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Der Tech-Riese will mit seinem Drohnen-Projekt Internet-Verbindungen in abgelegenen Regionen der Welt ermöglichen – das stösst auch auf Kritik. Bild: AP/Titan Aerospace

Allen Unkenrufen zum Trotz: Facebooks WLAN-Drohne fliegt zum ersten Mal

21.07.16, 20:20 25.07.16, 17:51

Facebooks Drohne «Aquila», die Internet-Verbindungen in entlegene Regionen bringen soll, hat ihren ersten Flug absolviert. Sie sei 96 Minuten in der Luft geblieben, teilte das weltgrösste Online-Netzwerk in einem Blogeintrag am Donnerstag mit. Die Drohne mit der Flügelspannweite einer Boeing 737 habe dabei auf der Reiseflughöhe 2000 Watt Strom verbraucht.

Indien stemmt sich gegen das Projekt

Die mit Solarenergie betriebenen Fluggeräte sollen monatelang in einer Höhe von bis zu 27 Kilometern kreisen und Signale für schnelle Internet-Verbindungen zur Erde schicken. Beim Jungfernflug sei die Drohne in niedriger Höhe getestet worden, hiess es. Im regulären Betrieb solle der Stromverbrauch bei 5000 Watt liegen.

Passend zum Thema: Die Champions League der Drohnen-Piloten

Das Projekt ist Teil von Facebooks Plan, Milliarden Menschen ohne Internet-Zugang schneller ins Netz zu holen. Die Initiative wird in einigen Ländern wie Indien abgelehnt, weil Vorteile für einzelne Online-Dienste – wie Facebook selbst – befürchtet werden. (tat/sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst 22.07.2016 08:41
    Highlight Also los gehts in der werbung wird schon lang uns menschen die drohne unterschwellig eingepflanzt.. damit es selbstverständlichist irgendwann mal
    0 0 Melden
  • Hendrick Lichtenberg 21.07.2016 22:50
    Highlight Das sich einige Länder dagegen wehren, könnte auch damit verbunden sein dass man die Kontrolle über Netzverkehr nicht abgeben will.
    2 1 Melden
  • Radiochopf 21.07.2016 21:09
    Highlight Absolut tolle Aktion von Facebook ohne Hintergedanken und nur für den guten Zweck! Die Menschheit muss sich bei Zuckerberg für seinen selbstlosen Einsatz gegen die Armut bedanken.. Statt täglich zu hungern und ums überleben kämpfen können die Menschen in Facebook neue Freunde finden weltweit, auf das haben sie natürlich gewartet...*ironiefertig*
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    • Fumo 22.07.2016 08:14
      Highlight Zuckerberg verteilt in den armen Ländern auch Essen, er beteiligt sich rege an Wohltätigkeitsprojekte.
      Aber ich mag uninformierte Klugscheisser ;)
      2 0 Melden

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