International

Paul Nuttall ist der neue starke Mann bei der Anti-EU-Partei UKIP

28.11.16, 13:24

Paul Nuttall Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Die britische Brexit-Partei UKIP hat den Europa-Abgeordneten Paul Nuttall zum neuen Vorsitzenden gewählt. 62 Prozent der Parteimitglieder stimmten für den 39-Jährigen, teilte die Partei am Montag mit.

Nuttall gehört seit 2009 dem Europaparlament an. Er setzt darauf, dass die rechtspopulistische UKIP künftig vor allem unter enttäuschten Labour-Anhängern Wählerstimmen suchen sollte.

UKIP, deren oberstes Ziel der Austritt Grossbritanniens aus der EU ist, befindet sich seit dem Rücktritt ihres Langzeit-Vorsitzenden Nigel Farage in einer Führungskrise. Farage war kurz nach dem UKIP-Triumph beim britischen EU-Referendum überraschend zurückgetreten.

Farage war einer der entscheidenden Brexit-Wortführer. Die Briten hatten am 23. Juni mit 52 Prozent für den Austritt aus der EU gestimmt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Angst vor der Brexit-Übergangsphase: Jetzt beginnt die wirkliche Arbeit

Rechtzeitig zum EU-Gipfel will das Europäische Parlament eine Erklärung zum Brexit verabschieden. Die Abgeordneten machen erstmals klar, wie sie sich die künftigen Beziehungen zu den Briten vorstellen.

Eines ist für die Abgeordneten im Europaparlament schon mal klar: Ewig soll die Übergangsphase nicht dauern, in der Grossbritannien nach dem Brexit zwar nicht mehr Mitglied der Gemeinschaft ist – aber weiterhin von allen Regeln, zum Beispiel vom gemeinsamen Binnenmarkt, profitiert. Man werde einem solchen Abkommen nur zustimmen, wenn es zeitlich eng befristet sei und «drei Jahre nicht übersteigt», heisst es in einer Resolution, die die EU-Parlamentarier kommenden Mittwoch in Strassburg …

Artikel lesen