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Alec Baldwin parodiert in seiner Show «Saturday Night Live» Donald Trump. Bild: AP/NBC

«Hier ist endlich ihr Emmy!» Baldwin foppt Trump – und Spicer crasht die Award-Verleihung



Die Serien «The Handmaid's Tale» und «Veep» haben bei der Verleihung der US-Fernsehpreise Emmys abgeräumt. Donald Trump bekam sein Fett weg – und dann tauchte plötzlich noch Sean Spicer auf. 

18.09.17, 05:22 14.11.17, 13:32

Die grossen Gewinner der Nacht sind die Serien-Hits «The Handmaid's Tale» und «Veep», die sich die wichtigste Auszeichnung der Emmys sicherten.

«Saturday Night Live» gewann bei der Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles als beste Sketch-Serie, ausserdem wurden Kate McKinnon und Alec Baldwin als beste Nebendarsteller in einer Comedy-Show ausgezeichnet. Alexander Skarsgård und Laura Dern gewannen für ihre Rollen in «Big Little Lies» als beste Nebendarsteller in einer Drama-Serie. Jean-Marc Vallée wurde als Regisseur der Serie ausgezeichnet. Vom langjährigen Dauersieger «Game of Thrones» gab es dieses Jahr im Nominierungszeitraum bis 31. Mai keine neue Staffel.

«Teil dieser Staffel von ‹Saturday Night Live› zu sein, ist das Bedeutendste, was ich je machen werde, wahrscheinlich sollte ich jetzt einfach aufhören. Ich danke Hillary Clinton für ihre Anmut», sagte McKinnon, die Clinton für die Satire-Show parodiert hatte, in ihrer Dankesrede schluchzend. «Ich schätze, ich sollte sagen: Mr. Präsident, hier ist endlich ihr Emmy», sagte ihr Kollege Baldwin, der Trump parodiert. Der US-Präsident war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show «Celebrity Apprentice» nominiert gewesen, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Spicer sorgte für Überraschung

Spicer als Überraschungsgast. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Als Überraschungsgast trat der frühere Pressesprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, auf. «Das gibt den grössten Publikumsaufmarsch bei den Emmys, den wir je gesehen haben», witzelte er in seiner Rede. Und spielte damit auf seinen irren Vergleich bei der Amtseinführung von Donald Trump an. 

Daneben gewannen unter anderem Ann Dowd als beste Drama-Nebendarstellerin, Bruce Miller als bester Autor und Reed Morano als beste Regisseurin für die Serie «The Handmaid's Tale», die beim Streamingdienst Hulu zu sehen ist. Die Late-Night-Show von Moderator John Oliver, «Last Week Tonight with John Oliver», gewann einen Emmy für die besten Skripte.

Zum Auftakt der Verleihung hatte der 71-jährige Schauspieler John Lithgow den Preis als bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in der Serie «The Crown» gewonnen, die vom Leben der jungen britischen Königin Elizabeth II. handelt und beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist. «Das ist fantastisch, ich fühle mich so glücklich, dass ich gewonnen habe», sagte Lithgow.

Die Emmys, die als wichtigste Fernsehpreise der Welt gelten, wurden in diesem Jahr zum 69. Mal verliehen. Durch den Abend führte Late-Night-Moderator Stephen Colbert. Über die Sieger hatten zuvor die rund 22'000 Mitglieder der Academy for Television Arts & Sciences entschieden. (sda/dpa)

Sean Spicer als Pressesprecher – ein Rückblick

Video: watson

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 18.09.2017 11:56
    Highlight wollte noch schreiben...Pressesprecher von Trump heisst "Papagei sein von Trump"
    0 0 Melden
  • Vanessa_2107 18.09.2017 11:54
    Highlight Ich glaube Spicer hat darunter gelitten, gehasst zu werden, als er noch Sprecher war. Ihm ist es wichtig sich nun zu erklären und er möchte geliebt werden. Im Grunde ist er ja ein sympathischer Mensch. In der Show bei Jimmy Kimmel sagte er ja, er hätte nicht seine sondern Trumps Meinung vertreten müssen wie die Sanderns nun auch. Pressesprecher
    0 0 Melden
  • joe 18.09.2017 10:31
    Highlight Und hat Trump schon getwittert?
    7 0 Melden
  • Chaose 18.09.2017 10:09
    Highlight >>>«Hier ist endlich ihr Emmy!» Baldwin foppt Trump – und dann crasht Spicer Award-Verleihung<<<
    Ihr suggeriert da eine zeitliche Abfolge, die so nicht stimmt. Spicer trat ganz am Anfang der Show für 20 Sekunden auf, Baldwin kam viel später. Die beiden hatten nichts miteinander zu tun in der Show. Just saying.
    12 3 Melden
    • joe 18.09.2017 13:51
      Highlight ... und ein geplanter Auftritt als "crashen" zu bezeichnen ist auch nicht richtig!
      0 0 Melden
  • Birdie 18.09.2017 09:40
    Highlight Einerseits finde ich es toll, dass Spicer den Humor (& Mut, bei dem Umfeld) hat über sich selbst zu lachen. Etwas das vielen Politikern (wobei er ja keiner war) definitiv fehlt. Andererseits wirkt es auch ein bisschen wie ein verzweifelter Versuch den Leuten klarzumachen, dass man ein geselliger, lustiger Mensch ist und sich so von seinem Bild aus der Zeit unter Trump reinzuwaschen und abzugrenzen. Aber was es auch ist, gelacht habe ich :D
    18 2 Melden
  • Mesuax 18.09.2017 09:00
    Highlight Hut ab für the Spice. 😅😅😅😅
    14 6 Melden
  • Nameless Hero 18.09.2017 08:44
    Highlight Man kann von Spicer halten was man will. Aber es braucht schon Eier über ein so grobes Eigentor so lachen zu können.
    28 1 Melden

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