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epa04835281 A woman lays on the ground during a hot day in Rome, Italy, 07 July 2015. Temperatures of around 33 degrees were forecast in Rome as various European countries experienced a heat wave.  EPA/MASSIMO PERCOSSI

Kreislaufprobleme, Atembeschwerden: Wie hier in Rom leiden Menschen in ganz Südeuropa unter der Hitzewelle.   Bild: EPA/ANSA

«Hitzehölle» Europa: Forscher gehen in Zukunft von bis 150'000 Todesopfern aus – pro Jahr

Während bei uns die Temperaturen etwas zurückgehen, erlebt Südeuropa die schlimmste Hitzewelle seit Jahren. Bis Ende des Jahrhunderts werde sich die Zahl der Opfer verfünfzigfachen, warnt eine neue Studie. 



Ob auf den Balearen oder auf dem Balkan, die Hitzewelle setzt den betroffenen Menschen immer mehr zu. Die Gluthitze hat auf Mallorca in den letzten Tagen erste Todesopfer gefordert. Am vergangenen Freitag wurde ein Obdachloser in Palma tot gefunden. Die Autopsie ergab, dass er an einem Hitzschlag gestorben war. Auch beim Tod eines 17-Jährigen in Cala d‘or im Inselosten wird ein Hitzschlag vermutet.

Nun warnen Forscher, dass sich die Zahl der Todesopfer wegen Hitzewellen dramatisch ansteigen könnte. In der Zeitschrift The Lance Planetary Health veröffentlichten EU-Wissenschaftler eine Studie.

epa06122807 A thermometer marks 41 degrees Celsius in Spain Square, in Rome, Italy, 03 August 2017. Temperatures are expected to reach 35-40 degrees Celsius during the day, according to weather reports. Weather experts are warning people to take precautions as temperatures are forecast to reach more than 40 degrees in Spain, Greece, Italy.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Wegen Abgasen und Ozonbelastung sind Städte vom Klimawandel besonders betroffen.  Bild: EPA/ANSA

«Der Gedanke, dass Hitzekatastrophen wie 2003 immer häufiger auftreten, ist beängstigend», sagte der amerikanische Klimaexperte Andrew Grundstein zu CNN

Es gibt aber auch kritische Stimmen. In den Modellrechnungen sei die technische Weiterentwicklung nicht berücksichtigt. Heutzutage sind Klimaanlagen in Südeuropa wenig verbreitet, dies im Gegensatz zu den USA

Die grössten Klimasünder

Bei extremer Hitze bekommen viele Menschen Herz-Kreislauf-Probleme, ausserdem kann es zu Atemwegsbeschwerden und anderen Gesundheitsfolgen kommen. «Die globale Klimaerwärmung könnte die Kosten der Folgen von Extremwetter auf die Menschen sehr schnell steigen lassen, wenn keine geeigneten Anpassungsmassnahmen unternommen werden», warnen die Studienautoren.

(amü)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ThomasHiller 07.08.2017 10:49
    Highlight Highlight Ich bin sicher, wenn man alle Toten, von denen Forscher ausgehen (zu viel Zucker/Salz/Alkohol/Fett/Rauchen/Feinstaub/Stress/Hitze etc. ....) zusammenzählt, kommt man auf deutlich mehr Tote im Jahr als wirklich Menschen jährlich sterben...
  • Vachereine 07.08.2017 09:23
    Highlight Highlight Es ist einfach: anpassen!
    Weil es seit jeher viel zu heiss zum arbeiten ist und ein tödlicher Hitzschlag wahrscheinlich, wird im Süden Europas traditionell Siesta gemacht. Von 12 bis 17 Uhr geht man nicht aus dem Haus und die Geschäfte bleiben geschlossen. Ab 17 Uhr bis 22 Uhr wird wieder geöffnet. Gearbeitet werden 8 Std. innerhalb von 5 bis 12 Uhr und von 17 bis 22 Uhr, weil dann ist es 10 °C kühler.
    Oder aber man beharrt auf angelsächsische Arbeitszeiten und installiert zuhause, im Auto und am Arbeitsplatz Klimaanlagen. Dann kann man auch von 8 bis 18 Uhr arbeiten.
    Kein Problem: anpassen!
  • Exilsummi 07.08.2017 09:06
    Highlight Highlight Diese 4 Jahrzehnte Erfahrung klingen für mich seriöser und glaubwürdiger als vieles, was ich sonst zu lesen und hören bekomme:
    Play Icon
  • dracului 07.08.2017 07:45
    Highlight Highlight Der Vergleich vom europäischen Süden und den USA bez. Klimaanlgen ist schwierig. Denn auch Klimaferäte tragen zur Verschlimmerung des Erderwärmungseffekts bei. Sie belasten die Umwelt durch zusätzliche Erwärmung, CO2-Emissionen und Lärm. Aber auch die Stromnetze und das Haushaltsbudget. Selbst bei Kompaktgeräten der Effizienzklasse A fallen jedes Jahr in den (heutigen) heißen Wochen durchschnittlich ein Zehntel des gesamten Stromjahresverbrauchs eines Vierpersonenhaushalts. Anstatt Symptome zu bekämpfen, müssen wir wirklich endlich die Ursachen angehen.
  • Hugo Wottaupott 07.08.2017 07:14
    Highlight Highlight Hat einer der wegen der Klimaveränderung Arbeit hat überhaupt Interesse daran dass sich was ändert? Würden wir informiert wenn sich was ändern würde?
  • DonDude 07.08.2017 06:41
    Highlight Highlight Ich liebe Studien. Absoluter Schwachsinn. Und solche Forsche bekommen noch Geld dafür 🙈🙈🙈🙈
    • Energize 07.08.2017 06:53
      Highlight Highlight Wie kannst du die Studie bewerten, wenn du diese nicht gelesen hast?
    • Triumvir 07.08.2017 07:53
      Highlight Highlight Du hast die richtigen emojis ausgesucht, denn Klimaleugner sind blinde Orang-utans💩 Trump ist das lebende Beispiel für diesen Typ von Menschen...💩
    • DonDude 07.08.2017 12:55
      Highlight Highlight Danke. Der 💩 passt auch zu dir.

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