International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
*** ARCHIVBILD *** SAN JOSE, April 3, 2014  FIFA President Joseph Blatter (L) delivers a recognition to the President of Costa Rica's Football Federation, Eduardo Li (R), during a press conference of the FIFA U-17 Women's World Cup Costa Rica 2014, in San Jose, Costa Rica, on April 3, 2014. Joseph Blatter is in Costa Rica to participate in the closure activities of the FIFA U-17 Women's World Cup Costa Rica 2014. (da) (Credit Image: Kent Gilbert/Xinhua/ZUMAPRESS.com) (EQ Images) SWITZERLAND ONLY

Eduardo Li 2014 mit Sepp Blatter.
Bild: Zuma Press

FIFA-Funktionär gibt Widerstand auf: Eduardo Li wird an die USA ausgeliefert

Ein weiterer der in Zürich inhaftierten FIFA-Funktionäre hat den Widerstand gegen seine Auslieferung in die USA aufgegeben. Der ehemalige Präsident des Fussballverbandes von Costa Rica, Eduardo Li, will sich nach Angaben seiner Anwälte der US-Justiz stellen.

15.12.15, 03:17 15.12.15, 07:09


Lis Anwalt Simon Rosenthal kündigte den Entscheid am Montag an. Sein Mandat wolle sich den Beschuldigungen der US-Justiz direkt stellen und nicht über das Auslieferungsverfahren. Er machte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters keine weiteren Angaben.

Li war im Mai zusammen mit sechs weiteren Personen in Zürich verhaftet worden. Die USA ermitteln gegen Li wegen des Verdachts, Bestechungsgelder im Zusammenhang mit Fussball-Turnieren angenommen zu haben. Li hätte Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees werden sollen.

Das Bundesamt für Justiz hatte Lis Auslieferung an die USA Ende September zugestimmt. Li focht den Entscheid aber zunächst an.

Von den sieben im Mai in Zürich verhafteten FIFA-Funktionären sind bis heute zwei in die USA überstellt worden; beide hatten ebenfalls ihren Widerstand gegen die Auslieferung aufgegeben.

Sieben FIFA-Funktionäre wurden am 26. Mai 2015 in Zürich verhaftet

Erst vor knapp zwei Wochen hatte die Polizei in Zürich zwei weitere Funktionäre des Weltfussballverbandes auf Ersuchen der USA verhaftet. Die zwei FIFA-Vizepräsidenten sollen ebenfalls Bestechungsgelder angenommen haben. Insgesamt beschuldigt die US-Justiz 41 Personen und Organisationen. (dwi/sda/reu)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die «Queen of Soul» lebt nicht mehr: Aretha Franklin ist gestorben

Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.

Wie viele Menschen müssen in diesen Takten Kraft getankt haben: Steil ansetzende Bläser, dazu ein heiter verzerrtes Gitarrenriff und dann eine Aretha Franklin, die mit all ihrem Soul ins Mikrofon schmettert: «What you want / Baby, I got it …

Artikel lesen