International

Die Lawine ging auf der blauen Piste «Carline» nieder.

Riesenglück: Lawine stürzt auf Skipiste in Frankreich – alle Verschütteten überlebten

07.03.17, 11:27 07.03.17, 14:50

Eine Lawine hat mehrere Wintersportler auf einer Skipiste in den französischen Alpen getroffen, aber keine Opfer gefordert. Nach einer Suchaktion im Skigebiet von Tignes nahe der italienischen Grenze gaben die Behörden am Dienstag Entwarnung.

Niemand sei verletzt oder verschüttet worden, sagte ein Sprecher der Gendarmerie. Zunächst war die Rede davon gewesen, dass mehrere Skifahrer mitgerissen worden seien. Einsatzkräfte suchten deshalb mit Hunden nach möglichen Opfern. Für den Einsatz von Helikoptern waren die Sichtverhältnisse zu schlecht.

Der Wintersportort Tignes teilte mit, dass mehrere Skifahrer von der Lawine «ins Wanken gebracht» worden seien. Eine Sprecherin erläuterte, dass sie vor allem vom Luftdruck getroffen wurden und wohl auch gestürzt seien. Sie hätten den Bereich aber aus eigener Kraft verlassen können. «Es gab keine grosse Menge Schnee», sagte der örtliche Präfekt Denis Labbé dem Sender RTL.

Die betroffene Piste ist als blaue Piste eingestuft. Die Pulverschnee-Lawine war bei schlechten Wetterbedingungen abseits der Piste losgegangen. Das Lawinenrisiko in der Region lag an diesem Tag auf Stufe vier von fünf.

Weiterer Lawinenniedergang 

Eine weitere Lawine ist offenbar in Abriès im Département Hautes-Alpes niedergegangen meldet ledauphine.com.

Rettungsarbeiten beim tödlichen Lawinenniedergang am 13. Februar 2017 bei Tignes. Bild: EPA/MAXPPP

Bereits am 13. Februar bei sind bei Tignes drei Touristen und ihr erfahrener Skilehrer ums Leben gekommen. Eine etwa 400 Meter breite Lawine riss die Gruppe in der Alpen-Region Savoyen mit. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Klopp lässt seinen Penalty-Frust an den Reportern aus

Vom Meister ausgezeichnet – Die besten Parker-Weine fürs Fest

O du schreckliche! Das Bullshitbingo für das Weihnachtsessen mit deiner Familie

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

8 Katzen, die sich den Sommer mit sehnlichst zurückwünschen

Israelischer Professor zum Trump-Entscheid: «Jerusalem war nie das Hindernis für Frieden»

«So etwas macht man nicht» – FDP-Boss Gössi kritisiert Geheimtreffen vor Juncker-Besuch

«Bilder von unten» – 12 Leute erzählen, was sie auf Tinder und Co. nicht sehen wollen

Bitte, Nintendo, diese 15 Games gehören auf einen Game Boy Classic Mini!

Warum nach einem Amoklauf in den USA noch viel mehr Menschen starben

Jahre des Zorns – was der Palästinenser-Aufstand bedeutet

Diese Obdachlosen haben vielleicht ihr Zuhause verloren – nicht aber ihren Humor

Trump macht Jerusalem zur Israel-Hauptstadt – die Nahost-Eskalation in 9 Punkten erklärt

Dieser Schweizer Soldat musste gerade durch die Französisch-Hölle – aber sowas von

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach Wahldebakel: Hardliner Wauquiez soll Frankreichs Konservative aus Krise führen

Frankreichs Konservative rücken nach ihrem Debakel bei der Präsidentenwahl nach rechts. Die Mitglieder der Republikaner wählten den Hardliner Laurent Wauquiez am Sonntag mit 74,6 Prozent der Stimmen zum neuen Parteichef.

Laut dem am Sonntagabend verkündeten vorläufigen Endergebnis erzielte Wauquiez damit schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Mehrheit und setzte sich gegen seine beiden Mitbewerber durch. Florence Portelli und Maël de Calan waren bereits im Vorfeld kaum Chancen zugeschrieben worden.

Die Beteiligung an der elektronischen Direktwahl lag bei rund 42,5 Prozent der Parteimitglieder. Die Partei von Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy ist die grösste Oppositionsfraktion in der Pariser …

Artikel lesen