International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Eduardo Li 2014 mit Sepp Blatter.
Bild: Zuma Press

FIFA-Funktionär gibt Widerstand auf: Eduardo Li wird an die USA ausgeliefert

Ein weiterer der in Zürich inhaftierten FIFA-Funktionäre hat den Widerstand gegen seine Auslieferung in die USA aufgegeben. Der ehemalige Präsident des Fussballverbandes von Costa Rica, Eduardo Li, will sich nach Angaben seiner Anwälte der US-Justiz stellen.

15.12.15, 03:17 15.12.15, 07:09

Lis Anwalt Simon Rosenthal kündigte den Entscheid am Montag an. Sein Mandat wolle sich den Beschuldigungen der US-Justiz direkt stellen und nicht über das Auslieferungsverfahren. Er machte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters keine weiteren Angaben.

Li war im Mai zusammen mit sechs weiteren Personen in Zürich verhaftet worden. Die USA ermitteln gegen Li wegen des Verdachts, Bestechungsgelder im Zusammenhang mit Fussball-Turnieren angenommen zu haben. Li hätte Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees werden sollen.

Das Bundesamt für Justiz hatte Lis Auslieferung an die USA Ende September zugestimmt. Li focht den Entscheid aber zunächst an.

Von den sieben im Mai in Zürich verhafteten FIFA-Funktionären sind bis heute zwei in die USA überstellt worden; beide hatten ebenfalls ihren Widerstand gegen die Auslieferung aufgegeben.

Sieben FIFA-Funktionäre wurden am 26. Mai 2015 in Zürich verhaftet

Erst vor knapp zwei Wochen hatte die Polizei in Zürich zwei weitere Funktionäre des Weltfussballverbandes auf Ersuchen der USA verhaftet. Die zwei FIFA-Vizepräsidenten sollen ebenfalls Bestechungsgelder angenommen haben. Insgesamt beschuldigt die US-Justiz 41 Personen und Organisationen. (dwi/sda/reu)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Das sind Tiere» – Trump spricht wieder einmal über Migration

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäussert. Bei einem Treffen mit Republikanern im Weissen Haus am Mittwoch bezeichnete er einige Einwanderer als «Tiere».

«Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen ins Land zu kommen, und wir bringen die Leute wieder ausser Landes», sagte Trump. «Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder ausser Landes.»

Demokratische Politiker …

Artikel lesen