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London: Russland überwachte Ex-Spion Skripal mindestens fünf Jahre

13.04.18, 16:07 13.04.18, 17:25

Bild: EPA/EPA

Russische Geheimdienste haben den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter nach britischer Darstellung vor dem Giftanschlag von Salisbury mindestens fünf Jahre lang ausspioniert.

Der Sicherheitsberater von Premierministerin Theresa May schrieb in einem am Freitag veröffentlichten Brief an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Cyberspezialisten des Militärgeheimdienstes GRU hätten Julia Skripals E-Mail-Konten 2013 ins Visier genommen. Zudem sei es sehr wahrscheinlich, dass russische Geheimdienste zumindest manche Überläufer als legitime Attentatsziele betrachteten.

Der russische Botschafter in London zeigte sich von der Darstellung überrascht. «Wenn wirklich jemand spionierte, warum haben sich die britischen Dienste nicht darüber beschwert?», sagte Alexander Jakowenko.

Der frühere russische Agent Skripal lebt seit 2010 in Grossbritannien. Er und seine Tochter, die ihn besuchte, wurden Anfang März zum Ziel eines Giftanschlages und erlitten dabei schwere Verletzungen. Grossbritannien und viele andere westliche Staaten machen dafür Russland verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat jede Beteiligung zurückgewiesen. (sda/reu)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus Dicht 14.04.2018 07:35
    Highlight Watson hat diese Meldung von sda und neu übernommen. Welches aber sind die genauen Informationsquellen von sda und neu ? Bitte angeben !Ohne deren Angabe kann ich mit dieser Meldung nicht viel anfangen.
    0 0 Melden
    • Markus Dicht 14.04.2018 16:10
      Highlight Entschuldigung, es sollte "reu" heissen !
      0 0 Melden
  • Dirk Leinher 13.04.2018 22:04
    Highlight Die Erkenntnis des Jahrhunderts: Ein Spion wird ausspioniert. Der MI6 macht sowas sicher nie, nein niemals würde der MI6 das machen, nicht mal der 007 macht sowas.
    13 0 Melden
  • Lautaro 13.04.2018 19:29
    Highlight Alles bla bla und Blabla vom Westen, so wie die Giftgasbombe in Syrien. Das ist Teil des schmutzigen Krieges der USA, London und die Nato,,,Russland hat die Nazis besiegt und damit Europa befreit, also, heute muss Russland zeigen wer es ist, und zwar mit TNT,,,👹🎩🐲
    11 19 Melden
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:03
      Highlight Cherrypicking history at its finest.
      Sorry, ich lese ja auch RT und "östliche" Zeitungen, welche auf Englisch erscheinen. Aber Informationen im Kontext aufnehmen muss man halt auch.

      Zum deinem zweiten Punkt: Russland hat gar nichts gemacht. Die UdSSR, eine sozialistische Diktatur mit Arbeitslagern, dem NKWD, danach KGB, etc. hat mitgeholfen, Europa zu befreien.
      0 0 Melden
  • Hälfis 13.04.2018 17:08
    Highlight Tja, Doppelagenten leben nun mal gefährlich
    14 6 Melden
  • riqqo 13.04.2018 17:08
    Highlight Neeeeeeein? Ein Land spionierte einem übergelaufenem Spion nach? 😱
    23 2 Melden
  • Siebenstein 13.04.2018 16:31
    Highlight Der Jakowenko soll nun mal nicht so naiv tun, warum gibt ein Geheimdienst wohl sein Wissen nicht preis?
    10 10 Melden
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:04
      Highlight Gebe dir 100% recht. War ja im 2. WK nicht anders, als die Engländer Enigma geknackt hatten.
      1 0 Melden

Russische Herkunft von Nervengift nicht nachweisbar – doch es gibt ein grosses Aber

Kurz vor einem Sondertreffen internationaler Giftgasexperten hat das britische Militärlabor eingeräumt: Eine russische Herkunft des Nervengifts im Fall Skripal konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Die entsprechenden Informationen seien an die britische Regierung gegangen, sagte der Chef des britischen Porton Down Labors, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender Sky News. Diese habe dann zusammen mit weiteren Hinweisen ihre Rückschlüsse gezogen.

Moskau weist den Vorwurf aus London zurück, …

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