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Police officers and vehicles block Oxford Street in the west end of London after Oxford Circus station was evacuated Friday Nov. 24, 2017. British police flooded London's busy Oxford Circus area Friday after receiving multiple reports of

Die Lage in Grossbritannien bleibt angespannt. Bild: AP/AP

Nach Panik an der Oxford Street: Londoner Polizei befragt zwei Männer

26.11.17, 19:42


Im Zusammenhang mit der Panik am Londoner Oxford Circus hat die britische Polizei zwei Männer vernommen, deren Streit vermutlich Auslöser des Vorfalls am Freitagnachmittag war. Die 21 und 40 Jahre alten Männer stellten sich freiwillig.

Sie konnten nach einer Befragung wieder gehen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. «Sie wurden nicht festgenommen oder angeklagt», sagte eine Sprecherin. Weitere Verdächtige würden nicht gesucht.

Die Londoner Verkehrspolizei hatte zuvor mitgeteilt, die Panik am Freitagnachmittag sei offenbar ausgebrochen, als sich zwei Männer auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Oxford Circus gestritten hätten. Sie veröffentlichte Aufnahmen aus einer Überwachungskamera und rief Zeugen auf, sich zu melden.

Die Einkaufsstrassen an der Kreuzung Oxford Street und Regent Street waren voller Menschen, die am Black Friday auf der Jagd nach Schnäppchen waren, als die Panik ausbrach. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden 16 Menschen verletzt, neun von ihnen wurden ins Spital eingeliefert.

Bei der Polizei waren zunächst Meldungen über Schüsse auf der Oxford Street und im U-Bahnhof eingegangen. Die Behörden hatten die Passanten daraufhin angewiesen, in Geschäften Schutz zu suchen. Später erwiesen sich die angeblichen Schüsse als Fehlalarm.

Die Sicherheitslage in Grossbritannien ist angespannt, nachdem das Land in diesem Jahr bereits fünf Mal Ziel eines Anschlags wurde – vier Mal in London und ein Mal in Manchester. Dabei wurden insgesamt 35 Menschen getötet. Wegen der Terrorgefahr herrschen im gesamten Land strenge Sicherheitsvorkehrungen. Zuletzt waren im September bei einer Explosion in der Londoner U-Bahn 30 Menschen verletzt worden. (sda/afp)

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