International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weiss, alt männlich: Filmakademie gelobt mehr Farbe in ihren Reihen

23.01.16, 05:32 23.01.16, 07:28


Nach der heftigen Kritik an der Nominierung von ausschliesslich weissen Schauspielern für die diesjährigen Oscars hat die Filmakademie in Hollywood Reformen angekündigt. Bis 2020 sollen doppelt so viele Schwarze und Minderheitenangehörige berücksichtigt werden.

Um das Ziel zu erreichen, würden «historische Massnahmen» ergriffen, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Freitag mit. Dazu sollten «neue Mitglieder, die mehr Vielfalt repräsentieren», berufen werden.

Über die Oscar-Nominierungen befinden rund 6000 Mitglieder der Academy – die grosse Mehrheit von ihnen sind ältere, weisse Männer. Wie schon im vergangenen Jahr berücksichtigte die Filmakademie bei den jüngst verkündeten Nominierungen keinen schwarzen Schauspieler und keine schwarze Schauspielerin, obwohl mehrere zuvor zu den Favoriten gezählt worden waren.

Academy-Präsidentin Cheryl Boone sagte nun, die angestrebten Reformen sollten «unmittelbare Wirkung» zeigen. (sda/afp)

Snoop Dogg sagt, wie es ist

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lily.mcbean 23.01.2016 08:54
    Highlight Nächtes Jahr boykottieren dann die Asiaten die Oscars...
    6 1 Melden
  • Marmot 23.01.2016 08:14
    Highlight WO ist das Problem, wenn der Anteil schwarzer Oscar-Gewinner proportional ist zum Anteil Schwarzer an der Gesamtbevölkerung?
    12 2 Melden

Die «Queen of Soul» lebt nicht mehr: Aretha Franklin ist gestorben

Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.

Wie viele Menschen müssen in diesen Takten Kraft getankt haben: Steil ansetzende Bläser, dazu ein heiter verzerrtes Gitarrenriff und dann eine Aretha Franklin, die mit all ihrem Soul ins Mikrofon schmettert: «What you want / Baby, I got it …

Artikel lesen