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Kreislaufprobleme, Atembeschwerden: Wie hier in Rom leiden Menschen in ganz Südeuropa unter der Hitzewelle.   Bild: EPA/ANSA

«Hitzehölle» Europa: Forscher gehen in Zukunft von bis 150'000 Todesopfern aus – pro Jahr

Während bei uns die Temperaturen etwas zurückgehen, erlebt Südeuropa die schlimmste Hitzewelle seit Jahren. Bis Ende des Jahrhunderts werde sich die Zahl der Opfer verfünfzigfachen, warnt eine neue Studie. 

07.08.17, 04:07 07.08.17, 11:00

Ob auf den Balearen oder auf dem Balkan, die Hitzewelle setzt den betroffenen Menschen immer mehr zu. Die Gluthitze hat auf Mallorca in den letzten Tagen erste Todesopfer gefordert. Am vergangenen Freitag wurde ein Obdachloser in Palma tot gefunden. Die Autopsie ergab, dass er an einem Hitzschlag gestorben war. Auch beim Tod eines 17-Jährigen in Cala d‘or im Inselosten wird ein Hitzschlag vermutet.

Nun warnen Forscher, dass sich die Zahl der Todesopfer wegen Hitzewellen dramatisch ansteigen könnte. In der Zeitschrift The Lance Planetary Health veröffentlichten EU-Wissenschaftler eine Studie.

Wegen Abgasen und Ozonbelastung sind Städte vom Klimawandel besonders betroffen.  Bild: EPA/ANSA

«Der Gedanke, dass Hitzekatastrophen wie 2003 immer häufiger auftreten, ist beängstigend», sagte der amerikanische Klimaexperte Andrew Grundstein zu CNN

Es gibt aber auch kritische Stimmen. In den Modellrechnungen sei die technische Weiterentwicklung nicht berücksichtigt. Heutzutage sind Klimaanlagen in Südeuropa wenig verbreitet, dies im Gegensatz zu den USA

Die grössten Klimasünder

Bei extremer Hitze bekommen viele Menschen Herz-Kreislauf-Probleme, ausserdem kann es zu Atemwegsbeschwerden und anderen Gesundheitsfolgen kommen. «Die globale Klimaerwärmung könnte die Kosten der Folgen von Extremwetter auf die Menschen sehr schnell steigen lassen, wenn keine geeigneten Anpassungsmassnahmen unternommen werden», warnen die Studienautoren.

(amü)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • ThomasHiller 07.08.2017 10:49
    Highlight Ich bin sicher, wenn man alle Toten, von denen Forscher ausgehen (zu viel Zucker/Salz/Alkohol/Fett/Rauchen/Feinstaub/Stress/Hitze etc. ....) zusammenzählt, kommt man auf deutlich mehr Tote im Jahr als wirklich Menschen jährlich sterben...
    17 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 09:45
    Highlight Klimaanlagen in Südeuropa nicht verbreitet??? Hahaha
    11 21 Melden
    • Vachereine 07.08.2017 14:12
      Highlight Verstehe die Blitzer hier nicht.
      Ich besuche fast jährlich Freunde in Südeuropa. In den letzten 15 Jahren wurden zahlreiche Wohnhäuser mit Klimaanlagen nachgerüstet. Man kann die aussen montierten Aggregate sehen, oder die Schläuche für den Ablass des Kondenswassers. Mittlerweile sind zwischen 1/2 und 2/3 der Gebäude klimatisiert.
      Die Menschen dort sehen das nicht mehr als Luxus an, sondern als selbverständliche Einrichtung eines Hauses, wie bei uns die Heizung. Wer keine Klimaanlage hat, wird geradezu als barbarischer Hinterwäldler betrachtet.
      6 2 Melden
    • HAL9000 07.08.2017 16:25
      Highlight Wenn man sich überlegt was Klimaanlagen dem Klima antun frag ich mich ob das Ironie oder sogar schon Zynismus ist.
      4 3 Melden
    • Vachereine 07.08.2017 18:22
      Highlight @Hal9000: Was sollen sie anders tun? Die Globalisierung drängt ihnen untraditionelle, unvernünftige Bürozeiten auf und hohe Effizenz. Beides setzt Klimaanlagen voraus.
      Oder sollen sie erst veramen und dann verhungern?
      3 0 Melden
  • Vachereine 07.08.2017 09:23
    Highlight Es ist einfach: anpassen!
    Weil es seit jeher viel zu heiss zum arbeiten ist und ein tödlicher Hitzschlag wahrscheinlich, wird im Süden Europas traditionell Siesta gemacht. Von 12 bis 17 Uhr geht man nicht aus dem Haus und die Geschäfte bleiben geschlossen. Ab 17 Uhr bis 22 Uhr wird wieder geöffnet. Gearbeitet werden 8 Std. innerhalb von 5 bis 12 Uhr und von 17 bis 22 Uhr, weil dann ist es 10 °C kühler.
    Oder aber man beharrt auf angelsächsische Arbeitszeiten und installiert zuhause, im Auto und am Arbeitsplatz Klimaanlagen. Dann kann man auch von 8 bis 18 Uhr arbeiten.
    Kein Problem: anpassen!
    32 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 09:17
    Highlight Man sollte erwähnen, dass die Studie von den aktuell schlimmsten Szenarien her hochgerechnet hat. Die Prognose also vor dem Maximum warnt.

    Zudem wird kritisiert, dass menschliche Anpassungsfähigkeit nicht berücksichtig wurde.

    Das sind beides abschwächende Faktoren.
    An den Fakten selbst ändert das aber nichts. Wir sind am Ende einer Eiszeit. Es wird von Natur aus wärmer. Leider durch Menschen so beschleunigt, dass Flora, Fauna und Menschen mit den Anpassungen kaum mitkommen.

    Fakt ist: Viele werden sterben oder aussterben. Wie viele genau, kann man erst rückblickend aus der Zukunft sagen.
    16 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 09:11
    Highlight Hitze ist anstrengend und kann sehr belastend werden.

    Gesundheitsprobleme gibt's aber v.a. durch die Ozonbelastung. Da war im (nicht mehr ganz taufrischen) Freundeskreis schon alles dabei. Von schweren Atemproblemen über Kreislaufkollaps bis Herzstillstand.

    Wir wünschen uns eine Handy-App mit Ozonwarnung. Vielleicht stellen wir uns zu blöd an. Aber wir fanden bisher keine für die Schweiz. Und eine aus Wien ist hier nur bedingt nütztlich.

    So eine App wär echt sinnvoll im Sommer.
    Am nützlichsten wären ein schneller Überblick und eine Prognose zu Ozon, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
    6 6 Melden
    • Markus86 07.08.2017 10:43
      Highlight https://cerclair.ch/aircheck
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 14:25
      Highlight Markus89
      Super! Tausend Dank.
      Ich habe gehofft, dass jemand sowas weiss. Das verteil ich grad sofort überall. Vielen dank :-)

      Den Blitzlern wird das egal sein. Die mögen offenbar keine Leute, die älter sind als sie. Aber ich bin sicher, es wird langfristig das eine oder andere Leben retten.
      3 0 Melden
  • Exilsummi 07.08.2017 09:06
    Highlight Diese 4 Jahrzehnte Erfahrung klingen für mich seriöser und glaubwürdiger als vieles, was ich sonst zu lesen und hören bekomme:
    5 7 Melden
  • dracului 07.08.2017 07:45
    Highlight Der Vergleich vom europäischen Süden und den USA bez. Klimaanlgen ist schwierig. Denn auch Klimaferäte tragen zur Verschlimmerung des Erderwärmungseffekts bei. Sie belasten die Umwelt durch zusätzliche Erwärmung, CO2-Emissionen und Lärm. Aber auch die Stromnetze und das Haushaltsbudget. Selbst bei Kompaktgeräten der Effizienzklasse A fallen jedes Jahr in den (heutigen) heißen Wochen durchschnittlich ein Zehntel des gesamten Stromjahresverbrauchs eines Vierpersonenhaushalts. Anstatt Symptome zu bekämpfen, müssen wir wirklich endlich die Ursachen angehen.
    51 9 Melden
  • kleiner_Schurke 07.08.2017 07:26
    Highlight Bis Ende des Jahrhunderts.... Hat Jemand 1917 auch nur annähernd voraussagen können, wie die Verhältnisse um 2000 sein würden? Na eben...
    66 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 08:25
      Highlight Ein bisschen Panik ist gut für's Geschäft, Schurke!
      10 5 Melden
    • kleiner_Schurke 07.08.2017 09:03
      Highlight Ja Blitzer, sagt mir nur ein einziges Beispiel bei dem Jemand 1917 z.b. das Internet, die Concorde, die Mondlandung, den Supraleiter, Herztransplantationen, Antibiotika!, Teilchenbeschleuniger, Handy, Laptop, GPS, CRISPR, Massenspektrometrie, andere Galaxien, Exoplaneten, Google, Facebook, Amazon, Radar, Dielselmotor, und und und... hätte kommen sehen.
      12 7 Melden
    • kleiner_Schurke 07.08.2017 11:45
      Highlight Nicht Blitzen, Beispiele nennen!
      6 3 Melden
    • winglet55 07.08.2017 15:40
      Highlight Rudolf Diesel hat den nach Ihm benannten Selbstzünder 1893 erfunden.
      Aber sonst bin ich Deiner Meinung!
      0 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.08.2017 07:14
    Highlight Hat einer der wegen der Klimaveränderung Arbeit hat überhaupt Interesse daran dass sich was ändert? Würden wir informiert wenn sich was ändern würde?
    24 21 Melden
  • DonDude 07.08.2017 06:41
    Highlight Ich liebe Studien. Absoluter Schwachsinn. Und solche Forsche bekommen noch Geld dafür 🙈🙈🙈🙈
    57 129 Melden
    • Energize 07.08.2017 06:53
      Highlight Wie kannst du die Studie bewerten, wenn du diese nicht gelesen hast?
      42 30 Melden
    • Triumvir 07.08.2017 07:53
      Highlight Du hast die richtigen emojis ausgesucht, denn Klimaleugner sind blinde Orang-utans💩 Trump ist das lebende Beispiel für diesen Typ von Menschen...💩
      14 7 Melden
    • DonDude 07.08.2017 12:55
      Highlight Danke. Der 💩 passt auch zu dir.
      2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 06:03
    Highlight Angstmacherei, Beschuldigung und Kosten: alles dabei.

    60 69 Melden
    • San_Fernando 07.08.2017 07:47
      Highlight Schweizerzeit ist ja auch bekannt für seriösen und unabhängigen Recherchejournalismus. Bring dich noch ein paar Zitate vom Klimaforscher Köppel...
      66 23 Melden
    • Rendel 07.08.2017 08:49
      Highlight Schweizzeit vertritt also die Klimawandelleugner. Sie will den Leuten Angst machen, dass es nur um ihr Geld geht, damit ihre Wirtschaftsvetreter mehr Geld machen können und ihre Macht ausbauen.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 09:07
      Highlight Weltweit gibt es Tausende von Klimaforschern die das vertreten. Viele sind halt über ihren Arbeitgeber in ihrer Meinung eingeschränkt und müssen diese Lüge weiter plappern.
      4 15 Melden
    • Rendel 07.08.2017 10:27
      Highlight Sie sind ein richtiger Verschwörungstheoretiker, SirGareth.
      10 3 Melden
    • winglet55 07.08.2017 15:44
      Highlight @ Sir Gareth, aus demselben Dunstkreis wie die Klimawandel Negierer, kommen auch die Forscher die behaupten Rauchen, Feinstaub und exzessiver Alkohol-/ und Drogenmissbrauch schade der Gesundheit nicht.
      3 0 Melden

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