International

Das britische Model Lily Cole (M) nahm am Mittwoch an der «Have a Heart»-Kundgebung teil und appellierte dafür, dass mehr minderjährige Migranten aus dem «Dschungel» von Calais in Grossbritannien aufgenommen werden. Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

Model engagiert sich für minderjährige Flüchtlinge in Calais

Das britische Model Lily Cole setzt sich für mehr Solidarität mit Kindern aus dem kürzlich geräumten Flüchtlingslager von Calais ein. Bei einer Demo auf der Londoner Millennium-Brücke plädierte sie dafür, unbegleitete Jugendliche rasch in Grossbritannien aufzunehmen.

26.10.16, 20:09 27.10.16, 11:50

sda

Unter dem Motto «Love in Action» schwenkte Cole mit rund hundert weiteren Teilnehmern rote Herzen aus Papier auf der Fussgängerbrücke über der Themse. Die 28-Jährige sagte, sie engagiere sich «als normaler Mensch und als Mutter».

Das britische Model Lily Cole zeigt viel Einsatz für minderjährige Flüchtlinge.  Bild: Getty Images Europe

Grossbritannien hat seit dem 17. Oktober rund 200 minderjährige Flüchtlinge aus dem «Jungle» genannten Flüchtlingslager im nordfranzösischen Calais aufgenommen. Einige hundert weitere sollen dort bis zur Räumung des Lagers diese Woche auf eine Chance zur Überfahrt nach Grossbritannien gewartet haben.

Am Montag hatten die französischen Behörden damit begonnen, das Lager in der Nähe zum Kanaltunnel nach England zu räumen. Seitdem wurden dort knapp 800 minderjährige Flüchtlinge registriert. (aargauerzeitung.ch)

Auch auf Instagram postet Cole Bilder von der Demo «Love in Action»

Flüchtlinge willkommen!

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

Diese 6 Dinge kannst du als Normalsterblicher tun, um Flüchtlingen in der Schweiz zu helfen

Bist du eher Front-Kämpfer oder Cüpli-Helfer? 11 Retter-Typen und was sie für Flüchtlinge tun

«Es gibt mehr als genug Arbeit für Flüchtlinge» – davon ist Integrationsexperte Thomas Kessler überzeugt

Diese 6 Dinge machen die watson-User für die Flüchtlinge 

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ernst Huber 26.10.2016 21:15
    Highlight Und was hat das mit ihren Brüsten zu tun?
    7 0 Melden

Libyens Sklavenmärkte – das Erbe des arabischen Rassismus

Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein Eldorado für Menschenhändler. Auf nächtlichen Sklavenmärkten werden internierte afrikanische Migranten wie Vieh verkauft. Ein Grund: Hass auf Dunkelhäutige.

Die Auktion im Umland von Tripolis dauert nur wenige Minuten. «Al-Badija», auf Deutsch: die Ware, wird in einen schummrigen Hinterhof geführt - es sind Menschen, afrikanische Männer, zwölf Nigerianer. «400», «500», «600», «700» ruft eine Stimme, dann werden sie für ein paar Hundert libysche Dinar pro Person verkauft. Mit dabei: Ein verdeckt filmendes Team des US-Fernsehsenders «CNN».

Es sind zutiefst verstörende Aufnahmen. Zugleich führen sie nur klar wie nie vor …

Artikel lesen