International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

London: Russland überwachte Ex-Spion Skripal mindestens fünf Jahre

13.04.18, 16:07 13.04.18, 17:25


epa06618090 A plaque of Russian Foreign Ministry on a wall of its building in Moscow, Russia, 21 March 2018, as  foreign diplomats attend a Russian Foreign Ministry's briefing on Sergei Skripal and his daughter Yulia  poisoning case. British Prime Minister Theresa May ordered the expulsion of 23 Russian diplomats, who left Britain on 20 March, in retaliation for the poisoning of the former Russian spy Sergei Skripal aged 66 and his daughter Yulia, aged 33, who were found suffering from extreme exposure to a rare nerve agent in Salisbury southern England, on 04 March 2018. Skripal and his daughter Yulia remain in a 'very serious' condition.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Bild: EPA/EPA

Russische Geheimdienste haben den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter nach britischer Darstellung vor dem Giftanschlag von Salisbury mindestens fünf Jahre lang ausspioniert.

Der Sicherheitsberater von Premierministerin Theresa May schrieb in einem am Freitag veröffentlichten Brief an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Cyberspezialisten des Militärgeheimdienstes GRU hätten Julia Skripals E-Mail-Konten 2013 ins Visier genommen. Zudem sei es sehr wahrscheinlich, dass russische Geheimdienste zumindest manche Überläufer als legitime Attentatsziele betrachteten.

Der russische Botschafter in London zeigte sich von der Darstellung überrascht. «Wenn wirklich jemand spionierte, warum haben sich die britischen Dienste nicht darüber beschwert?», sagte Alexander Jakowenko.

Der frühere russische Agent Skripal lebt seit 2010 in Grossbritannien. Er und seine Tochter, die ihn besuchte, wurden Anfang März zum Ziel eines Giftanschlages und erlitten dabei schwere Verletzungen. Grossbritannien und viele andere westliche Staaten machen dafür Russland verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat jede Beteiligung zurückgewiesen. (sda/reu)

History Porn Teil XXV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mandelbrot 14.04.2018 07:35
    Highlight Watson hat diese Meldung von sda und neu übernommen. Welches aber sind die genauen Informationsquellen von sda und neu ? Bitte angeben !Ohne deren Angabe kann ich mit dieser Meldung nicht viel anfangen.
    0 0 Melden
    • Mandelbrot 14.04.2018 16:10
      Highlight Entschuldigung, es sollte "reu" heissen !
      0 0 Melden
  • Dirk Leinher 13.04.2018 22:04
    Highlight Die Erkenntnis des Jahrhunderts: Ein Spion wird ausspioniert. Der MI6 macht sowas sicher nie, nein niemals würde der MI6 das machen, nicht mal der 007 macht sowas.
    14 0 Melden
  • Lautaro 13.04.2018 19:29
    Highlight Alles bla bla und Blabla vom Westen, so wie die Giftgasbombe in Syrien. Das ist Teil des schmutzigen Krieges der USA, London und die Nato,,,Russland hat die Nazis besiegt und damit Europa befreit, also, heute muss Russland zeigen wer es ist, und zwar mit TNT,,,👹🎩🐲
    11 20 Melden
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:03
      Highlight Cherrypicking history at its finest.
      Sorry, ich lese ja auch RT und "östliche" Zeitungen, welche auf Englisch erscheinen. Aber Informationen im Kontext aufnehmen muss man halt auch.

      Zum deinem zweiten Punkt: Russland hat gar nichts gemacht. Die UdSSR, eine sozialistische Diktatur mit Arbeitslagern, dem NKWD, danach KGB, etc. hat mitgeholfen, Europa zu befreien.
      0 0 Melden
  • Hälfis 13.04.2018 17:08
    Highlight Tja, Doppelagenten leben nun mal gefährlich
    15 6 Melden
  • riqqo 13.04.2018 17:08
    Highlight Neeeeeeein? Ein Land spionierte einem übergelaufenem Spion nach? 😱
    24 2 Melden
  • Siebenstein 13.04.2018 16:31
    Highlight Der Jakowenko soll nun mal nicht so naiv tun, warum gibt ein Geheimdienst wohl sein Wissen nicht preis?
    10 10 Melden
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:04
      Highlight Gebe dir 100% recht. War ja im 2. WK nicht anders, als die Engländer Enigma geknackt hatten.
      1 0 Melden

Von wegen nur Touristen: So einfach wurde das russische Skripal-Märchen entlarvt

Recherchen des Investigativ-Netzwerks Bellingcat ergaben, dass die beiden Verdächtigen im Skripal-Fall keine Zivilisten sind. Leaks aus der russischen Pass-Datenbank deuten darauf hin, dass sie Agenten des russischen Militärnachrichtendienstes GRU sind.

Letzte Woche sorgte ein Interview mit den beiden Skripal-Verdächtigen Ruslan Boschirow und Alexander Petrow für viel Gesprächsstoff. Die Geschichte, dass sie nur Touristen seien, wirkte wie inszeniert.

Gemeinsame Recherchen des Investigativ-Netzwerks Bellingcat und des russischen Portals The Insider stärken nun den Verdacht, dass die beiden keine Zivilisten sind. Gestützt auf Leaks aus der russischen Pass-Datenbank behauptet Bellingcat, die beiden Verdächtigen seien Agenten des russischen …

Artikel lesen