders mutig, würde ich sagen!"
    Hahaha, REKT!

    (Hab gar nicht mitbekommen, dass der Orbi die Todesstrafe einführen wollte? Ist Todesstrafe in Europa in letzter zeit im Trend??)
  • MacB 27.04.2017 16:25
    Highlight Highlight Wow! Recht hat er!

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