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Zwei junge italienische Polizisten – Europas Helden im Terrordrama

23.12.16, 17:21 24.12.16, 05:47


The photo which was sent to European police authorities and obtained by AP on Wednesday, Dec. 21, 2016 shows Tunisian national Anis Amri who is wanted by German police for an alleged involvement in the Berlin Christmas market attack.  The Tunisian man suspected of driving a truck into a crowded Christmas market in Berlin was killed early Friday Dec. 23, 2016 in a shootout with police in Milan, ending a Europe-wide manhunt, Italy's interior minister said. (Police via AP)

Er wurde gesucht: Anis Amri. Bild: AP/Police

Ein Steckbrief mit seinem Foto: überall. Die Sicherheitsbehörden in höchster Alarmbereitschaft. Trotzdem gelangt der Terrorverdächtige Amri bis nach Italien. Dort endet seine Flucht – ganz ohne die höchste Garde der Fahnder.

Es ist mitten in der Nacht in Sesto San Giovanni. 25 Minuten braucht man von hier aus mit der Metro nach Mailand. Zwei junge Polizisten schieben in der Nähe des Bahnhofs der 80'000-Einwohner-Stadt Wache. Da fällt Luca Scatà und Christian Movio ein Mann auf. Sie fragen ihn nach seinen Papieren. Dann geht alles ganz schnell: Statt eines Ausweises zieht der Mann eine Pistole, schiesst, die Polizisten feuern zurück. Und töten: den mutmasslichen Attentäter von Berlin.

Anis Amri ist tot. In Italien endet das Drama vom Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, bei dem Amri einen Lastwagen in eine Menschenmenge gelenkt haben soll. Mindestens 12 Menschen starben dabei. Amri setzte sich unbehelligt mit dem Zug ab, erst nach Frankreich, dann nach Italien. Gestoppt haben ihn die 29 und 36 Jahre alten Polizisten, die nun nicht nur in Italien wie Helden gefeiert werden.

Lob von höchster Stelle

Italian Interior Minister Marco Minniti (L) and cheif of police Franco Gabrielli attend a news conference in Rome, Italy, to announce that the suspect in the Berlin truck attack was killed in a shoot-out in a suburb of the norhtern Italian city of Milan, December 23, 2016.    REUTERS/Alessandro Bianchi

Italiens Innenminister Marco Minniti dankt den Polizisten. Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Italiens Präsident lässt Grüsse ausrichten, der Premierminister dankt, der Innenminister ruft die beiden an, der Mailänder Polizeipräsident lobt. Vorbildlich, professionell, pflichtbewusst, mutig hätten sich die beiden verhalten. Scatà, der den entscheidenden Schuss abgibt und Amri in den Brustkorb trifft. Movio, der dem Verdächtigen aufgrund seines Akzents nicht abnimmt, dass dieser aus dem süditalienischen Reggio Calabria kommt, auf die Papiere beharrt und schliesslich von dem extrem gefährlichen Amri angeschossen wird.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dankt den Sicherheitsbehörden, Innenminister Thomas de Maizière zeigt sich erleichtert nach der Ausschaltung Amris durch die beiden Polizisten. Die Berliner Polizei schreibt auf Twitter «Grazie» an die beiden Poliziotti.

«Als wir ihn heute am frühen Morgen am Telefon gehört haben, wusste er noch gar nicht, dass der getötete Mann der Attentäter war.»

«Als wir ihn heute am frühen Morgen am Telefon gehört haben, wusste er noch gar nicht, dass der getötete Mann der Attentäter war», sagt der Vater des 29-Jährigen, Giuseppe Scatà, der Nachrichtenagentur Ansa. «Ich danke Gott, dass Luca am Leben ist. Er ist ein mutiger Junge und hat seine Pflicht getan.» Scatà ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge erst seit neun Monaten als Polizist auf Probe im Dienst.

epa05686399 Italian police stand next to a covered body at after a shootout between police and a man in Milan's Sesto San Giovanni neighborhood, early 23 December 2016. Italy's Interior Minister Marco Minitti meanwhile has confirmed that the identity of the individual shot dead after a gunfight with Italian police this morning near Milan is Anis Amri, the 24 year old Tunisian suspected of the 19 December Berlin Christmas Market terrorist truck attack, that left at least 12 people dead and around 50 others injured.  EPA/DANIELE BENNATI

Der Ort des Geschehens in Sesto San Giovanni. Bild: EPA/ANSA

Dass ihr Sohn Luca einen europaweit gesuchten Terrorverdächtigen getötet hat, bringt Scatàs Mutter zum Nachdenken. «Es berührt einen, wenn man darüber nachdenkt, dass zwei junge Leute so unterschiedliche Wege eingeschlagen haben», sagt sie über Luca und Anis Amri, die in einem ähnlichen Alter sind.

«Es tut mir Leid, dass einer von ihnen tot ist, aber er wusste um das Risiko seines Handelns.» Sie sei immer noch aufgewühlt, habe aber noch nicht mit Luca sprechen können: Er müsse erst noch zu den Ereignissen befragt werden und das gehe vor. «Er war immer stark, erwachsen», sagt sie der Ansa.

Berlin trauert

Sein Kollege Christian ist auf dem Weg der Besserung. Ein Projektil aus Amris 22-Kaliber-Pistole traf ihn an der Schulter. Er musste operiert werden, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Fotos zeigen ihn im Spital in Monza nördlich von Mailand mit dem Handy am Ohr.

«Zu Dank verpflichtet»

Laut Mailands Polizeipräsident Antonio de Iesu hätte Amri vermutlich erneut zugeschlagen. Dass das nicht passiert ist, ist den beiden Polizisten zu verdanken. «Italien ist ihnen zu Dank verpflichtet», fasst Innenminister Marco Minniti zusammen.

Auch wenn noch nicht klar ist, ob der 24-jährige Tunesier ein Komplizennetzwerk hat: Die Sicherheitsbehörden in Italien und Deutschland atmen auf, dass der gesuchte Terrorverdächtige nun nicht mehr morden kann. Die Weihnachtstage stehen bevor und mit ihnen auch grosse Festlichkeiten, wie am Samstag und Sonntag im Petersdom und auf dem Petersplatz in Rom, wo schon im vergangenen Jahr erhöhte Sicherheitsvorkehrungen galten.

In Italien schliesst sich für Amri der Kreis zu seiner Vergangenheit in Europa. Dort war er 2011 als Flüchtling angekommen, gab sich als Minderjähriger aus, wurde schliesslich wegen verschiedener Gewalttaten verhaftet und kam ins Gefängnis. Angeblich wollte er am Freitag von Mailand nach Süditalien weiterreisen, berichteten Medien. Dort war er, bevor er das Land verlassen musste und sich auf den Weg nach Deutschland machte. (sda/dpa)

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • (M)eine Meinung 24.12.2016 17:28
    Highlight Selten wurde über eine Todesstrafe in Europa so gejubelt....
    13 27 Melden
    • Argetlam 25.12.2016 00:18
      Highlight Todesstrafe? Das war Notwehr. Und klar ist man froh wenn eine solche Person aus dem Verkehr gezogen wird. Eine Verhaftung wäre natürlich besser gewesen, aber in diesem Fall ein Ding der Unmöglichkeit.
      26 4 Melden
    • (M)eine Meinung 25.12.2016 17:44
      Highlight Wenn die Notwehr von US-Polizisten angewandt wird, schreit das empörte Volk auf da man auf eine Minderheit geballert hat...
      Achja: er wurde für die Amoktat noch nicht rechtskräftig verurteilt. Wir leben in einem Rechtsstaat und da gilt: Zuerst ein Gerichtsurteil und dann erst die Verurteilung.
      Wäre der erste Verdächtige (Ein Pakistani) niedergeballert worden, hätte man nach diesen Tunesier gar nicht erst gesucht ;)
      5 11 Melden
  • Saraina 24.12.2016 08:59
    Highlight Ah, über Frankreich ist er nach Italien gefahren. Na, zum Glück haben die dort den Ausnahmezustand, da ist doch alles gleich viel sicherer...
    21 6 Melden
  • Funny 24.12.2016 05:18
    Highlight warum sind die jetzt Helden? Sie konnten den Anschlag nicht verhindern und richteten ihn, nachdem sie in Visier gerieten. Ok, wahrscheinlich gut gehandelt, aber helden? Man kann es auch übertreiben. Hauptsache die Presse hat ihre story.
    32 55 Melden
  • pachnota 24.12.2016 00:28
    Highlight Wir wissen immer noch nicht, ob der Täter tatsächlich etwas mit dem Islam zu tun hatte.
    11 76 Melden
    • sammael 24.12.2016 06:59
      Highlight Der war gut :-). Wahrscheinlich bist du dir auch noch nicht sicher, ob die Erde wirklich eine Kugel ist.
      88 10 Melden
  • farbarch1 23.12.2016 22:54
    Highlight Die alten Männer Loben und beruhigen, nachdem sie all den wirtschfatlichen Profit eingefahren oder sonst ihre Rente gesichert und auch, nachdem sie mit all Ihrer Macht all die jüngsten Kriege vom Zaun gebrochen haben. Die jungen Männer liegen danach im Spital und sind froh, dass sie überlebt haben.
    29 24 Melden
    • dF 24.12.2016 03:32
      Highlight @farbarch1:

      Was hat dieser Kommentar nun mit den tatsächlichen Ereignissen gemein?
      31 5 Melden
    • kliby 24.12.2016 10:33
      Highlight farbarch, und wir als ach so fortschrittliche gesellschaft zwingen die männer an die waffen (militärdienstzwang). heuchei aus dem lehnstuhl ist hier nicht angebracht.
      3 11 Melden
    • farbarch1 24.12.2016 18:34
      Highlight @df Allerhand, ausser dass der nicht das Attentat kommentiert.
      4 1 Melden
    • farbarch1 24.12.2016 18:36
      Highlight @kliby Ich verstehe Ihren Kommentar auf meinen Kommentar nicht. Wer ist wir? Wer heuchelt? Wer zwingt? An welchen Lehrstuhl denken Sie?
      4 1 Melden
  • Chihirovocale 23.12.2016 22:50
    Highlight Was die Mutter der einen Polizisten bringts auf den Punkt. Da standen sich junge Männer gegenüber, die bewusdt völlig verschiedene Entscheidungen in ihrem Leben fällten.
    Auguri Mamma Scatà e buone feste a lei e la sua famiglia. Spero che l'anno nouvo sia più felice e tranquillo per noi tutti...
    66 1 Melden
  • Sapere Aude 23.12.2016 22:44
    Highlight Ganz ehrlich, mir wäre es lieber wir bräuchten solche Helden gar nicht.
    51 3 Melden
  • Babalu 23.12.2016 22:22
    Highlight einfach wieder mal postfaktisch..
    13 37 Melden
  • MichaelTs 23.12.2016 21:41
    Highlight Stolz ist ein schwieriges Wort. Die Polizisten haben richtig gehandelt, aber dennoch wäre es mal wichtig, einen solchen Terroristen lebend zu fangen. Wegen Rechtsstaat und Geheimdienstlichem Wissen und so weiter. Daher ist Stolz das falsche Wort für mich.
    37 32 Melden
  • Sämuu 23.12.2016 20:39
    Highlight Omg ihre Namen und Bilder veröffentlichen, moll sehr schlau... vorallem ist es ihr Job.. trotzdem gute Arbeit😁
    49 7 Melden
    • redeye70 24.12.2016 08:52
      Highlight Sehr fahrlässig was da das ital. Innenministerium macht! Dann noch in aller Öffentlichkeit zu Helden emporstilisieren. Was denkt ihr was für ein Held ein Islamist in seinem Kreis sein wird, wenn er diese Polizisten tötet?
      27 0 Melden
  • dr.phibes 23.12.2016 19:06
    Highlight Jeder Krieg braucht seine Helden.
    22 8 Melden
  • malu 64 23.12.2016 18:58
    Highlight Die Planer sind immer noch da! Der Handlanger wurde eliminiert. Die IS wird sicher
    versuchen sich an den "Helden" zu rächen!
    51 3 Melden
    • Saraina 24.12.2016 09:30
      Highlight Planer? Der IS ist ein Franchise-Unternehmen. Fühlst du dich unzufrieden und hast dich durch eine Reihe falscher Entscheidungen in eine ausweglose Situation gebracht? Schnapp dir ein Messer oder einen Truck, töte ein paar Leute - wenn du dich dem Islam zurechnen lässt, wird die Öffentlichkeit dich einen Terroristen nennen und der IS die Tat für sich beanspruchen und du wirst vom totalen Verlierer zum Gesicht auf der Frontseite, gefürchtet und beachtet. Das ist hier das Problem, denn Verlierer produziert unsere Zeit haufenweise.
      20 1 Melden
    • rodolofo 24.12.2016 12:45
      Highlight @ Saraina
      Trotzdem verstehe ich nicht, was diese Terroristen davon haben, wenn sie es auf die Frontseite von Zeitungen schaffen.
      Ihr Leben ist dann ja endgültig verpfuscht!
      Die meisten dieser Kamikaze-Selbstmord-Attentäter können diese Zeitungen auch gar nicht mehr lesen, wenn sie explodiert sind und sind von Loosern zu Preisträgern des makabren Britischen "Darwin Awards" geworden.
      Den Darwin Award erhalten besonders haarsträubende Dummköpfe, die den menschlichen Genpool verbessern, indem sie sich selbst aus der Evolution heraus nehmen.
      Galgenhumor, ich weiss. Das Einzige, was mir noch hilft.
      8 0 Melden
    • Saraina 24.12.2016 15:02
      Highlight Rodolfo: sie haben bei der Vorstellung der Angst und der Beachtung die sie auslösen eine narzisstische Befriedigung. Das Leben eines Terroristen oder Selbstmordattentäters ist ja sowieso endgültig verpfuscht, aber wenigstens, so die Überlegung, müssen sie nicht als unbedeutende Verlierer weiterleben. Es macht nichts, wenn du das nicht verstehst, das spricht für deine psychische Gesundheit...
      6 0 Melden
  • Karl33 23.12.2016 18:43
    Highlight Ohne auf den Einzelfall einzugehen: Finde es recht krankhaft, schon fast pervers, wie gewisse Medien heute immer ganz schnell einen teuflischen Täter und andererseits mutige Helden propagieren müssen. Es gab mal eine Zeit mit Journalismus und Medien, die berichteten sachlich und unaufgeregt. Das gibts heute nur noch selten.
    95 16 Melden
  • Adremos 23.12.2016 18:26
    Highlight «Es berührt einen, wenn man darüber nachdenkt, dass zwei junge Leute so unterschiedliche Wege eingeschlagen haben»
    Sehr eindrückliche Aussage der Mutter. Tiefster Respekt dafür !!
    181 4 Melden
  • Oberon 23.12.2016 18:19
    Highlight Erstmal bin ich froh das dieser Terrorist verhältnismässig schnell eliminiert wurde. Leider hätte ich doch gehofft ihn lebend zu fassen um mehr über das Netzwerk in Europa herauszufinden. Ich bin mir nun sicher das die Regierungen dieses Krieg gegen die freie Welt mehr Priorität einräumen.
    54 6 Melden
  • N. Y. P. 23.12.2016 18:19
    Highlight Mit Photo und Vor- und Nachnamen im Internet !
    Welches Gefühl wird wohl stärker sein, wenn die zwei Polizisten wieder auf Patrouille sind ?
    Die dankbaren Gesichter zu sehen im Wissen etwas Gutes getan zu haben
    oder
    dieses flaue Gefühl, dass an jeder Ecke..

    Ich finde diese Partystimmung der italienischen Polizei grenzwertig. Ein bischen mehr Demut wäre angebracht.
    Für den IS sind die beiden Polizisten jetzt auf jeden Fall ein lohnendes Ziel, da weltweit maximale Aufmerksamkeit gewiss wäre, wenn..
    112 8 Melden
    • herschweizer 23.12.2016 19:20
      Highlight Finde es auch grenzwertig. Evtl sind es falsche Identitäten oder sie müssten neue bekommen.
      34 4 Melden
  • Don Alejandro 23.12.2016 18:10
    Highlight So professionell die Eliminierung sein mag, so unprofessionell ist die Nennung der Polizisten beim Namen und Publizierung der Fotos.
    114 7 Melden
    • SemperFi 23.12.2016 18:54
      Highlight Das war doch keine Eliminierung (gezielte Tötung). Das war eine Notwehr-Handlung. Es ist sogar möglich, dass die Beiden gar nicht wussten, wem sie gegenüber stehen.
      43 4 Melden
    • Quantum 23.12.2016 20:18
      Highlight Ja, das ist tatsächlich keine gute Idee.
      4 0 Melden
  • auf den Punkt gebracht 23.12.2016 17:40
    Highlight Hätten Polizisten in der Schweiz zurückgeschossen, müssten sie sich nun vor Gericht verantworten und mit dem Schlimmsten rechnen. Hier will die Politik Polizisten, welche den Radarkasten beherrschen und keine, die arme Verbrecher jagen!
    56 153 Melden
    • jjjj 23.12.2016 17:55
      Highlight So ein Quatsch. Jeder Schusswaffeneinsatz wird (zu recht) juristisch untersucht. Aber deine Aussage...
      96 18 Melden
    • Hashtag 23.12.2016 17:59
      Highlight Völlig am Punkt vorbei würde dir besser stehen
      70 15 Melden
    • Adremos 23.12.2016 18:22
      Highlight Pplizosten riskieren dauern ihr Leben, damit wir in Frieden leben können!! Wenn das keine Helden sind, wer dann ?!?! Danke !!
      42 13 Melden
    • robben 23.12.2016 18:26
      Highlight du miesepeter
      27 3 Melden
    • Adremos 23.12.2016 18:28
      Highlight Auf den Punkt gebrachter, totaler Blödsinn....
      36 5 Melden
  • Stachanowist 23.12.2016 17:25
    Highlight Die Namen der Polizisten in den Medien öffentlich zu machen, könnte sich noch als Fehler herausstellen.
    146 6 Melden
    • Nosgar 23.12.2016 17:54
      Highlight Finde ich auch einen sehr grossen Fehler. Nicht umsonst tragen die Polizisten bei Razzias etc. oft Masken.
      43 2 Melden
    • Yelina 23.12.2016 17:57
      Highlight In Italien werden die Namen in der Presse immer voll genannt, auch die von Verhafteten und Verurteilten.
      34 3 Melden
    • robben 23.12.2016 18:28
      Highlight nun ist es aber so. und europa hat zwei neue helden!
      20 9 Melden

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