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Türkei-Kritiker verlieren auf Facebook tausende Follower – und niemand weiss wieso

Innerhalb weniger Wochen verlieren User, die Erdogan-kritische Beiträge auf Facebook posten, bis zu 5000 Follower und Freunde. Es werde automatisch und systematisch entliked. Sie sind überzeugt: Dahinter steckt Politik. 

10.11.17, 06:27 10.11.17, 19:31

Kerem Schamberger ist äusserst aktiv auf Facebook. Jeden Tag schreibt er über politische Vorgänge in der Türkei, über kurdische Aktivisten, die verhaftet worden sind, über verschwundene Journalisten, über Anti-Erdogan Demonstrationen. Er übersetzt türkische Zeitungsartikel ins Deutsche und stöbert Nachrichten über Rojava auf, ein de facto autonomes Gebiet in Syrien, in dem die Kurden einen freiheitlichen Staat errichten wollen.

Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Auch ist er linker Aktivist, scharfer Kritiker von Erdogan und ein Unterstützer von kurdischen Anliegen. Facebook ist bei seiner politischen Arbeit das wichtigste Instrument, um Nachrichten zu verbreiten. Auf der Plattform ist der 31-Jährige populär. Er hat 5000 Freunde, das Maximum, das zugelassen ist, und aktuell 15'556 Follower. 

Kerem Schamberger ist auf Facebook ein lauter Türkei-Kritiker. Dafür büsst er mit mysteriösem Follower-Schwund. bild: facebook / kerem schamberger

Doch seit ein paar Monaten beobachtet er Sonderbares auf seiner Facebook Wall. Begonnen habe es im September, sagt Schamberger. Von einer Woche auf die nächste sei die Zahl seiner Follower und seiner Freunde rapide gesunken. Zuerst seien es ein paar wenige gewesen, dann plötzlich bis zu zweihundert pro Tag. 

Das irritierte ihn. Denn in den letzten Jahren sei seine Follower-Zahl täglich um bis zu 50 Personen gewachsen. Den Höchststand habe er letzten Dezember mit über 20'000 Personen erreicht, die seine Beiträge als Follower abonniert hatten. 

Als seine Zahlen immer mehr sanken und er sich nicht erklären konnte, warum, begann er das Vorgehen zu dokumentieren. Alle paar Tage machte er Screenshots von seiner Facebook Wall und postete einen Eintrag. In den letzten zwei Monaten verlor er über 5000 Follower.

Auf Anfrage sagt ein Pressesprecher bei Facebook, es gebe mehrere mögliche Szenarien, warum eine Seite Fans oder ein Profil Freunde verliere. So würden doppelte oder falsche Profile laufend gelöscht, was sich im Fan- sowie Follower-Count widerspiegelt. «Unsere automatisierten Systeme identifizieren laufend Profile, die missbräuchliche Aktivitäten auf Facebook vollziehen. Diese Aktivitäten werden dann oftmals wellenartig zurückgesetzt.»

«Ich wurde täglich von mehreren Personen kontaktiert, die mir sagten, dass sie nicht mehr mit mir befreundet seien oder meine Beiträge nicht mehr abonniert hätten, obwohl sie mich nicht gelöscht haben.»

Kerem Schamberger

Nun hätte es sein können, dass sich unter Schambergers Freunden und Followern etliche Fake-Profile befanden, die von Facebook aufgestöbert und gelöscht wurden. Vor allem im Vorfeld der deutschen Bundestagswahlen vom 24. September dieses Jahres hat Facebook den Kampf gegen Fake-News und damit auch gegen Fake-Accounts verstärkt. Laut eigenen Angaben hat die Plattform in Deutschland zehntausende falsche Profile entfernt.

Doch bei den Freunden und Follower, die bei Schamberger verschwanden, handelte es sich nicht um solche Fake-Accounts: «Ich wurde täglich von mehreren Personen kontaktiert, die mir sagten, dass sie nicht mehr mit mir befreundet seien oder meine Beiträge nicht mehr abonniert hätten, obwohl sie mich nicht gelöscht haben», sagt Schamberger. 

So schrieb ihm beispielsweise Stephan*: «Hallo Kerem, Ich folge dir jetzt seit einiger Zeit über die Abo-Funktion. Jetzt war ich paar Tage im Urlaub und damit kaum bei Facebook. Nun habe ich gesehen, dass mein Abo bei dir weg war. Ich habe das keinesfalls selbst gemacht und vorher öfters Posts von dir geteilt, sodass es auch kein sonderlich ‹stilles› Abo war.»

Weitere Freunde, die gelöscht wurden:

screenshots: kerem schamberger

Can* hat sich auf Facebook schon vor über einem Jahr mit Schamberger befreundet. Er sagt, dass er nach den Hinweisen von Schamberger den Status überprüft habe und plötzlich nur noch Abonnent gewesen sei: «Das ist schon ein merkwürdiges Vorgehen von Facebook, aber ich bin da nicht überrascht, weil Facebook ja versucht, so aalglatt wie möglich zu sein. Da passt es schon ins Schema, Menschen von kritischen Geistern abzutrennen.»

«Es passt ins Schema, Menschen von kritischen Geistern von Facebook abzutrennen.»

Can*

Um herauszufinden, was mit seinen Daten passiert, hat sich Schamberger an den Journalisten Markus Reuter von netzpolitik.org gewandt. Der deutschsprachige Blog wurde schon mehrmals für seine Recherchen im Bereich von digitalen Freiheitsrechten ausgezeichnet. Reuter riet Schamberger, seine gesamten Facebook-Daten herunterzuladen. Auf dieser Grundlage kann überprüft werden, welche Kontakte ihm abhanden kommen.

Doch obwohl Schamberger seine Daten mehrere Male bei Facebook anforderte und obwohl diese normalerweise innerhalb weniger Stunden von der Plattform bereitgestellt werden, erhielt er keine Antwort. Er wirft Facebook vor, dass er als Türkei-kritische Stimme zensiert werde und seine Reichweite bewusst gedrosselt werde.

Diese Kritik will sich Facebook nicht gefallen lassen. Ein Sprecher sagt: «Facebook ist eine neutrale Plattform, die für Offenheit und das Recht auf Meinungsfreiheit steht. Nichts liegt uns ferner, als Herrn Schamberger oder andere zu zensieren.» Warum aber werden Schambergers Daten nicht herausgegeben? «Je nach Datenmenge und Alter der Daten, kann es mehrere Tage dauern, bis der Daten-Report zusammengestellt ist», so der Sprecher.

«Meine Followerzahlen sind kontinuierlich gewachsen. Doch jetzt verliere ich bis zu 3000 Follower pro Monat.»

Özkan P.*

Eine Recherche zeigt: Schamberger ist keineswegs ein Einzelfall. Mehrere Türkei-kritische Profile sind von dem Entfreundungs-Phänomen betroffen. So auch Özkan P.* Er betreibt die Nachrichtenseite RojavaNews.net und «Kurdische Nachrichten 24» und berichtet dort über Ereignisse in den von Kurden besiedelten Gebieten in der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien.

Seit Mitte des Jahres beobachtet auch er einen massiven Abfall seiner Followerzahlen. «Ich werfe regelmässig einen Blick auf die Statistik meiner Seiten. Seit der Erstellung vor drei Jahren sind die Followerzahlen kontinuierlich gewachsen. Doch jetzt verliere ich bis zu 3000 Follower pro Monat.»

Minus 217 Follower in drei Tagen:

129'191 Follower am 06.11.2017 ...  screenshot: watson

...128'974 Follower am 09.11.2017. screenshot: watson

Özkan P. hat bei Facebook nachgefragt, warum seine Followerzahlen sinken. Bisher habe er aber noch keine Antwort erhalten, sagt er. Wie bei Schamberger haben sich auch bei ihm Freunde gemeldet, die sagen, ihnen werde angezeigt, dass sie seinen Seiten nicht mehr folgen. Dies obwohl sie diese nicht selber entliked hätten.

Eine weitere Seite, die mit Followerverlust kämpft, ist die Seite «Kurdische Nachrichten – Nûçe – News». Auch hier werden über kurdische Anliegen berichtet. Der Betreiber schreibt auf Facebook: Innerhalb einer Woche haben wir 1000 Abonnenten verloren. Auch hier melden sich Personen, die bemerkt hätten, dass sie die Seite plötzliche nicht mehr abonniert haben, ohne sie jedoch disliked zu haben.

Gleich geht es auch der Seite «Forum für Aleviten».

Mit Özlem Alev Demirel ist auch eine Politikerin von seltsamen Facebook-Vorgängen betroffen. Bei der Landtagswahl trat sie als Spitzenkandidatin für die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen an. Auf Facebook schreibt sie:

Kerem Schamberger hat zwei Thesen für das Verschwinden der Follower und Freunde. Einerseits könne er sich vorstellen, dass im Zuge der Bekämpfung von Fake-News auch Türkei-kritische Seiten in ihrer Reichweite eingeschränkt worden seien. Andererseits könne es sein, dass in den Zentralen von Facebook Türken arbeiten würden, die Zugriff auf solche Löschvorgänge hätten. «Natürlich sind das nur Mutmassungen», schiebt er nach. 

Alles Quatsch, heisst es von Seiten Facebook. «Wir haben Experten, die auf die Community Standards von Facebook geschult sind und jede Meldung zu einem Beitrag oder einem Profil prüfen», sagt ein Sprecher. Wie oft ein Profil oder ein Beitrag gemeldet werde, sei für die Entscheidung, wie damit umzugehen ist, nicht von Bedeutung. Einzig zähle, ob gegen die Gemeinschaftsstandards verstossen werde oder nicht.

«Wie oft ein Profil oder ein Beitrag gemeldet wird, ist für die Entscheidung, wie damit umzugehen ist, nicht von Bedeutung. Einzig zählt, ob gegen die Gemeinschaftsstandards verstossen wird oder nicht.»

Ein Sprecher von Facebook

Auch Markus Reuter von netzpolitik.org hat keine Erklärung für das mysteriöse Verschwinden der Follower. Er sagt aber: «Ein grosses Problem bei solchen Phänomenen ist die Intransparenz von Facebook. Angesichts dieser ist unklar, ob einfach nur der Algorithmus verrückt spielt oder ob es sich um gezielte Massnahmen gegen kurdische Personen und Organisationen handelt, wie einige Nutzer und Betroffene auf Facebook vermuten.» Für die Betroffenen bleibe bislang nur die Erkenntnis, dass sie um ihre Reichweite gebracht werden und nicht wissen, warum. «So etwas ist bei einer so marktdominanten Plattform äusserst unbefriedigend, denn für viele Menschen ist Facebook die wichtigste Möglichkeit, Öffentlichkeit herzustellen.»

*Namen der Redaktion bekannt.

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Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jokerf4ce 10.11.2017 18:39
    Highlight Facebook ist also auf der Seite des Islamistischen Diktators...
    Naja solange er keinen weiblichen Nippel postet, geht ja noch alles
    25 0 Melden
  • Dirk Leinher 10.11.2017 12:18
    Highlight Sobald jemand der Staatsgewalt gefährlich wird, wrden solche Maßnahmen ergriffen.
    Wen wunderts?
    Wenn man bedenkt dass eine grosse Anzahl Regierungskritiker eingesperrt wurden, ist die moralische Barriere Follower auf FB zu entfernen sicher tiefer.
    Dies ist wohl überall zu erwarten wo jemand die Staatsmacht herausfordert.
    15 0 Melden
  • KERTENKELE 10.11.2017 10:29
    Highlight Facebook = Fake = Facebook
    23 4 Melden
  • a-n-n-a 10.11.2017 10:08
    Highlight Ich folge Kerem seit dem Putschversuch in der Türkei vom Juli letzten Jahres und ich kann jeder/jedem, der sich für die Themen Türkei/Kurdistan/Rojava interessiert nur raten Kerem zu folgen. Seine Berichte/Reports sind immer sehr interessant und aufschlussreich und natürlich auch immer mit Quellen belegt.

    #NoPasaran
    29 1 Melden
  • Töfflifahrer 10.11.2017 10:02
    Highlight Erdogan Unterstützer bei Facebook? Ja, doch macht durchaus Sinn. Dazu kommen wohl noch einige Hacker aus dem selben Umfeld.
    Dass FB dazu schweigt, ist mir klar. Dann müssten sie zugeben, dass bei ihnen durchaus der Wurm drin sein kann. Zuerst wurde die Möglichkeit einer Einflussnahme auf Wahlen von Dritten konsequent verneint wurde, um das dann zähneknirschend zugeben zu müssen.
    FB gibt wohl nur unter Strafandrohung brschränkt Auskunft.
    45 0 Melden
  • The Origin Gra 10.11.2017 09:41
    Highlight Gibt es eine API wo man Funktionen wie Freundschaftsanfragen oder Likes von Facebook ansteuern kann?

    Wenn ja ist die Frage eigentlich geklärt :D
    12 1 Melden
  • Asmodeus 10.11.2017 09:34
    Highlight Drei Möglichkeiten.

    1. Facebook stellt sich in den Dienst von Erdogan und amtet selbst.

    2. Erdogangetreue Facebook-Mitarbeiter verüben diese Aktionen.

    3. Die Türkei hat diverse Hackergruppierungen. Es wäre ein leichtes für die bei jedem Kritiker die Freundesliste anzusehen und die einzelnen Freunde/Fans zu hacken.
    38 1 Melden
  • Chrutondchabis 10.11.2017 09:33
    Highlight Ist wirklich jemand überrascht?
    28 0 Melden
  • Hardy18 10.11.2017 09:14
    Highlight Wenn man genug Leute zusammen bringt die einzelne Nutzer „melden“, ist die Wahrscheinlichkeit gross entfernt zu werden. Und für das Regime ist das ein tolles Mittel um unbeliebte Seiten oder Nutzer zu sperren. Auch wenn es nur von kurzer Dauer ist.
    34 0 Melden
  • CasRas 10.11.2017 08:53
    Highlight Es ist schon länger so, dass Facebook sich anmasst zu entscheiden, wem man folgen möchte. In der Vergangenheit wurden schon Parodieseiten gelöscht und alle Fans der Parodie wurden zu Fans des Originals gemacht. Grundlegend nicht kapiert, was der Sinn und Zweck einer Parodie ist. Facebook halt, soziopathischer Chef mit passendem Konzern.
    64 0 Melden
  • atomschlaf 10.11.2017 08:38
    Highlight Würde mich nicht wundern, wenn Facebook sich in den Dienst Erdogans stellt.
    Mit Zensurminister Maas mach macht man ja auch gemeinsame Sache.
    44 9 Melden
    • Fabio74 10.11.2017 09:48
      Highlight Lächerlich von Zensur zu reden in Deutschland
      8 26 Melden
  • seventhinkingsteps 10.11.2017 08:24
    Highlight Die Leute in Rojava feiern jetzt leider schon Trump :(
    2 9 Melden
  • ErklärBart 10.11.2017 08:22
    Highlight Nun, das ist definitiv nicht sauber.

    Was mir persönlich aber auch auffällt: es wurde auch sehr ruhig um die Türkei und Erdi. Kaum mehr Berichte, Terror scheint sowieso ganz weit weg zu sein (vermutlich weil IS langsam zugrunde geht)...

    Kürzlich habe ich im Radio gehört, dass Touristen die Türkei wieder mehr besuchen. Auch bei Schweizer Anbietern oder auf Ltur ist die Türkei in den Top Ten Reisedestinationen...

    Herrscht dort wieder "Normalzustand"?
    51 1 Melden
    • Töfflifahrer 10.11.2017 10:07
      Highlight Ne, nur der Grossteil der Säuberungen sind bereits durch. Viele Bürger haben sich arrangiert und wissen was sie sagen dürfen oder eben nicht.
      Dann hat Trump dem Erdogan irgendwie den Rang abgelaufen und es ist offensichtlich gelungen den medialen Fokus von der Türkei wegzunehmen.
      Die Politiker im Westen haben auch kein Interesse, dass man da zu genau hinschaut.
      22 0 Melden
  • AdiB 10.11.2017 08:16
    Highlight das sind meistens pro-kurdische seiten. und diese seiten posten auch mal gerne über pkk zum teil auch pkk-propaganda. da ja sie pkk in der eu und auch usa als terrororganisation eingestuft wird, kann es schon möglich sein dass der algorithmus dies aussortiert. schon mal soweit gedacht?
    20 16 Melden
    • Big_Berny 10.11.2017 10:01
      Highlight Das würde aber eher erklären, dass Seiten gelöscht oder Profile gesperrt werden. Und nicht, dass sie bei einzelnen Nutzern das Abo oder die Freundschaften gekündigt werden. Das macht irgendwie schon keinen Sinn.
      33 0 Melden
    • AdiB 10.11.2017 11:06
      Highlight das mit sperren ist mor auch in den sinn gekommen beim verfassen. aber dafür müsste man die seite melden.
      natürlich müsste man ja wiessen wie der algorithmus programiert ist um genaueres zu sagen.
      3 2 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 10.11.2017 07:58
    Highlight Na ja, wenn arabische Clans es schaffen, Spione bei der Polizei einzuschleusen, wird es für die türkische Regierung wohl kein Problem sein, Türkeifreundliche Helferchen bei Facebook anzuwerben..
    60 4 Melden
  • N. Y. P. 10.11.2017 07:56
    Highlight Aus der Luft gegriffen und völlig frei erfunden :
    Jemand* zu Facebook : Ich will, dass Türkei - Kritiker langsam Reichweite verlieren. Und ich will Resultate sehen. Sonst seid ihr draussen.

    Sitzung bei Facebook : Wir werden jede Schuld leugnen, irgendwas damit zu tun haben. Wir wollen diesen 70 Millionen Markt nicht verlieren. Mark hat schon China verloren.

    *Z.........r
    44 2 Melden
  • usehername 10.11.2017 07:45
    Highlight ...also hab ich dem kerem gleich eine freundschaftsanfrage geschickt...
    89 2 Melden
  • Loeffel 10.11.2017 07:22
    Highlight Cyberwar à la Primarschule: Komm mir nicht blöde von der Seite, susch bini nüm din Fründ imfall! BAMM! Der hat gessessen.
    12 35 Melden
    • Nick Name 10.11.2017 08:53
      Highlight Sorry (falls der Kommentar nicht ironisch gemeint ist), aber es sind sich wohl einige nicht bewusst, welche enorme Dimension für die gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit (ja, ich mein das tatsächlich so...) solche Vorgänge haben.

      Facebook hat viel zu viel Macht (wie auch weitere Unternehmen). Und dagegen anzugehen ist enorm schwierig.
      41 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.11.2017 07:16
    Highlight Was bei Facebook und anderen Platformen passiert kommt dem Wahrheitsministerium schon recht nahe auch wenn das Ministerium private Firmen sind.
    109 4 Melden
    • HansDampf_CH 10.11.2017 07:57
      Highlight Wir sind schon weit über Georg Orwell hinaus
      38 0 Melden
  • zombie woof 10.11.2017 07:07
    Highlight Erdowahn hat ganz sicher nichts damit zu tun...nönö
    125 5 Melden
  • sealeane 10.11.2017 06:59
    Highlight Dazu fällt mir nur ein Wort ein: "Erschreckend"
    35 2 Melden
  • rodolofo 10.11.2017 06:55
    Highlight Mir kommt da automatisch ein Grundverdacht:
    Da könnte Geld im Spiel sein. bzw. VIEL Geld.
    Nichts korrumpiert Menschen mehr, als Geld und sehr viel Geld!
    Bei einigen Wenigen zeigt sich auch im Umgang mit Geld ein starker und ehrenwerter Charakter.
    Diese "Vorbilder" können sehr viel Wohlstand im Sinne von "Wohl Sein" fördern und verbreiten!
    Bei den (vermutlich Meisten) verstärkt viel Geld aber ihre Schwächen, wie Gier, Betrug und Selbstbetrug, Skrupellosigkeit, Herzlosigkeit und Egoismus.
    Auf solche Massen-Follower können wir getrost verzichten!
    Sie sind absolut wertlose "Verfolger"...
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