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Brexit-Minister geht davon aus, bis Ende März eine Vereinbarung mit der EU zu haben



Der britische Brexit-Minister David Davis rechnet damit, «bis Ende März» mit Brüssel eine Vereinbarung über die angestrebte Übergangsphase nach dem EU-Austritt Grossbritanniens zu erreichen. Dies sagte er am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss in London.

Davis sehe die hitzigen Diskussionen über die Übergangsphase zudem «entspannt». Wichtiger seien ihm die künftigen Beziehungen zwischen Grossbritannien und der EU. «Das ist es, woran die Leute uns in zehn, 20 oder 30 Jahren messen werden», fügte er hinzu.

epa06370999 Brexit Secretary David Davis departs Downing Street for Prime Ministers Questions in London, Britain, 06 December 2017. David Davis gave evidence to Commons Brexit Committee, 06 December 2017. Media reports on 06 December 2017 state that David Davis has admitted that the British Government has not assessed the impact of Brexit on Britain’s economy and that it could be as big as the 2008 financial crash during eveidence to the Commons Exiting the EU Committee.  EPA/ANDY RAIN

David Davis, britischer Brexit-Minister Bild: EPA/EPA

Grossbritannien soll planmässig Ende März 2019 aus der EU austreten. May hatte im vergangenen September eine zweijährige Übergangsphase nach dem Brexit vorgeschlagen, in der London noch im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion bleiben will. Davis sagte, Grossbritannien werde sich in der Übergangsphase auch der Rechtsprechung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) unterwerfen.

«Ein Fehler, aber keine Katastrophe»

Die Briten hatten im Juni 2016 in einem Referendum mit knapp 52 Prozent für den Brexit gestimmt; inzwischen ist die Skepsis in Grossbritannien aber gewachsen.

Der frühere Premierminister David Cameron, der das Referendum damals anberaumt hatte, sagte am Mittwoch beim Wirtschaftsforum in Davos, der Brexit sei «ein Fehler, aber keine Katastrophe». Die Entwicklung sei zwar «weniger schlimm, als wir zuerst dachten», sagte Cameron in einem Gespräch mit dem indischen Milliardär Lakshmi Mittal, das vom Fernsehsender Channel 5 mitgeschnitten wurde. Es werde aber trotzdem «sehr schwierig». (sda/afp)

Die Briten schulden der EU Milliarden

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Video: srf

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