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Emmanuel Macron hat Trump beim Staatsbesuch in Paris offenbar ordentlich eingeseift.  Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Liegt's am Daft-Punk-Marsch? Macron glaubt, dass Trump Klimavertrag nicht kündigt

16.07.17, 06:10 13.09.17, 15:49

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist optimistisch, dass der Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen nicht endgültig ist. US-Präsident Donald Trump habe ihm gesagt, dass er versuchen werde, in den kommenden Monaten eine Lösung für eine mögliche Rückkehr zu finden.

«Wir haben ausführlich darüber gesprochen, was ihm eine Rückkehr ermöglichen könnte», sagte Macron der Sonntagszeitung «Journal du Dimanche».

Trump habe ihm bei ihren Gesprächen in Paris zugehört, sagte Macron weiter. Der US-Präsident habe vor allem seine Ansicht verstanden, wonach es einen Zusammenhang gebe zwischen der Klimaerwärmung und dem Terrorismus. Zudem habe Trump die Mobilisierung in seinem eigenen Land zugunsten eines Verbleibs im Pariser Abkommen gesehen.

Es sei wichtig, «im Gespräch zu bleiben», fuhr der französische Präsident fort. Der Dialog könne helfen, dass sich die USA letztlich doch wieder dem Kampf gegen den Klimawandel und dem «Spiel des Multilateralismus» anschliessen könnten.

Fassungslosigkeit bei Umweltschützern

Trump war am Donnerstag und Freitag auf Einladung Macrons nach Paris gekommen. Macron hatte bei seine Marschkapelle ein Ständchen der Band Daft Punk spielen lassen.

Dabei hatte er auf einer Pressekonferenz bereits angedeutet, dass mit Blick auf das Klimaabkommen «etwas passieren könnte». Konkrete Angaben machte er jedoch nicht.

Der US-Präsident hatte Anfang Juni den Austritt seines Landes aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt und damit bei Regierungen und Umweltschützern weltweit für Fassungslosigkeit gesorgt. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Domsh 16.07.2017 22:23
    Highlight “es ist wichtig, im Gespräch zu bleiben.“
    Übersetzt: “Nie die Geduld verlieren und dem senilen Trottel alles auch ein 12tes mal erklären bis er es kapiert...“
    3 0 Melden
  • rodolofo 16.07.2017 10:28
    Highlight Trump ist ein Chamäleon.
    Er passt sich seiner Umgebung an, indem er sein Gegenüber imitiert.
    Mit diesem Verhalten hat er als Kind die faschistoide Erziehung durch seinen knallharten und autoritären Vater überlebt, während ein Bruder von ihm daran zu Grunde ging.
    Sobald Trump wieder zu Hause bei "seinen Leuten" ist, wird er wieder der "Alte" sein und für Dauer-Aufregung in den Sozialen Medien sorgen.
    Aber was Macron versucht und offenbar auch geschafft hat, könnte uns allen den Weg weisen:
    Wenn wir Trump familiär und liebevoll behandeln, dann wird er uns das möglicherweise nachmachen...
    6 1 Melden
  • Luegi 16.07.2017 08:33
    Highlight Ich würde auch gern wissen wie Terrorismus und Klimawandel mit einander verbunden sind.
    2 2 Melden
    • River 16.07.2017 19:21
      Highlight Egal, es ist die Sprache die Trump versteht! Und Hauptsache es fruchtet
      3 0 Melden
  • bud 16.07.2017 07:24
    Highlight den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Terrorismus würde ich auch gerne wissen. Wer kann mir den erklären?
    2 1 Melden

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