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Rechtsausleger Farage hält Lobrede auf Trump – und wird dabei unbemerkt getrollt



Der Brite Nigel Farage sitzt seit Jahren für die rechtsaussen-Partei Ukip im EU-Parlament. Er war er einer der Brexit-Turbos und ist ein Freund des US-Präsidenten Donald Trump.

Farage ist bekannt für seine lauten und populistischen Voten. So forderte er auch gestern vehement, dass Trump nach Brüssel eingeladen werde und man ihn den Respekt entgegen bringe, den er verdient habe.

Farages Landsmann Seb Dance, Abgeordneter für die linke Labour-Partei, sah dies offenbar ganz anders und griff zu einer unkonventionellen Methode.  

Während Farage sprach, hielt er - vom Redner unbemerkt - ein Blatt mit den Worten «Er lügt Euch an» hoch. Farage sprach unbeirrt weiter und gab sich dabei unbemerkt der Lächerlichkeit preis.

Dance sagte später, er fände es schlimm, dass Populisten ungestraft ihre Unwahrheiten verbreiten können. Aus Zeitmangel habe er zu dieser ungewöhlichen Massnahme gegriffen. 

Gewirkt hat's.

(aeg)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hercules Rockefeller 02.02.2017 15:49
    Highlight Highlight In einer Demokratie gehört es dazu, auch Meinungen anzuhören, die einem nicht passen. Das scheinen gewisse Menschen einfach nicht verstehen zu wollen. (Ganz egal aus welchem politischen Lager)
    • ujay 02.02.2017 16:57
      Highlight Highlight Intressante Theorie....Lügen sind Lügen und eine Meinung die auf Lügen basiert ist imfall keine Meinung,sondern eine Lüge.....capisce.....
  • Pisti 02.02.2017 12:20
    Highlight Highlight Ausgerechnet ein Mitglied der Labour Partei bezichtigt Farage der Lüge. Wie war das nochmals im Irak?
  • Sapere Aude 02.02.2017 12:17
    Highlight Highlight Der hat doch den Brexit "gewonnen"? Was macht der noch in Brüssel? So wie Le Pen noch etwas für die Portokasse abgreifen?
    • Maett 02.02.2017 15:43
      Highlight Highlight @Sapere Aude: UK ist ja noch gar nicht ausgetreten - bis dahin haben die gewählten Parlamentarier im EU-Parlament zu sein, dafür sind sie doch da.
    • Hercules Rockefeller 02.02.2017 15:45
      Highlight Highlight auch für dich noch einmal: Grossbritannien ist nach wie vor in der EU. Dementsprechend gibt es keinen Grund, weshalb er als gewählter Abgeordneter nicht dort sein sollte.
    • Sapere Aude 02.02.2017 17:56
      Highlight Highlight Die rechtliche Situation ist mir bekannt, trotzdem gibt es Gründe, weshalb Farage zurücktreten oder sich zumindest mit Forderungen zurückhalten soll. Er hat sich politisch gegen die EU positioniert und war führend bei den Brexit Abstimmung und fordert Unabhängigkeit von der EU. Weshalb mischt er dann noch mit? Konsequente und verantwortungsvolle Politik sieht anders aus. Hat sich ja auch nach seinem Pseudorückzug nach der Abstimmung gezeigt.
  • sherpa 02.02.2017 12:06
    Highlight Highlight Farage ist nicht nur ein Rechtsaußen, er ist ein Rechtsextremist der besonderen Art.
    • Maett 02.02.2017 15:44
      Highlight Highlight @acove: das ist Verharmlosung von Rechtsextremismus, und das geht gar nicht.

      Extremismus (ob jetzt von links oder rechts) ist radikal, und nicht nur laut und direkt, wie es Farage ist.
  • Amadeus 02.02.2017 12:06
    Highlight Highlight Schildli hochhalten. Wer hats erfunden? :D
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  • Anidal 02.02.2017 11:50
    Highlight Highlight Ach Nigel durfte auch mit einem mit alternativ Fakten beklebten Böös auf Tournee also wo ist das Problem bei einem Handzettel?
    • Citation Needed 02.02.2017 14:34
      Highlight Highlight Good point.
  • BennyG 02.02.2017 10:56
    Highlight Highlight "Achtung achtung, hier spricht Kapitän Niveau, wir sinken!"
    • Anidal 02.02.2017 11:46
      Highlight Highlight wie jetzt ?! Jenes von Nigel?
  • Majoras Maske 02.02.2017 10:51
    Highlight Highlight Kann sich dieser Farage nicht einfach auf seine Insel zurückziehen?
    • iss mal ein snickers... 02.02.2017 12:40
      Highlight Highlight Bald...Majoras Maske....sobald GB aus der EU ist....und dann wird er auf einmal merken das seine Bühne für seine Selbsinzinierung ziemlich klein geworden ist 😏😏😏😏
    • Majoras Maske 02.02.2017 13:29
      Highlight Highlight Ah ja, ist schon ziemlich blöd, wenn die einzige politische Bühne das ist, was man bekämpft. :-)

      Dann kann er in London herum flitzen und für Trump weibeln. So lange er nicht auf die Idee kommt, eine missionarische Europatour zu starten, kann mir das recht sein.
    • iss mal ein snickers... 02.02.2017 15:58
      Highlight Highlight fragt sich nur wer alles in London ihm auch zuhört...das britische Volk ist glaubs im grossen und ganzen nicht so ein Fan von Trump (man bedenke nur die Unterschriftensammlung damit die Queen den Trumpel nicht empfangen muss.
  • Madison Pierce 02.02.2017 10:34
    Highlight Highlight Kindergarten. Ein weiterer Tiefpunkt in der demokratischen Debatte.

    Bei Demos gibt es Gegendemos, es wird nicht argumentiert, sondern dumm geschrien. Die US-Demokraten bleiben einer Ernennung fern, um sie zu boykottieren ("ätsch"), die Republikaner ändern daraufhin die Regeln ("doppelätsch"). Schreien, brüllen, wer lauter ist gewinnt und kommt in die Zeitung.

    Früher war nicht alles besser, aber die Debattenkultur schon.
    • Matthias Studer 02.02.2017 11:01
      Highlight Highlight Früher waren aber "Alternative Fakten" weniger im Umlauf. Die Fakten würden nicht gedreht, bis diese passten.
      Man hatte den Gegner mehr Respekt und ging davon aus, die anderen sind intelligente Menschen.
      Heute ist jeder ein "Tubel" der eine andere Meinung vertritt.
    • Madison Pierce 02.02.2017 11:28
      Highlight Highlight Ja, ganz genau. Ist nicht nur in der "grossen" Politik so. Früher ging man an die Gemeindeversammlung, hat diskutiert, abgestimmt und alle gingen zusammen in die Beiz. Heute muss man sich entscheiden, ob man lieber für oder gegen die neue Turnhalle ist, denn je nachdem gehen einem die Leute danach aus dem Weg. Anonyme Flugblätter gegen Gemeinderäte sind mittlerweile schon fast Gewohnheit.

      Ich weiss nicht woher das kommt, von unten nach oben oder von der "grossen" in die "kleine" Politik, aber es stört mich sehr.

      Deshalb gilt bei mir: ad hominem => Verlierer.
    • Firefly 02.02.2017 12:21
      Highlight Highlight @Madison Pierce "Ich weiss nicht woher das kommt"

      Ich schon... Du musst dich nur fragen welche Partei in der Schweiz in den frühen 90gern angefangen hat die Politische Diskussion und Parteilandschaft zu radikalisieren. Und der es auch heute noch vor allem ums Polarisieren geht.

      Und enet dem Teich steht Bush junior für den Satz: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
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  • René Obi (1) 02.02.2017 10:24
    Highlight Highlight Grandios !
    • Angelo C. 02.02.2017 10:52
      Highlight Highlight
      Grandios, oder doch eher parlamentarisch stillos?

      Lautet da wohl die durchaus berechtigte Frage 😉!
    • ThomasHiller 02.02.2017 11:33
      Highlight Highlight Grandios und stillos gleichzeitig - manchmal geht das halt ;)
    • Angelo C. 02.02.2017 11:55
      Highlight Highlight ThomasHiller : Widerwillige Zustimmung 😊!
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