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Die schwedische Journalistin Kim Wall. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Frauenleiche ohne Kopf, Arme und Beine: Es ist die vermisste schwedische Journalistin

23.08.17, 07:23 23.08.17, 09:52

Eine seit einer Fahrt mit einem Privat-U-Boot in Dänemark vermisste schwedische Journalistin ist tot. Ein an der Küste vor Kopenhagen gefundener weiblicher Torso wurde identifiziert. Es handle sich um die vermisste schwedische Journalistin Kim Wall.

Mit Hilfe einer Zahn- und einer Haarbürste habe ein DNA-Abgleich gemacht werden können. Zudem sei Blut der Schwedin im U-Boot gefunden worden, sagte Polizeisprecher Jens Møller Jensen am Mittwoch vor den Medien in Kopenhagen.

Mit Eisenstück beschwert?

Zur Todesursache könnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Obduktion sei wegen der abgetrennten Gliedmassen äusserst schwierig. Die Rechtsmediziner hätten aber festgestellt, dass ursprünglich etwas Metallisches am Körper von Kim Wall befestigt gewesen sei, das ihn vermutlich am Meeresboden hätten halten sollen.

Der Frauentorso war am Montag nahe der Köge-Bucht südlich von Kopenhagen entdeckt worden. Die Leiche war ohne Kopf, Arme und Beine. Der U-Boot-Eigner Peter Madsen, der wegen Verdachts auf fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft sitzt, sei noch nicht zu den neusten Ermittlungsergebnissen befragt worden.

Die 30-jährige Wall wurde gesehen, als sie am 10. August mit dem Tüftler Peter Madsen an Bord von dessen U-Boot «Nautilus» ging. Am selben Tag verschwand das selbstgebaute U-Boot.

Die dänischen Streitkräfte starteten eine Suchaktion und orteten das Boot schliesslich rund 50 Kilometer südlich der dänischen Hauptstadt. Bootsbauer Madsen wurde gerettet, das U-Boot sank. Nach Überzeugung der Ermittler hatte Madsen es absichtlich versenkt.

Madsen hatte zunächst ausgesagt, er habe die 30-jährige Journalistin auf der Insel Refshaleöen bei Kopenhagen abgesetzt. Später gab er laut Polizei an, die Frau sei bei einem Unfall an Bord des U-Boots gestorben. Er habe die Leiche der Journalistin nach dem Unglück in der Köge-Bucht über Bord geworfen. (whr/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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14
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 23.08.2017 13:43
    Highlight Ein Fall für Kommissarin Lund 😳
    8 1 Melden
  • MacB 23.08.2017 12:46
    Highlight "Der U-Boot-Eigner Peter Madsen, der wegen Verdachts auf fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft sitzt..."

    Wie wärs, wenn man ihn wegen Verdacht auf Mord in U-Haft setzt? Aber auch egal, Hauptsache er sitzt mal...
    26 0 Melden
  • bam_bam 23.08.2017 12:33
    Highlight Madsen: Ich war gerade am Rasenmähen im U-Boot, Frau Wall war leider etwas unaufmerksam und ist irgendwie unter den Mäher geraten.
    Zuvor hatte Sie mich im Falle eines Unfalls noch um ein anonymes Seebegräbnis gebeten.
    45 2 Melden
  • Blicki 23.08.2017 12:00
    Highlight "Der unterwasser Tod" - Staffel 5 - Sherlock Holmes

    Eure Titel?
    6 5 Melden
  • Tilman Fliegel 23.08.2017 11:15
    Highlight Dann wird die Anklage ja wohl bald von "Fahrlässige Tötung" auf Mord geändert werden müssen.
    Tönt ja alles wie aus einem schwedischen Krimi. Bin gespannt, was da noch alles ans Licht kommt.
    28 0 Melden
  • Marv 23.08.2017 11:14
    Highlight Erinnert mich an "Ragdoll" was ich letztens gelesen habe.
    2 3 Melden
  • Sumsum 23.08.2017 10:36
    Highlight Die Brücke Season 4 ?
    3 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:19
    Highlight Der Torso geschah wohl nicht erst als die Leiche im Wasser war. Sehr kranke Geschichte...
    75 1 Melden
  • Nosgar 23.08.2017 08:15
    Highlight Ich zweifle an einem Unfall.
    88 0 Melden
    • Alterssturheit 23.08.2017 11:29
      Highlight Wer nicht. Und auch wenn es ein Unfall gewesen wäre ist es wohl auch in Dänemark/Schweden üblich, die Polizei zu benachrichtigen anstatt die Tote ein fach "beizusetzen".
      25 0 Melden
    • redeye70 23.08.2017 19:49
      Highlight Eine ganz üble Geschichte. Ein psychopathischer Mörder. Unschwer eine Vermutung zu haben, wie die Extremitäten der Frau "abhanden" kamen. Der gehört verwahrt. Ausserdem soll geprüft werden ob der noch für andere Verbrechen in frage kommt. Denke die dänische Polizei/Justiz wird ihre Arbeit machen.
      5 0 Melden
  • elivi 23.08.2017 08:12
    Highlight O.o klingt wie ne CSI folge. Was is das den für ein unfall wo nur ein von zwei insassen stirbt und das uboot noch funktionsfähig genug war um die leiche zu 'verstecken' ... Und danach das uboot absichtlich versenken... Ja ... Klar...
    66 0 Melden
  • The Origin Gra 23.08.2017 07:35
    Highlight Die spannendste Frage ist nun, wie die Frau Kopf, Arme und Beine verloren hat den daraus lässt sich klären ob sie ermordet wurde.
    47 4 Melden
    • lilas 23.08.2017 08:51
      Highlight Gut kombiniert Kommissar!! 😀
      78 0 Melden

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