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Da war die Welt noch in Ordnung: Cullinan und Ruiz strahlen auf dem roten Teppich um die Wette.  Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Nach historischer Oscar-Panne: Mitarbeiter dürfen NIE mehr für die Show arbeiten

Nach der wohl grössten Oscar-Panne aller Zeiten hat die Academy nun die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen: Die Mitarbeiter von PwC, die für die Couverts mit den Siegern zuständig waren, dürfen ihr Leben lang nicht mehr für die Oscar-Academy arbeiten.

02.03.17, 08:22 02.03.17, 08:34


Bei der Zeremonie hatten Beatty und Dunaway zunächst den Film «La La Land» als Gewinner der Kategorie bester Film verkündet, fälschlicherweise. Wenig später korrigierte die Academy den Patzer und gab bekannt, dass «Moonlight» gewonnen habe.

Das Wirtschaftsprüfunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC), das die Abstimmung über die Preise überwacht, übernahm die komplette Verantwortung für die Panne und sprach von menschlichem Versagen.

Nun ist klar, wer versagt hat: Brian Cullinan und Martha Ruiz. Cullinan und Ruiz waren am Sonntag Backstage für die Übergabe der Umschläge, in denen die Karten mit den Gewinnern waren, verantwortlich. 

Cullinan hatte dem Laudator Beatty versehentlich den Ersatzumschlag mit dem Namen der besten Hauptdarstellerin aus «La La Land», Emma Stone, in die Hand gedrückt.

Diesen Tweet, der mittlerweile wieder gelöscht wurde, schickte Cullinan kurz vor dem historischen Fauxpas ab. 

Wenige Minuten vor dem historischen Fauxpas hatte Cullinan noch ein Foto von Stone nach ihrem Oscar-Sieg getwittert. US-Medien spekulierten, dass der Prüfer dadurch möglicherweise abgelenkt war. (ohe/sda/dpa)

Oscars 2017 – Die Red-Carpet-Show

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 02.03.2017 22:13
    Highlight Wen interessieren diese doofen Oscars überhaupt?
    2 0 Melden
  • lilie 02.03.2017 12:26
    Highlight Herrje, die machen ja eine Staatsaffäre draus!

    Als ob es da drüben nicht andere Leute gäbe, die man viel dringender lebenslang ihres Amtes entheben sollte... 🙄
    13 0 Melden
  • manta 02.03.2017 11:51
    Highlight Das Unerklärliche war, dass die Oscarverantwortlichen erst einmal einige Minuten zuwarten und die Crew von La La Land ihre Dankesreden halten lässt, bevor die Info an die "vermeintlichen Gewinner" geht, dass ein Fehler vorliegt.

    Beatty hatte ja noch gezögert mit dem Vorlesen der Gewinner, Dunaway dann aber vorschnell den Film La La Land verkündet.
    3 0 Melden
  • Asmodeus 02.03.2017 10:45
    Highlight Sollte man ned lieber die Leute rauswerfen die der Meinung waren Suicide Squad hätte einen Oskar für Makeup verdient? :)
    20 0 Melden
  • Sveitsi 02.03.2017 10:08
    Highlight In einer Welt, in der keine Fehler gemacht werden dürfen.
    46 1 Melden
    • Chili5000 02.03.2017 11:18
      Highlight Es ist ja egal wie lange man einen Job gut macht. Es zählt eben nur das eine Mal wo es nicht funktioniert hat.
      22 1 Melden
  • Bowell 02.03.2017 09:58
    Highlight 83 Jahre lief alles gut - ein Fehler, der nebenbei noch zu kostenloser Publicity geführt hat, und schon ist man weg vom Fenster? Lächerlich...
    44 4 Melden
  • Butschina 02.03.2017 09:39
    Highlight phu, eine etwas deftige Strafe. Klar ist es ein dummer Fehler, aber jeder Mensch macht mal einen Fehler. Durch den Fehler ist bestimmt niemand gross zu Schaden gekommen. Ich finde eine Entschuldigung der beiden hätte genügt.
    39 3 Melden
  • Donald J Trump 02.03.2017 09:13
    Highlight Oscars, even worse entertainment then me in the White House. Sad.
    56 12 Melden
    • Ballermann6 02.03.2017 09:23
      Highlight Wenn du schon in einer Fremdsprache brillieren willst, dann bitte ohne Schreibfehler ;-)
      12 16 Melden
    • Saraina 02.03.2017 10:04
      Highlight ... Und genauso überflüssig wie you, orange POTUS!
      6 3 Melden
    • Tilman Fliegel 02.03.2017 10:54
      Highlight Wirkt mit Schreibfehlern doch gleich viel authentischer.
      30 1 Melden
    • Donald J Trump 02.03.2017 13:12
      Highlight Tilman Fliegel. You got it! It's called alternative grammar. You seem to be a smart guy. You want to be the minister of justice? Just lost the last one... need some good replacement. Important.
      11 0 Melden
  • DailyGuy 02.03.2017 09:11
    Highlight Wir alle haben schon Fehler gemacht im Job. Natürlich war es für den Cast von La La Land ärgerlich aber eben; Murphy's Law gilt auch hier.
    Man könnte ja auch sagen, dass der Laudator auch noch mal kontrollieren konnte, welches Couvert er in der Hand hält bevor er auf die Bühne geht. Es steht ja drauf welche Kategorie es ist.
    45 5 Melden
  • R&B 02.03.2017 09:05
    Highlight Waaaaaaaas? Nur lebenslänglich? Von der weltbesten Drama-Maschine habe ich mehr erwartet.
    12 0 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

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