International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Blick auf einen Leuchtturm der Grafschaft Sussex. (Symbolbild) bild: shutterstock

Mysteriöse Gaswolke über britischer Küste + 150 Menschen behandelt + Behörden vor Rätsel

28.08.17, 13:36 28.08.17, 14:53

Eine mysteriöse Gaswolke hat an der britischen Kanalküste bei Hunderten Menschen brennende Augen und gereizte Atemwege verursacht. Etwa 150 Menschen wurden am Sonntagabend in einem Spital in der Küstenstadt Eastbourne behandelt, nachdem sie am Strand mit dem Gas in Kontakt gekommen waren.

Das teilte die Polizei in der südenglischen Grafschaft East Sussex am Montag mit. Sie ging davon aus, dass noch Hunderte weitere Menschen betroffen waren. Die gesundheitlichen Auswirkungen seien jedoch hauptsächlich geringfügig. Nach einer Behandlung konnten alle Betroffenen das Krankenhaus wieder verlassen. 

Die ersten Meldungen über einen Nebel, der sich vom Meer aus der Küste näherte, stammten aus dem Dorf Birling Gap. Sie trafen um fünf Uhr Nachmittags ein. Darauf bewegte sich die Wolke entlang der Küste in Richtung Osten, wo sie 30 Kilometer weiter die Ortschaft Bexhill erreichte. Nach drei Stunden löste sich die Wolke auf. 

Die Polizei wies die Bewohner an, die Türen und Fenster geschlossen zu halten. Heute Morgen waren die Warnungen jedoch wieder aufgehoben. 

Woher kommt die Wolke?

Aus welchem Gas die Wolke bestand, war zunächst nicht bekannt. Auch die Ursache für die Gaswolke blieb noch unklar. Angenommen wird, dass sie vom Meer her kam.

Dem East Sussex Fire and Rescue Service zufolge ist es sehr unwahrscheinlich, dass es sich um ein gefährliches Chlor-Gas handelt, das auf Social Media als Auslöser diskutiert wurde. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Gases seien zwar unangenehm, aber nicht schwerwiegend, so die Begründung

Bei ähnlichen Zwischenfällen in der Vergangenheit habe sich eine Fabrik in Frankreich als Ursprung herausgestellt, sagte ein Polizeisprecher der BBC.

Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen einmaligen Vorfall handelte, mit einem erneuten Auftreten werde nicht gerechnet. Am Montag, einem Feiertag in Grossbritannien, waren die Strände wieder geöffnet. (cma/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Die Rentenreform von Redaktions-Hund Elli einfach erklärt

Video: Angelina Graf

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
27
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jürg Müller 29.08.2017 04:10
    Highlight Stephen King:
    0 0 Melden
  • Käsebrötchen 28.08.2017 23:18
    Highlight Chlorgas scheint mir aber plausibel. Hat ja bleichende Wirkung. Die machend das dort von Zeit zu Zeit, um die Kreidefelsen wieder zu bleichen (Joe Cocker sang ja schon von den White Cliffs of Dover). Nicht umsonst kann man vom Birling Gap aus zum Bleachy Head wandern. Übrigens eine wunderschöne Gegend.
    0 0 Melden
  • Eric Huber 28.08.2017 22:45
    Highlight Vielleicht sollte man in Betracht ziehen, dass sehr viele chemische und biologische Waffen aus dem 2ten Weltkrieg im Meer versenkt wurden... Was man nicht mehr sieht, ist noch lange nicht verschwunden.
    0 0 Melden
  • äti 28.08.2017 21:58
    Highlight Anfang des Brexit.
    0 0 Melden
  • Rendel 28.08.2017 21:43
    Highlight Vielleicht gehen die Fässer langsam hopps, die überall mit Giftmüll auf den Gründen der Meere lagern.
    16 3 Melden
  • lilas 28.08.2017 19:52
    Highlight Man weiss nicht was es ist. Aber es ist unbedenklich 😎...
    40 0 Melden
  • Alfio 28.08.2017 16:48
    Highlight Will ja nicht als Verschwörungstheoretiker durchgehen, aber das AKW liegt nicht so weit weg....
    19 75 Melden
    • LeChef 28.08.2017 20:58
      Highlight Was für ätzende Gase produziert denn ein AKW deiner Meinung nach...? ;)
      33 3 Melden
    • Olf 28.08.2017 21:06
      Highlight Und welches Gas sollte deiner Meinung nach aus einem AKW austreten?
      24 1 Melden
    • Luesae 28.08.2017 23:18
      Highlight Jesus?!
      2 0 Melden
  • Russian Lady 28.08.2017 16:04
    Highlight Das war mit Sicherheit Putin....
    33 23 Melden
    • Mr.President 28.08.2017 21:44
      Highlight Eher Trump, ein uboot, der eine Test Rakete mit explosiver Mischung testete.
      7 3 Melden
  • Moopsen 28.08.2017 16:00
    Highlight Also ich für meinen Teil begrüsse und akzeptiere Cthulhu als meinen Herrn und Retter, wenn er sich dann demnächst aus der Tiefe erhebt.
    57 7 Melden
    • Walter Sahli 28.08.2017 17:07
      Highlight Moopsen tönt irgendwie nach Cthulhu-Snack ;-)
      14 4 Melden
  • Ridcully 28.08.2017 15:39
    Highlight Könnte sein, das Schwefelsäure ausgelaufen ist. In Verbindung mit dem salzhaltigen Meerwasser entsteht dann Chlor.
    59 2 Melden
  • Daenerys Targaryen 28.08.2017 15:26
    Highlight Illuminati is that you?
    74 6 Melden
    • Illuminati 28.08.2017 15:47
      Highlight Perhaps
      141 1 Melden
  • kleiner_Schurke 28.08.2017 14:49
    Highlight The Fog, Nebel des Grauens!
    98 3 Melden
    • SVRN5774 28.08.2017 16:08
      Highlight Jetzt im Kino
      25 3 Melden
    • kleiner_Schurke 28.08.2017 16:55
      Highlight Nop, an der britischen Kanalküste.
      29 4 Melden
  • fischbrot 28.08.2017 14:25
    Highlight Guerilla Werbeaktion für "Nebel" auf Netflix?
    90 4 Melden
    • Nausicaä 28.08.2017 20:19
      Highlight Das ist Staffel 2, live.
      6 4 Melden
  • Normi 28.08.2017 14:17
    Highlight Chemtrails2.0
    72 10 Melden
  • Dr. Lindic 28.08.2017 14:15
    Highlight C'est la soupe aux choux!
    53 2 Melden
  • boeserkeinohrhase 28.08.2017 13:45
    Highlight Endlich wieder was gscheids zu lesen.
    44 2 Melden

Nach Gift-Anschlag: Ex-Spion Skripal verlässt Spital

Der vergiftete ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal ist aus dem Spital in Salisbury entlassen worden. Das teilte die Klinik am Freitag mit. «Das ist ein wichtiger Meilenstein in seiner Genesung, die nun ausserhalb des Hospitals stattfinden wird», sagte eine Mitarbeiterin des Salisbury District Hospitals der Mitteilung zufolge.

Detaillierte Angaben über den Gesundheitszustand und mögliche Folgeschäden für Sergej Skripal machte das Krankenhaus nicht. Auch über den künftigen …

Artikel lesen