International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Chilcot-Kommission: Massive Kritik an Tony Blair – Irak-Krieg war «nicht das letzte Mittel»

06.07.16, 12:26 06.07.16, 12:37

Der Einmarsch der britischen Truppen in den Irak war voreilig. Zu dem Schluss kommt die abschliessende Untersuchung der britischen Regierung. Der sogenannte Chilcot-Bericht kritisiert massiv Ex-Premier Tony Blair.

Die britische Untersuchungskommission hat die Entscheidung der damaligen Regierung unter Premier Tony Blair zur Beteiligung an der US-geführten Invasion 2003 als voreilig kritisiert. Die politische Entscheidung sei gefallen, bevor alle «friedlichen Optionen für eine Entwaffnung» des Irak unter Machthaber Saddam Hussein ausgeschöpft worden seien, sagte der Kommissionsvorsitzende John Chilcot. (sda/afp/meg)

Toni Blair auf Truppenbesuch im Irak 2003.
Bild: POOL

Mehr folgt in Kürze ...

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • smoking gun 06.07.2016 13:57
    Highlight Seit dem Irak-Krieg 2003 hat sich nichts verändert: Die USA definieren auch heute, wer die Guten und wer die Bösen sind. Und die westlichen Medien machen munter mit in diesem dreckigen Spiel.

    Meine Erkenntnis: Wer Öl hat, sollte sich tatsächlich eine A-Versicherung zulegen. Nur das schützt vor den US-Nato-Piraten.
    6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 13:44
    Highlight Mist schonwieder eine Verschwörungtheorie die sich als Realität entpuppt :(
    7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 18:06
      Highlight ach nur weil die wahr ist heisst das noch lange nicht, dass die wahr ist ;D immer diese verschwörungstheoretiker die denken, nur weil sie recht haben, hätten sie recht! ^^
      sry, musste aber grad sein xD
      0 1 Melden
  • john waynee 06.07.2016 13:01
    Highlight "Der Einmarsch der britischen Truppen in den Irak war voreilig. Zu dem Schluss kommt die abschliessende Untersuchung der britischen Regierung."

    Ah ja??? Dasselbe habe ich vor dem Einmarsch in 2003 gesagt und wurde von den umstehenden Personen mit einem Lächeln quittiert.-
    9 0 Melden
  • smoking gun 06.07.2016 12:53
    Highlight Die heutige Kanzlerin Merkel ging damals beim Bush schleimen: "Finden wir gar nicht gut, dass der Schröder nicht mitmachen will". Hillary Clinton war auch dafür. Der "Koalition der Willigen" gehörte übrigens auch die Ukraine an. Der verantwortliche dafür ist der heutige Präsident Poroschenko.

    Unter den Spätfolgen der verschossenen Uran-Munition leiden heute viele Iraker. Auch missgebildete Kinder sind häufig.

    Und das alles wegen einer Lüge. Vietnam war das gleiche.
    12 1 Melden
  • Ivan der Schreckliche 06.07.2016 12:49
    Highlight 13 Jahre waren nötig für diese "Entdeckung"?
    11 0 Melden
  • Radiochopf 06.07.2016 12:45
    Highlight Ne echt jetzt? Also schon 13 Jahren später hat man dies erkannt? tolle Leistung, fast nicht mal ironisch gemeint.. und was meint nun der Invasionsführer so dazu?
    10 0 Melden
  • Echo der Zeit 06.07.2016 12:40
    Highlight Blair und Bush sollte mann in Mosul oder Raqqa aussetzen, dann können sie sich ein Bild der Lage machen.
    12 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 12:40
    Highlight Ray McGovern: «Flüchtlinge werden mit Krieg gemacht, und Krieg wird mit Lügen gemacht.» word!
    http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/CIA-Syrien-Giftgas-laquoRay-McGovernraquo
    9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 12:34
    Highlight ...und jetzt noch offenlegen wer daran und wieviel verdient hat....und ob diese Leute in der Entscheidungsfindung involviert waren.
    9 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 12:32
    Highlight Was wir schon immer schwer vermuteten, hat sich nun als wahr entpuppt...
    9 0 Melden
  • frankyfourfingers 06.07.2016 12:31
    Highlight die herren bush, cheney und blair gehören nach den Haag!
    13 0 Melden

4 Jahre nach der Entführung durch Boko Haram: Wie geht es den Chibok-Girls heute?

Trotz der Ankündigung der Regierung, Boko Haram sei militärisch erledigt, wütet die islamistische Terrormiliz nach wie vor in Nigeria. Das sagt der Politologe Mathias Waldmeyer im Interview zum vierten Jahrestag der Entführung von mehr als 250 Mädchen.

Vor vier Jahren entführte die islamistische Terrormiliz Boko Haram 276 Mädchen, die sogenannten Chibok-Girls. Die Entführung löste einen internationalen Proteststurm aus. Wie präsentiert sich die Lage heute?Ein Teil der Mädchen konnte schon ganz zu Beginn, kurz nach der Entführung, fliehen. Etwa die Hälfte der Mädchen und jungen Frauen kam in der Folge in mehreren Wellen frei. Etwa 100 sollen sich noch in der Gewalt der Entführer befinden.

Weiss man, wie diese Befreiungen vor sich gingen?Meist …

Artikel lesen