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Das Foto sei «symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur», begründete die Jury ihren Entscheid. Bild: Brent Stirton/EPA/WORLD PRESS PHOTO

Wildlife-Foto des Jahres zeigt «eines der unnötigsten Verbrechen an der Natur»

18.10.17, 12:29 18.10.17, 15:36


Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns mit abgehackten Hörnern ist zur Wildlife-Fotografie des Jahres 2017 gekürt worden. Fotograf Brent Stirton erhielt dafür am Dienstagabend im Londoner Natural History Museum den Wildlife Photographer of the Year Award.

Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. Die ausgezeichnete Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika.

In der Begründung der Jury hiess es, Stirton habe die tragische Szene «beinahe majestätisch» dargestellt. Das Foto sei «symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur». Die Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika. Spitzmaulnashörner sind wegen Wilderei und illegalen Handels mit den Hörnern vom Aussterben bedroht.

Das beste Bild eines jungen Natur-Fotografen stammt von Daniel Nelson aus den Niederlanden. Die Jury ehrte ihn für sein «charismatisches Porträt» eines jungen westlichen Flachlandgorillas aus der Republik Kongo, der sich auf dem Waldboden liegend eine afrikanische Brotfrucht schmecken lässt. Das Bild verdeutliche die Ähnlichkeit zwischen Affen und Menschen und die Bedeutung des Waldes, auf den sie angewiesen sind, hiess es in der Begründung.

Nashörner noch immer bedroht und gejagt

Video: srf/SDA SRF

50'000 Beiträge aus 92 Ländern

Der Wildlife Photographer of the Year Award wird vom Londoner Natural History Museum vergeben. Eingereicht wurden beinahe 50'000 Beiträge aus 92 Ländern von Profis und Amateuren.

Das Bild des Nashorns wird von Freitag an zusammen mit 99 weiteren Fotografien in einer Ausstellung in dem Museum in London zu sehen sein. Ab 1. Dezember stellt auch das Naturhistorische Museum Basel die Fotografien aus. (sda/dpa)

World Press Foto 16

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 18.10.2017 16:48
    Highlight Bei der Betrachtung dieses Bildes, befällt mich das Verlangen Penalties zu verteilen .
    6 0 Melden
  • Gummibär 18.10.2017 16:43
    Highlight Rhino-Horn ist mittlerweile in Vietnam zur Party-Droge verkommen. Es soll bei Potenzschwäche, Alkoholkater, als Health-Supplement wirken und gerüchteweise hohen Regierungsbeamten bei Krebserkrankung geholfen haben.
    Den Nashörnern werden bei lebendigem Leibe mit der Kettensäge die Hörner entfernt. Eine brutale, unmenschliche Methode an der sich bestochene Regierungsbeamte und Mittelsmänner bereichern.
    In einigen Reservaten wird das Horn jetzt unter Narkose schonend entfernt um die Tiere für Wilderer unattraktiv zu machen.
    Das Ganze ist zum Kotzen.
    18 1 Melden
  • Datsyuk 18.10.2017 16:24
    Highlight Würden sich alle anderen Tiere gegen uns Menschen verbünden, hätten wir Menschen keine Chance. Die Tiere würden uns auslöschen. Verschiedene Tiere sind uns in so vielen Bereichen (Sinne) überlegen. Der Mensch ist lediglich "körperlicher Durchschnitt". Dessen Überlegenheit bezüglich Intelligenz setzt er aber leider oft zum Nachteil der anderen Tiere ein. Demut täte uns gut. Was der Mensch anderen Tieren antut, ist rücksichtslos und von "niederen Trieben" gesteuert, die der Mensch den scheinbar unterlegenen Tieren zuschreibt.
    9 4 Melden
  • Mia_san_mia 18.10.2017 15:53
    Highlight Einfach zum kotzen so etwas!!! Echt schwer dieses Bild anzuschauen...
    10 1 Melden
  • zombie woof 18.10.2017 15:33
    Highlight Gibt es eigentlich ein Tier dass sich vorsätzlich durch andere Tiere bereichert? Futter in solchen Mengen ansammelt welche es nie und nimmer selber fressen kann? Ich denke nicht.....
    3 2 Melden
  • Wehrli 18.10.2017 14:58
    Highlight
    Cashflow: Wir kaufen das Handy aus California, die kaufen Teile aus Asia, die Kaufen Nasi-horny-Pulver aus Vietnam und die kaufen das Nasi vom Horn aus Afrika. Und das das Nasi? Jo, das hat gschissen, das wird gemobbt.
    4 18 Melden
  • ch.maverick 18.10.2017 13:42
    Highlight Da kommen mir die Tränen, trauriges Wele :(
    22 0 Melden
  • Waedliman 18.10.2017 13:16
    Highlight Bei diesem Bild dreht sich mir der Magen um und meine Wut auf diejenigen, die so etwas tun, ist grenzenlos. Ich hätte mit Wilderern kein Erbarmen - auch wenn jetzt wieder endlose Diskussionen darüber folgen werden, dass deren Auftraggeber nur ihre Notlage ausnutzen.
    26 1 Melden
  • Dr. Zoidberg 18.10.2017 13:08
    Highlight vielleicht ist es nur ausdruck meiner allgemeinen misanthropie, aber diese verf***ten wilderer verdienen genau das, was sie den viechern antun. nur sollte man ihnen teile weiter unten abschneiden. und die überflüssigen genblobs in asien, die ihnen die hörner abkaufen, damit sie abends auf der mutti einen hochkriegen, könnte man auch einem edleren zweck zuführen. keiner von denen wäre ein verlust, und wenns dafür ein paar mehr elefanten und nashörner gäbe, wäre das ein absolutes win-win szenario.
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