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epa06020045 Albin Kurti, parliamentary elections Prime Minister candidate and founder of the biggest opposition party Self-determination (Vetevendosje) holds a speech during the closing election rally in Pristina, Kosovo, 09 June 2017. Kosovo's early elections will be held on 11 June 2017.  EPA/STRINGER

Da war die Welt noch in Ordnung: Oppositionsführer Albin Kurti im Wahlkampf 2017. Bild: EPA/EPA

Die hoffnungslos zerstrittenen Hoffnungsträger – im Kosovo zerfällt die Opposition

Vetëvendosje begeisterte mit ihrem Kampf gegen die Korruption viele junge Kosovaren. Jetzt zerfällt die Partei: Mit dem Bürgermeister von Pristina tritt ein nächster wichtiger Politiker aus. Die Partei sei autoritär und nationalistisch geworden, sagt Ex-Vetëvendosje-Parlamentarier Faton Topalli aus Schaffhausen.



Noch am 19. November 2017 schien die Welt der kosovarischen Oppositionspartei Vetëvendosje (albanisch für Selbstbestimmung) in Ordnung zu sein: Shpend Ahmeti schaffte im zweiten Wahlgang hauchdünn die Wiederwahl als Bürgermeister der Hauptstadt Pristina. Ein wichtiger Wahlsieg: Mit seiner skandalfreien und kompetenten Regierungsführung in der grössten Stadt des Landes hatte Ahmeti seit 2013 wesentlich dazu beigetragen, Vetëvendosje für breite Wählerschichten wählbar zu machen.

In Pristina bewies die links-nationalistische Oppositionspartei, dass sie mehr konnte als mit Tränengas im Parlament Fundamentalopposition gegen die als korrupte Kollaborateure bezichtigten Regierungsparteien zu machen. Auch in der zweitgrössten Stadt Prizren eroberte sie im letzten November das Bürgermeisteramt. Davor hatte Vetëvendosje bei den Parlamentswahlen im Juni 2017 den Stimmenanteil mehr als verdoppeln können und war mit über 27 Prozent zur stärksten Partei des Landes geworden.

Weil sich die traditionellen Parteien der ehemaligen Kommandanten der Kosovarischen Befreiungsarmee UÇK mit den Parteien der serbischen Minderheit verbündeten, blieb Vetëvendosje jedoch in der Opposition. Ihr Anführer Albin Kurti musste seinen Traum, Regierungschef zu werden, vorerst begraben.

Parteiführer als «Stück Scheisse» bezeichnet

Weniger als vier Monate nach dem Wahlsieg in der Hauptstadt steht Vetëvendosje nun vor dem Kollaps. Am Mittwochabend gab Pristinas Bürgermeister Sphend Ahmeti bekannt, die Partei zu verlassen. Die Gründe, für die er einst der Partei beigetreten waren, seien heute nicht mehr gegeben. Damit eskaliert der Streit innerhalb der Opposition endgültig, der im Dezember 2017 erstmals zu Tage getreten war.

epa06282030 Shpend Ahmeti, acting mayor of Kosovo's capital Pristina and member of the biggest opposition party Self-Determination (Vetevendosje), smiles as he casts a ballot at a polling station in Pristina, Kosovo, 22 October 2017. Some 1.8 million voters are called to take part on the first round of municipality elections to elect mayors and assembly members.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Sein Parteiaustritt verschärft die Krise: Shpend Ahmeti, Bürgermeister von Pristina. Bild: EPA/EPA

Damals wurde eine Konversation auf der Message-App Viber publik, in der sich parteiinterne Gegner abfällig über Albin Kurti äusserten, den charismatischen Gründer der Bewegung. Seine Parteifreunde beklagten sich über dessen autoritären Führungsstil. Eine Parlamentarierin bezeichnete ihn als «Stück Scheisse». Weil sich Kurti zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Tränengas-Wurfs im Parlamentssaal in Untersuchungshaft befand, kam es nicht zu einer sofortigen Aussprache.

Nach seiner Freilassung im Januar 2018 liess er sich zum Parteivorsitzenden wählen – obwohl ihn seine Kritiker gebeten hatten, einen Reformprozess zuzulassen und zunächst aufs Amt zu verzichten. Kurti war zwar 2017 Spitzenkandidat bei den Parlamentswahlen gewesen, aber hatte keine formelle Führungsfunktion in der Partei.

In der Folge wurden einige von Kurtis parteiinternen Gegnern zum Austritt gedrängt, manche traten aus Protest über dessen Führungsstil und andere Entwicklungen bei Vetëvendosje von ihren Parteiämtern zurück. Darunter ist Faton Topalli. Der in Dörflingen im Kanton Schaffhausen wohnhafte schweizerisch-kosovarische Doppelbürger sitzt seit 2014 im kosovarischen Parlament.

Kritik an Fundamentalopposition

«Die Partei wurde zentralistisch geführt. Es gab wenig Platz für andere Meinungen», kritisiert Topalli. Wer eine solche äusserte, sei zum Feind der Partei erklärt worden. Parteistrukturen hätten nur formell und die parteiinterne Demokratie nur mangelhaft funktioniert. Aus Topallis Antwort wird klar, wen er dafür verantwortlich macht. Albin Kurti sei zwar eine charismatische Figur: «Aber das reicht nicht, um ein guter Politiker zu sein», kritisiert Topalli. Kurti sei die zentrale Figur der aktuellen Krise. «Er steht über allem: über der Partei, über der Führung, über dem Programm.»

Die in Pristina lebende Politologin Luljeta Aliu formuliert zurückhaltend, dass man die «gegenwärtige Krise nicht einem Einzelnen zuweisen kann». Es habe auf jeden Fall Missverständnisse und «interne Kommunikationsprobleme» gegeben, so Aliu, die als 13-Jährige in die Schweiz geflüchtet war und einen Masterabschluss der Universität Zürich hat. Die neuesten Entwicklungen seien eine «kalte Dusche» für Vetëvendosje. Parteispaltungen seien im Kosovo nichts Aussergewöhnliches. Dass eine solche nun auch bei der lange sehr geeint auftretenden Vetëvendosje droht, findet Aliu dennoch «überraschend».

«Vetëvendosje hat Verdauungsprobleme»

Für Aliu gibt es im aktuellen Konflikt keine Hinweise auf einen «essentiellen ideologischen Streit». Parlamentarier Faton Topalli sieht das anders. Er und weitere Vertreter des Reformflügels kritisieren unter anderem die Fundamentalopposition, welche die Partei betrieben habe: «Es mangelt am Willen, im Interesse des Landes Kompromisse einzugehen.» Dazu gehört für ihn die Bereitschaft, mit Serbien einen Dialog über bestehende Probleme zu führen.

Die Führung um Kurti habe alle möglichen Wählergruppen anzusprechen versucht, um damit mittelfristig «das illusorische Ziel» einer absoluten Mehrheit zu erreichen. Mit dem Wachstum sei die Partei deshalb zu einem Sammelbecken für alle Unzufriedenen geworden: «Die Türe wurde allen geöffnet, von Ultrarechten über Ultranationalisten bis zu Ultralinken.» Diese Öffnung sei zum Nachteil der Werte und Normen geschehen, auf deren Grundlage Vetëvendosje  gegründet worden ist. «Ich vertrete sozialdemokratische Werte. Die Kombination von Nationalismus und Sozialismus macht mir Angst», sagt Topalli.

Der Politologe Arben Hajrullah von der Universität Pristina beschreibt die Entwicklung ähnlich. Im politikwissenschaftlichen Jargon ausgedrückt, habe sich Vetëvendosje als «Catch all party» zu positionieren versucht. Sie versuchte, Wähler aller politischen Lager anzusprechen. «Vetëvendosje hat zu schnell zu viel geschluckt. Das führt jetzt zu Verdauungsproblemen», lautet Hajrullahs Fazit.

Seine Berufskollegin Luljeta Aliu geht davon aus, dass die jüngsten Entwicklungen die Opposition «zumindest vorübergehend schwächen». Das gebe der Regierungskoalition der ehemaligen Kommandanten mehr Manövrierraum, um ihre Interessen zu verfolgen.

Erfolg braucht Kompromisse

Eine endgültige Spaltung scheint unausweichlich. Faton Topalli kündigt an, dass er und andere Vetëvendosje-Abgeordnete «mit grosser Wahrscheinlichkeit» eine neue Fraktion gründen werden. Mindestens elf von 37 Parlamentariern seien unzufrieden mit dem derzeitigen Kurs, sagt Topalli. «Die neue Gruppe wird eine sozialdemokratische Partei sein, wie man sie aus westlichen Ländern kennt.»

Topalli ist überzeugt, dass eine solche neue Partei für eine Verbesserung der Lebensbedingungen im Kosovo sorgen könne: «Die Menschen hier brauchen eine Politik, die Veränderungen ermöglicht und keine leeren Hoffnungen und Versprechen». Dafür müsse man mit anderen Parteien und allen ethnischen Minderheiten zusammenarbeiten. Länder, die im Interesse der Gemeinschaft Kompromisse gemacht haben, hätten damit Fortschritte erzielt: «Die Schweiz mit ihrer Konkordanz gehört sicher dazu.»

Wie Jugoslawien zerbrach: Vom Ende des Kommunismus bis Kosovo

Quiz: 10 Jahre Kosovo – wie gut kennst du den jüngsten Staat Europas?

1.Es geht los mit der Aufwärmfrage. Pristina ist die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Doch wie heisst die zweitgrösste Stadt im Kosovo?
ARCHIVE --- VOR ZEHN JAHREN AM 17. FEBRUAR 2008 ERKLAERT DAS PARLAMENT IN PRISTINA DIE UNABHAENGIGKEIT DES TERRITORIUMS KOSOVO. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- The advertising billboard reading 'INDEPENDENCE' seen behind a road sing at the entrance of tha capitol Pristina ,Kosovo, 15 February 2008. Leaders of Kosovo's ethnic Albanian majority are expected to proclaim independence from Serbia on Sunday or Monday, the day of a crucial EU foreign ministers meeting that will discuss the issue.  EPA/GEORGI LICOVSKI
EPA
epa06449706 People cross a bridge over the river Ibar which separates northern Kosovska Mitrovica inhabited by Serbs from south Mitrovica inhabited by Albanians in Kosovska Mitrovica, Kosovo, 18 January 2018. Two days after the murder of Oliver Ivanovic, the streets in the northern part of Mitrovica are empty. Ivanovic, a former State Secretary for Kosovo and Metohija and a subject of a controversial war crimes trial and retrial, was fatally shot in front of his office in Mitrovica, Kosovo, on 16 January 2018. His funeral is expected to be held in Belgrade on 18 January.  EPA/Djordje Savic
EPA/EPA
Mitrovica.
Peja.
wikimedia commons
Peja.
Gjakova.
wikimedia commons
Gjakova.
Prizren, Kosovo
Shutterstock
Prizren.
2.Als Hommage an Quiz-Gott Huber folgt die obligate Geografie-Frage und die hat es in sich: Welche vier Länder grenzen an den Kosovo?
Question Image
wikimedia commons
Serbien, Montenegro, Albanien, Bulgarien.
Serbien, Montenegro, Albanien, Griechenland.
Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien.
Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Mazedonien.
3.Der Schwierigkeitsgrad steigt steil an. Nach den Grenzen geht's jetzt weiter mit der Flagge des Kosovo. Sie hat sechs Sterne, welche die verschiedenen Volksgruppen des Landes repräsentieren. Dass im Kosovo Albaner und Serben leben, ist klar. Welche anderen vier Ethnien haben einen Stern gekriegt?
Flagge Kosovo
wikimedia commons
Türken, Roma, Bulgaren und Goraner.
Türken, Roma, Donauschwaben und Goraner.
Türken, Roma, Bosniaken und Goraner.
Türken, Roma, Kroaten und Goraner.
4.Es gibt keine Verschnaufpause, das Quiz bleibt hart: In der Hauptstadt Pristina steht eine Statue des US-Präsidenten Bill Clinton. Welche Strasse in Pristina gibt es, die nach einem anderen westlichen Politiker benannt worden ist?
The U.S. flag flies at half-staff at Bill Clinton square in Kosovo's capital Pristina commemorating the anniversary of the terrorist attacks Thursday, Sept. 11, 2014. (AP Photo/Visar Kryeziu)
AP/AP
epa06234550 (FILE) - Former German Chancellor Gerhard Schroeder attends the extraordinary federal party conference of the Social Democratic Party (SPD) at the Westfalenhalle in Dortmund, Germany, 25 June 2017 (reissued 29 September 2017). Schroeder was elected chairman of the board of Russian state-owned oil company Rosneft on 29 September 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH
EPA/EPA
Rruga Gerhard Schröder.
Former President George W Bush speaks during a preview of an exhibition of his paintings of U.S. military veterans in Dallas, Tuesday, Feb. 28, 2017. President Bush says he didn't intend to criticize President Donald Trump when he said recently that a free press is essential to democracy. (AP Photo/LM Otero)
AP/AP
Bulevardi Xhorxh Bush.
epa05410864 Former British prime minister Tony Blair speaks during a press conference in response to the Chilcot Iraqi Inquiry, at the Admiralty House, London, Britain, 06 July 2016. Tony Blair said: 'I express more sorrow, regret and apology than you may ever know or can believe'. Mr Blair said that the report contained 'serious criticisms' but showed that 'there were no lies, Parliament and the Cabinet were not misled, there was no secret commitment to war, intelligence was not falsified and the decision was made in good faith'. The Chilcot Inquiry, chaired by Sir John Chilcot, examines the circumstances surrounding the British Governments involvement in the 2003 Iraq War.  EPA/STEFAN ROUSSEAU / POOL UK AND IRELAND OUT
EPA/PRESS ASSOCIATION POOL
Sheshi Tony Blair.
epa05545517 (FILE) A file photo dated 21 November 2014 shows former French president Jacques Chirac attending the award ceremony of the Jacques Chirac Foundation in Paris, France. According to news reports on 18 September 2016, Jacques Chirac has been hospitalized.  EPA/PATRICK KOVARIK / POOL MAXPPP OUT
EPA/AFP POOL FILE
Bulevardi Jacques Chirac.
5.Okay, das war schon ziemlich schwierig. Wir kommen zu Quiz-König Hubers Albtraum-Disziplin: der Sportfrage. In welcher Disziplin holte der Kosovo seine bisher einzige Medaille an olympischen Spielen?
Swiss Eishockey team with Monika Waidacher, Nina Waidacher and Lisa Rueedi, from left, pose in olympic rings, pictured during a media tour through the Gangneung Olympic Village one day prior tot he opening of the XXIII Winter Olympics 2018 in Gangneung, South Korea, on Thursday, February 08, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
KEYSTONE
Jun 25, 2016; Indianapolis, IN, USA; Katrina Young dives in the Senior Women 10m Platform final during the 2016 U.S. Olympic Team Trials Diving at the IU Natatorium. Mandatory Credit: Brian Spurlock-USA TODAY Sports
X02835
Turmspringen.
epa05505766 Soslan Ramonov from Russia (blue) and Toghrul Asgarov from Azerbaijan (red) in action during the men's Freestyle 65kg gold medal bout of the Rio 2016 Olympic Games Wrestling events at the Carioca Arena 2 in the Olympic Park in Rio de Janeiro, Brazil, 21 August 2016.  EPA/NIC BOTHMA
EPA/EPA
Ringen.
epa06527856 Bronze medallists Meagan Duhamel and Eric Radford of Canada compete in the Pair Free Skating in the Figure Skating competition at the Gangneung Ice Arena during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 15 February 2018.  EPA/TATYANA ZENKOVICH
EPA/EPA
Eiskunstlauf.
Majlinda Kelmendi from Kosovo fights against Alesya Kuznetsova of Russia in the women's under 57kg competition during the European Judo Championships in Warsaw, Poland, Thursday, April 20, 2017. (AP Photo/Czarek Sokolowski)
AP/AP
Judo.
6.Wir bleiben beim Sport: Welcher dieser aktuellen oder ehemaligen Schweizer Nationalspieler wurde nicht im Kosovo geboren?
epa06257458 The Swiss team with top from left, Granit Xhaka, Fabian Schaer, Johan Djourou, Stephan Lichtsteiner and goalkeeper Yann Sommer, and bottom from left, Remo Freuler, Ricardo Rodriguez, Admir Mehmedi, Blerim Dzemaili, and Xherdan Shaqiri, stands for the group photo ahead of the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Portugal and Switzerland at the Estadio da Luz stadium, in Lisbon, Portugal, Tuesday, October 10, 2017.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
EPA/KEYSTONE
Der Schweizer Nationalspieler Albert Bunjaku in Aktion im Freundschaftsspiel zwischen der Schweiz und Uruguay in der AFG-Arena in St. Gallen, Schweiz, aufgenommen am 3. Maerz 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Albert Bunjaku.
FILE - In this Saturday, June 25, 2016 file photo, Switzerland's Valon Behrami, right, gets the ball past Poland's Arkadiusz Milikduring the Euro 2016 round of 16 soccer match between Switzerland and Poland, at the Geoffroy Guichard stadium in Saint-Etienne, France. (AP Photo/Laurent Cipriani, File)
AP/AP
Valon Behrami.
epa05333890 Switzerland's Blerim Dzemaili, celebrates after scoring a goal during an international friendly soccer match between Switzerland and Belgium, at the stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, 28 May 2016. Switzerland and Belgium are preparing for UEFA Euro 2016 soccer championships taking place from 10 June to 10 July 2016 in France.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
EPA/KEYSTONE
Blerim Dzemaili.
epa04551092 Swiss forward Xherdan Shaqiri waves to supporters as he leaves the pitch after the UEFA EURO 2016 qualifying soccer match between Switzerland and England at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 08 September 2014. As media reports Xherdan Shaqiri has signed with Inter Milan with immediate effect.  EPA/PETER KLAUNZER
EPA/KEYSTONE
Xherdan Shaqiri.
7.Wir machen weiter mit Fussball und legen noch eine Schippe drauf. Am 13. Mai 2016 wurde Kosovo als Mitglied in die FIFA aufgenommen. Am 3. Juni 2016 fand das erste offizielle Länderspiel des Kosovo gegen die Färöer statt. In welchem Stadion?
epa05344574 The team of Kosovo prior to the international soccer match between Kosovo and Faroe Islands at Frankfurter Volksbank-Stadion in Frankfurt, Germany, 03 June 2016. In May 2016, Kosovo became the 55th member of UEFA.  EPA/FRANK RUMPENHORST
EPA/DPA
Im <strong>Loro-Boriçi-Stadion</strong> in der albanischen Stadt <strong>Shkodra</strong>.
wikimedia commons
Im Loro-Boriçi-Stadion in der albanischen Stadt Shkodra.
In der <strong>Arena Filip II</strong> in der mazedonischen Hauptstadt <strong>Skopje.</strong>
wikimedia commons
In der Arena Filip II in der mazedonischen Hauptstadt Skopje.
Im <strong>Stadion am Bornheimer Hang</strong> in Frankfurt am Main, der Heimstätte des FSV Frankfurt.
wikimedia commons
Im Stadion am Bornheimer Hang in Frankfurt am Main, der Heimstätte des FSV Frankfurt.
Im <strong>Adem-Jashari-Stadion</strong> in der kosovarischen Stadt <strong>Mitrovica</strong>.
wikimedia commons
Im Adem-Jashari-Stadion in der kosovarischen Stadt Mitrovica.
8.Dieses fiese Quiz hat dich erschöpft und du brauchst neue Energie? Red Bull kennt jeder. Aber welches ist der beliebteste Energy Drink im Kosovo?
epa03119429 Lindsey Vonn of the USA drinks a Red Bull at the finish line after the second training run for the women's Downhill race of the Alpine Skiing World Cup in Bansko, Bulgaria, 24 February 2012.
EPA
Power Horse.
zvg
Power Horse.
Golden Eagle.
zvg
Golden Eagle.
Snake Energy.
zvg
Snake Energy.
Red Rooster.
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Red Rooster.
9.Für die Schlussphase in diesem fiesen Quiz wenden wir uns der Politik zu: Im Dezember verdoppelte sich Premierminister Ramush Haradinaj nach nur drei Monaten im Amt seinen Lohn. Neu verdient er deutlich mehr als seine Amtskollegen in der Region. Wie begründete Haradinaj die Erhöhung seines Gehalts?
epa06194900 Leader of the Alliance for Future of Kosovo (AAK), Ramush Haradinaj, holds a speech during the parliamentary session to elect the new Prime Minister of the Republic of Kosovo in Pristina, Kosovo, 09 September 2017. Ramush Haradinaj was elected the new Prime Minister of the Republic of Kosovo during the session. The 49-year-old Haradinaj served as prime minister for three months from December 2004 to March 2005.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
EPA/EPA
epa06492132 Visiting Serbian President Aleksandar Vucic (L) and Austrian Chancellor Sebastian Kurz (R), the leader of the Austrian Peoples Party (OeVP), speak during a press statement after a meeting at the Ferderal Chancellery in Vienna, Austria, 02 February 2018. Serbia's President Aleksandar Vucic is in Austria for an official visit.  EPA/FLORIAN WIESER
EPA/EPA
«Es ist eine Frage der nationalen Ehre, dass der kosovarische Premierminister mehr verdient als der serbische Präsident Aleksandar Vučić.»
«Die Preise für Hotelzimmer und Skibillett in<strong> St.Moritz</strong> sind gestiegen. Ich brauche deshalb mehr Geld für meine Winterferien.»
«Die Preise für Hotelzimmer und Skibillett in St.Moritz sind gestiegen. Ich brauche deshalb mehr Geld für meine Winterferien.»
Former Kosovo prime minister Ramush Haradinaj, right, is rushed by police officers inside the Colmar courthouse, eastern France, Thursday Jan.5, 2017. Haradinaj is facing possible extradition to Serbia to face war crimes charges after being arrested at a French airport. (AP Photo/Jean-Francois Badias)
AP/AP
«Ich werde von der internationalen Justiz unrechtmässig verfolgt. Ich muss deshalb hohe Anwaltskosten begleichen.»
«Ich muss auf der Höhe meiner Verantwortung sein. Ich muss eine <strong>Krawatte</strong> haben, ich kann nicht egal wie herumlaufen, ich muss ein Hemd haben.»
«Ich muss auf der Höhe meiner Verantwortung sein. Ich muss eine Krawatte haben, ich kann nicht egal wie herumlaufen, ich muss ein Hemd haben.»
10.Wer's bis zur letzten Frage geschafft hat, der hätte sich eigentlich auch eine verdient: Welcher Schweizer oder welche Schweizerin besitzt die Ehrenbürgerschaft einer kosovarischen Gemeinde?
ARCHIVE --- ERNEST GUGLIELMINETTI, VOR 75 JAHREN AM 20. FEBRUAR 1943 VERSTORBEN, WAR EIN SCHWEIZER ARZT UND ERFINDER. ER ARBEITETE AUF JAVA UND BORNEO UND LERNTE DORT DIE GEBAEUDEABDICHTUNG MITTELS TEER KENNEN. DARAUS ENTWICKELTE ER ERSTMALS DIE METHODE DER ASPHALTIERUNG VON STRASSEN. WIR STELLEN IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ernest Guglielminetti, seated, is made an honorary citizen of Brig in the canton of Valais, Switzerland on December 6, 1942 on his 80th birthday. The invention of the pavement surface made of tar earned him the nickname
PHOTOPRESS-ARCHIV
Albania's midfielder Ergys Kace, left, fights for the ball with Swiss forward Xherdan Shaqiri, center, in front of Albania's defender Ansi Agolli, right, during the UEFA EURO 2016 group A preliminary round soccer match between Albania and Switzerland, at the Stadium Bollaert-Delelis, in Lens, France, Saturday, June 11, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
KEYSTONE
Xherdan Shaqiri ist Ehrenbürger seines Geburtsorts Gjilan. Der berühmteste Sohn der Gemeinde wurde für seine sportlichen Erfolge geehrt.
Pedro Lenz, Keystone
Schriftsteller Pedro Lenz ist Ehrenbürger von Pristina. Er erhielt die Urkunde 2016 bei seinem Auftritt am dortigen Literaturfestival für seine Rolle beim schweizerisch-kosovarischen Kulturaustausch.
ACHRIV - ZUR ABWAHL VON OSKAR FREYSINGER STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Oskar Freysinger Conseiller d'Etat  valaisan candidat de la formation
KEYSTONE
Der ehemalige SVP-Nationalrat Oskar Freysinger ist Ehrenbürger der serbischen Gemeinde Zveçan im von Belgrad kontrollierten Nordkosovo. Freysinger, Ehrenmitglied des serbischen Schriftstellerverbands, wurde für seinen Einsatz für die Sache der Serben geehrt.
Micheline Calmy-Rey, ehemalige Bundesraetin der Schweiz, beantwortet Fragen der Medienschaffenden, währen einer Pressekonferenz im Geneva Press Club, CSP, in Genf, Schweiz, am Dienstag, 11 Februar 2014.(KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)Former Federal Assembly of Switzerland, Micheline Calmy-Rey answers to media, during a new press conference at the Geneva Press Club, in Geneva, Switzerland, Tuesday, February 11, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
KEYSTONE
Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist Ehrenbürgerin der Gemeinde Vitia im Süden Kosovos. Die damalige Aussenministerin besuchte im Februar 2008 als eine der ersten westlichen Politikerinnen den unabhängigen Kosovo – zur Eröffnung der Schweizer Botschaft.

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    Alle Leser-Kommentare
  • PaLve! 12.03.2018 13:18
    Highlight Highlight 1/2
    Die Geschichte des Balkans ist ein bisschen schwieriger, als sich ein paar Schreiblinge hier das vorstellen, da bringt primitives schwarz-weiss Denken nicht viel.
    Wieso sollte es auch nicht so sein, einige Balkanländer waren 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft, 500 Jahre musste die eigene Kultur im verdeckten ausgelebt.
    3 2 Melden
  • PaLve! 12.03.2018 13:18
    Highlight Highlight
    2/2
    Als das Osmanische Reich zerfiel brachen brachen nationalistische Konflikte aus (1. und 2. Balkankrieg 1912/14), auch der 1. WK war eine indirekte Folge des Pulverfasses auf dem Balkan.
    Überlegt euch, ob es als Aussenstehende Person (als Bulgare zweiter Generation betrachte ich mich als solcher) wirklich schlau ist, ohne einige Kentnisse, sich in solche Konflikte einzumischen.
    3 1 Melden
  • Domino 09.03.2018 22:20
    Highlight Highlight Der erste muslimische Staat in Europa scheint ja mächtig gut zu funktionieren.
    36 35 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.03.2018 23:06
      Highlight Highlight Albanien?
      9 9 Melden
    • Kollani 10.03.2018 07:11
      Highlight Highlight 0 von 2 Punkten für diese Antwort

      1. erste
      2. muslimisch

      Bitte Europakarte nochmals studieren!
      9 6 Melden
  • Dingsda 09.03.2018 20:45
    Highlight Highlight Das passiert halt wenn man auf Teufel komm raus und militärischen Gründen eine "Nation" aus dem Boden stampfen will. Das Projekt Kosovo ist gescheitert. Umso früher man das weltweit einsieht, desto eher kann man dieses Elend beenden und den Menschen dort helfen ein würdevolles Leben zu führen.
    Man sollte Kosovo wieder unter internationale Aufsicht stellen und danach langsam wieder zu Serbien reintegrieren - wo es eigentlich auch hingehört, wenn wir ehrlich sind.
    Dann kann es wieder eine autonome Provinz sein, wie es z.B. Vojvodina ist. In Vojvodina herrscht keine Armut und auch kein Elend.
    59 62 Melden
    • Amanaparts 09.03.2018 21:31
      Highlight Highlight 1. Die SVP hat sich auch gespalten. Deswegen ist das Projekt Schweiz auch nicht gescheitert
      2. Wieder integrieren ist nicht möglich, das es nie zusammen war.
      3. Vojvodina ist nicht autonom. Sie kämpfen immer noch um die Autonomie pre 1989.
      30 40 Melden
    • albano-schweizer 09.03.2018 22:09
      Highlight Highlight Was zu Albanien gehört und zwebgsweise besetzt wurde, soll auch in Albanien integriert werden. Die Zeiten der Kolonien ist längt vorbei. Die zu Vergangenheit neigen und Sehsucht nach den alte Zeiten haben, können und anscheinend werden sich auch mit einen Serbien, wie die von Anfans 18 Jahrhundert vergnügen müssen.
      15 20 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.03.2018 23:03
      Highlight Highlight Kosovo ist das Zentrum Serbiens aus historischer Sicht. Dieses ganze was Albanien mal gehörte kann ich nicht mehr hören. Kosovo war schon immer Teil Serbiens. Schade hat Europa ihre Werte verkauft, sonst wäre man in diesem Fall für Serbien gewesen. Fakt ist nur Regierungen unterstützen die Kosovoalbaner aber die Herzen der normalen Menschen werdet ihr nie bekommen.
      19 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 09.03.2018 20:15
    Highlight Highlight Erstaunt das wirklich jemanden?

    Der Kosovo ist noch immer mehrheitlich Muslimisch. Und wie wir alle wissen: Es gibt praktisch keine Muslimischen Länder mit einer funktionierenden Demokratie.


    Auch wenns gleich Blitze Regnet: Der Glaube hat eine grosse Schuld daran.
    73 62 Melden
    • Bene86 09.03.2018 20:39
      Highlight Highlight War so, ist so, bleibt so.
      37 18 Melden
    • Armend Krasniqi 09.03.2018 20:42
      Highlight Highlight Hahahaha ich liebe Leute die keine Ahnug vom Balkan haben. Muss euch ziemlich mystisch vorkommen. Dort unten lebt man in Stämmen und Höhlen ;-)
      43 40 Melden
    • Illyria & Helvetia 09.03.2018 21:18
      Highlight Highlight Oh Mann, sag das mal den nicht-muslimischen «Demokratie-Experten» von Serben, Rumänen, Griechen, Italienern und Kroaten. 😂
      40 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armend Krasniqi 09.03.2018 19:54
    Highlight Highlight In dieser Partei tummelten sich plötzlich vor allem auch islamische Ideen. Hat mich sehr beruhigt, dass diese Heuchler zerfallen sind. Als einzige Politiker Kosovos sind sie der Einladung der türkischen Botschaft in Prishtina gefolgt, den Jahrestag von Sultan Erdogans Propagandaputschs zu feiern. Was als Albaner und Europäer NULL, NULL sinn gibt. Fremde Mächte sollten den Balkan endlich ruhn lassen. Ob Russen, Amis, Türken ist egal.
    49 16 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.03.2018 23:06
      Highlight Highlight Ihr Albaner habt tausendmal mehr mit Türken zu tun als mit fast allen anderen Europäern. Finde das sogar ehrlich das man dieser Einladung folgt und somit zeigt das man kulturell ein Fremdkörper in Europa darstellt.
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    • räuber hotzenplotz 10.03.2018 13:32
      Highlight Highlight @NWO

      Wenn Georg Kastrioti skenderbeu nicht gewesen wäre, würdet ihr jetzt alle türkisch reden. 🤫
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    • AskLee 10.03.2018 15:29
      Highlight Highlight Fremdkörper 😕 klingt aber befremdlich.


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